Filed under: Repression

Gegen das Lagersystem – für eine solidarische Gesellschaft!

Freitag, 31.08.2018 | Veranstaltung zu den Hintergründen des geplanten Lagersystems | Stadtteilladen Schwarze Katze | Untere Seitenstraße 1 | Nürnberg Gostenhof | Kneipe ab 18:00 Uhr, Veranstaltungsbeginn 19:00 Uhr

Samstag, 08.09.2018 | Demonstration in Bamberg | Birkenallee | Start: 13:00 Uhr | Zugtreffpunkt in Nürnberg: Osthalle, 11:00 Uhr |

In Deutschland sollen nach dem Plan von SPD, CDU und CSU etwa 40 Großlager zur Konzentration von AsylbewerberInnen eingerichtet werden. Als Vorbild für diese Lager, die nach dem Koalitionspapier der Rot-Schwarzen Regierung „Ankerzentren“ genannt werden, gelten vor allem zwei schon seit Jahren bestehende Einrichtungen: die AOE in Bamberg und das Transitzentrum in Manching-Ingolstadt – seit 1.8. beides Ankerzentren. Auch in Nürnberg sollen die Grundig-Türme in der Beuthener Straße, eine Außenstelle der Zentralen Erstaufnahme-Einrichtung in Zirndorf, Teil dieses Lagersystems werden. (mehr …)

drucken | 12. August 2018 | organisierte autonomie (OA)

Widerständiges Bayern in Memmingen

Widerständiges Bayern in Memmingen

Die Prolos waren am 10. August im Konnex in Memmingen mit einem Special zu Oskar-Maria Graf und der Revolution in Bayern. Grandioser Abend. Dank nach Memmingen. Wir sehen uns am 6. Oktober wieder bei der Demonstration von Widerständiges Bayern zum bayerischen Heimatministerium in Nürnberg. (mehr …)

drucken | 11. August 2018 | Prolos

Widerständiges Nürnberg flaggt beim Bardentreffen

Widerständiges Nürnberg flaggt beim Bardentreffen

Am Samstag erwarteten die vielen BesucherInnen der Nürnberger Innenstadt und des Musikfestivals „Bardentreffen“ Transparente und Banner gegen den Rechtsruck. Im Rahmen der Mitmach-Kampagne „Widerständiges Bayern“ setzten AktivistInnen so öffentlich Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik der bayerischen Landesregierung, gegen Nationalismus, Leitkultur, das Polizeiaufgabengesetz und das Grenz- und Abschieberegime.

Die Herrschaft des Unrechts stoppen! Gemeinsam für eine solidarische und fortschrittliche Welt! – Demo am 6. Oktober zum Heimatministerium in Nürnberg (mehr …)

drucken | 28. Juli 2018 | Prolos

Sommer, Sonne, Solitresen!

Solitresen des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg

Freitag – 3. August – 19.00 Uhr
Schwarze Katze – Untere Seitenstraße 1
JedeR freut sich im Sommer über Postkarten aus der Ferne! Deshalb wollen wir den Solitre­sen im August dafür nutzen den Gefangenen GenossInnen ein paar Zeilen zu Schreiben. Au­ßerdem wird es Sommerliche Spezialitäten zum Essen geben!

drucken | 27. Juli 2018 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Widerständiges Bayern am vergangenen Wochenende. Erlangen, Nürnberg, Passau.

Widerständiges Bayern am vergangenen Wochenende. Erlangen, Nürnberg, Passau.

