Out Of Control Festival

Sa. 17.11.07 „OUT OF CONTROL FESTIVAL“ w/ THE UNSEEN, REJECTED YOUTH, RIOT BRIGADE, GUESTS @ NÜRNBERG – K4 (Ex-Komm)

drucken | 17. September 2007 | redside

Nazi-Kundgebung in Bamberg verhindern!

Im sonst so beschaulichen Bamberg zeigt die extreme Rechte seit
Monaten verstärkt Präsenz durch Infostände und Flyeraktionen. Die
NationalsozialistInnen nehmen die bayerischen Kommunalwahlen im März
2008 zum Anlass, mit NPD-Landesgeschäftsführer Axel Michaelis in der
Domstadt Fuß zu fassen und rechtes Gedankengut in den Stadtrat zu
tragen. Dies gilt es zu verhindern!

Bamberg, Fußgängerzone, 22. September 2007
Gegenkundgebung
der Bamberger Initiative gegen Rechts: ab 9.00 Uhr
NPD-Kundgebung: 11.00-13.00 Uhr

weitere Infos unter: http://bamberg.blogsport.de

drucken | 17. September 2007 | redside

12. Linke Literaturmesse

12. Linke Literaturmesse

+++ Eintritt frei +++ Buchvorstellungen +++
+++ Diskussionen gegen den kapitalistischen Mainstream +++ Lesungen +++

Wie jedes Jahr lädt die Linke Literaturmesse vom 14.12 bis zum 16.12.2007 wieder nach Nürnberg ein.

Ort: (Ex)KOMM, Königsstraße 93

weitere Infos findet sowie das diesjährige Programm findet ihr unter:
www.linke-literaturmesse.org

drucken | 15. September 2007 | redside

Kein Raum für Nazis!

Kampagne gegen Nazis und der Strukturen in Fürth

npdplakatUnter dem Motto „Kein Raum für Nazis in Fürth und anderswo! Grünen Automat knacken!“ läuft seit ein paar Tagen eine antifaschistische Kampagne, die sich gegen Nazitreffpunkte und andere Nazistrukturen richtet. Die vom Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) und der Antifaschistischen Linken Fürth (ALF) ins Leben gerufene Kampagne betrifft vor allem die Kneipe „Grüner Automat“, in der ein wöchentlicher Stammtisch mit bis zu 60 Neonazis stattfindet. In der Vergangenheit kam es nach den Stammtischen öfters zu gewaltätigen Übergriffen auf MigrantInnen und Andersdenkende. Am Montag, den 10. September, wurden mehrere tausend Flugblätter in der Gegend um die Kneipe und an einem Infostand in der Fürther Fußgängerzone verteilt, auf dem die AnwohnerInnen über die neonazistischen Umtriebe in ihrere Nachbarschaft informiert wurden.
In der nächsten Zeit werden im Rahmen der Kampagne mehrere Infostände, Kundgebungen und als Höhepunkt eine Demonstration stattfinden. Über Termine und Neuigkeiten werden wir euch hier auf dem Laufenden halten.

Das AnwohnerInnenflugblatt (PDF)
In den nächsten Tagen werdet ihr hier auch noch viel mehr Informationen nachlesen können.

Nazitreffpunkte angreifen! Kein Fußbreit den Faschisten!

drucken | 14. September 2007 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Deutsche Truppen raus aus Afghanistan

afghanistandemo 2007Im Herbst 2007 wird zum widerholten Male über eine Verlängerung des Kriegseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan im Bundestag abgestimmt werden.
Dies gilt es zu verhindern. Darum fahren wir gemeinsam nach Berlin zur Großdemonstration am 15. September 2007! Beteiligt euch am Internationalistischen Block.

Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!
Krieg dem imperialistischen Krieg !!!

