Nbg-Gostenhof: Soli-Stadtteil-Demo zur AEG

Soli-Stadteil-Demo zur AEG 18.02.06Die Solidarität mit den streikenden AEG-ArbeiterInnen in Nürnberg reißt nicht ab. Während die Electrolux-Boykottkampagne dem Konzern langsam richtig teuer kommt, macht jetzt ein ganzer Stadtteil mobil. Über 80 politische Gruppen, Kulturinitiativen und Läden aus Nbg.-Gostenhof rufen für Samstag den 18.2.05 zu einer Stadtteildemo auf. Die UnterstützerInnenliste reicht vom Antifaschistischen Aktionsbündnis über die Metzgerei Weilepp, Katjas Zooeckla, türkische und italienische Lebensmittelmärkte über die griechischen Kneipen bis zu Ultras Gostenhof. Die Demo soll durch Gostenhof zur AEG ziehen wo eine stattliche Spende für die Streikkasse übergeben werden soll.

Die Mobilisierung läuft und der Stadtteil ist flächendeckend mit Aufrufen bestückt. Heute findet ein Infostand vor der Norma in Gostenhof-West statt und morgen einer vor dem Marktkauf am Plärrer.

Kommt zahlreich zur Demo. Sa. 18.2.06, 12 Uhr, Kernstr./Ecke Volprechtstr. (vor Planungskneipe). Auch FreundInnen des Stadtteils sind herzlich willkommen

Der Aufruf und die UnterstützerInnenliste:
Wir erklären unsere Solidarität mit den Streikenden AEG-Beschäftigen, spenden für die Streikkasse und rufen zur Demonstration auf:

Üstel Markt, Cardamon, Concrete Jungle, Musikzentrale, Artelier, Weilepp Metzgerei, Willich, Ludwigsapotheke, Hemdendienst, KROWIS Puppenbühne, KFZ Strohmeier, ATILIM Geschenkeladen, Linksradikale Liedertafel, Computerdoktor, Pension Ost, Babylonverein, Änderungsschneiderei Semiha Kumlu, Ultras Gostenhof, Anarchisten Nürnberg, Orient Express, Lotto Totto Bernd Richter, Archiv & Bibliothek Metroproletan, World of Sleep, Italienischer Markt Biancardi, AGIF, Feinkost Ceylan, Gostenhofer Literatur- und Kulturverein e.V., Baskent Dönerhaus, Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg, Planungskneipe, Libertad Nürnberg, Deniz Obst Gemüse Feinkost, Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen, Stadtteilladen Schwarze Katze, Translationsite, Halk Kültür Evi, CopyFactory, MC Kuhle Wampe, [solid´] Nbg., Palmengarten, Streiberger Farben, VAPCA Volksküche, Gostenhofer Buchhandlung, Panne e.V., Gem.Praxis Dr. Beß u. Dr. Geiger, Al Sindbad Restaurant, Fernandel, Tsiouka Evagelia, Baris Früchte-Gemüse, Marmara Kultur e.V., Fahrradkiste, Handy-Mobile.com, Schwarzer Adler, Katja´s Zooeck´la, Ti-Ming musikal. Späterziehung, Essentielles Rational-Museum, Netzwerk IT, Taurus 2004, Climb High Franken, Junge HumanistInnen Nbg., Pils- und Dartstube Masia, Fenerbahce Fan Club, Autonome Jugend Antifa, Zentralcafé im K4, Antifaschistische Linke Fürth, JoJo Music, Solidarität International Nbg., Computerecke, Salon Regina, Radikale Linke (RL), CityDruck, Internationales Frauen & Mädchenzentrum, >stadt-barkasse-nürnberg< kunstfaxtransport (autonome nürnberger akademie), AURA e.V., Balazzo Brozzi, Desi Kneipe, El Turco, Schülerbündnis Nbg., Teile der Belegschaft der Bäckerei Gabsteiger, Palais Schaumburg, Aktivspielplatz Gostenhof e.V., Linke-T-Shirts.de, Sozialforum Nbg., WASG Nbg./ Fü/ Mfr., DKP Nbg., Libresso, IG Motor-Camping Gostenhof

Aufruf:

Streik bei AEG
Gostenhof,ein Stadtteil und seine FreundInnen zeigen sich solidarisch
AEG bleibt – Electroluxbosse gebt endlich auf

Demonstration zur Unterstützung der Streikenden
Samstag 18. Februar 12 Uhr Kernstr. Ecke Volprechtstr.

