Info #3 Stadt fordert Redeverbot Für Alexander Gauland – AAB und nürnberger AntifaschistInnen fordern weiterhin „Keine Wahlkampfveranstaltung der AfD!“

Antifaschistische Demonstration | „Unsere Wahl: Soziale Revolution! – gemeinsam und entschlossen gegen den Rechtsruck!“ | 10:30Uhr | Nelson Mandela Platz | Nürnberg

Wie die Nürnberger Nachrichten berichteten fordert die Stadt Nürnberg die AfD dazu auf Alexander Gauland nicht Reden zu lassen. Grund für den Schritt der Stadt sind die Jüngsten rassistischen Äußerungen von Gauland über die Integrationsbeauftragte der SPD. Das Antifaschistsiche Aktionsbündnis Nürnberg bestärkt die Forderung „Keine Wahlkampfveranstaltung der AfD in den Räumen der städtischen Meistersingerhalle!“ aus der Antifaschistischen Erklärung die Mittlerweile von mehr als 25 Nürnberger Gruppen und AntifaschistInnen unterstützt wird. Nicht nur Gauland ist das Problem sondern die Ganze AfD. Während in der Vergangenheit Oberbürgermeister Maly keine Probleme mit einem Auftritt von Alexander Gauland in der Meistersingerhalle hatte drängt sich nun der Eindruck auf dass, mit dem halbherzigen Teilverbot der Veranstaltung, die SPD im Bundestagswahlkampf lediglich ihr antifaschistisches Profil schärfen will. Zudem scheint die Stadt keine Probleme mit dem Mieter der Meistersingerhalle Martin Sichert zu haben. Der AfD Bundestagskandidat für Nürnberg hatte sich nach Informationen des Bündnis Nazistopp schon 2012 in Internet Postings folgendermaßen geäußert: „(…)Warum sind es immer Türken, die Kanakensprache sprechen? (…)“) zudem äußerte er sichgeschichtsrevisionistisch zum Beispiel über das Ende des zweiten Weltkriegs: („09. Mai, kein Tag des Sieges, ein Tag der Trauer.“). Deswegen mobilisiert das Antifa Aktionsbündnis weiterhin auf die Demonstration „Unsere Wahl: Soziale Revolution! – gemeinsam und entschlossen gegen den Rechtsruck!“. Denn nicht einzelne AfD Politiker sind das Problem es ist die Ganze Partei, welche rassistisch, frauenfeindlich und arbeiterInnenfeindlich ist. Ihre Menschenverachtende Ideologie werden die AnhängerInnen der AfD früher oder später auch in die Tat umsetzen. Das zeigen die Kontakte von (mittlerweile Ex-)AfD Landtagsabgeordneten Holger Arppe zu rechtsterroristen in Rostock sowie die AfD Mitgliedschaft von Maximilian T. Dem Komplizen des Bundeswehrsoldaten und Rechtsterroristen Franco A.
Beim Kampf gegen Faschismus und Rassismus verlassen wir uns nicht auf einen Staat der SEK Einheiten gegen eine Antifaschistische Demonstration auffahren lässt! Wir verlassen uns auf unsere eigene Stärke und werden wenn die AfD Veranstaltung, wie von ihr geplant stattfinden wird, mit unserem entschlossenen Protest dafür sorgen dass sie nicht ungestört ablaufen kann!

drucken | 4. September 2017 | Antifaschistisches Aktionsbündnis