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Wer‘s glaubt, wird selig: „Der Wohnungsmarkt ist sehr ausgeglichen“

Die Mieten in Deutschland steigen rasant, weit schneller als die sonstigen Preise und erst recht als die Einkommen. Das gilt überall, in Wunsiedel wie in München, und auch in Nürnberg. Mit Recht steigt auch die Wut auf diesen kapitalistischen Mietwucher, und auf den Staat, der nur unwirksame Trostpflaster wie die so genannte ,Mietpreisbremse‘ verklebt.
Die Städte sind meist massiv verschuldet, in Nürnberg um mehr als einen Jahresetat. Das ist so gewollt. So fiel schon 1988 die Gewerbekapitalsteuer weg, und die Unternehmer finden immer neue Schlupflöcher, um keine Steuern zu bezahlen.

Um die entstehenden so genannten ,sozialen Brennpunkte‘ zu entschärfen ohne den Vermietern weh zu tun, setzen die Kommunen verschiedene Mittel ein, etwa das Quartiermanagement.

Neuer Bericht: Wohnraummarktbeobachtung 2016 (mehr …)

drucken | 20. April 2017 | organisierte autonomie (OA)

Was war los

26.09.1980
Eine von Nazis gelegte Bombe tötet auf dem Münchner Oktoberfest 13 Menschen. Verbindungen zur Wehrsportgruppe Hoffmann, einer paramilitärischen faschistischen Gruppe, werden von der Polizei nicht verfolgt.

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