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Geflüchtete erheben ihre Stimme IV vom Aufschrei zum Widerstand…

Geflüchtete erheben ihre Stimme IV  vom Aufschrei zum Widerstand…

23.3.2018 – 18:30 Uhr Nachbarschaftshaus Gostenhof – Adam-Klein-Str. 6 – Nürnberg

— mit Kinderbetreuung und Übersetzung —

Geflüchtete erheben ihre Stimme IV

vom Aufschrei zum Widerstand…

2018: Weltweit treiben Krieg, Hunger und Krisen Millionen Menschen in die Flucht. In der BRD werden tausende Menschen in Lagern isoliert, ausgegrenzt und systematisch ihrer Hoffnung beraubt. Zehntausende sterben an den Grenzen der Festung Europa. Die deutsche Wirtschaft verdient Milliarden am Geschäft mit Krieg, Armut und Umweltzerstörung. So schafft sie mit Hilfe des deutschen Staates immer neue Fluchtursachen. Statt diese zu bekämpfen, plant die Regierung eine Ausweitung des Lagersystems für Geflüchtete und den Ausbau des europäischen Isolations-, Abschreckungs- und Abschieberegimes. Es ist Zeit, sich zu wehren!

Widerstand ist legitim – und wirksam

In den Lagern, die die deutsche Regierung als Modell für Deutschland ansieht, regt sich Widerstand. Immer wieder gehen Geflüchtete gegen die unmenschlichen Bedingungen und die ungerechte Asylpraxis auf die Straße. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: In den letzten zwei Jahrzehnten konnte der Widerstand Geflüchteter viele Angriffe auf das Asylrecht zurückschlagen. Essenspakete und Residenzpflicht wurden erfolgreich bekämpft und abgeschafft, Bleiberechte durchgesetzt und unzählige Abschiebungen verhindert. Und auch heute gibt es machtvolle Beispiele für den erfolgreichen Widerstand Geflüchteter in den Lagern. (mehr …)

drucken | 24. Februar 2018 | Fluchtursachen bekämpfen!

Was war los

18.06.1975
Andreas Baader verliest vor Gericht eine Erklärung der Stammheimer Gefangenen betreffend Isolationshaft und Folter. Anlass ist der Antrag der Verteidiger auf Anhörung medizinischer Sachverständiger und - damit zusammenhängend - Einstellung des Verfahrens wegen Verhandlungsunfähigkeit der Angeklagten infolge der Isolationshaft. Inhalt der Erklärung, deren Verlesung durch das Gericht 17-mal unterbrochen wird: Folter - kein revolutionärer Kampfbegriff; Aufklärung über Folter ist letztlich gegen die Gefangenen gerichtet, wenn sie nicht mit der Propaganda des bewaffneten Kampfes verbunden wird.

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