Widerständiges Bayern in Erlangen

Am letzten Wochenende war die Kampagne „Widerständiges Bayern“ in Erlangen präsent – bei einer Veranstaltung, die schon seit Jahrzehnten für das andere, widerständige Bayern steht: dem Bismarckstraßenfest. Das traditionsreiche linke Straßenfest ging diesmal über drei Tage und war wieder gut besucht, schön und stimmungsvoll. Am Sonntag hatten wir Gelegenheit, uns mit einem Stand zu beteiligen und eine Promotion-Show auf der Bühne zu gestalten. Angepriesen wurde ein ganz wunderbares neues Produkt, das von der herrschenden Klasse genutzt werden kann, nämlich der Universal Soldier und speziell seine Sonderedition UnEinBaPo (Universell einsetzbarer bayerischer Polizist).  (mehr …)

drucken | 26. Juli 2018 | Prolos

Sommer, Sonne, Solidarität – ISA-Kneipe am 04.08.2018

Sommer, Sonne, Solidarität – ISA-Kneipe am 04.08.2018

Wir wollen mit euch gemeinsam grillen, diskutieren und leckere Getränke genießen. Der Erlös des Abends lassen wir dem Bündnis „Widerstand Mai 31 – Solidarität ist kein Verbrechen“ zukommen. Wir machen also unseren Namen „Initiative solidarischer ArbeiterInnen“ zum Programm und unterstützen mit diesem Abend alle von Repression Betroffenen der Abschiebeblockade vom 31. Mai 2017 hier in Nürnberg.

Auch wenn wir als ISA einen anderen Themenschwerpunkt in den Sozialen Kämpfen haben und uns beispielsweise mit Union Busting, Leiharbeit, Lohndumping, revolutionärer Betriebsarbeit und vielem mehr auseinander setzen und dort auch aktiv sind, erscheint uns eine Bezugnahme auf andere Teilbereiche logisch und folgerichtig.

Denn nur mit der Verschränkung der Teilbereichskämpfe können wir dem knallharten Klassenkampf von Oben eine geeinte und kämpferische Klassenbewegung von Unten entgegen setzen.

Wir laden euch deshalb herzlich zur nächsten Kneipe am Samstag, 04.08.2018, ab 19.00 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1, Nürnberg ein.

Brot, Salate und Getränke bereiten wir vor, Grillgut bringt jede*r bitte selbst mit. Sollte es uns den Samstag verregnen, hauen wir die (veganen) Würstl eben in die Pfanne. Wir freuen uns sehr auf euch und laden ausdrücklich alle interessierten Menschen in die Kneipe ein, die die Arbeit der ISA kennen lernen wollen.

drucken | 24. Juli 2018 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Prozessüberblick M31: nächster Prozess bereits am 2.8.

Der Prozess gegen einen Aktivisten vom 31.Mai ist nach sechs Prozesstagen vorerst zu Ende.

Er wurde wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu 8 Monaten Haft auf 3 Jahre Bewährung und 250 Sozialstunden verurteilt. Hier findet ihr einen detaillierten Prozessbericht.

Der nächste Prozess gegen einen weiteren Aktivisten steht bereits am 2.8. an.
Seid weiter solidarisch, informiert euch, begleitet die Prozesse und spendet für Prozess- und Anwaltskosten!
Rote Hilfe Spendenkonto: GLS Bank DE85430609674007238359, Stichwort: Mai 31

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Prozessüberblick zum 2. Verfahrens gegen einen Aktivisten des 31.Mai
Vorwürfe: Widerstand, tätlicher Angriff, versuchte Gefangenenbefreiung

Am 04.04.2018 begann der nun 2. Prozess gegen einen Aktivisten, der sich bei der versuchten Abschiebung eines Berufsschülers von der B11 am 31. Mai 2017 solidarisch verhielt und Opfer der Kriminalisierungsbemühungen seitens Polizei, Staatsanwaltschaft und des bayerischen Innenministeriums wurde. Ihm wird vorgeworfen sein Fahrrad „mit Kraft“ geschoben zu haben und damit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriff und versuchte Gefangenenbefreiung begangen zu haben. Das Bündnis Widerstand Mai31 – Solidarität ist kein Verbrechen gibt einen Überblick über den Verlauf des Verfahrens: (mehr …)

drucken | 22. Juli 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Nächster Prozess gegen Aktivist vom 31.Mai am 2.8. – Solidaritätskundgebung ab 12 Uhr vor dem Amtsgericht