15. September 2007
12:00 Uhr Alexanderplatz – Rotes Rathaus | Berlin

Busfahrt zur Demonstration
Abfahrt: 5.30 Uhr am Nelson-Mandela-Platz
Preis: 28 Euro

Karten
bei:

eckstein (Infopoint), Burgstraße 1-3
Mo-Fr: 9.00-20.00 Uhr; Sa 10.00-16.00 Uhr

Ewald Ziegler, Tel.: 0911/41 83 73 (hier auch ermäßigte Karten)

Den Aufruf der organisierten autonomie findet ihr hier

drucken | 3. September 2007 | redside

Fire and Flames-/Antifa-Festival Vol. III

Fire and Flames-/Antifa-Festival Vol. IIIAktionswochenende für linke Kultur und Freiräume.
Demo, Veranstaltungen und Festival

Das diesjährige Fire and Flames-/Antifa-Festival steht ganz im Zeichen der Erkämpfung und Erhaltung linker Räume. Egal, ob Wohnraum, Jugendzentrum oder Konzertkultur – all diese Räume sind wichtiger Bestandteil der Entwicklung und Umsetzung linker Politik.

Deswegen wird das zweitätige Festival von einer Demonstration für linke Räume und Veranstaltungen zu regionalen und internationalen Freiraum-Kämpfen begleitet.

Konzertprogramm:

Freitag, 19.Oktober 2007

Commandantes (Bielefeld)
Patchanka (Kopenhagen)
Brigada Flores Magón (Paris)
Rogue Steady Orchestra (Göttingen)
Samstag, 20.Oktober 2007

Argies (Rosario, Argentina)
Chaoze One & Lotta C (Mannheim)
No Respect (Göttingen)
Obrint Pas (Valencia)
Junges Theater | Hospitalstraße 6 | Göttingen

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr (pünktlich)

Tickets:
Wochenendticket (nur VVK): 20 Euro
Tagesticket VVK: 11 Euro
Abendkasse: 12 Euro

VVK Online: www.fireandflames.com

drucken | 3. September 2007 | redside

Männer, Helden, schwule Nazis

AJAAm 02. September lädt die Autonome Jugend Antifa zu Ihrem monatlichen Infocafè um 15.00 Uhr in den Stadtteilladen Schwarze Katze ein.

Thema des Infocafès ist „Männer, Helden, schwule Nazis„.

Im deutschen Faschismus wurden Homosexuelle verfolgt und in KZs ermordet. Trotzdem gab es und gibt es auch heute schwule Nazis, für die völkischer Nationalismus und Schwulsein kein Widerspruch sind. Der Neonaziführer Michael Kühnen meinte sogar, dass schwule Männer die besseren Kämpfer seien. Der Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim poträtiert schwule Neonazis und Aussteiger, die von der Faszination von Uniformen und Männerritualen erzählen …

drucken | 29. August 2007 | redside

Gräfenberg ist bunt – und schwarz ist auch eine Farbe!

Eine Auswertung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Nürnberg (AAB)

Antifaschistische AktionZunächst einmal möchten wir uns bei allen bedanken die mitgeholfen haben den Naziaufmarsch am Samstag in Gräfenberg effektiv zu behindern.

Es folgt ein kurzer Abriss des Tages aus unserer Sicht:

Bereits um 9.30 glich die Kleinstadt einer Polizeikaserne. Der Grossteil der AntifaschistInnen die bereit am Morgen anreisten, kam aus Nürnberg und der Region. Nach den üblichen Vorkontrollen, bei denen es ärgerlicherweise zu einer Festnahme kam, formierte sich der Demozug mit ca. 150 Menschen. Die Demo war 2 Tage zuvor angemeldet worden. Die NPD bzw. ihr Anmelder der Vorsitzende des NPD Kreisverbands Bamberg/Forchheim, Lutz Passon (Kalkgasse 32a, 91230 Ebermannstadt) vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Böhmer (Werner-von-Siemens-Str. 1c, 91052 Erlangen) versuchte jegliche Gegenveranstaltung verbieten zu lassen – ohne Erfolg.

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drucken | 21. August 2007 | Autonome Jugendantifa

No Justice – No Peace! Kein Friede mit dem deutschen Polizeistaat!

