250 Menschen demonstrieren gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn in Nürnberg!

Am Samstag, dem 14.Juli fand in Nürnberg eine Demonstration unter dem Motto: „Auf die Straße gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn! Mieten runter – Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!“ statt. Dem Aufruf der organisierten autonomie und der Initiative Mietenwahnsinn stoppen, der von über 20 Gruppen, Initiativen und Bündnissen unterstützt wurde, folgten etwa 250 Menschen. (mehr …)

drucken | 14. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Schwarzer Freitag für Real

Der Horror ist realBundesweit bekam die Kaufhauskette Real anlässlich eines bundesweiten Aktionstags gegen Arbeitsunrecht und Ausbeutung ihr Fett weg. In über 20 Städten fanden Aktionen vor den Filialen statt. Die Real-Filiale in der Virnsberger Straße bekam Besuch von der Initiative solidarischer ArbeiterInnen und der Freien Arbeiterunion. Gegen die ausbeuterische Beschäftigungspraxis und geplante Tarifflucht streikten am gleichen Tag die Beschäftigten. Die Hälfte der Filialen war bundesweit betroffen.

Nachdem am Morgen auch die Lohnabhängigen in der Virnsberger Str. dem Streik-Aufruf von ver.di gefolgt waren, informierten wir von 17 bis 19 Uhr die Kunden über die ausbeuterischen Machenschaften bei Real und verteilten Flugblätter mit der Überschrift „Der Horror ist real“.

Die Passanten reagierten größtenteils mit Interesse und Zustimmung. Auch die von der Filialleitung herbeigerufene Polizei fand zu deren Ärger keinen Grund, die Aktion zu unterbinden.

Weitere Informationen: arbeitsunrecht.de

drucken | 14. Juli 2018 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

„REVOLUTIONÄRE POLITIK IN REAKTIONÄREN ZEITEN“

Basisansätze und lokale Verankerung als Weg aus der Krise – Gastbeitrag der Organisierten Autonomie Nürnberg

Veröffentlich im Lower Class Magazine 
„Nehmen sie uns ein Haus, nehmen wir uns einen ganzen Stadtteil“ – so lautete Mitte der 1990er die Losung, nachdem die Stadt Nürnberg das KOMM und dessen Selbstverwaltung systematisch zerstört hatte. Das KOMM lag zentral am Hauptbahnhof und war Hotspot eines jeden linken oder alternativen Jugendlichen dieser Zeit in Nürnberg. Der Verlust traf schwer, wurde jedoch zugleich genutzt, um den Sprung raus aus dem szene-geprägten KOMM zu schaffen.

Politik im Stadtteil war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zwingend Handwerkzeug der deutschen Autonomen. Hausbesetzungen wurden eher intern getragen und die Verankerung in der Nachbarschaft stellte nur für einige Projekte dieser Zeit einen relevanten Teil ihres politischen Wirkens dar. Doch mit der zunehmenden Orientierung von Teilen der Nürnberger Autonomen an z.B. den italienischen Autonomia-Ansätzen – die in ihrer Ausrichtung basiszentriert waren und für die aufgrund der eigenen Klassenlage der gemeinsame Kampf als Klasse selbstverständlich war – fand die revolutionäre Politik verstärkt Einzug im Nürnberger Stadtteil Gostenhof. (mehr …)

drucken | 13. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Recht auf Nürnberg!

Veröffentlicht auf: re:volt magazine

Wer hätte es gedacht: Deutschland befindet sich in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs – zumindest weisen darauf seit Jahren alle im bürgerlichen Spektrum weitgehend akzeptierten Institutionen und Institute hin. Wer daran zweifelt, kann sich mit einer kurzen Internetrecherche schnell beruhigen lassen: die Stimmung bei VertreterInnen der Wirtschaft ist nahezu euphorisch. und auch die Zahlen der Bundesregierung diagnostizieren ein stetiges wirtschaftliches Wachstum. Doch wie sieht es im realen Alltag der Lohnabhängigen aus? In Nürnberg etwa ist von einer euphorischen Stimmung nichts zu bemerken. Im Gegenteil: Einst ein wichtiger Standort für bekannte Unternehmen, die Tausende Menschen beschäftigten, wie zum Beispiel AEG, Siemens, Schöller, Triumph-Adler und das Markforschungsinstitut GfK, ist Nürnberg zwischenzeitlich von einer Welle der Massenentlassungen und Betriebsschließungen geprägt. (mehr …)

drucken | 12. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Mobilisierung Video 14.Juli Einkommen Rauf Mieten Runter.

