Cuba. Sozialismus. Stürme. Solidarität.

Cuba ist kein Paradies. Aber die CubanerInnen wissen die fortschrittliche Entwicklung in ihrem Sozialismus zu schätzen, vor allem in den Bereichen Bildung und Gesundheitsversorgung. Im Index der menschlichen Entwicklung der UNO erreicht die Karibikinsel den 51. Platz – noch vor Mexiko und Russland. Aber Cuba hat auch mit zahlreichen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Mit ihrer Blockade versuchen die USA seit Jahrzehnten, den kleinen sozialistischen Inselstaat politisch zu isolieren und die ökonomische Entwicklung zu behindern. Selbst nach den verheerenden Zerstörungen durch die Hurrikans “Gustav??? und “Ike??? will die US-Regierung die Wirtschaftsblockade nicht aufheben und verhindert damit die Beschaffung von Hilfsgütern und Material für den Wiederaufbau von Infrastruktur und Landwirtschaft. Besonders nach den großen Zerstörungen durch die Wirbelstürme, aber auch im alltäglichen Kampf um seine eigenständige, sozialistische Entwicklung braucht Cuba unsere Solidarität.

Unser Referent Maikel Veloz arbeitet am Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) in Havanna und betreut die deutschsprachigen Delegationen auf den jährlichen Cuba-Solidaritätsbrigaden. Er wird über die aktuelle Situation, Errungenschaften und Herausforderungen in Kuba berichten, sowie für Fragen über die neuesten politischen Entwicklungen und Möglichkeiten praktischer Solidarität zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung findet statt:
Am: 11. Oktober 2008 um 20 Uhr
Im: ARTelier, Knauerstr. 3, Nürnberg-Gostenhof
Von: Comite zur Durchführung der Revolution, Brigadistas Gostenhof und Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba

drucken | 2. Oktober 2008 | redside