Keine Friede - Demo 22.09Unter dem Motto „No Justice – No Peace! Kein Friede mit dem deutschen Polizeistaat! Weg mit dem §129a! Freiheit für die RAF-Gefangenen & MG-Beschuldigten“ wird es einen linksradikalen/antikapitalistischen Block auf der bürgerlichen Grossdemo gegen Schäubles Überwachungswahn am 22.9. in Berlin geben.

Aufruf des Bündnisses “kein Friede? zum antikapitalistischen Block auf der Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung am 22.9.2007

Deutscher Herbst 2007.
Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, Einsatz der Bundeswehr im Inneren, Sicherheitsverwahrung, §129c, Kill-Fahndung gegen vermeintliche „Terroristen“, der deutsche Polizeistaat rüstet auf. Die vor allem mit der Person des Innenministers Schäuble in Verbindung gebrachte Verschärfung von Repression und Überwachung ist mittlerweile auch in linksliberalen bis hin zu bürgerlichen Kreisen in die Kritik geraten. Ein breites Bündnis von Organisationen wie dem Chaos Computer Club, attac, den Grünen bis hin zur FDP-Fraktion ruft zu einer Demonstration unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn“ am 22. September in Berlin auf. Auch wir als radikale Linke wollen uns daran mit einem antikapitalistischen Block beteiligen, denn der weiteren Überwachung und Kontrolle muss entschiedener Widerstand entgegengesetzt werden. Dabei geht es momentan vor allem um die Ausweitung der Telefon-, Internet- und E-Mail-Überwachung, welche durch das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in der ganzen EU eingeführt werden soll. In der BRD soll das Gesetz am 1.1.2008 in Kraft treten. Eine weitere Ausweitung der Kontrolle stellt die geplante Online-Durchsuchung von Computern durch das BKA dar.
Zu einem antikapitalistischen Block rufen wir auf, da wir im Gegensatz zu bürgerlichen Parteien und Organisationen nicht alleine einzelne Verschärfungen kritisieren, sondern das gesamte herrschende System infrage stellen und überwinden wollen.

Innerhalb des Kapitalismus kann es keine Freiheit geben

In einer auf Profitmaximierung ausgerichteten kapitalistischen Gesellschaft kann es für die breite Masse keine Freiheit geben. Denn der Zugang beziehungsweise der Ausschluss von der Befriedigung von Bedürfnissen, wie gesunde Nahrung, Kultur und vieles mehr ist im Kapitalismus an das Haben oder eben Nicht-Haben von Geld gekoppelt. Die Freiheit seine Bedürfnisse zu befriedigen ist also für einen immer größeren Teil der Bevölkerung extrem eingeschränkt. Weltweit betrachtet ist sogar der Zugang zu den grundlegendsten Bedürfnissen für sehr viele Menschen verschlossen.
Auch die angebliche Freiheit seine Arbeitskraft gegen Lohn zu verkaufen, stellt keine wirkliche Wahlmöglichkeit dar. Ohne Job ist man dem Druck der Arbeitsagenturen ausgeliefert und muss sich, um überhaupt Arbeitslosengeld zu bekommen, um jeden schlechtbezahlten Job bewerben und jedes noch so miese Angebot annehmen. Dabei könnte die gesellschaftlich notwendige Arbeit so aufgeteilt werden, dass alle viel weniger arbeiten müssten Doch das widerspräche der Verwertungslogik des Kapitals. Deshalb führen im Kapitalismus technische Fortschritte zu Entlassungen statt zu Entlastung. Auf der einen Seite steigen somit der Stress und der Leistungsdruck für die Beschäftigten, während die anderen in sinnlose Maßnahmen oder 1-Euro-Jobs gesteckt werden.

