Antikriegstag 2018 Ingolstadt – Fluchtursachen bekämpfen!

Antikriegstag 2018 Ingolstadt – Fluchtursachen bekämpfen!

Ingolstadt: Garnisonsstadt, Rüstungsstandort, CSU- und AfD-Hochburg. In der wohl durchmilitarisiertesten Stadt Bayerns ruft La Resistance Ingolstadt zur Antikriegstags-Demo 2018 auf.

Demonstration am Samstag, den 1.September
Treffpunkt um 16:00 Uhr an der Donaubühne im Klenzepark, Ingolstadt.

Der Aufruf ist erschienen, die Mobilisierung kann beginnen! Das Mobivideo findet ihr hier.

Bayern – die Vorstufe zum Paradies…zumindest, wenn man der CSU glauben darf. Blickt man allerdings hinter die Kulissen, wird schnell klar, dass Bayern in erster Linie ein wichtiger Rüstungsstandort ist, von dem aus Krieg und Tod in die ganze Welt exportiert werden. Das bringt Wohlstand und Reichtum ins Land – allerdings auch den eher unfreiwilligen Import des Ergebnisses dieser Politik – Menschen, die direkt betroffen sind von Gewalt, Krieg und Tod und der wirtschaftlichen Zerstörung ganzer Landstriche und die davor fliehen.

Gegen genau diese Geflüchteten wird die Bevölkerung in der BRD von den bürgerlichen Parteien von FDP bis AFD aufgehetzt, um sie so zu spalten und von den eigentlichen eigenen Problemen abzulenken. Eben diese bürgerlichen Parteien sind es auch, die seit Jahrzehnten deutsche Waffenexporte in alle Welt genehmigen und dem Kapital so Milliardengeschäfte mit dem Krieg bescheren – die Folgen dieser Politik wollen sie hingegen nicht sehen. Vor allem in Ingolstadt, einer Hochburg der CSU, ist dies klar zu erkennen – in der Stadt selbst und im nahegelegenen Manching befinden sich zahlreiche sog. „Ankunfts- und Rückführungszentren“ – ein mehr als beschönigender Ausdruck für Abschiebelager, in denen „Geflohene ohne Bleibeperspektive“ in miserablen Zuständen hausen müssen und gezielt von der Öffentlichkeit abgeschottet werden.  (mehr …)

drucken | 4. Juli 2018 | Prolos

TagX im NSU Prozess ist der 11.Juli!

Nachdem am heutigen Prozesstag die Angeklagten ihre letzten Worte sprechen durften endet der NSU Prozess am Mittwoch, den 11.Juli. Fahrt mit uns nach München. Zugtreffpunkt 14:30 Hauptbahnhof Nürnberg Mittelhalle.

Zschäpe hielt an ihrer Version fest und versuchte sich weiterhin als Opfer der Umstände zu stilisieren. Sie wisse nicht mehr über die Morde und Anschläge als bereits erwähnt und distanziere sich von der rechten Szene… die anderen Angeklagten wurden im großen und ganzen von der heutigen Presseberichterstattung außen vorgelassen. Richter Götzl will am 11.Juli sein Urteil sprechen und wie zu erwarten wird von Seiten des Staates keine weitere Aufklärung des NSU Komplexes betrieben werden. Beteiligt euch deshalb an der Fahrt zur Demonstration nach München.

  • Kein Schlussstrich unter den NSU Prozess!
  • Kein unter den Teppich kehren! – Staatlich unterstützten Naziterror bekämpfen!

(mehr …)

drucken | 3. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Mehrjährige Überwachung durch die Polizei

Mitteilung der Roten Hilfe Regionalgruppe Nürnberg/Fürth/Erlangen

Wegen eines aktuellen Falles, weisen wir darauf hin, dass die Polizei erneut einen Aktivisten aus Nürnberg mitgeteilt hat, dass dieser fast drei Jahre überwacht wurde. Neben ihm wurden zusätzlich noch Familienangehörige mitüberwacht.

Im letzten Jahr gab es immer wieder Briefe von der Polizei an AktivistInnen, in denen mitgeteilt wurde, dass  Personenüberwachungen über einem längeren Zeitraum stattgefunden haben. Wann und was genau von der Polizei überwacht wurde erfährt man aus diesen Briefen nicht, lediglich die Gesetzesgrundlage nach Polizeiaufgabengesetz und die Dauer der Maßnahme.