»Wir werden Kämpfe weiterhin unterstützen«

Nach blockierter Abschiebung: Erneutes Urteil in Nürnberg gegen Aktivisten. Bündnis kritisiert bayerische Justiz. Ein Gespräch mit Cornelia Mayer Interview jw am 7.8.2018

Am 2.8. beginnt der nun 5. Prozess gegen AktivistInnen der Abschiebeblockade vom 31.Mai. Bis heute haben die Prozesse gezeigt, wie stark die Widersprüche zwischen neutralen AugenzeugInnen und der Darstellung von Innenministerium und seiner Polizei sind. Sie haben gezeigt, wie gut sich PolizistInnen intern absprechen können und wie Polizeigewalt mit Hilfe der Justiz unter den Teppich gekehrt werden kann. Beim nun anstehenden Prozess bat der Richter im Vorfeld um Nachermittlungen, weil die vorgelegte Akte keinen ausreichenden Anlass bot, Anklage zu erheben. Am 2. August werden wir sehen, ob es den geladenen PolizeibeamtInnen bis zum Prozesstermin gelingt, ihre Aussagen noch besser abzustimmen. Wir werden sehen, ob sich der Richter, so wie die bisherigen, dafür hergeben wird, als verlängerter Arm des Innenministeriums zu fungieren.

(mehr …)

drucken | 22. Juli 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Aktionstag „Widerständiges Bayern“

Aktionstag „Widerständiges Bayern“

Am Samstag, 21. Juli, werden ab 12.00 Uhr rund um den Weißen Turm in der Nürnberger Innenstadt mehrere Gruppen mit einem Aktionstag gegen den Rechtsruck in Deutschland und die Zumutungen der CSU-Politik protestieren. Unter dem Motto „Widerständiges Bayern“ werden wir mit Reden, Ständen, Musik und vielfältigen Aktionen das andere, widerständige Bayern hervorheben.

Den Aktionstag unterstützen:
APPD Bayern / Franken
Bismarckstraßenfest Erlangen
MC Kuhle Wampe – Geyers Schwarzer Haufen
Gruppo diffuso
LARA „La Resistance“ -Ingolstadt
Pension Ost
Prolos
Revolutionär organisierte Jugendaktion (ROJA)
Sozialrevolutionäre Aktion Regensburg
und zahlreiche Einzelpersonen

Die Kampagne „Widerständiges Bayern“, in deren Rahmen der Aktionstag steht, soll ihren Höhepunkt mit einer Demonstration zum Heimatministerium in Nürnberg am 6. Oktober 2018 (eine Woche vor der Landtagswahl) finden. (mehr …)

drucken | 19. Juli 2018 | Prolos

Solidarität mit dem türkischen Kommunisten Turgut Kaya

Er soll aus Griechenland an die Türkei ausgeliefert werden

Die Rote Hilfe Ortsgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen weist darauf hin, dass sich der türkische Kommunist Turgut Kaya, ein bekannter Journalist, in Griechenland im Gefängnis befindet und in die Türkei abgeschoben werden soll. Dort drohen ihm Haft und Folter. Er war als linker Aktivist bereits mehrfach in der Türkei im Gefängnis und wurde gefoltert. Daher befindet er sich seit dem 31. Mai 2018 im Hungerstreik, um seine Auslieferung zu verhindern. Sein Gesundheitszustand ist kritisch. (mehr …)

drucken | 5. Juli 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Die Rechten haben noch nicht gewonnen. Organisiert die revolutionäre Linke!

Die Rechten haben noch nicht gewonnen. Organisiert die revolutionäre Linke!

