Wer‘s glaubt, wird selig: „Der Wohnungsmarkt ist sehr ausgeglichen“

Die Mieten in Deutschland steigen rasant, weit schneller als die sonstigen Preise und erst recht als die Einkommen. Das gilt überall, in Wunsiedel wie in München, und auch in Nürnberg. Mit Recht steigt auch die Wut auf diesen kapitalistischen Mietwucher, und auf den Staat, der nur unwirksame Trostpflaster wie die so genannte ,Mietpreisbremse‘ verklebt.
Die Städte sind meist massiv verschuldet, in Nürnberg um mehr als einen Jahresetat. Das ist so gewollt. So fiel schon 1988 die Gewerbekapitalsteuer weg, und die Unternehmer finden immer neue Schlupflöcher, um keine Steuern zu bezahlen.

Um die entstehenden so genannten ,sozialen Brennpunkte‘ zu entschärfen ohne den Vermietern weh zu tun, setzen die Kommunen verschiedene Mittel ein, etwa das Quartiermanagement.

Neuer Bericht: Wohnraummarktbeobachtung 2016 (mehr …)

drucken | 20. April 2017 | organisierte autonomie (OA)

Woche der internationalen Solidarität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

08.05. bis 13.5.

Termine

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drucken | 20. April 2017 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Demo gegen das Regime in Äthiopien und gegen Abschiebungen 22.04

In Äthiopien wurde am 30. März der Ausnahmezustand um 4 Monate verlängert. Das Tigrinya-Regime nutzt diese Ausnahmezustand um eine ethnische Unterdrückung der Oromo und Amharen voran zu treiben. Das Militär und die Polizei gehen mit Waffengewalt gegen Proteste vor, terrorisieren ganze Landstriche und die Folterknäste werden voller und voller. Diese systematische staatliche Verfolgung der Oromo-Mehrheit nimmt einem Großteil der Bevölkerung in Äthiopien

die Perspektive auf ein friedliches und sicheres Leben.

Viele mussten das Land verlassen, da der Kampf um Freiheit das Leben kosten kann. Nach der langen, gefährlichen Flucht durch den Nahen Osten und den Balkan oder über das Massengrab Mittelmeer müssen die Geflüchteten hier in Lagern ausharren. Über Jahre hinweg wechseln sich Hoffnung auf ein Bleiberecht und die Angst vor der Abschiebung in den Köpfen ab. Dieses Hinhalten, die Residenzpflicht und die drohenden Dublin-III Abschiebungen zermürben die Psyche der Menschen die auf Asyl warten.

Nun droht ca. 90% der Geflüchteten aus Äthiopien die Abschiebung nach Italien nach dem Dublin-III Abkommen, welches besagt, dass Geflüchtete in dem ersten EU-Staat, in dem sie ankommen, ihren Asyl-Antrag stellen müssen.

In Italien ist die Chance auf Asyl oder eine menschenwürdige Unterbringung noch viel geringer als in der BRD.

Noch größer ist die Angst davor, von den Behörden, in einen Flieger nach Addis Abeba geschleift zu werden. Denn die Zukunft in Äthiopien könnte Folterknast und Tot bedeuten.

Und es reicht der BRD nicht nur die Leute ab zu schieben, nein es mussten auch Verträge mit dem Regime vor Ort her. So sicherte Angela Merkel,bei ihrem letzten Besuch, bei der Regierungspartei EPRDF eine nähere Zusammenarbeit im Handel und bei militärischen Fragen zu. Im Klartext soll das Regime Menschen mit militärischer Gewalt an der Flucht hindern und im Gegenzug werden weiter Subventionen und Investitionen aus der BRD fliesen. Nicht zuletzt werde auch wieder Waffen geliefert.

Wir sagen Nein zu diesen Verhältnissen und rufen zur Demo am 22.04 um 11 Uhr an der Lorenzkirche auf

 

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Warum du Klasse bist! Raus zum revolutionären 1. Mai!

Demonstration// 1. Mai 2017 // 11:30 Uhr // Nürnberg // Gostenhofer Hauptstraße, Ecke Bauerngasse //

Warum du Klasse bist !

