Block Dresden 2012

Zum dritten Mal geht es darum Europas ehemalig größten Naziaufmarsch effektiv zu verhindern.Dazu ruft „Dresden Nazifrei“, ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Parteien, Organisationen, Antifagruppen, Vereinen, religiösen Gruppen, Einzelpersonen, Künstler_innen und Prominenten auf. Zudem werden wir in Dresden massenhaft demonstrieren, dass die staatliche Repressionskampagne uns nicht einschüchtern kann und wir uns nicht spalten lassen. Wir rufen als Teil der Antifa-Kampagne No-Pasaran weiter dazu auf, in Dresden Geschichtsrevisionismus, Opfermythen und extremismustheoretischem Quatsch entgegenzutreten.
Hier eine Zusammenstellung bundesweiter und regionaler good-to-knows (wird aktualisiert):

ACHTUNG: Vieles deutet daraufhin, dass die bundesweite Großdemonstration der Nazis eine Woche nach dem 13. Februar Geschichte ist. Wir sind 2009 angetreten den letzten bundesweiten Großaufmarsch der Nazis auf den „Müllhaufen der Geschichte“ zu befördern. 2010 haben die Nazis eine Niederlage erlitten, 2011 haben wir ihnen ein Desaster bereitet, machen wir 2012 den Sack zu! Wir mobilisieren deswegen weiterhin für den 18. Februar nach Dresden. Aber auch am 13. Februar gilt die Parole: No Pasaran! – Sie kommen nicht durch!

Aus der Nürnberger Region wird es jetzt am 13.02 wie auch am 18.02 Busse geben!

Am 13.02. werden wir an dem Rundgang “Täterspurenbeteiligen, um der geschichtsrevisionistischen Gedenkkultur etwas entgegenzusetzten. Danach werden wir uns dem Naziaufmarsch am Abend des 13.02 entgegenstellen.

Am 18.02.wollen wir schon zeitig in der Stadt sein, um garantiert jeden Versuch der Nazis, einen größeren Aufmarsch durchzuführen, zu blockieren. Ansonsten findet um 12 Uhr eine antifaschistische Großdemonstration statt, um gegen Repression & “sächsische Verhältnisse” zu demonstrieren und deutlich zu machen, wer für den Erfolg in Dresden verantwortlich ist.

Aufrufe:

DD-Nazifrei Aufruf (online unterzeichnen!) | NoPasaran Aufruf | aktuell: Interview mit DD-Nazifrei; NoPa-aktuell

Zeug

call-for-mobi-clip | Stellungnahme des Republikanischen Anwaltsvereins | Vortrag Sachsen dreht frei auf dem Chaos Communication Congress | Mobikampagne “Le Tour de Block 2012″

Material:

DD-Nazifrei | NoPasaran

aus der Region

Flugi von RL/ALF | Keine Möglichkeit Hinzufahren? –> Goldenes Ticket gegen Repression kaufen |  Solierklärung aus der Region

Buskartenverkauf:

Ab­fahrt [vor­aus­sicht­lich!!!]:

Sa, 18.​02.​2011, 5:00 Uhr ab Nürn­berg (Fürth 4:30 Uhr | Er­lan­gen 4:15 Uhr |)

Mo. 13.02. Nürnberg: 7.30 Uhr

Fahr­preis: 19,00 € / So­li­preis 25,00 € (kommt Dres­den Na­zi­frei zu­gu­te), ver.​di Mit­glie­der fah­ren kos­ten­los

* KOMM e.V., Untere Seitenstr. 1, Nürnberg
Montag und Samstag ab 19 Uhr, Donnerstags 19-20 Uhr, Freitags ab 20 Uhr

* Gewerkschaftshaus Nürnberg, ver.di-Büro, Zi 5.20, Kornmarkt 5-7, Nürnberg
Mo-Fr, 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr

* Infoladen Benario, Nürnberger Str. 82, Fürth
Mittwochs ab 19 Uhr, Freitags ab 20 Uhr

* Jugendhaus Erlangen, Wöhrmühle 7, Erlangen
Öffnungszeiten siehe: www.jugendhaus-erlangen.de

regionale Termine:

Fr., 27. Januar | 20 Uhr | Infoladen Benario | Nürnberger Str. 82, Fürth Mobiveranstaltung in Fürth

Sa., 28. Januar | ab 19.00 Uhr | Stadtteilzentrum DESI | FightBackFestival [Winteredition] mit einer Infothek zu Dresden

Mi., 01.Feb. | 20:00 Uhr | Infoladen| Feldstraße 22 Erlangen Mobiveranstaltung Erlangen von Banda Sinistra

Sa. 04. Feb. | 10 Uhr | Gewerkschaftshaus| Kornmarkt 5-7, Nürnberg Infoveranstaltung mit Blockadetraining von VerDi

*SA. 4.Feb | 15Uhr | die Linke Bürgerbüro | Weißenburgstr. 3 | Würzburg Mobiveranstaltung


Fight Back Winter Edition

Sa., 28.01. | ab 19.00 Uhr | Stadtteilzentrum DESI

Am 28. Januar 2012 steigt in der Desi die erste Winter Edition des Fight Back Festivals. Das Fight Back richtet sich wie immer strickt gegen Faschismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus und sonstigen Scheiss der ankotzt. Musikalisch erwartet euch ein vielfältiges Lineup bestehend aus nationalen und internationalen Acts von Punk, Ska, Hardcore bis hin zu Hip-Hop mit ganz klarem antifaschistischen Background. Spezieller Themenschwerpunkt wird die anstehende Blockade der Nazi-Demo in Dresden im Februar sein. Infos, Bus-Tickets VVK etc. werden am Abend angeboten. Nähere Infos diesbzgl. gibt es zeitnah auf den Internetseiten der VeranstalterInnen. Auch die Winter Edition des Fight Back ist zu 100% D.I.Y., jegliche erzielte Gewinne durch das Festival werden an antifaschistische/linke Zwecke/Projekte gespendet. Wir empfehlen euch vorab den Vorverkauf zu nutzen! Fight Back – Nazis blockieren!

