Filed under: Antirassismus

Fürth: Veranstaltung zum Münchner ATIK-Prozess am 16.11.2018

Jetzt auch in Fürth: Das Bündnis “Freiheit für ATIK” und die Rote Hilfe stellen nach erfolgreichen Veranstaltungen in Nürnberg die neue Broschüre “Der TKP/ML-Prozess in München“ vor. Seit dem Juni 2016 findet vor dem Oberlandesgericht München einer der größten politischen Schauprozesse gegen Linke seit Jahrzehnten statt. Angeklagt sind zehn türkisch/kurdische Genoss*innen, die laut Bundesanwaltschaft (BAW) der Kommunistischen Partei der Türkei/ Marxistisch/Leninistisch (TKP/ML) angehören sollen. Obwohl die Partei auf keiner internationalen Terrorliste steht und in der BRD nicht verboten ist, erteilte das Bundesjustizministerium eine Verfolgungsermächtigung nach §129b (Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung).

Im Infoladen Benario, Fürth, Nürnberger Str. 82, Beginn 19:30, Vokü ab 18:3082

Am 15. April 2015 fand eine internationale Razzia statt, um die Beschuldigten festzunehmen und drei von ihnen nach Deutschland auszuliefern. Den zehn Aktivist*innen wird nun der Prozess gemacht, ohne dass es ein absehbares Ende gäbe. Der Verurteilungswille ist hoch. Die Broschüre, die von der Roten Hilfe e.V. und ATIK gemeinsam herausgegeben wurde, will einen Überblick über das laufende Verfahren bieten, die Hintergründe beleuchten und dazu aufrufen, sich solidarisch im Sinne der Angeklagten einzumischen.

drucken | 8. November 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Keine Abschiebung! Nirgendwohin! 12.11. 19:00 Uhr Hauptbahnhof

Keine Abschiebung! Nirgendwohin! 12.11. 19:00 Uhr Hauptbahnhof

No Deportation! Nowhere!

Am 13.11. plant der deutsche Staat die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan. Das nehmen wir zum Anlass, gemeinsam mit dem offenen internationalistischen Treffen „come fight stay – together“ und allen anderen solidarischen Menschen und Strukturen gegen alle Abschiebungen auf die Straße zu gehen!  Zum mittlerweile 18. mal sollen Menschen aus der Sicherheit in eine Zukunft ohne jede Hoffnung nach Afghanistan abgeschoben werden. Mittlerweile ist Afghanistan längst nicht mehr das einzige Ziel solcher „Charterflüge“ Nach Nigeria und Osteuropa sind bereits solche Flüge gegangen, nach Italien hatte Bayern kürzlich geplant Charterflüge einzuführen und die Liste, für nächste Ziele ist lang: Äthiopien, Eritrea, Ghana, Armenien…

Flyer deutsch — englisch

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drucken | 8. November 2018 | organisierte autonomie (OA)

Solidaritätsveranstaltung mit der TKP/ML

ATIK und die Rote Hilfe stellen auf der Linken Literaturmesse die neue Broschüre „Der TKP/ML-Prozess in München“ vor. Sie gibt einen Überblick über diesen politischen Schauprozess gegen Linke. Beschuldigt werden zehn türkisch/kurdische Genoss*innen. Sie sind nach §129b (Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung) angeklagt, ohne Straftaten begangen zu haben. Mit der Entlassung von Erhan Aktürk Mitte Oktober 2018 befinden sich nun sieben der zehn Angeklagten in Freiheit. Immer noch inhaftiert sind Müslüm Elma, Deniz Pektas und Seyit Ali Ugur. Es referiert ein Mitglied des Verteidiger*innen-Kollektivs. Die Veranstaltung findet statt

am Samstag, 3.11.2018, um 19 Uhr auf der Linken Literaturmesse, kleiner Saal, AEG-Gelände, Fürther Str. 244 d. 

