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Unter dem Titel “Wir bitten um Ihre Mithilfe bei der Ermittlung und Aufklärung” haben antifaschistische Gruppen auf Initiative der organisierten autonomie (OA) und des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) 20.000 Flugblätter verteilt. Die Bevölkerung wird darin aufgefordert, mitzuhelfen die staatlichen Verstrickungen in die Nazinetzwerke aufzudecken.Aus dem Flugblatt:
Naziterror heute: Morde, Anschläge, Überfälle
Über Jahre zog eine faschistische Terrorbande, die sich Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) nennt, raubend und mordend durch die BRD. Unter den Augen der Polizei und des Verfassungsschutzes beging der NSU Banküberfälle sowie Anschläge und ermordete zehn Menschen. Allein in Nürnberg fielen drei Migranten dem Terror der Nazis zum Opfer. Die Polizei und die Geheimdienste, sowie ihre Agenten und V-Leute wollen nichts gesehen bzw. gewusst haben, beschuldigten aber „kriminelle Ausländer“ und teils sogar die Opfer und ihre Angehörigen.
Der Naziterror: Teil eines Netzwerks und seiner kriminellen Strategie – über 180 Todesopfer
Die Terrorgruppe NSU ist in ein Netzwerk aus faschistischen Parteien, rechten Medien, Studentenverbindungen, Nazikameradschaften etc. eingebunden, das sie unterstützt. Dieses Netzwerk ist für staatlich genehmigte Nazi-Aufmärsche, Kundgebungen sowie Veranstaltungen, mehrere tausend gewalttätige Übergriffe auf Menschen und Anschläge auf Vereine, Büros, Läden, Autos und Wohnungen von MigrantInnen, Andersdenkenden und AntifaschistInnen verantwortlich. Täter, die größtenteils aus diesem Netzwerk stammen, haben seit dem Anschluss der DDR über 180 Menschen in Deutschland ermordet.
Polizei und Verfassungsschutz mitverantwortlich: Teil des Problems, nicht Teil der Lösung
Die lückenlose Aufklärung der faschistischen Mordserie und des Naziterrors kann heute nicht allein der Polizei und dem Verfassungsschutz überlassen werden, die durch ihr Verhalten in den vergangenen Jahren zu erkennen gegeben haben, dass sie Teil des Problems und nicht Teil der Lösung sind. Angesichts des Wegschauens und Agierens der Staatsorgane muss, nach dem derzeitigen Ermittlungsstand, von Unterstützung, ja sogar von einer Mittäterschaft ausgegangen werden.
Lückenlose Aufklärung heißt heute deshalb auch, das Verhalten der Staatsorgane und dessen Hintergründe aufzuklären
Das Wegschauen und Ignorieren, Fördern und Finanzieren, Unterstützen und Steuern von Naziorganisationen und deren kriminellen Aktivitäten muss ein Ende haben. Hierzu können Sie beitragen, indem Sie dieses Flugblatt (Vorderseite/Rückseite) aufmerksam lesen und uns, falls vorhanden, Informationen zukommen lassen oder Angaben machen, die die staatliche Mitverantwortung aufdecken.
Sachdienliche Hinweise an: aabnbg[ät]web.de
28. März 2012
organisierte autonomie
gemeinsame Auswertung von VerDi, ALF & RL
Dieses Jahr haben wir gleich zweimal nach Dresden mobilisiert. Am 13. und 18. Februar waren AntifaschistInnen aus Nürnberg/Region mit dabei, als es galt die erfolgreiche Strategie von 2010/11 zu einem Abschluss zu bringen.
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17. März 2012
radikale Linke
In den kommenden Wochen veranstaltet ein Bündnis aus politischen Organisationen, Gewerkschaften und Jugendverbänden eine Reihe von Veranstaltungen unter dem Motto: “Nie wieder Rosen auf dem Weg gestreut“.