DEMONSTRATION || Samstag, den 14.Juli || 13:30 Uhr || Rathaus Nürnberg – Höhe Sebalduskirche Schluss mit Sozialraub!

Mietenwahnsinn stoppen!

Globale Bewegungsfreiheit für alle!

Produktion und Wohnraum vergesellschaften!

Kapitalismus abschaffen!

 

drucken | 11. Juli 2018 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Auf die Strasse gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn! Mieten runter – Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!

DEMONSTRATION || Samstag, den 14.Juli || 13:30 Uhr || Rathaus Nürnberg – Höhe Sebalduskirche

Am 14.Juli findet in Nürnberg die Demonstration „Auf die Strasse gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn! Mieten runter – Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!“ statt.  Auf der Abschlusskundgebung wird u.a. Holger Burner auftreten. Die Demonstration ist eine Initiative der organisierten autonomie sowie der Initiative Mietenwahnsinn stoppen und wird von über 20 Gruppen unterstützt. Zum Mobivideo gehts hier.

Aufrufe:
– Auf die Strasse gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn! Mieten runter – Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!
– Ankündigungskarte
– Aufruf des 8.März Bündnis Nürnberg
– mehrsprachiger Aufruf des offenen Treffens „come//fight//stay // TOGETHER“
– Aufruf der AG-Wohnen des Sozialforums: Mieten runter – Einkommen rauf! Selbstbestimmtest statt profitorientiertes Wohnen!

Hintergrund & Presse:
Artikel in den Nürnberg Nachrichten: Demo gegen hohe Mieten: Nürnberg droht Verkehrschaos
Artikel im Lower Class MagazineRevolutionäre Politik in reaktionären Zeiten
Artikel im re:volt magazine: Recht auf Nürnberg!
Radio Revolution im Stoffwechsel auf Radio-Z ab ca. 1:07:00 
Interview in Perspektive-Online.net: „Es ist notwendig, dass wieder eine themenübergreifende antikapitalistische Bewegung entsteht.“
Hintergrund zum Lagersystem
Radio-Beitrag: Konsequent, politisch, sozial: Die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky
Gemeinsam gegen Wohnungsnot, Ausbeutung und Unterdrückung! Zusammen kämpfen gegen Patriarchat und Kapital!

Berichte:
Hinterhof-Flohmarkt in Gostenhof
Schicker soll es werden – Teuer wird es sein!
Rückblick auf den “Info Tag zum Thema Wohnungspolitik” 
Die Wohnungsfrage ist auch eine Frauenfrage – Aktivitäten rund um den 8.März in Nürnberg

Veranstaltungen & Aktionen:
07.07.2018,  20 Uhr – Stadtteilladen Schwarze Katze – Die Wohnungsfrage als Klassenfrage! Vortrag zu Margarete Schütte-Lihotzky
Gostenhofer Stadtteilpicknick: unsere Plätze – unsere Parks – Reclaim Jamnitzer! 23. Juni ab 16 Uhr am Jamnitzer Platz
Keine Lager! Keine Grenzen! Soziale Kämpfe in die Offensive! 08.06. gemeinsame Fahrt nach Regensburg!
Offener Stadtteilclub am 26.Mai – Auf die Straße gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn! Einkommen rauf – Mieten runter! Kapitalismus abschaffen!
Offener Stadtteilclub Reclaim Gostenhof – Stadtteilkino: Looking for Eric am 28.April
Gutes Wohnen für alle statt Profitmaximierung! – Infotag zum Thema „Wohnungspolitik“ Samstag, 14. April
Dann gehe ich … Aber wie und wohin und von was?

