Filed under: Krieg & Frieden

Info#6 Über 600 AntifaschistInnen auf Demonstration Unsere Wahl: Soziale Revolution! – Geimeinsam und Entschlossen gegen den Rechtsruck!

600 Menschen protestieren gegen AfD Wahlkampfveranstaltung

Etwa 600 AntifaschistInnen haben am heutigen Samstag trotz Regen mit dem AAB gegen die Wahlkampveranstaltung der AfD demonstriert. Nachdem die Demonstration sich gegen 11:00 Uhr am Nelson-Mandela Platz lautstark in Bewegung setzte, zog sie entschlossen durch die Nürnberger Südstadt in Richtung Meistersingerhalle. Auf dem Weg dorthin führte die Demonstration auch an der Wodanstraße 57 vorbei. Jenes Haus welches im letzten Jahr kurzzeitig besetzt wurde und nun wieder leer steht ist ein Sinnbild für die unsoziale Wohnungspolitik der Stadt Nürnberg. An der Meistersingerhalle angekommen wurde die Demonstration von einem Großaufgebot der Sondereinheit USK (Unterstützungskommando) empfangen. Während der Kundgebung versuchten einzelne AfD BesucherInnen immer wieder über die Kundgebung zu ihrer Veranstaltung zu gelangen. Dies wurde anfangs durch hartes Eingreifen des USK auch möglich. Welches die AfD AnhängerInnen unter Polizeischutz durch die aufgebrachte Menge zu ihrer Veranstaltung geleitete Nach kurzer Zeit war dies allerdings nicht mehr möglich, zu viele Menschen versperrten den Faschisten den Weg. So mussten einige der RassistInnen wieder Umkehren der Veranstaltungs beginn konnte so verzögert werden. In den verschiedenen Redebeiträgen wurde immer wieder auf die zweifelhafte Rolle der Stadt Nürnberg eingegangen deren Versuch die AfD Veranstaltung zu verbieten nichts als leeres Wahlkampfgestöse war. Die städtische Meistersingerhalle wurde nämlich nicht zum ersten mal an die AfD vermietet und auch Gauland redete heute nicht zum ersten mal dort. Die Stadt hätte die

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drucken | 9. September 2017 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

come together – fight together – stay together

ComeFightStay - Together!

+++ zwei neue Flyer in unserer Reihe erschienen +++++
++ Flyer zum Thema Abschiebung ++++++++++++
++++ Kommt zusammen! Am 9. September sind wir Teil der Demonstration des Antifaschistischen Aktionsbündnisses unter dem Motto „Unsere Wahl: Soziale Revolution Gemeinsam und entschlossen gegen den Rechtsruck!“ +++++++ Lauft mit uns, kämpft mit uns! Zusammen! ++++
++++ Anlässlich dieser Demonstration haben wir den Flyer „Deutschland“ geschrieben ++++++++

Seit geraumer Zeit verschärft sich die Lage für viele in der BRD lebende Geflüchtete dramatisch. Seit Monaten erhalten zehntausende Geflüchteter pauschale Ablehnungen in ihrem Asylverfahren. Jeder noch so kleine Anlass wird in Zeiten von Wahlkampf und rechter Stimmenhascherei dafür ausgenutzt, lauthals Verschärfungen im Asylgesetz oder mehr Überwachung, mehr Repression und mehr Kontrolle zu fordern. Gleichzeitig ist das deutsche Asylsystem bereits bis auf den Kern ausgehöhlt, Geflüchtete und UnterstützerInnen werden isoliert, vereinzelt und gespalten. Um dem einerevolutionäre Perspektive entgegenzusetzen veröffentlichen wir ab August eine Flugblattreihe zum Thema, in der wir die Situation in einzelnen Ländern aufgreifen und Ansätze zur kollektiven Gegenwehr aufzeigen wollen.

Hier gehts zu PDFs der Flyerserie:

Ukraine Griechenland Afghanistan Deutschland Abschiebung

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drucken | 3. September 2017 | organisierte autonomie (OA)

Veranstaltung: „Die Rechte und die Wohnungsfrage“

Raus auf die Straße

gegen die Wahlkampfveranstaltung der AfD in der Nürnberger Meistersingerhalle
Am 09. September will die AfD in Nürnberg um Stimmen für ihre rassistische, neoliberale, ArbeiterInnen-feindliche, faschistoide, homophobe und frauenfeindliche Propaganda buhlen.