Neben den Betroffenen gibt es auch fast immer einen Beifang, bei dem FreundInnen und Familie ebenfalls von der Überwachungsmaßnahme betroffen sind.

Falls ihr solch einen Brief bekommt, dann besprecht euch mit euren Gruppen und meldet euch bei uns. Am besten kommt ihr bei unserer Anlaufstelle jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr vorbei.

drucken | 2. Juli 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Sa, 07. Juli, 20 Uhr: Offene ISA-Kneipe zur Wohndemo am 14. Juli: Die Wohnungsfrage als Klassenfrage – Vortrag zu Margarete Schütte-Lihotzky

Sa, 07. Juli, 20 Uhr: Offene ISA-Kneipe zur Wohndemo am 14. Juli: Die Wohnungsfrage  als Klassenfrage – Vortrag zu Margarete  Schütte-Lihotzky

Unsere nächste offene Kneipe steht ganz im Zeichen der anstehenden Wohn­demo am 14. Juli, zu der wir, gemeinsam mit vielen anderen Initiativen und Gruppen, aufrufen.

Aus diesem Anlass wollen wir euch die erste weibliche Architektin und Kommunistin Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000) vorstellen. Ihr gesamtes Berufsleben widmete Schütte-Lihotzky der Frage nach dem sozialen Bauen. Deshalb war ihr berufliches Werk auch untrennbar mit ihrer politischen Haltung verbunden. Sie interessierte sich nie für den prestigeträchtigen bürgerlichen Bau, sondern für die Lebensbedingungen der vom Wohlstand Ausgegrenzten. (mehr …)

drucken | 2. Juli 2018 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Kein Friede nirgendwo – Soziale Kämpfe in Kolumbien

Veranstaltung der „Caravana de Solidaridad“
Mittwoch 4.7 | 19 Uhr | Desi | Brückenstr. 23 | Nürnberg

Ende 2016 wurde in Kolumbien der Friedensvertrag zwischen Präsident Santos und der Guerillagruppe Farc unterschrieben. Die Kämpfenden haben die Waffen abgegeben, die Farc eine Partei gegründet. Präsident Santos hat Ende 2016 den Friedensnobelpreis für das international beachtete Friedensabkommen erhalten.
Parallel zu diesem Prozess hat es in Kolumbien im Jahr 2017 eine Zunahme an Menschenrechtsverletzungen gegeben. Proteste der indigenen Bevölkerung werden militärisch niedergeschlagen, wie z.B. bei dem Massaker im Oktober 2017 in Tumaco von Seiten der Polizei und des Militärs.
Aktivist*innen der sozialen Bewegungen sehen sich weiterhin durch Morddrohungen eingeschüchtert, auch Armut, Gewalt und Ungleichheit in Kolumbien sind durch das Friedensabkommen nicht geringer geworden.

Parallel zum noch laufenden Friedensprozess mit der ELN, finden permanente Kämpfe unerschrockener Aktivist*innen in den Stadtteilen, um Landrechte, gegen transnationale Konzerne und in den Betrieben statt. Wegen der aktuell stattfindenden Präsidentschaftswahlen erfährt die Lage noch einmal eine Zuspitzung.

Im März dieses Jahres fand die „Caravana de Solidaridad“ statt, eine Solidaritätsreise von politischen Aktivist*innen aus Deutschland und Kolumbien. Im Rahmen dieser Reise haben wir uns mit dutzenden von Aktivist*innen der sozialen Bewegungen getroffen, ausgetauscht, mit ihnen diskutiert und uns vernetzt. Von Gewerkschaften, über indigene Selbstverwaltungen, Bauernorganisationen, politische Gefangene und Menschenrechtsorganisationen. Während der Veranstaltung werden wir als Teilnehmende der Reise, Aspekte der politischen Situation in Kolumbien darstellen und dabei z.B. auf Spannungsfelder zwischen Staatsterrorismus, Paramilitärs, Konzernen und Guerilla eingehen. Der Fokus liegt dabei auf der Frage: Wie ist die Situation für soziale Bewegungen in Kolumbien in Zeiten des sogenannten
Postkonflikts, was bedeutet es, dort Aktivist*in zu sein? Und was bedeutet es sich in ein solidarisches Verhältnis zu den Kämpfen vor Ort zu setzen?

