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Betroffenentreffen, Sonntag 09.09.12, 13.00 Uhr, Medya Volkshaus

Repressionswelle gegen die kurdische Freiheitsbewegung und UnterstützerInnen

Egal ob Fahnen der YPG/YPJ, kritische Facebook-Posts gegen Erdogan, das Teilen von Berichterstattung des BR und SZ mit Symbolen der kurdischen Bewegung oder die Forderung nach Freiheit für Abdullah Öcalan mit seinem Bild … All dies sind Gründe für die deutsche Polizei und Justiz loszuschlagen. Hausdurchsuchungen, Strafbefehle, Gerichtsprozesse, Sicherheitsgespräche und Vorladungen sind die Mittel gegen eine Bewegung, die als einzige erfolgreich den IS bekämpft hat und uns alle gegen die islamistische Bedrohung in Syrien verteidigt. Statt Anerkennung und Unterstützung bekommen die Freiheitsbewegung und ihre UnterstützerInnen Repression zu spüren.

Auch in Nürnberg sind viele davon betroffen. Wir laden alle Betroffenen ein, am Sonntag, den

09. September um 13 Uhr in das Medya Volkshaus zu kommen (Forsthofstr. 36).

Wir wollen gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen und den 1. Gerichtsprozess am 12. September vorbereiten.

drucken | 6. September 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Gedenken an Enver Simsek

09.09.2018 | 15:30 Uhr | Parkbucht in der Liegnitzer Straße;
14:45 Uhr | Nelson-Mandela-Platz | Treffpunkt für die gemeinsame Anreise mit dem Fahrrad
Alternativ fährt um 14:53 Uhr der Stadtbus 59 von Langwasser Süd zur Oelser Str., von dort sind es nur wenige Meter in Fahrtrichtung die Straße zurück zum Tatort.

Hiç unutmadik! Niemand wird vergessen!

Enver Simsek wurde am 9. September 2000 an seinem mobilen Blumenstand in der Liegnitzer Straße regelrecht hingerichtet. Schwerstverletzt verstarb er zwei Tage später im Krankenhaus, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Der Inhaber eines Blumengroßhandels war das erste Mordopfer des Terrornetzwerks „Nationalsozialistischer Untergrund“. Nach Enver Simsek fielen Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kiliç, Mehmet Turgut, Ismail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasik und Halit Yozgat dem Rassismus des NSU zum Opfer sowie die Polizistin Michèle Kiesewetter. Die rassistischen Bombenanschläge in der Gaststätte Sonnenschein in Nürnberg sowie in der Probsteigasse und auf die Keupstraße in Köln überlebten mindestens 25 weitere Menschen nur aufgrund großer Zufälle und mit zum Teil schweren Verletzungen.

Solange die Aufklärung und Auflösung des NSU-Komplexes aussteht sowie die gesellschaftlichen Bedingungen für rassistischen Terror fortbestehen, bleiben die Orte, an denen der NSU mordete und bombte, offene Wunden.
Wir rufen deshalb dazu auf, Enver Simsek auch am 9. September 2018 wieder an der Parkbucht in der Liegnitzer Straße zu gedenken, wo ihm das Leben genommen wurde.
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drucken | 30. August 2018 | redside

Was war los

19.09.1970
Erste Hausbesetzung in der BRD in Frankfurt/Main

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