In verschiedenen Veranstaltungen wird zum Themenkomplex “Die extreme Rechte” und ihren Facetten gearbeitet. Weitere Informationen zur Projektwoche und das Programm findet ihr unter: rosen-auf-den-weg.blogspot.de
12.03 | 18.00h | Workshop – “red tunes against withe noise”
13.03 | 18.00h | Workshop – “Kritik statt Ressentiment”
14.03 | 18.00h | Vortrag – “Die extreme Rechte”
15.03 | 17.30h | Antifaschistische Stadtführung
17.03 | ab 18h | Konzert “Aufmucken gegen Rechts”
18.03 | 13.00h | Zeitzeugengespräch
07. März 2012
redside
Ein Vortrag über das Zusammenspiel zwischen faschistischen Strukturen und staatlichen Institutionen.
Fr, 23. 03 | 20:00 Uhr | Infoladen Benario, Nürnbergerstrasse 82, Fürth
14 Jahre lang organisierte sich ein faschistisches Terrornetzwerk verdeckt im Untergrund und verübte mindestens neun Morde an migrantischen Kleinunternehmern in ganz Deutschland. Auch Bombenanschläge und Banküberfälle gehen auf ihr Konto. Erst Ende letzten Jahres flog das Tötungskommando auf, als zwei der Mörder nach einem Bankraub tot in ihrem Fluchtwagen aufgefunden und in dem kurz zuvor explodierten Haus der Mörder schlagkräftige Beweise gesichert wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt brachte die Polizei keinen der Morde mit rechtem Terror in Verbindung, beschuldigte die Opfer selbst der Kriminalität und bis heute zeigt sie wenig Aufklärungsfreude. mehr lesen…
07. März 2012
redside
DEMO | Sa., 31.03. | 14.30 Uhr | Aufseßplatz, Nürnberg

Die Medien waren voll davon: Eine blutige Spur rassistischen Hasses hat die Naziterrororganisation „NSU“ durch die BRD gezogen, allein in Nürnberg wurden drei Migranten umgebracht – organisatorisch und finanziell gefördert durch den Verfassungsschutz. Wir halten es nicht für eine peinliche „Panne“ der staatlichen Behörden dass die Mordserie der Nazis so stattfinden konnte. Der VS ist weder taub noch blind, sondern ganz einfach rechts. Nach Bekanntwerden der „NSU“ Morde kam es in Nürnberg/Fürth und in der Region zu mehreren Anschlägen auf Autos von AntifaschistInnen und einen linken Stadtteilladen durch Nazis. Und das ohne Angst vor juristischen Konsequenzen – die Polizei war kein einziges Mal dazu bereit ernsthafte Ermittlungen aufzunehmen. Die bayrische militante Naziszene, organisiert vor allem im „Freien Netz Süd“ (FNS), verfügt über gute Kontakte zum „Thüringer Heimatschutz“, der politischen Heimat der rechten “Einzeltäter“ des „NSU“. Dass das FNS mehr ist als eine Internetseite wird jedoch von Seiten des Verfassungsschutz geleugnet. Nazis entstehen jedoch nicht aus dem nichts heraus. Faschistischer Ideologie wird der gesellschaftliche Nährboden beispielsweise durch rassistische Hetze der großen Parteien bereitet. Die Ideologie der Nazis stellt die Zuspitzung der kapitalistischen Einteilung der Menschen in verwertbar und wertlos dar. Vermiesen wir den Nazis jede Gelegenheit ihr widerwärtiges Weltbild zu verbreiten! Sagen wir gemeinsam und entschlossen Nazis und ihren UnterstützerInnen den Kampf an! Für eine starke antifaschistische und antikapitalistische Bewegung!
Nazistrukturen Bekämpfen! Verfassungsschutz Abschaffen!
Antifa in die Offensive!
