Filed under: Antirassismus

„Widerständiges Bayern“ in Regensburg

„Widerständiges Bayern“ in Regensburg

Ein Beitrag der Sozialrevolutionären Aktion Regensburg

Dieser Tage wird sich auch in Regensburg viel der Kopf zerbrochen, wie man der aufkommenden Rechtsentwicklung entgegenwirken kann, um ein widerständiges Bayern wieder zu etablieren.

Ein Widerständiges Bayern, das nicht wegsieht und das den Vorbereitungen zum Polizeistaat etwas entgegensetzt.

In Regensburg tauchten jüngst weit über 100 beschriftete Aluminium-Plaketten auf diversen Sitzbänken im Stadtgebiet auf, welche einschlägige Botschaften gegen die faschistoide Hetze der Christlich Sozialen Union setzten. So z. B. war auf Bänken zu lesen „Kein Platz für Rechte Ärsche“, „Bänke enteignen“ oder „Bank ohne Leitkultur“ und vieles mehr.  (mehr …)

drucken | 20. Juli 2018 | Prolos

Aktionstag „Widerständiges Bayern“

Aktionstag „Widerständiges Bayern“

Am Samstag, 21. Juli, werden ab 12.00 Uhr rund um den Weißen Turm in der Nürnberger Innenstadt mehrere Gruppen mit einem Aktionstag gegen den Rechtsruck in Deutschland und die Zumutungen der CSU-Politik protestieren. Unter dem Motto „Widerständiges Bayern“ werden wir mit Reden, Ständen, Musik und vielfältigen Aktionen das andere, widerständige Bayern hervorheben.

Den Aktionstag unterstützen:
APPD Bayern / Franken
Bismarckstraßenfest Erlangen
MC Kuhle Wampe – Geyers Schwarzer Haufen
Gruppo diffuso
LARA „La Resistance“ -Ingolstadt
Pension Ost
Prolos
Revolutionär organisierte Jugendaktion (ROJA)
Sozialrevolutionäre Aktion Regensburg
und zahlreiche Einzelpersonen

Die Kampagne „Widerständiges Bayern“, in deren Rahmen der Aktionstag steht, soll ihren Höhepunkt mit einer Demonstration zum Heimatministerium in Nürnberg am 6. Oktober 2018 (eine Woche vor der Landtagswahl) finden. (mehr …)

drucken | 19. Juli 2018 | Prolos

Prozessüberblick M31: nächster Prozess bereits am 2.8.

Der Prozess gegen einen Aktivisten vom 31.Mai ist nach sechs Prozesstagen vorerst zu Ende.

Er wurde wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu 8 Monaten Haft auf 3 Jahre Bewährung und 250 Sozialstunden verurteilt. Hier findet ihr einen detaillierten Prozessbericht.

Der nächste Prozess gegen einen weiteren Aktivisten steht bereits am 2.8. an.
Seid weiter solidarisch, informiert euch, begleitet die Prozesse und spendet für Prozess- und Anwaltskosten!
Rote Hilfe Spendenkonto: GLS Bank DE85430609674007238359, Stichwort: Mai 31

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Prozessüberblick zum 2. Verfahrens gegen einen Aktivisten des 31.Mai
Vorwürfe: Widerstand, tätlicher Angriff, versuchte Gefangenenbefreiung

Am 04.04.2018 begann der nun 2. Prozess gegen einen Aktivisten, der sich bei der versuchten Abschiebung eines Berufsschülers von der B11 am 31. Mai 2017 solidarisch verhielt und Opfer der Kriminalisierungsbemühungen seitens Polizei, Staatsanwaltschaft und des bayerischen Innenministeriums wurde. Ihm wird vorgeworfen sein Fahrrad „mit Kraft“ geschoben zu haben und damit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriff und versuchte Gefangenenbefreiung begangen zu haben. Das Bündnis Widerstand Mai31 – Solidarität ist kein Verbrechen gibt einen Überblick über den Verlauf des Verfahrens: (mehr …)

drucken | 19. Juli 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Antifa-Aktionskneipe im Juli

20.07.18 | 19-20:00Uhr offenes Antifatreffen | 20:00Uhr Antifakneipe | Schwarze Katze, untere Seitenstrasse1 NBG.