Die Leitung des Electroluxkonzern will 2007 das AEG-Werk in Nürnberg endgültig schließen. Wird dieser Plan in die Realität umgesetzt, werden 1750 ArbeiterInnen entlassen, verlieren ihren Lohn.
Wir alle wissen, was das bedeutet. Schon mit einem sauer erarbeiteten Lohn gelingt es den wenigsten von uns heute ihren Lebensstandart zu halten. Seit Jahren sinken die Reallöhne und die Preise für alles was Mensch so zum Leben braucht steigen ständig. Entlassung heißt Erwerbslosigkeit, für ein Jahr gibt es dann mageres Arbeitslosengeld, danach Harz IV – sozialer Abstieg auf ein Niveau unter dem Existenzminimum.

Geschlossen soll das AEG-Werk in Nürnberg nicht etwa werden weil niemand mehr Waschmaschinen oder Geschirrspüler braucht.
Nein, es ist einfach billiger in Polen oder Rumänien zu produzieren. Wo, bei höheren Arbeitslosenzahlen und noch geringerer staatlicher Absicherung, viele gezwungen sind für einen Bruchteil des hier üblichen Lohns zu arbeiten. Geringere Lohnkosten und die weitgehende Rechtlosigkeit der dortigen KollegInnen erhöhen den Profit. Und das Erwirtschaften von Profit ist nun einmal das einzige Ziel, das im Kapitalismus für einen Konzern zählt.
Konsequenterweise ist die Werksschließung in Nürnberg dann auch weder der Anfang noch das Ende: „Es ist ja nicht das erste Werk das wir schließen“ verkünden die Konzernmanager und fassen bereits neue Pläne ins Auge. Mindestens die Hälfte aller in Westeuropa existierenden Electrolux-Werke sind von Schließung bedroht.

Es ist ein Wahnsinn mit System, was an der Schließung des AEG-Werkes deutlich wird.
Nicht die Befriedigung der Bedürfnisse aller Menschen ist das Ziel der heutigen Wirtschaftsweise sondern einzig das steigen der Gewinne von Banken, Konzernen und deren Großaktionären. Es ist eine Wirtschaftsweise die vor keiner Landesgrenze halt macht und AEG ist da auch kein Einzelfall. Siemens, Opel, Infineon in allen Branchen das selbe, die Produktion dient einzig dem Zweck: „Profit machen und diesen vergrößern.“ Was für einige wenige höhere Gewinne bringt, bedeutet für uns, die Mehrheit, Lohnsenkung, höhere Arbeitszeit, längere Lebensarbeitszeit, Entlassung und Hartz IV, kurzum die Zerstörung unserer Existenzbedingungen.
Auf all das können wir nur eine Antwort geben: Solidarität über alle Grenzen hinweg, gemeinsam für unsere Interessen und eine neue Perspektive eintreten!

Die Belegschaft der Nürnbergerger AEG streikt nun schon seit mehreren Wochen für den Erhalt des Werks und gegen ihren sozialen Abstieg.
Zur Unterstützung der Streikenden kaufen viele Menschen, nicht nur in Nürnberg, keine Electroluxprodukte mehr, um die Konzernleitung mit dem gezielten Kaufboykott weiter unter Druck zu setzen. Über 3000 Menschen haben innerhalb weniger Tage den Aufruf des Nürnberger Sozialforums „Boykottiert Elektrolux“ unterschrieben und verschiedene Gruppen, Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen unterstützten bis heute die Streikenden durch Aktionen, Spenden oder durch ihre Anwesenheit an der Streikpostenkette.

Angesichts des Streiks und der breiten Solidarität zeigt sich die Konzernleitung heute verunsichert.
Dennoch halten die Konzernmanager bisher an ihren Plänen fest und haben bis jetzt auch nur gänzlich unannehmbare Angebote gemacht. Die Streikenden sollen sich mit ein paar Euros abfinden lassen und in einer sogenannten Auffanggesellschaft ein Jahr abgestellt werden, bevor sie endgültig erwerbslos werden.
Der Druck auf die Electroluxbosse muß deshalb weiter erhöht werden.

Gostenhof und seine FreundInnen auf die Beine. Das was bei AEG passiert ist kein Einzelfall und geht uns alle an.
An allen Ecken hörte man in den letzten Wochen in Gostenhof empörte Kommentare zur geplanten AEG-Schließung und viele haben beschlossen keine Electrolux-Produkte mehr zu kaufen. Es ist heute an der Zeit, dass wir unserer Solidarität einen gemeinsamen Ausdruck verleihen und eine Demonstration durchführen, mit der wir die Streikenden unterstützen. Wir wollen deshalb mit euch gemeinsam von Gostenhof zur AEG demonstrieren und den Streikenden dort eine Spende für die Streikkasse übergeben.

