über uns

Die Interventionistische Linke (iL)

Die Interventionistische Linke ist ein Zusammenschluss linksradikaler Gruppen und Einzelpersonen aus der undogmatischen und emanzipatorischen Linken im deutschsprachigem Raum. Wir sind u.a. in sozialen, antirassistischen, feministischen und Klimakämpfen aktiv und engagieren uns in den Bereichen Antifaschismus und Antikriegspolitik. Wir wollen eine Linke sein, die sich einmischt. Deshalb versuchen wir in all diese Auseinandersetzungen durch offene und breite Bündnispolitik unsere Positionen zu vermitteln und diese praktisch werden zu lassen.

Wir wollen eine radikale Linke, die aktiv nicht nur gegen die Zumutungen und Grausamkeiten, sondern gegen den Kapitalismus insgesamt kämpft, die dabei immer wieder neue Allianzen sucht, die Brüche vertieft und Chancen ergreift, die lieber Fehler macht und aus ihnen lernt, anstatt sich im Zynismus der reinen Kritik zu verlieren. Wir wollen eine radikale Linke, die auf den revolutionären Bruch mit dem nationalen und dem globalen Kapitalismus, mit der Macht des bürgerlichen Staates und allen Formen von Unterdrückung, Entrechtung und Diskriminierung orientiert. Kurz: Wir wollen eine neue, gesellschaftliche radikale Linke, die um politische Hegemonie ringt und Gegenmacht organisiert.

iL – Nürnberg

Mit Oktober 2015 gibt es die Interventionistische Linke Nürnberg. Teilweise waren wir bereits vorher in der IL als überregionalem Zusammenschluss organisiert. Sichtbares Zeichen des Organisierungsprozesses der IL war u.a., dass sich die vorher bestehenden diversen Gruppen und Organisationen als lokale IL-Zusammenhänge neu formierten. Hinzu kommen Leute, die Lust haben interventionistische Politik ab jetzt in einem kollektiv bestimmten Rahmen in Nürnberg und darüber hinaus zu machen. Wir gründen uns zunächst auf Basis des Zwischenstandspapiers, das die IL im Oktober 2014 vorlegte.

So wie im überregionalen Prozess wollen wir auch lokal unsere Strukturen und Arbeitsweisen um die Begriffe Verbindlichkeit, Autonomie und Vertrauen aufbauen.

Bei welchen Anlässen und Themen, wir die Risse im herrschenden Block aufspüren und vertiefen wollen, lässt sich naturgemäß kaum abschließend vorhersagen.
Sicherlich und ab sofort sind wir aktiv in den Bereichen Antifa, Antirassismus, Feminismus und Internationalismus. Ihr werdet auch weiterhin monatlich politische Filme1 – mov(i)e against… – und jährlich das Fight Back Festival in der DESI genießen können.
Interesse besteht an dem Recht-Auf-Stadt, worunter wir Kämpfe gegen steigende Mieten und für Mobilität, ebenso wie Formen kollektiver Aneignung öffentlichen Raums verstehen.

Reizvoll finden wir es immer, wenn Menschen für ihre Rechte und Interessen nicht kreuzbrav bitten, sondern selbst ermächtigend die herrschenden Regeln missachten.
Das Gerede von der Alternativlosigkeit der kapitalistischen Traurigkeit hat uns noch nie beeindruckt. Wir trainieren jedoch unsren Mut, in Gedanke und Aktion darüber hinauszugehen und haben immer noch und erst recht eine Gesellschaft jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung im Blick.
Ob massenhaftes OXI in Zeiten der Krise oder der praktizierte europäische Mauerfall derer, die u.a. vor den Resultaten imperialistischer Geostrategien auf der Flucht sind – Es gibt sie die Momente des Widerstands. Oft noch nur aufflammend und allzuoft erstickt.

Für eine gesellschaftliche radikale Linke!
Wir wollen – gemeinsam mit anderen – die Stärke erstreiten, wieder offensiv und konkret die Frage nach einer Gesellschaft jenseits von Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat zu stellen.

Für unsren neuen Zusammenhang wollen wir uns auch der in den Prozess begeben, unterschiedliche Lebensentwürfe mit dem Anspruch Aktivist*innen zu sein zusammenzubringen.

Mit dieser Neugründung treffen wir eine Verabredung und sprechen eine Einladung an alle aus, die Lust haben mit uns gemeinsam aktiv zu werden.

Es gibt viel zu tun…

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