Was sind die Inhalte deines alltäglichen Lebens?

Hast du genug Zeit und Energie für all die Dinge, die du tun möchtest?

Wie viele Stunden am Tag verbringst du für die Schule/die Arbeit/das Studium?

Die Nacht durch lernen, oder einfach schlafen?

Fühlst du dich den Problemen gewachsen, vor die dich der Schul- bzw. Arbeitsalltag stellt?

Fühlst du dich manchmal, trotz Familie und Freunden, irgendwie isoliert in dieser Gesellschaft?

All die Probleme, all der Stress jeden Tag, das kannst du nur bewältigen, wenn du

die Zähne zusammenbeißt, fest an dich selbst glaubst und nur noch härter für deine Ziele kämpfst.

Denn am Schluss muss sich jeder irgendwie alleine behaupten und da draußen fertig werden.

Glaubst du an diese unfassbar dumme Scheiße?

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Am Samstag auf die Straße gegen den 3.Weg!

Am Samstag, den 22.4. wollen die Nazis des 3.Wegs in Nürnberg aufmarschieren. Wir rufen alle AntifaschistInnen dazu auf, sich an den Gegenprotesten des Bündnis Nazistopp Nürnberg zu beteiligen. Wer nicht mit nach Köln fährt, auf zum Jakobsplatz / Weißer Turm um 15:45Uhr.

Die Faschisten wollen dort um 16Uhr aufmarschieren und in die Südstadt laufen. Zwischenkundgebungen sind am Gewerkschaftshaus des DGB und vor der Bundesagentur für Arbeit geplant. Voraussichtliche Route | Weitere Infos

In die revolutionäre Offensive!  

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Kundgebung in Solidarität mit den hungerstreikenden in der Türkei

Am 18.04.2017 fand in der Nürnberger Innenstadt eine Solidaritätskundgebung mit den hungerstreikenden Gefangenen in der Türkei statt. Der Hungerstreik der politischen Gefangenen in der Türkei dauert nun mehr seit 63 Tagen an. Allein etwa 300 Gefangenen sind im unbefristeten Hungerstreik, Tausende andere, unterstützen ihn durch zeitlich begrenzte Hungerstreikaktionen. Die über 50 TeilnehmerInnen der Kundgebung machten auf die Forderungen der kämpfenden Gefangenen Aufmerksam. Die Forderungen umfassen Verbesserungen der Haftbedingungen, ein Ende der militärischen und politischen Repression gegenüber der Bevölkerung sowie die Beendigung der Isolationshaft insbesondere von Abdullah Öcalan. (Erstveröffentlichung auf indymedia)

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Nürnberg: Ostermarsch 2017

Rund 600 Menschen nahmen am diesjährigen Ostermarsch in Nürnberg teil. Von zwei Auftaktkundgebungen in Nürnberg, sowie einer aus Fürth, zogen DemonstrantInnen zur Lorenzkirche. An dem Demo-Zug aus dem Süden der Stadt, beteiligten sich lautstark die revolutionären Gruppen mit antiimperialistischen Parolen, Schildern und Transparenten. (Erstveröffentlichung: Indymedia)

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Geflüchtete erheben ihre Stimme II

Sa. 22. April. Nachbarschaftshaus Gostenhof (in der Aula), 90429 Nürnberg. 18.30 Uhr

Individuelle Berichte über Flucht, Krieg und Vertreibung und die Situation als Geflüchtete in Deutschland.

Beeindruckende Geschichten hinter den kalten Zahlen.

Fakten und Daten zu den weltweiten Fluchtbewegungen, deren Ursachen sowie den rechtlichen Veränderungen in der Bundesrepublik.