Am 20.07.18 ist wieder Antifa-Aktionskneipe. Von 19Uhr bis 20Uhr findet das offene Antifatreffen statt. Dort werden wir Aktionen zu den Landtagswahlen planen.

In der darauf folgenden Kneipe beschäftigen wir uns nochmal inhaltlich mit der AfD und haben hierfür einen Vortrag vorbereitet. Außerdem ist ein kleiner Rückblick auf die Proteste gegen die AfD Parteitage in Nürnberg und Augsburg geplant.

Kommt vorbei!

Was macht die Antifa Aktionskneipe? (mehr …)

drucken | 15. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Solidarität mit dem türkischen Kommunisten Turgut Kaya

Er soll aus Griechenland an die Türkei ausgeliefert werden

Die Rote Hilfe Ortsgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen weist darauf hin, dass sich der türkische Kommunist Turgut Kaya, ein bekannter Journalist, in Griechenland im Gefängnis befindet und in die Türkei abgeschoben werden soll. Dort drohen ihm Haft und Folter. Er war als linker Aktivist bereits mehrfach in der Türkei im Gefängnis und wurde gefoltert. Daher befindet er sich seit dem 31. Mai 2018 im Hungerstreik, um seine Auslieferung zu verhindern. Sein Gesundheitszustand ist kritisch. (mehr …)

drucken | 5. Juli 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Und Innenminister Joachim Herrmann „flüchtet“ durch die Hintertür…

02Am 2. Juli besuchte der Innenminister von Bayern, Joachim Herrmann (CSU) das sogenannte „Transitzentrum“ in Regensburg. Ohne allerdings mit den dort unter unmenschlichen Bedingungen lebenden Menschen zu sprechen. Die Refugee community vor Ort machte daher mit einer Straßenblockade auf sich aufmerksam. Der Innenminister jedoch zog es vor, anstatt mit den Menschen zu sprechen, durch einen Hintereingang abzuziehen.

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung der „Refugee community in Zeißstraße camp“, übersetzt durch das Netzwerk „No Deportation Nowhere“.  (mehr …)

drucken | 5. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Die Rechten haben noch nicht gewonnen. Organisiert die revolutionäre Linke!

Die Rechten haben noch nicht gewonnen. Organisiert die revolutionäre Linke!

Die sogenannte „autoritäre Formierung“ der Gesellschaft ist nichts außergewöhnliches, nichts neues und schon gar nicht überraschend. Eine Gesellschaft, in der das Kapital atomisierte Individuen und Überflüssige produziert, Millionen von Menschen entwurzelt, jegliche soziale Sicherung aufhebt und soziale Bindungen laufend zerstört und dann alle (sozialen) Regungen vermaßt und Ersatz dafür warenförmig auf den Markt wirft, kann nicht existieren ohne autoritäre Gewalt und Kontrolle. Die Annahme, dass im Neoliberalismus die autoritäre Gewalt Platz macht für passivere und subtilere Formen der Machtausübung, ist offensichtlich falsch. Vielmehr ist es so, dass wir wieder auf ein dunkles Zeitalter zusteuern. Wir erleben die Rückkehr der Unsicherheit, der Paranoia, der Verrohung, der direkten gewalttätigen Herrschaft der Bourgeoisie über die in immer größerer Armut lebenden ProletarierInnen. In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung lösen sich alle solidarischen Bindungen Stück für Stück auf.  (mehr …)

drucken | 4. Juli 2018 | Prolos

Antikriegstag 2018 Ingolstadt – Fluchtursachen bekämpfen!

Antikriegstag 2018 Ingolstadt – Fluchtursachen bekämpfen!

Ingolstadt: Garnisonsstadt, Rüstungsstandort, CSU- und AfD-Hochburg. In der wohl durchmilitarisiertesten Stadt Bayerns ruft La Resistance Ingolstadt zur Antikriegstags-Demo 2018 auf.

Demonstration am Samstag, den 1.September
Treffpunkt um 16:00 Uhr an der Donaubühne im Klenzepark, Ingolstadt.

Der Aufruf ist erschienen, die Mobilisierung kann beginnen! Das Mobivideo findet ihr hier.

