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Wider den stetigen Rechtsruck der Homobewegung

gibt es eine linke Alternative ?

 

Montag, 9.Juli 2007, 19:30Uhr, Georg-Simon-Ohm-Fachschule

Keßlerplatz 12, 90489 Nürnberg, Raum A 202

 

Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Markus Bernhard 

Zunehmend übernehmen die selbsternannten Wortführer der etablierten Homobewegung – die allesamt maßgeblich aus den Reihen des „Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland“ (LSVD) stammen – rechte Positionen, üben sich in der Stimmungsmache gegen MigrantInnen und erteilen einer multikulturellen Gesellschaft eine Absage. Unterstützung finden die mehr als zweifelhaften Forderungen des LSVD dabei viel zu oft auch politischen Linken, die offenbar noch immer die Überzeugung pfelgt, dass es sich bei Lesben und Schwulen per se um einen fortschrittlichen Personenkreis handele. Dies, obwohl Homosexuelle auch heutzutage wieder in den Reihen neofaschistischer Partein und „Kameradschaften“ zu finden sind und sich selbst die extreme Rechte über den politischen Umgang mit Homusexuellen uneins ist.

Grund genug, einmal einen genaueren Blick auf das Wirken mancher Homo-Funktionäre zu werfen und über vorhandene Möglichkeiten einer politischen Neuorintierung linker Lesben, Schuler und Transgender zu diskutieren.

 

Verantstalter: get connected nürnberg [1], SchwuLesBi’sches Referat an der Georg-Simon-Ohm-FH, Junge Welt Leserinitiative