drucken | 1. Juli 2018 | Interventionistische Linke (iL) - Nürnberg

Politische Baustelle Rojava/Nordsyrien – Ein Reisebericht

Donnerstag, 12. Juli 2018, 19:30 Uhr, Desi, Brückenstr. 23, Nürnberg
Bericht einer Delegationsreise nach Rojava, Bilder der Kollektivbaustelle „Gesundheitszentrum“ und Eindrücke einer Gesellschaft im Aufbruch

Rojava im Aufbau: Im Norden von Syrien wird seit einigen Jahren unabhängig vom Staat ein basisdemokratisches Rätesystem aufgebaut, durch das sich die Menschen vor Ort selbst verwalten. Wichtige Ziele sind dabei die Stärkung der Frauen in allen Lebensbereichen, das gleichberechtigte Miteinander der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Kulturen und Religionen und die Ökologie.

Avahi (kurd.:Baustelle) ist eine Gruppe von Handwerkerinnen und Handwerkern die den Aufbauprozess in Rojava solidarisch unterstützen will. Gemeinsam mit der kurdischen Frauenstiftung WJAR planen sie den Bau eines Gesundheitszentrums in Nordsyrien. Zwei Vertreterinnen von Avahi berichten von der ersten Delegationsreise nach Rojava, zeigen Bilder von der Baustelle und erzählen über ihre Eindrücke einer Gesellschaft die sich im Aufbruch befindet.

Eintritt frei

drucken | 1. Juli 2018 | Interventionistische Linke (iL) - Nürnberg

Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Kundgebung | Dienstag 3. Juli | 18 Uhr | Nürnberg | Lorenzkirche

Am kommenden Dienstag soll die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan stattfinden. Über 10 Abschiebecharter der Bundesregierung nach Afghanistan gab es seit Dezember 2016. Seither wurden mehr als 174 Menschen in das von Krieg und Anschlägen geprägte Land gezwungen. Bayern schob dabei mit Abstand am meisten Menschen nach Afghanistan ab.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich hier viele Menschen an den Protesten gegen die Abschiebungen beteiligen und sich solidarisch mit den Betroffenen verhalten. Dank guter Netzwerke und breiten, solidarischen Handelns konnten viele Menschen, die von Abschiebung bedroht waren, gewarnt werden und ihrer eigenen Abschiebung entgegenwirken. Machen wir weiter, bis gar niemand mehr abgeschoben wird!

Kommt am Dienstag um 18 Uhr zur Lorenzkirche und demonstriert mit uns gegen die tödliche Abschiebepolitik der Bundesregierung! Afghanistan ist kein sicheres Land – Wer abschiebt setzt Menschenleben aufs Spiel!

drucken | 1. Juli 2018 | Interventionistische Linke (iL) - Nürnberg

„Es ist notwendig, dass wieder eine themenübergreifende antikapitalistische Bewegung entsteht.“

Wie kann man verschiedene Kämpfe und soziale Probleme erfolgreich miteinander verbinden? Ein Interview mit Daniel Meier von der „Organisierten Autonomie“ Nürnberg.

Erstveröffentlicht auf perspektive-online.net.

Für den 14. Juli plant ihr eine Demonstration unter der Motto: „Auf die Straße gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn! Mieten runter! Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!“ Was ist der Anlass für die Demonstration?

Seit einigen Jahren sind wir im Bereich Wohnen und Einkommen an verschiedenen Basisaktivitäten und Aufbauprozessen beteiligt. Speziell im Nürnberger Stadtteil Gostenhof gibt es eine aktive Stadtteilpolitik mit der Initiative „Mietenwahnsinn stoppen“, im Bereich der Kämpfe um Einkommen arbeiten wir mit in der „Initiative Solidarische ArbeiterInnen“ (ISA). Natürlich beteiligen wir uns auch an den Kämpfen der Geflüchteten und MigrantInnen um soziale und politische Rechte. (mehr …)

drucken | 29. Juni 2018 | organisierte autonomie (OA)

PENNPLATZBÖRSE FÜR AUGSBURG IN NBG

Falls ihr oder eure Freunde mit dem Bus von Nürnberg aus gegen den AfD Bundesparteitag in Augsburg fahren wollt und nicht wisst wie ihr von eurem Wohnort um 4:30 Uhr an der Rothenburgerstraße sein sollt, kommt Morgen am Freitag den 29.06. von 19:00-21:00 Uhr in die Schwarze Katze (Untere Seitenstraße 1).