drucken | 11. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Solidarität mit dem türkischen Kommunisten Turgut Kaya

Er soll aus Griechenland an die Türkei ausgeliefert werden

Die Rote Hilfe Ortsgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen weist darauf hin, dass sich der türkische Kommunist Turgut Kaya, ein bekannter Journalist, in Griechenland im Gefängnis befindet und in die Türkei abgeschoben werden soll. Dort drohen ihm Haft und Folter. Er war als linker Aktivist bereits mehrfach in der Türkei im Gefängnis und wurde gefoltert. Daher befindet er sich seit dem 31. Mai 2018 im Hungerstreik, um seine Auslieferung zu verhindern. Sein Gesundheitszustand ist kritisch. (mehr …)

drucken | 5. Juli 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

MIT UNS GEMEINSAM

AUF DIE STRASSE GEGEN WOHNUNGSNOT UND ARMUT

„Mieten runter, Einkommen rauf!“ – DEMO
am 14. Juli um 13:30 Uhr am Rathaus Nürnberg
(Höhe Sebalduskirche)

Armut ist weiblich – Wohnungsnot auch!
Seit ein paar Jahren macht ein Problem den alltäglichen Kampf der Frauen* noch erdrückender: die Wohnungskrise. Die Ware Wohnraum ist bei InvestorInnen heiß begehrt, weil über die Mieten hohe Rendite abzugreifen sind – ein attraktives Geschäft mit dem lebenswichtigem Gut, auf das wir alle angewiesen sind. Möglich ist das, da die herrschende Wohnungsmarktpolitik nur an Profitinteressen orientiert ist und nicht am tatsächlichen gesellschaftlichen Bedarf. Überteuerte Mieten und kaum bezahlbarer Wohnraum sind für Frauen*, deren Anteil im Niedriglohnsektor überdurchschnittlich ist, noch problematischer als für viele Männer. (mehr …)

drucken | 5. Juli 2018 | redside

Und Innenminister Joachim Herrmann „flüchtet“ durch die Hintertür…

02Am 2. Juli besuchte der Innenminister von Bayern, Joachim Herrmann (CSU) das sogenannte „Transitzentrum“ in Regensburg. Ohne allerdings mit den dort unter unmenschlichen Bedingungen lebenden Menschen zu sprechen. Die Refugee community vor Ort machte daher mit einer Straßenblockade auf sich aufmerksam. Der Innenminister jedoch zog es vor, anstatt mit den Menschen zu sprechen, durch einen Hintereingang abzuziehen.

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung der „Refugee community in Zeißstraße camp“, übersetzt durch das Netzwerk „No Deportation Nowhere“.  (mehr …)

drucken | 5. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Die Rechten haben noch nicht gewonnen. Organisiert die revolutionäre Linke!

Die Rechten haben noch nicht gewonnen. Organisiert die revolutionäre Linke!

Die sogenannte „autoritäre Formierung“ der Gesellschaft ist nichts außergewöhnliches, nichts neues und schon gar nicht überraschend. Eine Gesellschaft, in der das Kapital atomisierte Individuen und Überflüssige produziert, Millionen von Menschen entwurzelt, jegliche soziale Sicherung aufhebt und soziale Bindungen laufend zerstört und dann alle (sozialen) Regungen vermaßt und Ersatz dafür warenförmig auf den Markt wirft, kann nicht existieren ohne autoritäre Gewalt und Kontrolle. Die Annahme, dass im Neoliberalismus die autoritäre Gewalt Platz macht für passivere und subtilere Formen der Machtausübung, ist offensichtlich falsch. Vielmehr ist es so, dass wir wieder auf ein dunkles Zeitalter zusteuern. Wir erleben die Rückkehr der Unsicherheit, der Paranoia, der Verrohung, der direkten gewalttätigen Herrschaft der Bourgeoisie über die in immer größerer Armut lebenden ProletarierInnen. In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung lösen sich alle solidarischen Bindungen Stück für Stück auf.  (mehr …)

drucken | 4. Juli 2018 | Prolos

Antikriegstag 2018 Ingolstadt – Fluchtursachen bekämpfen!

