Zugtreffpunkt für Demonstration in Neumarkt am 25.03.

23. März 2017 von Revolutionär organisierte Jugendaktion

Unter dem Motto “Unsere Freunde bleiben – Keine Deportation nach Afghanistan” rufen Jugendliche in Neumarkt zu einer Demonstration gegen die Abschiebungen nach Afghanistan auf. Um die Leute vor Ort zu unterstützen werden wir ebenfalls nach Neumarkt fahren und rufen euch auf, mit uns dorthin zu kommen.

Solidarität heißt Widerstand!
Treffpunkt: 14:00 Osthalle Nürnberg Hbf
Abfahrt: 14:17 Gleis 2 Nürnberg Hbf 

Türkei/Deutschland: Dirty dancing – von dreckigen Deals und historischen Kontinuitäten

16. März 2017 von Revolutionär organisierte Jugendaktion

YPGWarum ist die Türkei für Deutschland immer noch „unverzichtbarer
Partner“, obwohl mittlerweile jeder weiß, dass sich dort eine Diktatur
etabliert? Warum begnügt man sich mit besorgtem Naserümpfen,
wenn beim NATO-Partner Menschenrechte außer Kraft gesetzt und
kurdische Städte dem Erdboden gleich werden?
Mit dem EU/Erdoğan-Deal allein ist das alles nicht zu erklären. Wir
müssen zurück in die Geschichte: zur Orientpolitik Kaiser Wilhelms II
und der Waffenbruderschaft mit den Jungtürken im 1. Weltkrieg,
zur Bagdad-Bahn (erbaut mit Kapital der deutschen Bank) und zum
Völkermord an den Armenier*innen, zu den Exildeutschen, geflohen
vor der NS-Diktatur oder im Einsatz für den kemalistischen Umbau.
Wechselseitige Abhängigkeiten und Seilschaften durchziehen das
letzte Jahrhundert der deutsch-türkischen Beziehungen. Geostrategische
und ökonomische Interessen fördern ein inniges militärischpolitisches
‚Dirty Dancing‘.
Der HDP-Abgeordnete Faysal Sarıyıldız und der Journalist Anselm
Schindler werden die historischen Kontinuitäten nachzeichnen und
auch auf die aktuelle Situation zu sprechen kommen: die auffällige Zurückhaltung
des deutschen Außenministeriums gegenüber den Menschenrechtsverletzungen
des AKP-Regimes, die deutlich gestiegenen
Waffenexporte, das Schweigen zu den Massakern in den kurdischen
Gebieten, die Verfolgungsermächtigung der deutschen Justiz gegenüber
kurdischen und türkischen Oppositionellen, die Duldung der ca.
6000 türkischen Geheimdienstmitarbeiter und der Gesandten der Religionsbehörde
Diyanet in Deutschland….
Schließlich werden wir auch fragen, wie wir uns mit unseren kurdischen
und türkischen Freund*innen gemeinsam zur Wehr setzen
können gegen die zunehmenden An- und Übergriffe der AKP-Vertreter.
Eine Veranstaltung des Bündnisses „Frieden für Kurdistan

Am 7. April ab 19 Uhr in der Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1 Nürnberg

La Noche ROJA im März…

16. März 2017 von Revolutionär organisierte Jugendaktion

…entfällt. Wir machen Platz und gehen alle zur Podiumsdiskussion vom Freiheit für ATIK Bündnis. Die Veranstaltung startet um 18 Uhr und für Speis und Trank ist auch gesorgt. Also, GenossInnen, sehen wir uns am Samstag um 18 Uhr im Dialog der Kulturen, Fürther Straße 40a.

8.März ist Welt Frauen*Kampftag!

8. März 2017 von Revolutionär organisierte Jugendaktion

8. März WeltFrauen*Kampftag
Frauen*, die kämpfen sind Frauen*, die leben!
Feminismus ist Antirassismus und Antikapitalismus!

Beteiligt euch zahlreich an den Aktionen rund um den 8. März!

11. März | 12 Uhr | Demonstration Auftakt am Weißen Turm

11.März | 20 Uhr | Frauen*Party, Stadtteilzentrum Desi, Brückenstr.23

Am 8. März ist WeltFrauen*Kampftag. Vieles wurde schon erreicht, noch mehr gilt es zu erkämpfen!!
Am internationalen Frauen*kampftag geht es uns darum, die alltägliche und weltweite patriarchale Unterdrückung zum Thema zu machen. Immer noch geht es um Gleichberechtigung; immer noch geht es um die Emanzipation aller Menschen; immer noch geht es um den Kampf gegen Sexismus; immer noch geht es um Befreiung aus dem Patriarchat, um ein selbstbestimmtes Leben und eine herrschaftsfreie Gesellschaft.