Die sogenannte „autoritäre Formierung“ der Gesellschaft ist nichts außergewöhnliches, nichts neues und schon gar nicht überraschend. Eine Gesellschaft, in der das Kapital atomisierte Individuen und Überflüssige produziert, Millionen von Menschen entwurzelt, jegliche soziale Sicherung aufhebt und soziale Bindungen laufend zerstört und dann alle (sozialen) Regungen vermaßt und Ersatz dafür warenförmig auf den Markt wirft, kann nicht existieren ohne autoritäre Gewalt und Kontrolle. Die Annahme, dass im Neoliberalismus die autoritäre Gewalt Platz macht für passivere und subtilere Formen der Machtausübung, ist offensichtlich falsch. Vielmehr ist es so, dass wir wieder auf ein dunkles Zeitalter zusteuern. Wir erleben die Rückkehr der Unsicherheit, der Paranoia, der Verrohung, der direkten gewalttätigen Herrschaft der Bourgeoisie über die in immer größerer Armut lebenden ProletarierInnen. In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung lösen sich alle solidarischen Bindungen Stück für Stück auf.  (mehr …)

drucken | 4. Juli 2018 | Prolos

Kein Friede nirgendwo – Soziale Kämpfe in Kolumbien

Veranstaltung der „Caravana de Solidaridad“
Mittwoch 4.7 | 19 Uhr | Desi | Brückenstr. 23 | Nürnberg

Ende 2016 wurde in Kolumbien der Friedensvertrag zwischen Präsident Santos und der Guerillagruppe Farc unterschrieben. Die Kämpfenden haben die Waffen abgegeben, die Farc eine Partei gegründet. Präsident Santos hat Ende 2016 den Friedensnobelpreis für das international beachtete Friedensabkommen erhalten.
Parallel zu diesem Prozess hat es in Kolumbien im Jahr 2017 eine Zunahme an Menschenrechtsverletzungen gegeben. Proteste der indigenen Bevölkerung werden militärisch niedergeschlagen, wie z.B. bei dem Massaker im Oktober 2017 in Tumaco von Seiten der Polizei und des Militärs.
Aktivist*innen der sozialen Bewegungen sehen sich weiterhin durch Morddrohungen eingeschüchtert, auch Armut, Gewalt und Ungleichheit in Kolumbien sind durch das Friedensabkommen nicht geringer geworden.

Parallel zum noch laufenden Friedensprozess mit der ELN, finden permanente Kämpfe unerschrockener Aktivist*innen in den Stadtteilen, um Landrechte, gegen transnationale Konzerne und in den Betrieben statt. Wegen der aktuell stattfindenden Präsidentschaftswahlen erfährt die Lage noch einmal eine Zuspitzung.

Im März dieses Jahres fand die „Caravana de Solidaridad“ statt, eine Solidaritätsreise von politischen Aktivist*innen aus Deutschland und Kolumbien. Im Rahmen dieser Reise haben wir uns mit dutzenden von Aktivist*innen der sozialen Bewegungen getroffen, ausgetauscht, mit ihnen diskutiert und uns vernetzt. Von Gewerkschaften, über indigene Selbstverwaltungen, Bauernorganisationen, politische Gefangene und Menschenrechtsorganisationen. Während der Veranstaltung werden wir als Teilnehmende der Reise, Aspekte der politischen Situation in Kolumbien darstellen und dabei z.B. auf Spannungsfelder zwischen Staatsterrorismus, Paramilitärs, Konzernen und Guerilla eingehen. Der Fokus liegt dabei auf der Frage: Wie ist die Situation für soziale Bewegungen in Kolumbien in Zeiten des sogenannten
Postkonflikts, was bedeutet es, dort Aktivist*in zu sein? Und was bedeutet es sich in ein solidarisches Verhältnis zu den Kämpfen vor Ort zu setzen?

drucken | 1. Juli 2018 | Interventionistische Linke (iL) - Nürnberg

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Was war los

20.08.2005
"NS-Verherrlichung stoppen!" Eine große bundesweite Mobilisierung gegen den Heß-Gedenkmarsch in Wunsiedel bringt über 2000 Menschen in den Ort. Der Heß-Marsch wird verboten und die Nazis weichen nach Nürnberg, Berlin und Peine aus.

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