Nicht mit uns!

Wir als Stadtteilinitiative unterstützen die Proteste gegen die Wahlkampfveranstaltung der AfD und beschäftigen uns am 26. August im Rahmen des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof inhaltlich mit dem Thema: „Die Rechte und die Wohnungsfrage“.

Im Anschluss gibt es Infos und Praktisches zur Demonstration gegen die Wahlkampfveranstaltung der AfD “Unsere Wahl: Soziale Revolution! Gemeinsam und entschlossen gegen den Rechtsruck!” die am Samstag 09. September um 10:30 Uhr am Nelson Mandela Platz startet und zu weiteren Protestaktionen.

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am Samstag den 26. August ab 19:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1, am Jamnitzerplatz.
Wie immer gibt es leckeres Essen und preiswerte Getränke.

Veranstaltungsbeginn 20:00 Uhr

drucken | 24. August 2017 | organisierte autonomie (OA)

War starts here! Gemeinsame Anreise zum Antikriegstag

Am 2. September ist Antikriegstag. Wie jedes Jahr gibt es in Ingolstadt eine Demonstration unter dem Motto “ War starts here!“.

Als Teil des Bündnisses „Fluchtursachen bekämpfen“ finden wir es natürlich extrem wichtig gegen Krieg auf die Straße zu gehen deshalb rufen wir zur gemeinsamen Zugfahrt aus Nürnberg auf -> Treffpunkt 14:45 in der Osthalle im HBF!

Aufruf des Bündnisses:

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drucken | 24. August 2017 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Nur eine Hölle auf dieser Welt. Einschätzungen zum G20 Gipfel

Nur eine Hölle auf dieser Welt. Einschätzungen zum G20 Gipfel

Erste Einschätzung der Gruppe Prolos aus Nürnberg zum G20 Gipfel. Zuerst erschienen im Autonomie Magazin.

Am 7. und 8. Juli fand in Hamburg der G20-Gipfel statt. Dabei handelte es sich um eine Kampfansage der herrschenden Klasse an den Rest der Welt. Es waren ausschließlich die VertreterInnen der Herrschenden, die da in Hamburg zusammenkamen um über Wohl und Weh der Menschen und des Planeten zu bestimmen. Im Grunde ging es ihnen nur darum ihre ökonomischen Interessen abzustecken, auch wenn sie behaupten, die drängenden Probleme der Menschheit zu verhandeln. Das Ergebnis ist dementsprechend gleich null.

Gegen dieses Treffen gab es von Anfang an Widerstand. Menschen unterschiedlichster Couleur haben sich seit Bekanntwerden auf den Gipfel vorbereitet um die Propagandashow der Herrschenden nicht unwidersprochen zu lassen.

Nachdem einige Gipfel in großen Städten sich zum Fiasko entwickelt hatten, weil der Widerstand immens war, verzogen sich die Herrschenden und ihr Personal in entlegene, hermetisch abgeschirmte Bergdörfer oder abgelegene Weltgegenden um ungestört Hof halten zu können.

Diesmal aber entschieden sie sich wieder bewusst für eine Metropole, nicht zuletzt um medienwirksame Bilder für den Wahlkampf in der BRD zu erzeugen und sicher mit der Einschätzung, jedem Widerstand vernichtend begegnen zu können. Damit hatten sie sich ordentlich verrechnet. (mehr …)

drucken | 17. Juli 2017 | Prolos

Solidarität mit dem Widerstand in Hamburg! Spontane Kundgebung in Nürnberg.

Am heutigen Samstag nachmittag haben sich rund 30 Personen vor der Nürnberger Jakobswache für eine spontane Kundgebung gegen Polizeigewalt und Staatsterrorismus versammelt. Die Kundgebung erntete viel Aufmerksamkeit und in weiten Teilen positive Reaktionen der PassantInnen. Mit diversen Transparenten machte die Kundgebung auf die polizeiliche Eskalationsstrategie aufmerksam, einige hundert Flugblätter wurden verteilt. Darüberhinaus wurde in Redebeiträgen vor allem darauf hingewiesen, dass sich antikapitalistischer und revolutionärer Protest und Widerstand weder durch Kriminalisierungsversuche im Vorfeld, noch durch Eskalation und Polizeigewalt bei Aktionen selbst aufhalten lässt!