Alle die versuchen aus der bestehenden Logik auszubrechen geraten schnell ins Visier der Repressionsorgane. Von PolitikerInnen wird die Ausweitung der Überwachung mit der Herstellung von mehr Sicherheit gerechtfertigt. Doch um wessen Sicherheit geht es wirklich? Um die Sicherheit der Masse der Lohnabhhängigen, Arbeitslosen und MigrantInnen sicher nicht. Denn deren Leben ist zunehmend von Angst und Unsicherheit geprägt, sei es im Job oder auf dem Amt. In Zeiten in denen der so genannte soziale Frieden auch hier in den Metropolenländern Risse bekommt, ist es für die Herrschenden umso wichtiger den Ausbau der Repressions- und Überwachungsmöglichkeiten voranzutreiben, um gegen mögliche Unruhen gewappnet zu sein.

Repression, Ausnahmezustand, Mord

Das kapitalistische System braucht Repression um bestehen zu können. Das staatliche Gewaltmonopol mit seinen verschiedenen Apparaten wie Polizei, Militär und Justiz ist dazu da die herrschende Ordnung aufrechtzuerhalten und gegen jeglichen Widerstand, der sich gegen die bestehende Gesellschaftsordnung richtet vorzugehen. Dafür gibt es in der Geschichte und auch gegenwärtig etliche Beispiele: Ermordungen von Demonstranten wie Benno Ohnesorg am 2.Juni 1967, Klaus-Jürgen-Rattay am 22.September 1981 und Carlo Giuliani während des G-8-Gipfel in Genua 2001. Oder die massiven Polizeieinsätze gegen streikende LehrerInnen in Oaxaca/Mexico.
Wenn die Stabilität der permanenten kapitalistischen Ausbeutung in Gefahr scheint, wirft das System selbst seine eigenen rechtstaatlichen Grundsätze über Bord. Ein Beispiel dafür ist die Reaktion des deutschen Staates auf die Entführung des BDI-Vorsitzenden und Altnazis Hanns-Martin-Schleyer durch die Rote Armee Fraktion (RAF) während des so genannten „deutschen Herbst“ 1977 vor 30 Jahren. Gegen die Angriffe der Metropolenguerilla reagierte der Staat mit einem polizeistaatlichen Ausnahmezustand: Raster- und Killfahndung, tausende Razzien und Festnahmen gegen den vermeintlichen „Sympathisantensumpf“, Mediengleichschaltung und das faktische außer Kraft setzen der parlamentarischen Demokratie durch die „Krisenstäbe“. Sein Höhepunkt fand diese ungleiche Auseinandersetzung zwischen der postfaschistischen BRD und der kommunistischen Guerilla in der Stammheimer Todesnacht vom 18. Oktober 1977. Damals wurden die im Isolationstrakt inhaftierten RAF-Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in ihren Zellen tot aufgefunden, Irmgard Möller überlebte schwer verletzt. Die von staatlicher Seite verbreitete Version lautet Selbstmord. Irmgard Möller, die einzige Überlebende bleibt bis heute bei einer anderen Version. Demnach haben Polizeibeamte sie in den frühen Morgenstunden aus ihrer Zelle gezerrt und ihr die lebensgefährlichen Stichverletzungen zugeführt.

Das System ist kriminell, nicht der Widerstand

Als radikale Linke kämpfen wir für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, eine Gesellschaft, in der für die Bedürfnisse und nicht für den Profit produziert wird. Unser Ziel ist eine Gesellschaft in der alle über die Produktionsmittel, die Produkte und deren Verwendung verfügen und nicht eine kleine Minderheit wie es heute der Fall ist. Aber die herrschende Klasse wird nicht freiwillig ihre Macht und ihr Eigentum aufgeben, sondern wird mit allen Mitteln versuchen ihre Herrschaft zu verteidigen. Wir gehen deshalb davon aus, dass eine neue solidarische Gesellschaftsordnung nicht durch Reformen des bestehenden Systems, sondern nur durch eine revolutionäre Umwälzung erreicht werden kann. Daher ist es klar, dass gerade linke antagonistische Kräfte immer wieder mit staatlicher Repression überzogen werden, um unsere Strukturen auszuforschen, zu behindern und unseren Widerstand zu brechen.
Ein Beispiel hierfür ist die Repression im Zuge der Anti-G8-Mobilisierung. Es gab eine vielfältige Kampagne gegen den G8-Gipfel, die von Veranstaltungen und Demonstrationen bis hin zu militanten Aktionen mit Bezug zum G8 reichte. Darauf reagierte der Staat mit zahlreichen Hausdurchsuchungen am 9. Mai in Berlin, Hamburg und weiteren Orten, sowie nach dem G8 in Berlin und Bad Oldesloe. Als Vorwand für die Razzien musste die Bildung einer terroristischen Vereinigung nach Paragraph 129a herhalten. Der Paragraph 129 a und b gibt den staatlichen Behörden die Möglichkeit linke AktivistInnen zu kriminalisieren und ihnen langjährige Haftstrafen anzuhängen.

