Naziläden dichtmachen!

belagerungbannerTønsberg das Weihnachtsgeschäft vermiesen!

aktuellste Infos unter: naziladendichtmachen.blogsport.de

Ein Jahr ist vergangenen, seit dem in Nürnberg der Naziladen Tønsberg in der Dr. Kurt Schuhmacherstr. 8 eröffnet hat. Ein Jahr ist es auch her das AktivistInnen Tag für Tag vor dem Laden für Aufruhr sorgten. Mit Flugbattverteilungen wurde Aufklärungsarbeit über den seriös wirkenden Laden der die rechte Marke Thor Steinar vertreibt, geleistet. Nicht nur einmal gingen Schaufenster zu Bruch oder wurden mit Farbe verziert. Protest wurde auf die Straße getragen als sich über 2000 Menschen an einer Demonstration des Antifaschistischen Aktionsbündnis beteiligten, die unter dem Motto „Naziladen Tønsberg dichtmachen“ vor den Laden zog. Mit kreativen Aktionen zeigt ver.di Woche für Woche Präsens, um auf den Laden und seinen rechtsextremen Hintergrund aufmerksam zu machen.

Belagerung am 05.12.09 – weitere Aktionen geplant…

Ein Jahr ist vergangenen und der Laden existiert immer noch. Daher planen wir und viele UnterstützerInnen für jeden Adventsamstag Protestaktionen. Höhepunkt soll die ganztägige Belagerung des Ladens am 05.12 werden. Wir rufen alle auf, sich pünktlich um 12 Uhr vor dem Laden in der Dr. Kurt Schuhmacherstr. 8 einzufinden. An diesem Tag wird nichts über die Ladentheke gehen und kein Nazi den Laden betreten. An diesem Tag wird eine klare Absage gegen alle rechten Umtriebe und Strukturen, gegen rassistisches Gedankengut, und alle Nazis egal – wie bürgerlich sie sich auch zu geben versuchen – erteilt. Neben verschiedenen Bands haben eine Vielzahl linker Kulturinitiativen die Bereicherung der Belagerung durch musikalische und politische Aktionen angekündigt. Für die Verpflegung wird die vegane Volxküche sorgen. Auftritte von unter anderen Microphone Mafia, The Scene, Top Trash Pot und Gymmick sind geplant. Also kommt alle vor den „Scheißladen“, bringt Schilder und Transparente mit, werdet selbst aktiv.

Tønsberg belagern: Von allen Seiten – gemeinsam und entschlossen!

Egal ob Naziladen, rechter Treffpunkt, oder Rassisten im Nürnberger Stadtrat –
Keinen Fußbreit den Faschisten!

Weitere Aktionstermine gegen „Tønsberg“ 28.11./ 12.12/ 19.12.

aktuellste Infos | Aufruf | Material

drucken | 19. November 2009 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Terminkalender

Samstag, 28.01.2023

Samstag 28.01. Komm zum Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr

Du hast lust gemeinsam mit anderen zu Spielen? Dann komm vorbei zu unserem Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof um 20:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze. Ganz egal ob Karten- oder Brettspiel hier kannst du im lockeren Rahmen Mitspieler*innen finden und kennen lernen. Daneben wird für leckeres Essen gesorgt sein. Natürlich kannst du gerne auch eigene Spiele, die du schon immer mal ausprobieren wolltest mitbringen - das ist natürlich kein muss. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr findet unser offenes Treffen statt, bei dem wir wie immer Aktivitäten planen um unseren gemeinsamen Interessen als Lohnabhängige und Mieter*innen in Gostenhof Ausdruck zu verleihen und Themen diskutieren die uns im Stadtteil umtreiben.
Dienstag, 31.01.2023

Gegen die Eskalation der „Gender-Debatte“ - Eine Einladung zum Gespräch

31. Januar 2023 || 18.30 Uhr || SCHWARZE KATZE || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg || Veranstaltung von Bettina Fellmann & Jörg Finkenberger Warum wird die Debatte um Geschlechtsidentität so emotional geführt? Warum laufen Auseinandersetzungen häufig auf Beleidi-gungen und Übergriffe hinaus? Viele vermeiden, überhaupt über dieses Thema zu reden. Die einen haben Angst, sich dazu zu äu-ßern, weil sie niemanden verletzen möchten – oder nicht selbst angegriffen werden wollen. Andere machen sich über die Ableh-nung lustig, die einige Menschen ihrem körperlichen Geschlecht gegenüber empfinden. Die gesellschaftliche Debatte führt zu einer Blockbildung, bei der die einzelnen Blöcke fortwährend unversöhnlich aufeinander einhauen. Das ist bekanntermaßen nicht nur bei diesem Thema so. Dabei bildet ‚die öffentliche Meinung‘ nicht ab, was die meis-ten wirklich denken. Beides hat fatale Folgen: Die Belange von Frauen stehen genauso auf dem Spiel wie die von homo- und bi-sexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ande-ren, deren ‚Rollenverhalten‘ oder sexuelles Begehren verachtet und verfolgt wird. Die Fragen, die diskutiert werden müssen, sind weitreichend: Wie wird in der heutigen Geschlechterordnung patriarchale Herr-schaft ausgeübt? Wie ist es in unserer hochindividualisierten Massengesellschaft um das ‚mit sich identische‘ Selbst bestellt? Was bedeutet geschlechtliche Selbstbestimmung? Welchen Stel-lenwert hat körperliche Unversehrtheit in diesem Zusammen-hang? Die bestehende Gesellschaft weicht, wo es geht, einer Auseinan-dersetzung mit ihren Grundtatsachen aus. Das verhindert die Ab-schaffung menschenfeindlicher Strukturen. Inwieweit kann in die-ser Gemengelage die aktuelle Debatte um Geschlecht und Identi-tät der Befreiung aller zuträglich sein? Um das zu klären, wollen wir von Widerstand und Anpassung reden; von geschlechtsspezi-fischer Gewalt und Flucht in Fiktionen; von Konfliktvermeidung und Verblendungszusammenhängen – und nicht zuletzt von dem Gefühl, falsch beschaffen und nie genug (da) zu sein. Wir haben keine fertigen Antworten. Stattdessen wollen wir ver-suchen, den gestellten Fragen im gemeinsamen Gespräch auf den Grund zu gehen. Bettina Fellmann wird über Identität und Erfahrung reden, sowie über das Verhältnis von vorgestellter und materieller Wirklichkeit, Jörg Finkenberger über Geschlechtskonformität und Selbsthass. Danach offene Diskussion.