Fr., 17.02. | 20.00h | KOMM e.V., Untere Seitenstraße 1
Am 5. Februar jährt sich der Inhaftierungstag des mittlerweilen 67-jährigen politischen Gefangenen Leonard Peltier zum 36. Mal.
Der im American Indian Movement (AIM) aktive Menschenrechtsaktivist Leonard Peltier wurde beschuldigt, 1975 bei einem Feuergefecht in der Pine Ridge Reservation (Oglala) in South Dakota, USA, an dem mehrere Personen beteiligt waren, einen Polizisten erschossen zu haben und tauchte darauf hin unter. 1976 wurde er in Kanada festgenommen und in die USA ausgeliefert. In einem sehr umstrittenen Gerichtsverfahren, in dem offensichtlich „Zeugen“ vom FBI zur Falschaussage gezwungen wurden, wurde er 1977 zu zweimal lebenslänglich verurteilt. mehr lesen…
24. Januar 2012
organisierte autonomie
Sa., 28.01. | ab 17.00 Uhr | KOMM e.V.
Athen, Dezember 2008: Der 15-jährige Schüler Aléxandros Grigorópoulos wird von einem Polizisten erschossen. Es folgen tagelange Ausschreitungen in noch nie dagewesener Intensität, an denen sich Menschen aller Teile der Bevölkerung beteiligen und die sich auch auf andere Städte in ganz Griechenland ausweiten. Sie attackieren Banken, Luxusgeschäfte und Polizeistationen. Überall finden Besetzungen und Versammlungen von und in Schulen, Universitäten und Ratshäusern statt.
Frühjahr 2010: Um einem drohenden Staatsbankrott entgegenzuwirken, verkündet die Regierung unter der Federführung der EU und des IWF ein drastisches Sparprogramm, mehr lesen…
19. Januar 2012
redside
Staatlich betreuter Naziterror – Wie Politik, Polizei und Justiz den faschistischen Terror fördern
„Schonungslose und umfassende Aufklärung“ der Skandale rund um die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds fordern PolitikerInnen von der Linkspartei über Grüne bis hin zur CSU. „Schonungslose und umfassende Aufklärung“ versprechen die Verantwortlichen aus den Ministerien, den Geheimdiensten und der Polizei. Schockiert und fassungslos sieht das bürgerliche Politestablishment auf etwas, das die Lieblingsfeinde der Familienministerin Kristina Schröder, nämlich engagierte AntifaschistInnen, … mehr lesen
Strukturell fehlende Staatsferne
Am 18. März 2003 stellte das Bundesverfassungsgericht das Verbotsverfahren gegen die bis heute bedeutendste faschistische Partei in Deutschland, die NPD, mit einer bemerkenswerten Begründung ein … mehr lesen
Brandanschlag auf das Auto
eines Antifaschisten in Fürth
Am Samstag, den 26.11. wurde gegen 22:30 Uhr das Auto eines Antifaschisten angezündet. mehr lesen
Nazis morden der Staat ist mit dabei
Ein Kommentar zur Sache - mehr lesen
Verfassungsschutz ersatzlos auflösen!
Unter den Augen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz wurde von der neofaschistischen Terrorgruppe NSU eine Mordserie begangen, die in den letzten Jahrzehnten in der BRD ihres gleichen sucht. mehr lesen
Proteste gegen imperialistische Kriege
und die „Afghanistan-Konferenz“
Am 3. Dezember protestierten in Bonn mehrere tausend Menschen gegen die Besatzung Afghanistans durch Nato-Truppen und die in der folgenden Woche auf dem Petersberg stattfindende Kriegskonferenz zu Afghanistan. mehr lesen
19. Dezember 2011
barricada

Die Eröffnung der neuen U-Bahnstation am 10.12 in Nürnberg zog die Aufmerksamkeit zahlreicher Initiativen, die seit über drei Jahren für ein Sozialticket in den öffentlichen Verkehrsmitteln kämpfen auf sich. AktivistInnen der organisierten autonomie, des Sozialticketbündnisses und andere Gruppen dominierten mit mehreren Transparenten und Flugblattverteilungen das Bild der Veranstaltung. Sie prangerten die unsoziale Verkehrspolitik der Stadt Nürnberg und der VAG an, die trotz breiter Unterstützung der Bevölkerung bisher die Forderung nach einem angebrachten Tarif für finanziell schwach gestellte Menschen nicht umsetzt. Stattdessen wurde nun unverschämterweise sogar eine Fahrpreiserhöhung von 30% beschlossen. Dazu Lena Ungerl von der organisierten autonomie: “Wir werden es nicht stillschweigend hinnehmen wenn der Ausschluss des wachsenden Anteils armer Menschen durch die allein auf Profit ausgerichtete Verkehrspolitik von Stadt und VAG zementiert wird. Deshalb braucht es ein Sozialticket. Mobilität ist ein Grundbedürfnis, das für alle am besten kostenlos zur Verfügung stehen muss“.
Mehr zum Sozialticket auf der Sonderseite
12. Dezember 2011
organisierte autonomie

Seit mittlerweile drei Jahren findet in Nürnberg die Auseinandersetzung um ein Sozialticket für die öffentlichen Verkehrsmittel statt. Am 19. März 2009 gründete sich im Rahmen einer Veranstaltung im Nachbarschaftshaus Gostenhof in Nürnberg das Bündnis Sozialticket, mit dem Anspruch, ein Sozialticket im Großraum Nürnberg durchzusetzen. Die organisierte autonomie (OA) war von Anfang an Teil des Bündnisses. Wir dokumentieren auf einer Sonderseite vergangene Aktivitäten und aktuelle Entwicklungen.
Zur Sonderseite
12. Dezember 2011
organisierte autonomie