Beteiligt euch an der Demonstration – Wehren wir uns endlich gemeinsam und lassen uns nicht länger in Arbeitende und Erwerbslose, in Junge und Alte, in Deutsche und Nicht-Deutsche und in Beschäftigte an unterschiedlichen Standorten spalten.
Eine andere Welt ist möglich und nötig. Eine Gesellschaft in der die Produktion dafür da ist unsere Bedürfnisse, die Bedürfnisse aller, zu befriedigen ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.
Vom Electroluxmanagement fordern wir: Erfüllt die berechtigten Forderungen der Streikenden!
Elektroluxbosse gebt endlich auf – AEG bleibt !

Eine Initiative der organisierten autonomie

drucken | 16. Februar 2006 | organisierte autonomie (OA)

Terminkalender

Samstag, 12.12.2020

Kultur braucht Freiräume – Projekt 31 erhalten

Das Projekt31 ist bedroht. Ein auslaufender Mietvertag, kapitalistische Investoren & steigende Bodenpreise machen nicht nur dem P31 zu schaffen sondern betreffen alle Freiräumen in der Region. Zeit dagegen etwas zu tun und den Projekten den Rücken zu stärken! Kommt am 12.12 14 Uhr zum Aufseßplatz und zeigt Eure Solidarität. Kein Tag ohne autonomes Zentrum! Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Projekt31 zur Demonstration:

Kultur braucht Freiräume – Projekt 31 erhalten

Mit Vorfreude auf das heutige Konzert kommst du zum Projekt 31. Schon auf dem Hof empfängt dich der köstliche Duft von veganem Essen, du begrüßt deine Freund*innen und holst dir eine Apfelschorle… Doch dein Traum findet ein jähes Ende und du stehst auf einem grauen, kalten Parkplatz wo früher unser Freiraum, das Projekt 31 war.

Dies könnte bald Wirklichkeit werden, denn unser Gelände wurde von einer Investmentfirma gekauft, welche ab Anfang Februar 2021 Eigentumswohnungen in den Hof bauen und unser Projekt in einen Parkplatz verwandeln will. Wir versuchen auf der mietrechtlichen Ebene und durch Gespräche mit Vertreter*innen von Stadt und Politik unsere Zukunft zu sichern, doch allein darauf können wir uns nicht verlassen. Deshalb versuchen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln den Erhalt unseres selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrums zu sichern. Das Projekt 31 braucht eine Zukunft! Lasst und deswegen am 12.12. gemeinsam auf die Straße gehen! 

  Verdrängung unkommerzieller Räume  

Das Projekt 31 ist ein unkommerzieller Ort. Ein Raum, in dem eine Alternative zu den bestehenden Verhältnissen gelebt und geübt wird. Der Versuch, einen Freiraum zu schaffen, ohne Hierarchien, Diskriminierungen, Abwertungen. Ein Ort um sich zu vernetzen, auszuprobieren, zu begegnen. Ganz ohne Leistungsdruck oder Konsumzwang.

Solche Orte werden allerdings immer seltener. Inverstor*innen kaufen und kaufen, werden immer reicher, denn es geht dabei ausschließlich um Gewinnmaximierung, darum noch mehr Geld aus allem rauszuholen.

Die Mieten steigen und steigen für die Bewohner*innen der Stadt Nürnberg. Wer sich das nicht leisten kann, hat in dieser Logik auch keinen Platz verdient, wird verdrängt – wohin auch immer, das interessiert nicht. Selbst öffentliche Plätze werden privatisiert oder unliebsames Klientel durch Ordnungsamt und Polizei vertrieben. Durch die Verdichtung der Stadt gibt es keinen bezahlbaren Raum für Kulturschaffende – aber für Bürokomplexe wie die GFK finden sich große Areale. Damit noch mehr Pendler*innen angezogen werden, im Berufsverkehr in unserem Viertel stecken bleiben und uns wortwörtlich die Luft zum Atmen nehmen.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Interessen von Mehrwert und Kapital über den Interessen der Menschen und ihren Bedürfnissen stehen. Einen Raum erhalten nicht die, die ihn nutzen und bespielen wollen, sondern die mit dem meisten Geld.

Diese Prozesse spielen sich nicht nur rund um das Projekt 31 ab, sondern überall. Egal ob mensch nach Berlin, Leipzig, Köln oder eben Nürnberg schaut – das Bild ist das gleiche: Wegnahme der Räume, fehlende finanzielle Ressourcen, politische Angriffe und Delegitimationsversuche. Denn es ist nicht nur die katastrophale Situation auf dem Immobilienmarkt dafür verantwortlich, sondern es geht auch um politische Interessen und Prioritäten. In einer zunehmend autoritären Gesellschaft, die immer weiter nach rechts rückt, werden auch Orte, die sich dem Widersetzen immer stärker bedroht. Während faschistische Tendenzen innerhalb der Gesellschaft immer deutlicher zutage treten, werden linke Räume deutschlandweit platt gemacht.

Kämpfe um den Erhalt von Räumen wie dem Projekt 31 sind somit immer auch Kämpfe für eine offene, antifaschistische und emanzipatorische Gesellschaft.

