Erhöhung des Fahndungsdrucks

In der letzten Oktoberwoche unternahm die Staatsgewalt in Nürnberg erhebliche und außergewöhnliche Anstrengungen, um linken AktivistInnen nachzustellen und sie wegen vermeintlicher Straftaten zu belangen. Es wurde tief in die Trickkiste gegriffen und von Anquatschen über ED-Behandlung bis zu gezieltem Abfotografieren das volle Inventar der Repression ausgepackt: neue „StraftäterInnen“ werden gesucht. Dass die AktivistInnen auf dem Weg zu einer Demo gegen Polizeigewalt waren – geschenkt.
GenossInnen aus München wurden bereits am Bahnhof von einem USK-Kessel in Empfang genommen.

Auch sind momentan wieder verstärkt Zivibullen mit Kontrollwahn in Gostenhof unterwegs.

Passt also auf euch auf, verabredet euch gemeinsam, wenn ihr auf Demos gehen wollt. Haltet die Augen offen. Und ganz wichtig: Anna und Artur halten´s Maul!

Wenn du selbst von diesen Nachstellungen betroffen warst oder werden könntest, informiere dich über deine Rechte: die RH hat zwei lesenswerte Infoflyer zum Thema Anquatschversuche und DNA-Entnahme. Auch – ganz aktuell – das Thema Vorladungen wurde mittlerweile von unserer OG Frankfurt im Lichte der neuen Rechtslage behandelt.

Aber vor Allem: informiere die Rote Hilfe!

Komm zu unserer Anlaufstelle am 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 h bis 20 h in den Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1, 90429 Nürnberg.

Stay tuned and take care!

drucken | 30. November 2017 | Rote Hilfe - OG Nürnberg