Aktuell werden sieben linke Aktivisten beschuldigt einer „terroristischen Vereinigung“ anzugehören. Vier davon sitzen seit dem 31. Juli in Untersuchungshaft in Berlin-Moabit. Drei von ihnen werden beschuldigt Bundeswehrfahrzeuge angezündet zu haben, der Vierte ist im Knast weil er mit einem der Angeklagten konspirative Kontakte gehabt haben soll und in seinen Publikationen Themen wie Mieterverdrängung behandelt, eine Thematik, die auch die Militante Gruppe (mg) in ihren Erklärungen erwähnt hat. Die Zerstörung von Infrastruktur der Bundeswehr, die an mehreren Kriegseinsätzen wie zum Beispiel in Afghanistan beteiligt ist als „terroristisch“ zu bezeichnen ist diffamierend und stellt die Realität auf den Kopf. Terroristisch sind diejenigen, die für Profite über Leichen gehen und nicht diejenigen die für eine andere Gesellschaft kämpfen.
Doch wir werden uns weder von Repressionsmaßnahmen noch so genannten Sicherheitsverschärfungen einschüchtern lassen. Unser Widerstand ist kein Terrorismus, sondern richtet sich gegen die Institutionen und VertreterInnen der herrschenden Klasse. Wir bekämpfen ein System, dass immer wieder Krisen produziert und innerhalb der kapitalistischen Logik außer mit Krieg und Zerstörung auch keine Auswege aus den Krisen finden kann. Der Kapitalismus ist deshalb eine historisch längst überholte Produktions- und Herrschaftsweise und gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Wir werden trotz erschwerter Bedingungen weiterkämpfen für die Überwindung des Kapitalismus und für eine solidarische Welt.

Weg mit § 129a und b!

Freiheit für Axel, Florian, Oliver und Andrej! Freiheit für die Gefangenen aus der RAF! Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Kapitalismus zerschlagen – Solidarität aufbauen! –


Kommt zum antikapitalistischen Block am 22. September um 14.30 Brandenburger Tor

drucken | 19. August 2007 | redside

Bundeswehr raus aus Afghanistan!

Bundesweite Demonstration am 15. September 2007
12.00 Uhr Alexanderplatz – Rotes Rathaus, Berlin

Im Herbst 2007 wird im Bundestag zum wiederholten Mal über die Verlängerung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan abgestimmt werden. Die bisherigen Abstimmungen endeten stets mit einer großen Mehrheit für die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes und waren ohne besondere Diskussionen und ohne nennenswerten Widerstand in der Gesellschaft und im Parlament über die Bühne gegangen.
Doch das soll sich jetzt ändern. Ein breites Bündnis aus Linkspartei, Friedensbewegung und Gruppen der radikalen Linken fordert den Stopp der deutschen Kriegspolitik und mobilisiert zu einer Großdemonstration nach Berlin.