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come fight stay – together! Schluss mit Kriminalisierung und Abschiebeterror! Gemeinsam gegen die reaktionäre Offensive!

offenes Treffen und Brunch

Sonntag || 04.11.2018 || 13:00 Uhr || schwarze Katze || Untere Seitenstraße 1

Kriminalisierung, Arbeitsverbot, Gewalt, Abschiebung – das ist die alltägliche Realität für unzählige Geflüchtete in Bayern. Vergangene Woche stürmte die Polizei in Stephansposching nachts um zwei Uhr mit schwer bewaffneten vermummten Spezialeinheiten ein Flüchtlingslager, in dem zwangsläufig viele traumatisierte Menschen leben und verhaftetete dort grundlos 17 Menschen. Gleichzeitig bereitet sich die bayrische Abschiebeindustrie auf den nächsten Charterflug nach Afghanistan vor, der am 13.11. stattfinden soll. Ziel von beidem: „Zeichen setzen“.

Grund der Polizeirazzia in Stephansposching war eine „Begehung“ durch die Polizei, weil am Vorabend ein Mensch aus Sierra Leone, der abgeschoben werden sollte, nicht gefunden wurde. Der Flug nach Afghanistan geht in ein sog. sicheres Herkunftsland. Und am 07.11. beginnt in Augsburg ein Prozess gegen Flüchtlinge, die nach einer brutalen Polizeirazzia im Lager in Donauwörth im März diesen Jahres festgenommen wurden (siehe hier). Damals mussten Polizei und Innenministerium allerdings noch Lügen über angebliche Angriffe erfinden um ihren Überfall zu rechtfertigen – heute ist das nicht mal mehr nötig (siehe auch hier).

So funktionieren Kriminalisierung und Stigmatisierung in Bayern. Aber nichts davon bleibt unbeantwortet! Organisieren wir uns gemeinsam gegen die Zerstörung des Asylsystems und der Solidarität! Kommen wir zusammen, kämpfen wir zusammen, bleiben wir zusammen!

 

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drucken | 29. Oktober 2018 | organisierte autonomie (OA)

Am 26.10. erneut Verfahren zum 31. Mai – Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung

Andauernde Repression gegen die AktivistInnen des 31. Mais

Prozess am Freitag den 26.10, Saal 26, 8:15 Uhr Solitreffpunkt vor dem Amtsgericht Nürnberg

Noch immer hält der Ermittlungs- und Verfolgungswahn der Bayrischen Behörden an. Eine Aktivistin soll für ihre Solidarität mit Asif am 31.5.2017 bestraft werden. Der jungen Frau wird vorgeworfen einen Polizisten mit Hüfte und Unterarm angerempelt zu haben und einer anderen Polizistin angeblich ihr Longboard in die Rippen gestoßen zu haben. Angeklagt ist sie wegen Widerstand und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung in besonders schwerem Fall und versuchter Gefangenenbefreiung. Wer die grässlichen Bilder von prügelnden Polizist*innen vor der Berufsschule B11 gesehen hat, weiß wie absurd die Anklage ist. Wie auch bei den bisherigen Verfahren, versucht die Staatsanwaltschaft mit politischer Rückendeckung über die extremen Vorwürfe eine Drohkulisse von Bewährung und Gefängnis aufzubauen. Denn es geht schon lang nicht mehr um die Wahrheit, sondern das starke Zeichen der Solidarität, das vom 31.Mai ausging zu brechen. Niemand soll sich erneut einer Abschiebung in den Weg stellen, niemand soll es erneut wagen sich für seine MitschülerInnen einzusetzen, niemand soll glauben in Zeiten des Rechtsrucks Solidarität leben zu können.
Wir sagen doch! Alle die am 31 Mai aufgestanden sind, haben das absolut Richtige getan: sie haben sich für Asif eingesetzt. Jetzt brauchen sie unsere Solidarität. Daher rufen wir zur solidarischen Prozessbegleitung auf. Lasst uns diese Kriminalisierung nicht hinnehmen und uns weiterhin entschlossen und solidarisch der Repression entgegenstellen. Solidarität ist kein Verbrechen! Kommt zum öffentlichen Prozess gegen die Aktivistin vom 31.Mai und zeigt ihr, dass sie auch vor Gericht nicht alleine ist!

drucken | 20. Oktober 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

23.Linke Literaturmesse


02.11 bis 04.11.18 || Achtung neuer Veranstaltungsort: Kulturwerkstatt auf AEG, Fürtherstr. 244d || Nürnberg || Eintritt frei

Programm

Drei Tage lang präsentieren über 30 linke Verlage ihr aktuelles Programm. Über 50 Buchvorstellungen und Lesungen mit AutorInnen und kulturelles Rahmenprogramm.
In diesem Jahr mit Veranstaltungen zu Novemverrevolution, 68er-Bewegung, 200 Jahre Marx und vielen weiteren aktuellen Themen.