P.S.: Auch Leute die Pennplätze anzubieten haben sind gerne gesehen.

drucken | 28. Juni 2018 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

M31: Aufruf zur Solidarischen Prozessbegleitung und Kundgebung am 11. Juli

Am 11. Juli findet ab 9 Uhr der voraussichtlich letzte Verhandlungstag im Prozess gegen einen Aktivisten vom 31.Mai statt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, sein Fahrrad „mit Kraft“ geschoben zu haben. Die Staatsanwaltschaft leitet daraus die Vorwürfe Widerstand, tätlicher Angriff und Gefangenenbefreiung ab. Am 11.Juli wird das Urteil der Richterin erwartet.

Egal, ob auf der Straße bei der Abschiebeblockade oder vor Gericht – wir werden weiterhin solidarisch zusammen stehen. Lassen wir den Betroffenen nicht allein und empfangen ihn nach der Urteilsverkündung alle gemeinsam. Wir wissen, dass er genauso wie über 300 Menschen am 31. Mai 2017 das Richtige getan hat – egal wie die bürgerliche Rechtsprechung urteilt! Kommt zur solidarischen Prozessbegleitung ab 09.00 Uhr und zur Kundgebung ab 16.00 Uhr vor dem Gerichtsgebäude!

Zeigen wir Ihnen, dass wir uns durch ihre Kriminalisierung und ihre Einschüchterungsversuche nicht spalten lassen!

Prozessbeobachtung Saal 28, 9 Uhr

Kundgebung 16 Uhr vor dem Gericht

drucken | 27. Juni 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Update NSU Prozess: Letzte Worte am 3.7.

Nach der heutigen Anhörung eines Brandsachverständigers sagt Richter Götzl die für Mittwoch und Donnerstag geplanten Prozesstage ab. Wenn es nach ihm geht, sind nun für den 3.7.18 „die letzten Worte der Angeklagten“ geplant. Wie im letzten Artikel bereits erwähnt, muss der Richter danach innerhalb von elf Tagen das Urteil gesprochen haben.

| Fahrt mit uns am TagX der Urteilsverkündung nach München | 14:30 Uhr HBF Nürnberg Mittelhalle |

Nebenbei enthüllen die Nürnberger Nachrichten einen weiteren Skandal, unter den ein Schlussstrich gezogen werden soll.

drucken | 26. Juni 2018 | organisierte autonomie (OA)

Monheim: Kundgebung gegen Union Busting bei HAMA

Ein Dutzend Menschen machten sich am Samstag, den 23. Juni auf den Weg nach Monheim bei Donauwörth um eine Kundgebung gegen Union Busting bei Hama abzuhalten, und zur Solidarität mit dem Betriebsrat Markus B. aufzufordern.

Unterstützt durch Mitglieder der Freien Arbeiterunion (FAU) und Einzelpersonen errichtete die ISA ihren Stand vor den Fachwerkhäusern am malerischen Marktplatz. Den freilich die Einwohner Monheims an einem WM-Samstag-Nachmittag nicht besonders ausgiebig nutzen, wie sich herausstellte.

Um so mehr erregte das für den Ort ungewöhnliche Bild Flugblätter verteilender politischer AktivistInnen, die Transparente und Schautafeln, die Beschallung mit politischer Musik und die Reden durch den Lautsprecher die Aufmerksamkeit der Passierenden. So manch einer hielt sein Auto mitten auf der gepflasterten Straße an, um sich informieren zu lassen und jeder 2. Passant ließ sich bereitwillig in ein Gespräch verwickeln.

(mehr …)

drucken | 24. Juni 2018 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Was war los

16.07.1942
Auf Anordnung der Vichy-Regierung unter Pierre Laval treibt die französische Polizei in der Razzia Rafle du Vel'd'Hiv 13.000 bis 20.000 Juden in einem Stadion zusammen.

Terminkalender

Juli 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031EC