Fight Back – Antifa-Soli-Festival Vol. 8

Samstag 2. Juli | ab 15 Uhr | Desi | Brückenstr. 23 | Nürnberg
Am 02.Juli 2016 heißt es endlich wieder Fight Back Festival in der Desi Nürnberg! Auch dieses Jahr werden wieder KünstlerInnen aus insgesamt fünf unterschiedlichen Ländern, mit einem Mix aus Punk/Hardcore, Hip Hop/Rap bis hin zu Ska und Post- Rock in der Desi open-air-Arena und im Saal für gute Stimmung sorgen. Karten im Vorverkauf gibt es online bei desi-nbg.tickets.de und an ausgewählten Vorverkaufsstellen in der Region. Mehr dazu findet ihr auf unsere homepage www.fightback-festival.de

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mov(i)e against… präsentiert: Haus Halt Hilfe – arbeiten im fremden Alltag

Donnerstag 19. Mai | 20.30 Uhr | Desi | Brückenstr. 23 NürnbergDokumentarfilm von Petra Valentin (2006 / 92 Minuten).

Der Film zeigt anhand verschiedener Frauenbiografien und einem Mann, wer in Deutschland die Haus- und Sorgearbeit in privaten Haushalten erledigt, meist extrem prekär beschäftigt: für wenig Geld, zu schlechten Bedingungen, ohne Absicherung, mit einem hohen Preis für die eigenen Familien und vorprogrammierter Altersarmut.
Der Film portraitiert sieben Menschen in ihren verschiedenen Arbeitsverhältnissen, die je nach ihrer Herkunft und ihrem Status extrem variieren, und zeigt darin wie geschlechterspezifische und rassistische Verhältnisse in der (privaten) Haus- und Sorgearbeit ineinanderfließen.
Zudem zeigt der Film, wie besonders die Arbeistverhältnisse im häuslichen Bereich sind und welche Anforderungen und Grenzverletzungen sie für die Arbeiter_innen mit sich
bringen.

Eintritt frei.

1. Mai Nürnberg – Solidarity 4 all!

Fähren statt Frontex! Sichere Häfen statt Merkel-Erdogan Deal!
Bilder und Flyer findet ihr auf unserer facebook Seite!
Unser Redebeitrag!

Gegen die Hoffnungslosigkeit und Depression des Bestehenden in Bewegung zu kommen, gibt es so viele Gründe, wie heute Menschen auf der Straße sind. Wir wollen Sie nicht alle aufzählen, obwohl die meisten davon auch uns antreiben.Mit Blick auf die jüngste Vergangenheit, besonders das letzte Jahr liegen die drängendsten Herausforderungen auf dem Tisch:
Es gibt die nach wie vor andauernde autoritäre Formierung eines Europas der Herrschenden unter dem Schleier der Krisenbewältigung. In Form der neoliberalen Verfasstheit der Mitte, von Athen bis ins örtliche Krankenhaus, der Disziplinierung auf den Ämtern, Austerität als Normalzustand und dem unter-Kontrolle-Halten der sozialen Frage durch Konkurrenz und Vereinzelung wird versucht, die Alternativlosigkeit zu betonieren. Die Rauchzeichen der Solidarität, die wir vor gut einem Jahr bei Blockupy aus Frankfurt sendeten, müssen dringend erneuert werden. Im Alltag wie im Ereignis. Wichtig ist uns dabei die transnationale Verständigung mit Jenen, zu deren Lasten die Formierung DeutschEuropas gehen soll.

Aus Rassismus und der Angst der Deklassierten speist sich der inzwischen offen sichtbaren chauvinistischen Block. Das Lager der Verängstigten, der Abschottung und des nationalen Protektionismus, die nicht zuletzt in der AfD ein Gesicht bekommen haben. Keine Überraschung, aber ein Problem. Gestern und heute versuchen unsere GenossInnen in Stuttgart, der AfD bei ihrem Programmparteitag in die Suppe zu spucken.

Die Opposition zwischen der Krisenbewältigung der Mitte einerseits und des reaktionären und nationalistischen Flügels andererseits war nur eine scheinbare. Merkels „Wir schaffen das“ wandelte sich schnell: Nämlich „Die schaffen das“, bezogen auf die faschistoide AKP-Regierung Erdogans, Sie spielt den Türsteher Europas und darf dafür weiterhin Kurd*innen, Linke, oder Journalist*innen inhaftieren und ermorden.
Und „Wir schaffen das ab“, bezogen auf viele erkämpfte Rechte Geflüchteter, die mit der Asylrechts-verschärfung eingeebnet werden-.

Denn parallel zu dem beeindruckenden und zeitweilig erfolgreichen Angriff auf die Festung Europa beeilten sich die Eliten hier das Asylrecht zu verschärfen, und die Bewegung Geflüchteter in gute und schlechte zu spalten. Nicht mit uns – Wir wenden uns gegen diesen Wahnsinn, diese erbärmliche Abgestumpftheit, ja letztlich gegen die Zumutungen von Kapitalismus und Patriarchat als Ganzes. Wir sammeln uns unter dem Slogan Solidarity For All. Heute, um unter dem Motto „Fähren statt Frontex! Sichere Häfen statt Merkel-Erdoğan Deal!“ gemeinsam zu demonstrieren. Und Anfang August laden wir euch alle ein mit uns auf das „Solidarity For All“ – Camp nach Bamberg zu fahren. Dort steht ein Ausreiselager. Es ist Sinnbild für den Versuch, Geflüchtete zu spalten und die Unerwünschten schnell wieder loszuwerden. Wir wollen dort Solidarität zeigen, mit einem kreativen und breiten Protest das Lager markieren und die dortigen Zustände anprangern.