Messeöffnungszeiten:
Freitag: 19 bis 22 Uhr
Samstag: 10 bis 22 Uhr
Sonntag: 10 bis 15 Uhr

Infos unter:
www.Linke-Literaturmesse.org

 

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Radio Revolution – Oktobersendung auf Mixcloud!

Radio Revolution – Oktobersendung auf Mixcloud!

Themenschwerpunkte der Oktoberausgabe u.a. ein weiteres Interview mit der Antifa-Aktionskneipe über ihre Aktionen gegen CSU und AfD. Außerdem traf sich Radio Revolution mit Akteuren der Kampagne „Widerständiges Bayern„, um sich über die vergangene Demo zum Heimatministerium zu unterhalten. Wie immer natürlich auch Shortnews aus Antifa und Bewegung! Jetzt auf Mixcloud für alle die live nicht am Radio waren.

„Radio Revolution – Nachrichten aus Antifa und Bewegung!“

Das neue Nachrichtenformat im Stoffwechsel beschäftigt sich mit aktuellen Geschehnissen aus der Region Mittelfranken und darüber hinaus. Protest gegen Nazis, Hintergrundberichte über linke Aktivitäten auf der Straße und vieles mehr. Jeden 2.Mittwoch im Monat ab 17:00 Uhr auf der 95,8 MHz, als Livestream in der Mediathek von Radio Z oder auf MixcloudDie nächste Sendung kommt am 14.11. –> Merken!

drucken | 19. Oktober 2018 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Antifa-Aktionskneipe im Oktober

Antifa-Aktionskneipe am 19.10.2018

Ab 19:00Uhr – Stadtteilladen Schwarze Katze – Untere Seitenstraße 1

Am Freitag ist es mal wieder so weit und die Antifa-Aktionskneipe findet in der Schwarzen Katze statt. Wie gewohnt starten wir um 19 Uhr bis 20 Uhr mit dem offenen Antifa-Treffen. Diesmal werden wir über die Nazi-Bürgerwehr „Schutzzone“ der NPD sprechen, bzw. darüber was wir gegen sie tun können. Im Anschluß wird die Rote Hilfe noch ein kleines Demo Einmaleins vorstellen, um uns für kommende Aktionen bestmöglichst vorzubereiten. Es gibt außerdem wieder gutes und günstiges Essen. Kommt vorbei, werden wir gemeinsam aktiv! (mehr …)

drucken | 15. Oktober 2018 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Faschistische Möchtegern-Schutztruppe tourt durch Nürnberg

Manch eineR wird es schon in den Nürnberger Nachrichten mitbekommen haben oder sogar selbst gesehen haben: Am Sonntag den 9. Oktober tourte eine Gruppe von Nazis durch Nürnberg und auch in Gostenhof verteilten sie Flugblätter. in roten Warnwesten. Sie sind Teil der sogenannten „Schutzzonen“-Kampagne der Nationaldemokratischen Partei Deutschland (NPD). Laut Selbstdarstellung der Neonazis, wollen sie mit ihrem Auftritt eine Art Bürgerwehr darstellen und für Sicherheit auf den Straßen Nürnbergs sorgen. Soweit die Propaganda der NPD. In der Realität schert sich die NPD doch wohl eher wenig darum Straftaten zu verhindern. So wurde z.B. Sascha Roßmüller Mitglied des Parteivorstands der NPD 2015 aufgrund einer Messerstecherei im Rockermilleu wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Die noch unbeholfenen Versuche für „Sicherheit“ zu sorgen, sollen dazu dienen alle MigrantInnen und alle Menschen die nicht ins Weltbild der Faschisten passen einzuschüchtern und beim Rest erst Angst und Unsicherheit zu schüren.