1910 rief die Kommunistin und Frauen*rechtlerin Clara Zetkin dazu auf, jährlich einen internationalen Frauen*kampftag durchzuführen. Weltweit gehen Millionen Menschen jedes Jahr auf die Straße im Kampf gegen Patriarchat, Kapitalismus und Imperialismus.

Errungenschaften der Vergangenheit wie das Wahlrecht für Frauen*, die Möglichkeit auf Erwerbstätigkeit, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geschlecht oder das Recht, zumindest weitgehend über Körper und Sexualität selbst bestimmen zu können, scheinen in den Industrienationen in der Gesellschaft verankert zu sein. Der Schein, dass damit die patriarchale Unterdrückung beseitigt sei, trügt jedoch. Diese Rechte wurden historisch von vielen Frauen* erkämpft. Es hat jahrhundertelang gedauert – und es gibt keine Garantie dafür, dass diese Errungenschaften Bestand haben.
Denn noch immer leben wir in einem auf Unterdrückung basierenden kapitalistischen System, das seine Herrschaft auf Ungleichheitsmechanismen wie Patriarchat und Rassismus aufbaut. In Krisenzeiten wird verstärkt darauf zurückgegriffen, wie zurzeit u.a. am wieder wachsenden Antifeminismus und Rechtspopulismus zu spüren ist.

So sind es auch Frauen*, die die Veränderungen am Arbeitsmarkt stärker zu spüren bekommen. In Deutschland wurde in den letzten Jahren ein riesiger Niedriglohnsektor geschaffen und dadurch prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen ausgebaut. Es sind vor allem Frauen*, die in Teilzeit arbeiten oder geringfügig beschäftigt sind. Ohne staatliche Unterstützung kommen etliche nicht aus. Die daraus resultierende Altersarmut ist bei vielen vorprogrammiert.
Die herrschende Ungleichheit wird auch bezüglich der Reproduktionsarbeit deutlich. Egal ob im Privaten oder in Beruf, Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Kranken-und Altenpflege, Haushalt) wird nach wie vor großteils von Frauen* erledigt.

Weltweit erleben wir einen Roll-Back. Nicht nur hier, sondern in vielen Ländern schüren rechte und faschistische Bewegungen Homophobie und propagieren eine Rückkehr zu konservativen Geschlechterrollen; religiös-fundamentalistische Bewegungen erstarken, beispielsweise machen christliche Abtreibungsgegner*innen nicht nur in Polen mobil; in den USA kommt ein durch Wahlen legitimierter sexistischer Rassist an die Regierung. Auch fundamentalistisch-islamistische Bewegungen dringen weltweit vor – sei es in Gestalt der Taliban, der Boko Haram, des IS oder dessen Unterstützer Erdogan, der mit dem Aufbau der Präsidialdiktatur die Lebensbedingungen für Frauen* radikal verschlechtert.

Weltweit leben Frauen* nach wie vor in einer Situation permanenter Unterdrückung und alltäglicher Gewalt. Durch die Ausweitung imperialistischer Kriege und die Unterwerfung der gesamten Welt unter eine kapitalistische Ausbeutungslogik nehmen Armut und Hunger weltweit zu. Von dieser Entwicklung sind Frauen* besonders betroffen. Millionen Menschen auf der Flucht sind die Folge.
Auch auf der Flucht wirken patriarchale Herrschaftsmechanismen und bringen besondere Gefahren mit sich. Frauen* Kinder und alle Menschen, die nicht ins heteronormative Weltbild passen sind davon besonders betroffen. Sie sind von sexueller Ausbeutung, Versklavung, Vergewaltigung bedroht. Hinzu kommt, dass Frauen* aufgrund der ihnen zugewiesenen Reproduktionsarbeit wie Kinderversorgung, Kochen etc., besonderen Strapazen ausgesetzt sind.

Solidarisieren wir uns mit unseren Schwestern in allen Ländern! Kämpfen wir gemeinsam für eine Zukunft ohne Sexismus, Homophobie und Unterdrückung!
Feminismus ist Antirassismus und Antikapitalismus! Für eine herrschaftsfreie Gesellschaft weltweit!

Jin Jian Azadi – Frau Leben Freiheit
Unser Leben im Patriarchat und Kapitalismus ist Widerstand – gemeinsam solidarisch kämpfen!
Feministischer Widerstand bleibt antirassistisch!

 

 

 

 

Vorankündigung einer gemeinsamen Anreise nach Köln gegen den AFD-Bundesparteitag

6. März 2017 von Revolutionär organisierte Jugendaktion

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Wir werden am 22. bzw. 23. April gemeinsam mit euch nach Köln fahren um die AFD bei ihrem Parteitag zu stören. Achtet auf weitere Ankündigungen für Anreise oder Info-Veranstaltungen und beteiligt euch an den Protesten gegen den Wahlkampf aller reaktionären Parteien!

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