Bayern – die Vorstufe zum Paradies…zumindest, wenn man der CSU glauben darf. Blickt man allerdings hinter die Kulissen, wird schnell klar, dass Bayern in erster Linie ein wichtiger Rüstungsstandort ist, von dem aus Krieg und Tod in die ganze Welt exportiert werden. Das bringt Wohlstand und Reichtum ins Land – allerdings auch den eher unfreiwilligen Import des Ergebnisses dieser Politik – Menschen, die direkt betroffen sind von Gewalt, Krieg und Tod und der wirtschaftlichen Zerstörung ganzer Landstriche und die davor fliehen.

Gegen genau diese Geflüchteten wird die Bevölkerung in der BRD von den bürgerlichen Parteien von FDP bis AFD aufgehetzt, um sie so zu spalten und von den eigentlichen eigenen Problemen abzulenken. Eben diese bürgerlichen Parteien sind es auch, die seit Jahrzehnten deutsche Waffenexporte in alle Welt genehmigen und dem Kapital so Milliardengeschäfte mit dem Krieg bescheren – die Folgen dieser Politik wollen sie hingegen nicht sehen. Vor allem in Ingolstadt, einer Hochburg der CSU, ist dies klar zu erkennen – in der Stadt selbst und im nahegelegenen Manching befinden sich zahlreiche sog. „Ankunfts- und Rückführungszentren“ – ein mehr als beschönigender Ausdruck für Abschiebelager, in denen „Geflohene ohne Bleibeperspektive“ in miserablen Zuständen hausen müssen und gezielt von der Öffentlichkeit abgeschottet werden.  (mehr …)

drucken | 4. Juli 2018 | Prolos

Kein Friede nirgendwo – Soziale Kämpfe in Kolumbien

Veranstaltung der „Caravana de Solidaridad“
Mittwoch 4.7 | 19 Uhr | Desi | Brückenstr. 23 | Nürnberg

Ende 2016 wurde in Kolumbien der Friedensvertrag zwischen Präsident Santos und der Guerillagruppe Farc unterschrieben. Die Kämpfenden haben die Waffen abgegeben, die Farc eine Partei gegründet. Präsident Santos hat Ende 2016 den Friedensnobelpreis für das international beachtete Friedensabkommen erhalten.
Parallel zu diesem Prozess hat es in Kolumbien im Jahr 2017 eine Zunahme an Menschenrechtsverletzungen gegeben. Proteste der indigenen Bevölkerung werden militärisch niedergeschlagen, wie z.B. bei dem Massaker im Oktober 2017 in Tumaco von Seiten der Polizei und des Militärs.
Aktivist*innen der sozialen Bewegungen sehen sich weiterhin durch Morddrohungen eingeschüchtert, auch Armut, Gewalt und Ungleichheit in Kolumbien sind durch das Friedensabkommen nicht geringer geworden.

Parallel zum noch laufenden Friedensprozess mit der ELN, finden permanente Kämpfe unerschrockener Aktivist*innen in den Stadtteilen, um Landrechte, gegen transnationale Konzerne und in den Betrieben statt. Wegen der aktuell stattfindenden Präsidentschaftswahlen erfährt die Lage noch einmal eine Zuspitzung.

Im März dieses Jahres fand die „Caravana de Solidaridad“ statt, eine Solidaritätsreise von politischen Aktivist*innen aus Deutschland und Kolumbien. Im Rahmen dieser Reise haben wir uns mit dutzenden von Aktivist*innen der sozialen Bewegungen getroffen, ausgetauscht, mit ihnen diskutiert und uns vernetzt. Von Gewerkschaften, über indigene Selbstverwaltungen, Bauernorganisationen, politische Gefangene und Menschenrechtsorganisationen. Während der Veranstaltung werden wir als Teilnehmende der Reise, Aspekte der politischen Situation in Kolumbien darstellen und dabei z.B. auf Spannungsfelder zwischen Staatsterrorismus, Paramilitärs, Konzernen und Guerilla eingehen. Der Fokus liegt dabei auf der Frage: Wie ist die Situation für soziale Bewegungen in Kolumbien in Zeiten des sogenannten
Postkonflikts, was bedeutet es, dort Aktivist*in zu sein? Und was bedeutet es sich in ein solidarisches Verhältnis zu den Kämpfen vor Ort zu setzen?