Weitere Infos und LineUp

Keine Kriminalisierung von NazigegnerInnen!


Flugblatt der rl & alf zum Thema

Gewerkschaftsfunktionäre, Bundestagsabgeordnete, antifaschistische Initiativen, kulturelle Einrichtungen, linke Parteien, und über 200 Einzelpersonen aus der Nürnberger Region erklären sich solidarisch mit den Betroffenen von Repression anlässlich der Blockade des jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsches in Dresden.


Solierklärung:
Jetzt erst recht!
Den Naziaufmarsch durch Dresden verhindern!

In den vergangenen zwei Jahren konnte Europas ehemals größter Naziaufmarsch im Februar in Dresden verhindert werden. Mehr als 20.000 Menschen blockierten die Wegstrecke der Nazis, so dass diese nicht aufmarschieren konnten. Diesen Beitrag weiterlesen »

VA: Repression gegen linke Politik am Beispiel Dresden


11. Januar 2012 | 19.30 Uhr | Gewerkschaftshaus Nürnberg
Kornmarkt 5-7 | „Burgblick“ (7.Stock)

Rechtsstaatlich gebotene Verfolgung von Delikten, Schutz der demokratischen Grundordnung & präventive Deeskalation?

Oder:Kriminalisierung von Antifaschismus, Repression wegen politischem Engagement & Einschüchterung als politische Strategie?

Podiums- und Diskussionsveranstaltung mit der Kampagne “Sachsens Demokratie” und Rechtsanwalt “Sven Richwin”

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Gedenken an Doppelmord

Am 19.12. erinnerten über 50 AntifaschistInnen an die Ermordung von Shlomo Lewin und Frida Poeschke, vor genau 31 Jahren, durch ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann. Sie zeigten auch die Parallelen der damaligen Morde mit den aktuellen Morden der NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) auf. Sowohl damals wie heute zeigen sich Verstrickungen des Verfassungsschutzes und anderer Staatsorgane mit den agierenden Neonazis. Diesen Beitrag weiterlesen »

Naziterror stoppen! Staatliche Verstrickungen offenlegen!

Kundgebung in Erinnerung an Schlomo Lewin und Frida Poeschke

Montag 19.12 | 17.30 Uhr | Hugenottenplatz in Erlangen

Schlomo Lewin, der jüdische Verleger und ehemaliger Vorsitzender der israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke, wurden am 19. Dezember 1980 in der Ebrardstraße in ihrer Erlanger Wohnung von einem Mitglied der rechtsterroristischen „Wehrsportgruppe Hoffmann“ erschossen.

Eine Brille und Patronenhülsen bleiben am Tatort des Doppelmordes zurück. Die Brille gehörte Franziska Birkmann, Freundin von Karl-Heinz Hoffmann, laut Selbstbezeichnung “deutscher Patriot” und damals Anführer der rechtsterroristischen “Wehrsportgruppe Hoffmann”. Lewin hatte öffentlich vor der deutschen Neonaziszene und der Gefährlichkeit Hoffmanns gewarnt.

Die Wehrsportgruppe Hoffmann gehörte auch zu den Verantwortlichen für den Bombenanschlag auf das Münchner Oktoberfest. Gundolf Köhler tötete am 26.9.1980 mit einem Sprengsatz 12 BesucherInnen des Oktoberfestes und sich selbst. 210 Menschen wurden verletzt. Trotz vieler Widersprüche, anderslauteten Zeugenaussagen hielt Politik und Justiz die Einzeltäterthese aufrecht.
Ähnlich wie in der aktuellen rechtsterroristischen Mordserie um den “Nationalsozialistischen Untergrund” aus Thüringen war Hoffmanns Truppe von Geheimdiensten infiltriert. Die jedoch keinen einzigen Mord verhindert haben.

Flugblatt zur Kundgebung: Diesen Beitrag weiterlesen »

Rechtsterrorismus, Verfassungsschutz und Medienhype: Ein Hintergrundinterview von Radio Z

Was viele jahrelang nicht sehen oder wahrhaben wollten ist derzeit so präsent wie nie zuvor: Rechtsterrorismus! Seit dem Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ und seiner Morde überschlagen sich Politik und Medien mit Forderungen, Beiträgen und Berichten. Im Interview mit Robert Andreasch wollen wir hintergründig und kritisch auf die aktuelle öffentliche Auseinandersetzung blicken. Andreasch ist Journalist und langjähriger Kenner der bayerischen Rechtsextremismusszene. Radio Z unterhielt sich mit ihm über mögliche Verbindungen der rechten Terrorgruppe nach Franken, die Rolle des Verfassungsschutzes und was von der erneuten Forderung nach einem NPD-Verbot zu halten ist …

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Flugblatt der rl: Voller Furcht in Deutschland…

Unter dem Motto „Frei von Furcht in Deutschland leben – kein Platz für Rechtsextremismus“ hat die nordbayerische “Allianz gegen Rechtsextemismus” am vergangenen Samstag in mehreren Städten zu einer Lichterkette aufgerufen, um den Opfern des rechtsextremen Terrors zu gedenken. Im folgenden das Flugblatt der Radikalen Linken : Voller Furcht in Deutschland…, welches in Nürnberg wo sich über 1000 Menschen an der Lichterkette beteiligten verteilt wurde.

Flugblatt als pdf