Pressemitteilung: Solidaritätsdemo

Nürnberg, den 14.12.00
Organisierte Autonomie, c/o Libresso, Bauerngasse 14, 90 443 Nürnberg
Info-Telefon: 0172/585 64 39 (täglich von 18-20 Uhr, ansonsten AB)

An alle Medien

Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung

Solidaritätsdemonstration mit den hungerstreikenden politischen Gefangenen in türkischen Gefängnissen.

Montag, 18.12.2000, 17 Uhr, Lorenzkirche, Nürnberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag, den 18.12.2000 findet in Nürnberg eine Demonstration zur Solidarität mit den politischen Gefangenen in den türkischen Gefängnissen statt.

Seit dem 20. Oktober befinden sich mittlerweile über 2000 politische Gefangene in türkischen Gefängnissen im unbefristeten Hungerstreik. 240 Gefangene sind im sog. Todesfasten, d.h. sie nehmen damit bewusst ihren Tod in Kauf. Der Gesundheitszustand einiger Gefangener ist mittlerweile sehr kritisch, es ist in den nächsten Tagen mit den ersten Toten zu rechnen, sollten die Forderungen der Hungerstreikenden nicht erfüllt werden.

Der Hungerstreik richtet sich gegen die geplante Einführung der sog. F-Typ Isolationszellen und damit gegen die zwangsweise Verlegung der Gefangenen in Isolationszellen. Damit soll in der Türkei das ohnehin bereits bestialische Knastsystem mit der Form der Isolationsfolter ergänzt werden. Dagegen wehren sich die politischen Gefangenen. Die derzeitigen Gemeinschaftszellen bieten den Gefangenen insbesondere einen gewissen Schutz vor Übergriffen, Folter und Polizeiwillkür.

Seit Wochen finden europaweit Informationsveranstaltungen, Kundgebungen, Demonstrationen und Solidaritätshungerstreiks statt. Ein Bündnis aus linken türkischen und deutschen Gruppen und Organisationen aus Nürnberg ruft nun für den 18.12. auch in Nürnberg zur Solidarität mit den Hungerstreikenden auf.

Solidarisieren wir uns mit dem Kampf gegen die Einführung der Isolationszellen in türkischen Gefängnissen.

Für weitere Informationen stehen wir täglich zwischen 18-20 Uhr
telefonisch über das Infotelefon unter 0172/585 64 39 zur Verfügung.

Für das Bündnis, Organisierte Autonomie Nürnberg

drucken | 14. Dezember 2000 | organisierte autonomie (OA)

Terminkalender

Samstag, 23.10.2021

Stadtteilclub Reclaim am 23. Oktober: Deutsche Wohnen und Co enteignen!

Ein Gespenst geht um… Die Mehrheit der BerlinerInnen hat sich am 26. September für die Enteignung großer Immobilienkonzerne entschieden. Die Kampagne “Deutsche Wohnen und Co enteignen” hat mit dem erfolgreichen Volksbegehren einen großen Erfolg erzielt und das Thema Vergesellschaftung endlich wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Uns als AktivistInnen interessiert natürlich brennend, wie dieser große Schritt erreicht werden konnte und wie es nun weiter geht. Ist Berlin übertragbar? Wie wurde die Bewegung so stark? Wie geht man mit Widersprüchen in einer so breiten Bewegung um? Diese und viele andere Fragen diskutieren wir mit der Berliner Aktivistin und Journalistin Nina Scholz. Sie wird uns digital zugeschaltet sein und wir sind sehr gespannt, ihre Einschätzungen zu hören und von ihren Erfahrungen zu lernen. Auch wollen wir mit ihr und euch diskutieren, was wir von den Kämpfen aus Berlin lernen können und was sie für unsere Kämpfe vor Ort bedeuten können. Wann? Samstag, 23. Oktober ab 20:15 Uhr Wo? Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1/Gostenhof Wie immer wird es leckeres Essen ab 19 Uhr geben Offenes Treffen des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof ebenfalls ab 19 Uhr V.i.S.d.P. C. Haller, Adam-Klein-Straße 81, NBG
Dienstag, 26.10.2021

Veranstaltung: Die Reichen sollen für die Krise zahlen!