Wir grüßen unsere Genossinnen und Genossen in Hamburg, die in den letzten Tagen zu zigtausenden ein mehr als deutliches Zeichen gegen die Weltordnung der G20 Staaten gesetzt haben, gegen eine Weltordnung des Krieges, der Unterdrückung und der Flucht! (mehr …)

drucken | 8. Juli 2017 | organisierte autonomie (OA)

G20: Antirepressionsinfos

 Bei politischen Aktionen kommt es oft zu Problemen mit der Polizei. Der Ermittlungsausschuss ist eine Antirepressionsstruktur, die euch hierbei während und nach Aktionen unterstützt. Wenn nötig auch in Zusammenarbeit mit solidarischen Rechtsanwält_innen.
Der Ermittlungsausschuss ist erreichbar unter der Nummer: +49(0)40 432 78 778
Diese Nummer ist KEIN Infotelefon.

Um der zu erwartenden Repression der Proteste möglichst wirksam entgegentreten zu können, hier einige Tipps:

In den Monaten vor dem G20:
  • Auch die Repressionsorgane bereiten sich auf den G20-Gipfel vor. Unter anderem mit: Anquatschversuchen, Hausdurchsuchungen, Telefonüberwachung, Observationen usw. Lasst euch nicht einschüchtern, räumt zuhause auf und bewahrt belastende Informationen möglichst außerhalb eurer Privaträume auf. Verschlüsselt Datenträger und auch Kommunikation wie E-Mails und SMS.

  • Beschäftigt euch mit Freund_innen, Genoss_innen und Vertrauenspersonen damit, welche Situationen auf euch zukommen können und trefft Absprachen über das gemeinsame Verhalten und eure Aktionsformen. Sprecht auch über eure Ängste.

  • Tauscht untereinander eure vollen Namen und Geburtsdaten aus. Lernt die Infos auswendig, um im Notfall den EA schnell zu informieren.

  • Es ist sinnvoll Vorkehrungen zu treffen für den Fall, dass ihr in Gewahrsam genommen werdet und unter Umständen mehr als 24 Stunden in einer Zelle verbringen müsst. Wer muss informiert werden? Welche Termine müssen abgesagt werden? Wer kümmert sich um was?

  • Sagt Leuten und/oder Strukturen in eurer Stadt Bescheid, wann ihr losfahrt und wann ihr zurückkommen wollt.

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drucken | 4. Juli 2017 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

G20 ist nur der Gipfel! Internationale Solidarität aufbauen – lokale Basiskämpfe vorantreiben! Immer und überall!

In Hamburg treffen sich Anfang Juli VertreterInnen der bürgerlichen Herrschaft aus 20 Ländern. Es spielt dabei keine Rolle, wie sie heißen, es ist fast schon egal, von welcher Partei sie stammen oder was sie sonst noch treiben: Ziel von Zusammentreffen dieser Art ist immer die Aufrechterhaltung der herrschenden Ordnung. Im Kapitalismus heißt das: Privatisierung, Lohndrückerei, Profitmaximierung, Ressourcensicherung, Militarisierung und Aufstandsbekämpfung. Dass die Ausformungen dieser Herrschaft die Unterdrückten und Ausgebeuteten in den verschiedenen Ländern unterschiedlich betreffen, ändert nichts daran, dass der Kapitalismus in jeden Winkel unseres Lebens dringen soll. Für uns, die wir nichts haben als unsere Arbeitskraft, machen Wirtschaftlichkeit und Verwertbarkeit das Wohnen, Arbeiten, Kinder groß ziehen, alt oder krank werden, zu einem Spießrutenlauf. Folglich sehen sich viele gezwungen, an den unterschiedlichsten Orten dieser Welt nach einer etwas lebenswerteren Perspektive zu suchen. Zugleich stehen immer mehr Menschen auf und beginnen für diese Perspektive zu kämpfen. Die Unterschiede dieser Kämpfe zu denen, die wir hier austragen oder auszutragen hätten, sind dabei nicht so groß wie es auf den ersten Blick scheinen mag. (mehr …)

drucken | 23. Juni 2017 | organisierte autonomie (OA)

Infoveranstaltung zum war-starts-here Camp

Freitag, 30.06. | 20 Uhr | Stadtteilladen Schwarze Katze

(Untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg-Gostenhof)

Millionen von Menschen sind gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen; Krieg ist einer der Hauptgründe dafür. Und Deutschland ist Teil dieser kriegerischen Politik. „Statt Fluchtursachen werden geflüchtete Menschen bekämpft. Zunehmende Rüstungseporte, Aufrüstung und Kriegseinsätze schaffen neue Ursachen für Vertreibung und Flucht.“ heißt es im Aufruf zum antimilitaristischen Aktions- und Diskussionscamp.