Die Polizei schaut zu

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drucken | 13. Oktober 2018 | organisierte autonomie (OA)

Widerständiges Bayern in Nürnberg: So war die Demo

Widerständiges Bayern in Nürnberg: So war die Demo

Am 6. Oktober waren in Nürnberg über 600 Menschen gegen den Rechtsruck und für eine solidarische Welt auf der Straße. Das Demobündnis „Widerständiges Bayern“ hatte dazu aufgerufen, an diesem Samstag gemeinsam zum Heimatministerium zu ziehen, um der CSU und allen rechten Hetzern auch in Nürnberg klar zu machen, was wir von ihrer menschenverachtenden Politik halten.

In der Begrüßungsrede auf dem Aufseßplatz wurde gleich darauf hingewießen, dass wir „nicht nur ein solidarisches und fortschrittliches Bayern wollen, sondern eine solidarische und fortschrittliche Welt. Ein gutes Leben, Frieden und soziale Gerechtigkeit überall auf der Welt.“ Während der Auftaktkundgebung hörten wir Reden von JABA, der ROJA, der Interventionistischen Linken Nürnberg, der SRA Regensburg, der organisierten Autonomie und der Prolos. Besonders hervor stach der Redebeitrag der APPD, der zu einem guten Teil auf Französisch gehalten wurde.

Mit einer Staffel von acht Motorrädern des MC Kuhle Wampe/Geyers Schwarzer Haufen an der Spitze der Demo ging es dann über den Plärrer in die Innenstadt. Auszumachen waren vier Blöcke: Ein autonomer/antiimperialistischer, der asoziale Block der PogoanarchistInnen, danach der „Come/Fight/Stay Together“-Block und – in Orange – der Seebrücke-Block. Zudem beteiligten sich viele Menschen und Organisationen außerhalb der Blöcke an der lauten und in ihrer bunten Vielfalt eindrucksvollen Demonstration.  (mehr …)

drucken | 7. Oktober 2018 | Prolos

Kurzbericht der Antifa-Aktionskneipe über die Störaktion am AfD-Wahlstand am 6. Oktober

Wenn rechte Parteien wie die AfD und die CSU in diesen Tagen Wahlkampf betreiben, können wir AntifaschistInnen nicht untätig bleiben. Aus diesem Grund haben wir uns diesen Samstag in der Nürnberger Innenstadt zusammengefunden, um über die rassistische und reaktionäre Politik dieser Parteien aufzuklären.

An der Lorenzkirche waren wir mit unserem Infostand und verschiedenen Flyern präsent. Von dort aus begaben sich AktivistInnen – bewaffnet mit Mülltüten, Plakaten und eigenen Flyern – zum Afd-Wahlkampfstand am Weißen Turm. Sichtlich irritiert und mit Polizeiruf reagierten die Reaktionäre auf das Eintreffen der AktivistInnen. Viele PassantInnen, die einen AfD-Flyer in die Hand gedrückt bekommen haben, freuten sich diesen (mehr …)

drucken | 6. Oktober 2018 | organisierte autonomie (OA)

Aufruf zur Demo Widerständiges Bayern am 06.10.2018 am Aufseßplatz ab 14 Uhr

Unser Leben in Babylon

Pauline 16 Jahre Schülerin

Said 18 Jahre wäre gerne Schüler

Chris 19 Azubi

 

8:00 Uhr bei Pauline :

„Puhh Mathe Test, diesmal muss ich den Mathe Test wirklich schaffen, ich kann die neunte Klasse nicht nochmal wiederholen, sonst bin ich raus, man bin ich dämlich schaffe nicht mal die beschissene Hauptschule. Ich weiß ich habe eigentlich das Zeug dazu, aber dieser Leistungsdruck, diese Erwartungen nicht zu den Versagern zu gehören…Ich brauch einen Ausbildungsplatz mit diesen Noten muss ich mich schon bewerben, Altaaaaaa viel zu krass wenn ich daheim bin erst einmal einen rauchen…..“

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drucken | 5. Oktober 2018 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

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Was war los

15.11.2003
Im Rahmen des Europ?ischen Sozial Forum kamen 100000 Menschen zu der Abschlussdemonstration nach Paris.

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