Multimedialer Vortrag | Di., 26.10.2021 | 19:00 Uhr | Stadtteilladen Schwarze Katze | Untere Seitenstr. 1 Die weltweite Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei, dafür aber die Bundestagswahl. Die liberalen Parteien handeln noch aus, wer den neuen Exekutivausschuss des deutschen Kapitals (die Bundesregierung) bilden darf. Was dagegen schon fast fest steht ist, wer für die Krise aufkommen soll: Die Folgen der durch die Pandemie verstärkten Überproduktionskrise werden - wie immer - die Lohnabhängigen zu spüren bekommen. Angesichts dessen, dass die reichsten der Reichen während und durch die Pandemie ihre Profite in historischem Ausmaß steigern konnten, kommt aktuell oft die Frage auf, warum denn nicht mal ausnahmsweise diese Reichen auch dafür aufkommen sollten. Aus unserer Perspektive, also der der Lohnabhängigen, wollen wir uns im Rahmen eines Vortrages damit beschäftigen, wie wir unsere Argumente schärfen und ganz praktisch die Reichen "zur Kasse bitten". Freut Euch auf einen multimedialen Vortrag und wetzt die Argumente für eine anschließende Diskussion.
Freitag, 05.11.2021

26. Linke Literaturmesse mit Verkaufsmesse und Buchvorstellungen

Freitag, den 05.11. bis Sonntag, den 07.11.21 || Kulturwerkstatt auf AEG, Fürther Str. 244d, Nürnberg || 26. Linke Literaturmesse Buchvorstellungen - Lesungen - Verkaufsmesse - Kinderprogramm Der Eintritt ist frei. Programm: www.linke-literaturmesse.org oder hier als PDF www.facebook.com/linkeliteraturmesse Öffnungszeiten: Freitag: 19.00 - 22.00 Uhr Samstag: 10.00 - 22.00 Uhr Sonntag: 10.00 - 15.00 Uhr veranstaltet von: Metroproletan, Archiv & Bibliothek und Gostenhofer Literatur- und Kulturverein
Samstag, 06.11.2021

26. Linke Literaturmesse mit Verkaufsmesse und Buchvorstellungen

Freitag, den 05.11. bis Sonntag, den 07.11.21 || Kulturwerkstatt auf AEG, Fürther Str. 244d, Nürnberg || 26. Linke Literaturmesse Buchvorstellungen - Lesungen - Verkaufsmesse - Kinderprogramm Der Eintritt ist frei. Programm: www.linke-literaturmesse.org oder hier als PDF www.facebook.com/linkeliteraturmesse Öffnungszeiten: Freitag: 19.00 - 22.00 Uhr Samstag: 10.00 - 22.00 Uhr Sonntag: 10.00 - 15.00 Uhr veranstaltet von: Metroproletan, Archiv & Bibliothek und Gostenhofer Literatur- und Kulturverein
Sonntag, 07.11.2021

26. Linke Literaturmesse mit Verkaufsmesse und Buchvorstellungen

Freitag, den 05.11. bis Sonntag, den 07.11.21 || Kulturwerkstatt auf AEG, Fürther Str. 244d, Nürnberg || 26. Linke Literaturmesse Buchvorstellungen - Lesungen - Verkaufsmesse - Kinderprogramm Der Eintritt ist frei. Programm: www.linke-literaturmesse.org oder hier als PDF www.facebook.com/linkeliteraturmesse Öffnungszeiten: Freitag: 19.00 - 22.00 Uhr Samstag: 10.00 - 22.00 Uhr Sonntag: 10.00 - 15.00 Uhr veranstaltet von: Metroproletan, Archiv & Bibliothek und Gostenhofer Literatur- und Kulturverein