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drucken | 12. August 2007 | organisierte autonomie (OA)

NS-Verherrlichung stoppen – kein Naziaufmarsch in Gräfenberg

ns verherrlichung stoppen!Seit mittlerweile 20 Jahren versuchen Neonazis durch Wunsiedel zu marschieren, um dem Hitler Stellvertreter Rudolf Hess zu gedenken. Auch in diesem Jahr scheitert dieses Vorhaben, da die Gerichte den NS verherrlichenden Zug der Nazis vorraussichtlich verbieten werden. Doch auch in diesem Jahr planen die Nazis im Falle eines Verbotes an einem Ersatzort zu marschieren, wie dies auch in den letzten Jahren geschehen ist. Dieses Mal ist das fränkische Gräfenberg Ziel einer Ersatzveranstaltung der Nazis…

20 Jahre ist es her, dass die letzte Führungsperson des nationalsozialistischen Regimes zu Grabe getragen wurde: Am 17. August 1987 beging der Hitlerstellvertreter Rudolf Hess im Militärgefängnis Berlin – Spandau Selbstmord. Seitdem versuchen Alt – und Neonazis in Wunsiedel alljährlich seiner zu gedenken. Im Kern geht es ihnen jedoch darum den Nationalsozialismus zu rehabilitieren und ein verfälschtes Geschichtsbild zu etablieren.
Der Antrag, diesen Aufmarsch in Wunsiedel endgültig zu verbieten, wird vom Bundesverfassungsgericht nach wie vor geprüft. In den vergangenen beiden Jahren konnte ein Verbot jeweils durch ein Eilverfahren durchgesetzt werden. Doch da auf die hiesige Justiz kein Verlass ist, besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Stadt Wunsiedel dieses Jahr erneut Schauplatz des internationalen Nazispektakels wird. Sollte das Verbot weiterhin Bestand haben, werden die Nazis versuchen in anderen Städten ihre Veranstaltung durchzuführen.
Gräfenberg, das bereits in den vergangenen Monaten vermehrt von Nazis heimgesucht wurde, soll als einer der Ausweichorte dienen. Seit letztem Jahr marschieren Nazis monatlich durch den Ort, um den gefallenen Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges zu gedenken. Doch sie stoßen auf eine starke Gegenwehr der AnwohnerInnen. Mit vielfältigen kreativen Aktionen zeigen sie den Nazis immer wieder, dass diese in Gräfenberg unerwünscht sind. Des weiterer hat die Stadt den Platz auf dem das Denkmal steht verpachtet, so dass es für die Nazis unzugänglich ist. Dieser Konflikt ist der eigentliche Anlass für die ständige Präsenz der Nazis, die so den Druck auf die Stadt erhöhen wollen.
Der Aufmarsch am 18. August soll unter dem Motto „Denkmäler sind für alle da“ stattfinden und das Rahmenprogramm soll die Attraktivität der monatlichen Aufmärsche auch in der überregionalen Naziszene steigern. Geplant sind hierfür die rechte Liedermacherin Annett, Udo Pastörs (NPD-Vorsitzender in Mecklenburg – Vorpommern), Matthias Fischer (NPD-Bezirksvorsitzender von Mittelfranken), dessen Bekanntheitsgrad durch das Zeigen eines Hitlergrußes und das skandieren von Parolen wie „Juden raus“ auf einem Neonazikonzert, aufgedeckt durch das Fernsehmagazin Panorama, auf schockierende Art und Weise gesteigert hat.

Wir rufen alle AntifaschistInnen auf, sich an den Aktionen in Gräfenberg zu beteiligen und die AnwohnerInnen in ihrem Widerstand zu unterstützen.

Treffpunkt für alle AntifaschistInnen in Gräfenberg ist um 14 Uhr am Marktplatz.

drucken | 10. August 2007 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß

So., 16.09., 15:00 Uhr, DokuZentrum Reisparteitagsgelände
2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ Deutschland 2004, 85 Min, Regie: Malte Ludin | Film und Diskussion mit Malte Ludin

drucken | 8. August 2007 | redside

Was war los

16.07.1942
Auf Anordnung der Vichy-Regierung unter Pierre Laval treibt die französische Polizei in der Razzia Rafle du Vel'd'Hiv 13.000 bis 20.000 Juden in einem Stadion zusammen.

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