Leute aus dem Vorbereitungskreis werden in einer Informations- und Diskussionveranstaltung vorstellen, was es mit diesem „war-starts-here Camp“ auf sich hat. Sie berichten darüber, was im Rahmen der Kampagne „Krieg beginnt hier – unser Widerstand auch!“ bisher gelaufen ist. Und sie stellen zur Diskussion, wie dieser Grundgedanke der gesellschaftlichen Entwicklung entsprechend weiterentwickelt wurde:

Es ist bereits das sechste war-starts-here-Camp in der Nähe des Gefechtsübungszentrums Altmark (GÜZ) in Folge. Engagierte aus unterschiedlichen sozialen Bewegungen laden dazu ein. In der Zeit vom 31. Juli bis zum 6. August 2017 wollen sie zusammen mit vielen anderen Kriegsgegner*innen diesen „zentralen Ort der Kriegsvorbereitung sichtbar machen und mit unterschiedlichen Aktionen den Normalbetrieb – die gut geschmierte Kriegsmaschinerie – stören und blockieren“, wie es im Ankündigungstext heißt. (mehr …)

drucken | 19. Juni 2017 | organisierte autonomie (OA)

La Noche ROJA im Juni: G20-Infoveranstaltung

Der G20-Gipfel steht vor der Tür und ihr seid noch nicht richtig vorbereitet?

Dann seid ihr bei uns genau richtig!

Um letzte Infos und ein Allround-Update direkt aus Hamburg abzugreifen, schaut diesen Samstag, den 17.06., in der Noche ROJA vorbei. Ab 19 Uhr sind GenossInnen vom G20entern!-Bündnis bei uns zu Besuch und geben einen Einblick in die aktuellsten Entwicklungen rund um die Proteste gegen den diesjährigen G20-Gipfel. Natürlich ist wie immer für gutes Essen und günstige Getränke gesorgt.

drucken | 15. Juni 2017 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Abschiebungen konsequent verhindern – Solidarität ist kein Verbrechen

Mittwoch, der 31. Mai: PolizeibeamtInnen zerren einen jungen Afghanen direkt aus seiner Schule und wollen ihn in den Flieger nach Kabul stecken. Rund 300 Protestierende zeigen sich solidarisch und versuchen, diese Abschiebung zu verhindern.

Die Polizei geht mit massiver Gewalt gegen die Menschen vor. Platzwunden, blaue Flecken und Festnahmen sind die bittere Konsequenz dafür, dass diese 300 Leute das einzig Richtige getan haben. Ein junger Mann, der auch solidarisch protestiert hatte, sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Weite Teile der Medien und der bürgerlichen Parteien skandalisieren nun das Vorgehen der Polizei. Doch tagtäglich finden Abschiebungen statt. Nur passiert das im Normalfall heimlich, still und leise. Es wird uns von ihnen als Normalität verkauft. (mehr …)

drucken | 10. Juni 2017 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Gemeinsam gegen G20 – Infos


Der Countdown läuft … Heraus gegen die G20

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Im Folgenden findet ihr eine Zusammenstellung von Informationen und Terminen zum G20. Wir werden diesesn Beitrag regelmässig aktualisieren, daneben findet Ihr aktuelle Infos auch unter facebook/gegeng20nuernberg

Termine und Aktionen in Nürnberg:

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drucken | 5. Juni 2017 | Interventionistische Linke (iL) - Nürnberg

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Was war los

26.09.1980
Eine von Nazis gelegte Bombe tötet auf dem Münchner Oktoberfest 13 Menschen. Verbindungen zur Wehrsportgruppe Hoffmann, einer paramilitärischen faschistischen Gruppe, werden von der Polizei nicht verfolgt.

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