Kurzbericht der Antifa-Aktionskneipe über die Störaktion am AfD-Wahlstand am 6. Oktober

Wenn rechte Parteien wie die AfD und die CSU in diesen Tagen Wahlkampf betreiben, können wir AntifaschistInnen nicht untätig bleiben. Aus diesem Grund haben wir uns diesen Samstag in der Nürnberger Innenstadt zusammengefunden, um über die rassistische und reaktionäre Politik dieser Parteien aufzuklären.

An der Lorenzkirche waren wir mit unserem Infostand und verschiedenen Flyern präsent. Von dort aus begaben sich AktivistInnen – bewaffnet mit Mülltüten, Plakaten und eigenen Flyern – zum Afd-Wahlkampfstand am Weißen Turm. Sichtlich irritiert und mit Polizeiruf reagierten die Reaktionäre auf das Eintreffen der AktivistInnen. Viele PassantInnen, die einen AfD-Flyer in die Hand gedrückt bekommen haben, freuten sich diesen schnell in die von den AktivistInnen mitgebrachten Mülltüten entsorgen zu können – und stattdessen einen Flyer der Antifa-Aktionskneipe zu bekommen.

Durch unsere Plakate konnten die rechten BrandstifterInnen der AfD während unserer Präsenz nahezu keine Außenwirkung entfalten. Insgesamt äußerten viele PassantInnen ihre Unterstützung und Freude über die Aktion. Anschließend beteiligten wir uns zusammen an der Demonstration gegen das CSU-Heimatministerium.

Klar ist: Die Politik der CSU und AfD ist eine Politik gegen die Mehrheit der Menschen: Parteien, die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen, die für Rassismus, Sexismus, Ausgrenzung und Spaltung stehen sowie eine kapitalfreundliche und arbeitnehmerInnenfeindliche Politik verfolgen, sind weder Alternative noch Lösung!

drucken | 6. Oktober 2018 | organisierte autonomie (OA)