Antikriegstag 2018 Ingolstadt – Fluchtursachen bekämpfen!

Ingolstadt: Garnisonsstadt, Rüstungsstandort, CSU- und AfD-Hochburg. In der wohl durchmilitarisiertesten Stadt Bayerns ruft La Resistance Ingolstadt zur Antikriegstags-Demo 2018 auf.

Demonstration am Samstag, den 1.September
Treffpunkt um 16:00 Uhr an der Donaubühne im Klenzepark, Ingolstadt.

Der Aufruf ist erschienen, die Mobilisierung kann beginnen! Das Mobivideo findet ihr hier.

Bayern – die Vorstufe zum Paradies…zumindest, wenn man der CSU glauben darf. Blickt man allerdings hinter die Kulissen, wird schnell klar, dass Bayern in erster Linie ein wichtiger Rüstungsstandort ist, von dem aus Krieg und Tod in die ganze Welt exportiert werden. Das bringt Wohlstand und Reichtum ins Land – allerdings auch den eher unfreiwilligen Import des Ergebnisses dieser Politik – Menschen, die direkt betroffen sind von Gewalt, Krieg und Tod und der wirtschaftlichen Zerstörung ganzer Landstriche und die davor fliehen.

Gegen genau diese Geflüchteten wird die Bevölkerung in der BRD von den bürgerlichen Parteien von FDP bis AFD aufgehetzt, um sie so zu spalten und von den eigentlichen eigenen Problemen abzulenken. Eben diese bürgerlichen Parteien sind es auch, die seit Jahrzehnten deutsche Waffenexporte in alle Welt genehmigen und dem Kapital so Milliardengeschäfte mit dem Krieg bescheren – die Folgen dieser Politik wollen sie hingegen nicht sehen. Vor allem in Ingolstadt, einer Hochburg der CSU, ist dies klar zu erkennen – in der Stadt selbst und im nahegelegenen Manching befinden sich zahlreiche sog. „Ankunfts- und Rückführungszentren“ – ein mehr als beschönigender Ausdruck für Abschiebelager, in denen „Geflohene ohne Bleibeperspektive“ in miserablen Zuständen hausen müssen und gezielt von der Öffentlichkeit abgeschottet werden.  (mehr …)

drucken | 4. Juli 2018 | Prolos

TagX im NSU Prozess ist der 11.Juli!

Nachdem am heutigen Prozesstag die Angeklagten ihre letzten Worte sprechen durften endet der NSU Prozess am Mittwoch, den 11.Juli. Fahrt mit uns nach München. Zugtreffpunkt 14:30 Hauptbahnhof Nürnberg Mittelhalle.

Zschäpe hielt an ihrer Version fest und versuchte sich weiterhin als Opfer der Umstände zu stilisieren. Sie wisse nicht mehr über die Morde und Anschläge als bereits erwähnt und distanziere sich von der rechten Szene… die anderen Angeklagten wurden im großen und ganzen von der heutigen Presseberichterstattung außen vorgelassen. Richter Götzl will am 11.Juli sein Urteil sprechen und wie zu erwarten wird von Seiten des Staates keine weitere Aufklärung des NSU Komplexes betrieben werden. Beteiligt euch deshalb an der Fahrt zur Demonstration nach München.

  • Kein Schlussstrich unter den NSU Prozess!
  • Kein unter den Teppich kehren! – Staatlich unterstützten Naziterror bekämpfen!

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drucken | 3. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

Was war los

20.08.2005
"NS-Verherrlichung stoppen!" Eine große bundesweite Mobilisierung gegen den Heß-Gedenkmarsch in Wunsiedel bringt über 2000 Menschen in den Ort. Der Heß-Marsch wird verboten und die Nazis weichen nach Nürnberg, Berlin und Peine aus.

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