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Ein Leben für die Freiheit! Leonard Peltier und der Indianische Widerstand.

Die Rote Hilfe veranstaltet auf dem Solitresen des AAB einen Multimediavortrag von Michael Koch (Tokata e.V.) am

Frei. 2 März | 19 h | im Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1 – beim Jamnitzerplatz 

50 Jahre nach Gründung des American Indian Movements (AIM) und 45 Jahre nach der Belagerung von indigener Aktivist*innen durch Nationalgarde, FBI und bewaffnete Bürgerwehren in Wounded Knee ist festzustellen, dass die Aktionen indigenen Widerstands vor allem der 60er und 70er Jahre bis heute tiefe Spuren bei den Herrschenden in den USA hinterlassen haben. Nicht anders lassen sich die polizeilich und quasi – militärischen Eskalationen von FBI, Polizei, Nationalgarde und privaten Sicherheitsdiensten gegen den massiven aber dennoch friedlichen Protest gegen den Bau der Dakota Access Oil Pipeline oder die gnadenlose Allianz von FBI, Justiz und Politik gegen die Begnadigung des indianischen politischen Gefangenen Leonard Peltier erklären. Die neue Generation indigenen Widerstands und Protests setzt dabei mehr auf Medien und Allianzen denn auf Waffen und Gegengewalt. Doch im Grunde hat sich seit 50 Jahren wenig geändert. Nach wie vor ist eine der längsten Völkermord- und Kolonialisierungsgeschichten der Welt nicht beendet. In seinem Vortragsabend „Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand“  vermittelt Michael Koch, einer der Autoren des gleichnahmigen Buches, einen Überblick über Vergangenheit und Gegenwart der Kolonialisierungsgeschichte, über indigenen Widerstand und über Leben und Leiden des seit 42 Jahren inhaftierten AIM-Aktivisten Leonard Peltier.

Tokata – LPSG RheinMain e. V./Germany

Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur- und Menschenrechtsprojekte & Leonard Peltier SupportGroup

drucken | 21. Februar 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Was war los

18.06.1975
Andreas Baader verliest vor Gericht eine Erklärung der Stammheimer Gefangenen betreffend Isolationshaft und Folter. Anlass ist der Antrag der Verteidiger auf Anhörung medizinischer Sachverständiger und - damit zusammenhängend - Einstellung des Verfahrens wegen Verhandlungsunfähigkeit der Angeklagten infolge der Isolationshaft. Inhalt der Erklärung, deren Verlesung durch das Gericht 17-mal unterbrochen wird: Folter - kein revolutionärer Kampfbegriff; Aufklärung über Folter ist letztlich gegen die Gefangenen gerichtet, wenn sie nicht mit der Propaganda des bewaffneten Kampfes verbunden wird.

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