Demonstration am 31.3.2012 in Nürnberg! 14:30 Aufseßplatz
Kundgebung am 31.03.2012 in Erlangen ! 12:00 Hugenottenplatz
Material: Aufruf PDF | Aufruf TEXT | Plakat | Mobivideo
Antifaschistisches Aktionsbündnis, Februar 2011
Folgende Gruppen unterstützen die Demonstration: Banda Sinistra Erlangen, Pension Ost (PO), Antifaschistische Linke Fürth (ALF), organisierte autonomie (OA), radikale Linke (RL), Autonome Jugendantifa (AJA), Revolutionär Organisierte Jugendaktion (ROJA), Young Struggle Nürnberg (YS), Freie ArbeiterInnen Union (FAU), Sozialistische Deute Arbeiterjugend (SDAJ), Jugend Antifa Fürth (JAF), Alternative Kultur Nürnberg e.V. (AKN), Rote Hilfe e.V. OG Nürnberg-Fürth-Erlangen, Musikverein Nürnberg, ['solid] Weißenburg, Autonome Antifa Neumarkt, Hausprojekt “Alte Schule”, Netzwerk Linker AktivistInnen, Linksjugend ['solid] Bayern
Die Durchführung der Demonstration unterstützen: Sozialistische Jugend Deutschland – Die Falken, Aktion Schwarz-Rot Sulzbach-Rosenberg (ASR), Deutscher Freidenker Verband OG Nürnberg, VVN-BdA Nürnberg
01. März 2012
Antifaschistisches Aktionsbündnis
ANTIFADEMO | Montag, 18.00 Kohlenmarkt, Fürth
Am vergangenen Sonnabend kam es zu einem spontanen Aufmarsch von schätzungsweise 90-100 Neonazis aus dem Spektrum des “Freies Netz Süd” in Fürth.
In der folgenden Nacht verübten Neonazis einen Anschlag auf den Infoladen Benario in der Nürnberger Str. 82 und zerstörten dabei dessen Rollo und Scheibe.
Aus diesem Anlass findet am kommenden Montag, den 20.02.eine Antifademo in Fürth statt.
Treffpunkt: 18.00h, Kohlenmarkt, Fürth
Gegen Neonazis, ihre Strukturen und ihre Polizei!
Antifa in die Offensive!
19. Februar 2012
Antifaschistisches Aktionsbündnis
Vor vier Jahren haben wir es uns vorgenommen – jetzt haben wir es geschafft!
Wir haben Europas letzten großen Naziaufmarsch in Dresden gestört, blockiert und letztendlich verhindert.
Besonders freut es uns dabei, dass wir auch dieses Jahr mit vier Bussen aus der Region und knapp 20 aus ganz Süddeutschland nach Dresden fuhren. Und das obwohl schon frühzeitig klar war: Die Nazis versuchen in diesem Jahr erst gar nicht am Samstag nach dem 13. Februar in Dresden aufzumarschen. So konnten wir an einem sonnigen Samstagnachmittag ein Zeichen setzten: Gegen Faschismus und Krieg, gegen Geschichtsrevisionismus und nicht zuletzt gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Engagements!
Schon am Montag haben wir gezeigt, dass auch der traditionelle Fackelmarsch der Nazis am 13. Februar nicht weiter ungestört verlaufen wird. Rund 1500 Nazis sahen sich trotz massiven Polizeiaufgebot derart durch antifaschistische Blockaden bedrängt, dass sie letztendlich nur eine Route von 1200 m laufen konnten und den Marsch frühzeitig abbrachen.
„Wir bedanken uns bei allen, die in den letzten drei Jahren keine Mühen gescheut haben, sich auch von der Kriminalisierung nicht abschrecken ließen und mit uns gemeinsam die Nazis blockierten. Für sie alle war dieser Tag der Lohn aller Anstrengungen.“ Dresden Nazifrei, 18.02.2012
NO PASARÁN! - Sie kamen nicht durch!
19. Februar 2012
redside
Am vergangen Freitag, den 27. Januar fand in der Wiener Hofburg mit dem 59. Ball des reaktionären Wiener Korporationsrings (WKR) einer der zentralen Events der europäischen Rechten statt. Gegen diesen gesellschaftliche Schulterschluss zwischen Neonazis, Burschenschaftern, RechtspopulistInnen und Mitgliedern der etablierten Elite gingen mehr als entschlossene 1800 Menschen auf die Straße, die sich von der Kriminalisierungsstrategie der Bullen nicht abschrecken ließen, es kam zu der größten Demonstration gegen den WKR-Ball seit Beginn der Gegenaktionen (2008). mehr lesen…
30. Januar 2012
redside
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