Nicht zuletzt soll das Camp, neben dem Welcome To Stay Gipfel im Juni und mehreren geplanten NoBorder Aktionen auch an den EU-Außengrenzen ein Ort sein, um mit der kraftvollen und vernetzten Solidaritätsbewegung politische Artikulation zu gewinnen. Stehen wir für Solidarität ein. Dass Menschen jenseits von Herkunft, Religion oder ihrer geschlechtlichen Identitäten friedlich und in Sicherheit miteinander leben können. Denn wenn es etwas gibt, was die Herrschenden fürchten, dann ist es, wenn wir solidarisch zueinanderstehen und kämpfen.

Ludwig Göhring der “Höhlendrucker” – Widerstandskämpfer, Antifaschist,Deserteur

Infoveranstaltung zum Leben des Widerstandsaktivisten wärend des NS in
Nürnberg
Teil 1: Abendveranstaltung
Donnerstag 14.4 | 19 Uhr | Naturfreundehaus Nürnberg im Fuchsloch | Adolf-Braun-Straße 40

Mitten im fränkischen Kletterparadies Veldensteiner Forst liegt die Höhle, in der Ludwig Göhring im Auftrag der KPD bis zu seiner Verhaftung im August 1933 Flugblätter gedruckt hat. Ludwig Göhring stieg in die Höhle ein und arbeitete bei Karbidlicht bis die Zeitung fertig war. Gustl Ballin – Historiker aus Fürth – wird referieren. Ballin forscht seit Jahren zum NS Widerstand in der Region, und ist unter anderem bei Geschichte für Alle tätig.

Teil II: Höhlenwanderung 16.4 zur Ludwig-Völkel-Höhle bei Neuhaus/Pegnitz/
Anfahrt/ Treffpunkt 10:00, Hauptbahnhof (Osthalle)

mov(i)e against … präsentiert: Die kurdische Hoffnung

<strong>Donnerstag, 21.04.2016, 20.30 Uhr, Desi Brückenstraße 23, Nürnberg
</strong> ein Filmabend zur kurdischen Perspektive im Nahen Osten

Seit Jahrzehnten kämpfen Kurden und Kurdinnen um Autonomie und Anerkennung. Mit dem erfolgreichen Widerstand gegen den IS und der Umsetzung eines basisdemokratischen Autonomieprozesses im Norden Syriens (Rojava) gilt die kurdische Bewegung als fortschrittlicher Hoffungsträger in der vom Krieg zerstörten Region.
Der thematische Filmabend beleuchtet in aktuellen Filmdokumentationen die Geschichte des kurdischen Befreiungskampfes, die aktuellen Kämpfe in der Türkei und Syrien, die Leiden und Hoffnungen der Menschen, sowie die Rolle der Frauen in diesem Kampf. Sie machen sich auf, im Nahen Osten eine demokratische Gesellschaft zu erkämpfen, in der Männer und Frauen die gleichen Rechte haben.
Eintritt frei

RECLAIM THE NIGHT LOUNGE

Donnerstag, 21.04.2016 | 20:00 | Zentralcafe im K4
Let’s make our spaces safe together.
Ein loungiger Abend gegen Übergriffe im Nachtleben.
Zum Zuhören, Austausch von Erfahrungen und Ideen, Pläne schmieden, aktiv werden, gemeinsam Chillen.

So gut wie jede Frau* hat im Nachtleben schon Übergriffe erlebt, ob verbal oder körperlich – von blöden Sprüchen bis zum heimlichen Griff zwischen die Beine auf der dunklen Tanzfläche, oder der Angst allein auf dem Heimweg. Wir haben die Nase voll davon, das einfach als Normalzustand hinzunehmen oder nur auf Top-Down-Hilfe zu warten. In unserer Rolle als Veranstalter*innen beim Musikverein versuchen wir schon etwas zu tun (Securities, Hinweis-Slogans, einen runden Tisch mit anderen Veranstaltern, usw.), die eigentliche Stärke der Sorte Kultur, in der wir uns engagieren – Soziokultur, Subkultur, DIY Kultur, Alternativkultur -, ist aber, dass die Grenze zwischen Publikum und Veranstalter*innen eine fließende ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wie heulen (graue) Wölfe

wie heulen graue Wölfe Ideologie, Strukturen und Auftreten der türkisch-faschistischen Bewegung
Veranstaltung mit Orhan Sat

Donnerstag, 7. April um 19:00 im
Dialog der Kulturen, Fürther Str. 40a, Nürnberg

Nach den Wahlen des türkischen Parlaments im Juni des letzten Jahres, deutete sich das Scheitern des Friedensprozesses zwischen der kurdischen Bewegung und dem türkischen Staat bereits an. In der Folge kam es in ganz Deutschland zu Aufmärschen und Aktionen von nationalistischen und faschistischen Kräften gegen eine Fortführung des Prozesses: Im September in Köln (2000 Teilnehmende), in Nürnberg (1500 Teilnehmende) und in Hannover (400 Teilnehmende). In Nürnberg wurden aus dem Umfeld der Organisator_innen über das Internet Kurd_innen massiv bedroht. Im Anschluss an die Kundgebung in Hannover wurden kurdische Gegendemonstrant_innen von Mitgliedern und Sympathisant_innen der faschistischen Grauen Wölfe angegriffen. Dabei wurde ein Jugendlicher durch Messerstiche am Hals verletzt und schwebte zeitweise in Lebensgefahr.
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We care! – 8.März – 12. März – Sexismus, Patriarchat, Kapitalismus wegfegen

Flugblatt der Feminismus Ag der Interventionistischen Linken Nürnberg
Flugblatt der IL