drucken | 1. Juli 2018 | Interventionistische Linke (iL) - Nürnberg

Politische Baustelle Rojava/Nordsyrien – Ein Reisebericht

Donnerstag, 12. Juli 2018, 19:30 Uhr, Desi, Brückenstr. 23, Nürnberg
Bericht einer Delegationsreise nach Rojava, Bilder der Kollektivbaustelle „Gesundheitszentrum“ und Eindrücke einer Gesellschaft im Aufbruch

Rojava im Aufbau: Im Norden von Syrien wird seit einigen Jahren unabhängig vom Staat ein basisdemokratisches Rätesystem aufgebaut, durch das sich die Menschen vor Ort selbst verwalten. Wichtige Ziele sind dabei die Stärkung der Frauen in allen Lebensbereichen, das gleichberechtigte Miteinander der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Kulturen und Religionen und die Ökologie.

Avahi (kurd.:Baustelle) ist eine Gruppe von Handwerkerinnen und Handwerkern die den Aufbauprozess in Rojava solidarisch unterstützen will. Gemeinsam mit der kurdischen Frauenstiftung WJAR planen sie den Bau eines Gesundheitszentrums in Nordsyrien. Zwei Vertreterinnen von Avahi berichten von der ersten Delegationsreise nach Rojava, zeigen Bilder von der Baustelle und erzählen über ihre Eindrücke einer Gesellschaft die sich im Aufbruch befindet.

Eintritt frei

drucken | 1. Juli 2018 | Interventionistische Linke (iL) - Nürnberg

Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Kundgebung | Dienstag 3. Juli | 18 Uhr | Nürnberg | Lorenzkirche

Am kommenden Dienstag soll die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan stattfinden. Über 10 Abschiebecharter der Bundesregierung nach Afghanistan gab es seit Dezember 2016. Seither wurden mehr als 174 Menschen in das von Krieg und Anschlägen geprägte Land gezwungen. Bayern schob dabei mit Abstand am meisten Menschen nach Afghanistan ab.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich hier viele Menschen an den Protesten gegen die Abschiebungen beteiligen und sich solidarisch mit den Betroffenen verhalten. Dank guter Netzwerke und breiten, solidarischen Handelns konnten viele Menschen, die von Abschiebung bedroht waren, gewarnt werden und ihrer eigenen Abschiebung entgegenwirken. Machen wir weiter, bis gar niemand mehr abgeschoben wird!

Kommt am Dienstag um 18 Uhr zur Lorenzkirche und demonstriert mit uns gegen die tödliche Abschiebepolitik der Bundesregierung! Afghanistan ist kein sicheres Land – Wer abschiebt setzt Menschenleben aufs Spiel!

drucken | 1. Juli 2018 | Interventionistische Linke (iL) - Nürnberg

„Es ist notwendig, dass wieder eine themenübergreifende antikapitalistische Bewegung entsteht.“

Wie kann man verschiedene Kämpfe und soziale Probleme erfolgreich miteinander verbinden? Ein Interview mit Daniel Meier von der „Organisierten Autonomie“ Nürnberg.

Erstveröffentlicht auf perspektive-online.net.

Für den 14. Juli plant ihr eine Demonstration unter der Motto: „Auf die Straße gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn! Mieten runter! Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!“ Was ist der Anlass für die Demonstration?

Seit einigen Jahren sind wir im Bereich Wohnen und Einkommen an verschiedenen Basisaktivitäten und Aufbauprozessen beteiligt. Speziell im Nürnberger Stadtteil Gostenhof gibt es eine aktive Stadtteilpolitik mit der Initiative „Mietenwahnsinn stoppen“, im Bereich der Kämpfe um Einkommen arbeiten wir mit in der „Initiative Solidarische ArbeiterInnen“ (ISA). Natürlich beteiligen wir uns auch an den Kämpfen der Geflüchteten und MigrantInnen um soziale und politische Rechte. (mehr …)

drucken | 29. Juni 2018 | organisierte autonomie (OA)

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Was war los

20.07.2001
In Genua demonstrieren über 200.000 Meschen gegen den G8-Gipfel. Die Polizei greift mit Panzern und Gasgranaten an. Carlo Guiliani wird von einem Carabinieri erschossen. Unzählige werden in den Straße von der Polizei brutal verprügelt und in den Kästen mißhandelt.

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