Ein Jahr ist nun vergangen, (mehr …)

drucken | 13. April 2017 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Angeklagt ist eine gemeint sind wir Alle!

| Dienstag 18.April 2017 | Prozessbeginn 10:30 (Früher kommen wegen Einlasskontrollen!) | Amtsgericht Nürnberg, Fürther Straße 110 Saal 126 |

Und wieder steht eine von uns vor Gericht…

Am Dienstag den 18.04. findet vor dem Amtsgericht Nürnberg erneut ein Prozess gegen eine von uns statt. Die Angeklagte ist seit Jahren aktiver Teil des 8. März Bündnis und setzt die Frauenfrage in Nürnberg mit auf die Agenda. Sie kämpft hier mit uns gegen die Unterdrückung von Frauen weltweit. Nun steht sie vor Gericht, weil ihr ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen wird. Unsere Freundin war im Juli 2016 Anmelderin einer Kundgebung. Im Anschluss meldete sie eine spontane Demonstration an, wofür sie zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.

Am Dienstag den 18. April 2017 findet nun die Berufungsverhandlung statt.

Nürnberg – Stadt der Menschenrechte?

Dass die so genannte Stadt der Menschenrechte Nürnberg gegen AnmelderInnen von linken Demonstration vorgeht und diese mit Einschränkungen des Demonstrationsrecht konfrontiert und schikaniert oder die Polizei sie mit Anzeigen und Strafen überzieht ist nichts neues.

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drucken | 13. April 2017 | redside

Solidarität mit den hungerstreikenden Gefangenen in den türkischen Gefängnissen!

| Demonstration | Dienstag 18. April | 18:00 Uhr | Hallplatz | Nürnberg |

Bild könnte enthalten: 1 Person+++Aktuelle Informationen zum Hungerstreik+++

Seit teilweise über fünfzig Tagen befinden sich in mehreren türkischen Gefängnissen politische Gefangene Im Hungerstreik. Die mehr als 170 Hungerstreikenden fordern Verbesserungen ihrer Haftbedingungen, ein Ende der Isolationshaft für alle politischen Gefangenen insbesondere für Abdullah Öcalan, Beendigung des Ausnahmezustands und aller damit verbundenen Maßnahmen sowie die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der kurdischen Bewegung.

Viele der GenossInnen befinden befinden sich mittlerweile in einem kritischen Zustand und das Türkische Regime macht bisher keine Zugeständnisse an die Gefangenen. In der deutschen Öffentlichkeit herrscht zur Zeit komplettes schweigen über die kämpfenden Gefangenen und ihre Forderungen.

Deshalb kommt alle am 18. April auf die Straße und zeigt eure Solidarität mit den kämpfenden GenossInnen im Hungerstreik!

 

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Veranstaltung: Allein machen sie dich ein

Die Anfänge der ArbeiterInnenbewegung 1830-1900

Vortrag und Diskussion

Wir blicken zurück zu den Anfängen der ArbeiterInnenbewegung. Im 19. Jahrhundert waren Millionen aus ihrer Existenz geworfen und bildeten nun das Proletariat des Industriezeitalters. Was waren die ersten Formen des Klassenkampfs? Wie organisierten sich Männer und Frauen? Was waren die Erfolge und Rückschläge? Und welche Spuren dieser Geschichte finden sich in Nürnberg?

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drucken | 9. April 2017 | organisierte autonomie (OA)

Vortrag zu Äthiopien

SAK-redsideÄthiopien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast 50% der Bevölkerung leiden an Unterernährung. Nicht einmal jede/r zweite Äthiopier/in hat freien Zugang zu sauberem Trinkwasser. Kinderarbeit ist an der Tagesordnung. Die Regierung ist korrupt und diktatorisch. Kein Wunder, dass sich dort immer wieder Widerstand gegen diese Verhältnisse regt. Vor allem die unterdrückte Mehrheit der Oromo-Volksgruppe organisiert immer wieder große Streiks und Demonstrationen. Diese werden jedoch blutig niedergeschlagen – meist mit zahlreichen Todesopfern.

Auch die Bundesrepublik Deutschland ist nicht unschuldig an diesen Zuständen. (mehr …)

drucken | 3. April 2017 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Was war los

29.05.1993
In Solingen werden 5 TürkInnen durch einen rassistischen Brandanschlag ermordet.

29.05.1999
Gegen den EU-Gipfel in Köln demonstrieren mehr als 30 000 Menschen. Der internationalistische Antifa-Block wird mehrmals brutal von der Polizei angegriffen.

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