  Kultur von unten – Stadt für Alle  

Doch die Verdrängung von unkommerziellen, offenen Räumen führt notwendigerweise zu dem Ausschluss vieler Menschen aus der Öffentlichkeit, Teilhabe am kulturellen Leben wird zum Privileg. Der Mangel an bezahlbaren Proberäumen, Ateliers und anderen Kulturräumen ist seit Jahren bekannt, geändert hat sich nichts. Der alltägliche Kampf, genug Geld für die Miete aufbringen zu können, geht auf Kosten der Kreativität und der Freude an kreativen Prozessen.

Die mit der Corona-Pandemie einhergehende Wirtschaftskrise verschärft die Situation vieler Kulturschaffender zusätzlich. Doch anstatt die bestehende Kulturlandschaft zu unterstützen, agiert die Stadt oft im luftleeren Raum, verpulvert beispielsweise Geld für Wasserspiele auf einer neu errichteten Bühne am Dutzendteich für ein Publikum das Platz auf Tret- und Schlauchbooten einnimmt. Dies steht in krassem Widerspruch dazu, wie tatenlos zugeschaut wird, wie unkommerzielle kulturelle Räume verdrängt werden. Anstatt genug zentrale Orte für Kunst und Kultur zur Verfügung zu stellen und die Bedürfnisse der Kulturschaffenden ernst zu nehmen, bewirbt sich die Stadt lieber zur Kulturhauptstadt 2025. Es widerstrebt uns jedoch zutiefst in Wettbewerb mit anderen Städten und anderen Kulturläden zu treten und gegen sie zu konkurrieren. Kultur darf nicht zum Prestige-Objekt verkommen und ist erst recht kein Siegespokal den es zu gewinnen gilt.

Es geht um den Erhalt von kulturellen Räumen, genauso wie um bezahlbaren Wohnraum. Es geht um mehr Grünflächen in der Stadt, mehr Orte der Begegnung ohne Konsumzwang. Kurzum: Wir wollen eine Stadt für alle und eine Kultur von unten! Wir sind viele und wenn wir gemeinsam kämpfen, können wir auch gewinnen.

  Lasst uns auf die Straße gehen!  

Wo sollen sich Menschen kennen lernen, sich organisieren, sich politisch bilden, wenn es keine Räume gibt, an denen sie sich treffen können? Wie sollen Ideen entwickelt und Gedanken ausgetauscht werden, wenn immer Aufsichtspersonen anwesend sind, die jederzeit repressiv eingreifen können? Wie soll Eigeninitiative und Verantwortung geübt werden, wenn es hauptsächlich Räume gibt, an denen die Dinge von oben herab mit Hierarchien geregelt werden?

Geht gemeinsam mit uns am 12.12. auf die Straße, um zu zeigen, dass das Projekt 31 nicht verschwinden darf!

Denn kein Freiraum in Nürnberg oder sonst wo darf verschwinden! Im Gegenteil – wir brauchen noch viel mehr davon!

Wir wollen nicht mehr um unsere Zukunft bangen! Wir wollen eine Perspektive – und diese wollen wir selbst gestalten!

Don‘t go breaking my heart – Freiräume erhalten! Kommt mit uns auf die Straße! 12.12.2020 um 14 Uhr am Aufseßplatz Nürnberg  

Unterstützt von: Kneipenkollektiv Arsch & Friedrich, Bunkersyndikat, Initiative Mietenwahnsinn stoppen, Casablanca Filmkunsttheater, Radio – Z , Organisierte Autonomie, feministisches Konzertkollektiv Arsch & Frida, Armed with a Mind, Revolutionär organisierte Jugendaktion, Gruppe Antithese, Kunstverein, Infoladen Benario, Stadtteilzentrum Desi, FLINT* Komitee – für einen feminstischen Streik, 8. März Bündnis Nürnberg, Falken Nürnberg, Auf der Suche – Anarchistische Gruppe Nürnberg, Initiative Kunst braucht Raum, Zentrum Wiesengrund Erlangen, Antifaschistische Initiative – Das Schweigen durchbrechen, Interventionistische Linke Nürnberg, Trouble in Paradise, Wagenburg Kristallpalast, Sänders e.V., Mops von Gostenhof, Der Gostenhofer Dorfschulze, Krähengarten, Musikverein, AG Wohnen des Sozialforums Nürnberg, Z-Bau – Haus für Gegenwartskultur, Politbande, Kulturliga, Cafe Kaya, Club Stereo, Eat-the-Beat e.V., E-Werk Erlangen, KulturKellerei, Kulturort Badstraße 8, Kunstkeller 027, MUZ Club, Mata Hari Bar, Nasty Entertainment, Die Rakete, nbg-breaks e.V.