Antifa in die Offensive!

DEMO | Sa., 31.03. | 14.30 Uhr | Aufseßplatz, Nürnberg
Die Medien waren voll davon: Eine blutige Spur rassistischen Hasses hat die Naziterrororganisation „NSU“ durch die BRD gezogen, allein in Nürnberg wurden drei Migranten umgebracht – organisatorisch und finanziell gefördert durch den Verfassungsschutz. Wir halten es nicht für eine peinliche „Panne“ der staatlichen Behörden dass die Mordserie der Nazis so stattfinden konnte. Der VS ist weder taub noch blind, sondern ganz einfach rechts. Nach Bekanntwerden der „NSU“ Morde kam es in  Nürnberg/Fürth und in der Region zu mehreren Anschlägen auf Autos von AntifaschistInnen und einen linken Stadtteilladen durch Nazis. Und das ohne Angst vor juristischen Konsequenzen – die Polizei war kein einziges Mal dazu bereit ernsthafte Ermittlungen aufzunehmen. Die bayrische militante Naziszene, organisiert vor allem im „Freien Netz Süd“ (FNS), verfügt über gute Kontakte zum „Thüringer Heimatschutz“, der politischen Heimat der rechten “Einzeltäter“ des „NSU“. Dass das FNS mehr ist als eine Internetseite wird jedoch von Seiten des Verfassungsschutz geleugnet. Nazis entstehen jedoch nicht aus dem nichts heraus. Faschistischer Ideologie wird der gesellschaftliche Nährboden beispielsweise durch rassistische Hetze der großen Parteien bereitet. Die Ideologie der Nazis stellt die Zuspitzung der kapitalistischen Einteilung der Menschen in verwertbar und wertlos dar. Vermiesen wir den Nazis jede Gelegenheit ihr widerwärtiges Weltbild zu verbreiten! Sagen wir gemeinsam und entschlossen Nazis und ihren UnterstützerInnen den Kampf an! Für eine starke antifaschistische und antikapitalistische Bewegung!

Nazistrukturen Bekämpfen! Verfassungsschutz Abschaffen!
Antifa in die Offensive!
Demonstration am 31.3.2012 in Nürnberg! 14:30 Aufseßplatz
Kundgebung am 31.03.2012 in Erlangen ! 12:00 Hugenottenplatz

Material: Aufruf PDF | Aufruf TEXT | Plakat | Mobivideo

Antifaschistisches Aktionsbündnis, Februar 2011

Folgende Gruppen unterstützen die Demonstration: Banda Sinistra Erlangen, Pension Ost (PO), Antifaschistische Linke Fürth (ALF), organisierte autonomie (OA), radikale Linke (RL), Autonome Jugendantifa (AJA), Revolutionär Organisierte Jugendaktion (ROJA), Young Struggle Nürnberg (YS), Freie ArbeiterInnen Union (FAU), Sozialistische Deute Arbeiterjugend (SDAJ), Jugend Antifa Fürth (JAF), Alternative Kultur Nürnberg e.V. (AKN), Rote Hilfe e.V. OG Nürnberg-Fürth-Erlangen, Musikverein Nürnberg, [’solid] Weißenburg, Autonome Antifa Neumarkt, Hausprojekt „Alte Schule“, Netzwerk Linker AktivistInnen, Linksjugend [’solid] Bayern

Die Durchführung der Demonstration unterstützen: Sozialistische Jugend Deutschland – Die Falken, Aktion Schwarz-Rot Sulzbach-Rosenberg (ASR), Deutscher Freidenker Verband OG Nürnberg, VVN-BdA Nürnberg

drucken | 1. März 2012 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

8 Comments

  • 1. Antifa in die Offensive! &hellip  |  15. März 2012 um 22:47 Uhr

    […] DEMO | Sa., 31.03. | 14.30 Uhr | Aufseßplatz, Nürnberg […]

  • 2. Antifa in die Offensive! &hellip  |  21. März 2012 um 21:41 Uhr

    […] Für weitere Informationen checkt redside.tk! […]

  • 3. Antifademo am 31. März i&hellip  |  22. März 2012 um 18:48 Uhr

    […] Infos: redside.tk […]

  • 4. Was mir heute wichtig ers&hellip  |  24. März 2012 um 09:53 Uhr

    […] die Polizei war kein einziges Mal dazu bereit ernsthafte Ermittlungen aufzunehmen. (…)" Aus dem Aufruf zu einer antifaschistischen Demonstration am 31.03., 14:30 Aufseßplatz, in Nürnber…, wo es allein drei Morde gab, die auf das Konto des "NSU" gehen sollen. Interventionserfolg: Nach […]

  • 5. Solidaritätsaktion zum G&hellip  |  30. März 2012 um 20:09 Uhr

    […] Des weiteren wurde noch auf die an diesem Wochenende anstehenden Großdemonstrationen in Nürnberg (Demonstration gegen den Verfassungsschutz und Naziterror) und Frankfurt (M31 / europaweiter Aktionstag gegen Kapitalismus) hingewiesen. […]

  • 6. Letzte Infos zur morgigen&hellip  |  30. März 2012 um 20:46 Uhr

    […] Am Samstag auch sonst viel los: M31-Demo gegen Kapitalismus in Frankfurt, Antifa-Action in Lübeck, Nürnberg und Brandenburg Meldung […]

  • 7. ????? ????????:????? ????&hellip  |  17. Oktober 2012 um 01:18 Uhr

    […] ?? ??????? 600 ????? ?? ????????? ?? ??? ??????? ?? ????? 31 ???? 2012 ???? ???? ??? ???? ?? ????? 2 ????? ???? ?? ?????? ??? […]

  • 8. Teilerfolg für Deniz K |&hellip  |  26. Juni 2013 um 08:55 Uhr

    […] Motto der Demonstration war »Nazistrukturen bekämpfen. Verfassungsschutz abschaffen. Antifa in die Offensive« Ein Schelm, wer denkt, dass das Strafmaß sich danach bemessen haben […]

Terminkalender

Samstag, 16.10.2021

United against repression: Demo am 16. Oktober um 14:30 Uhr am Veit-Stoß-Platz

Folgenden Demoaufruf geben wir gerne an euch weiter. Teilt ihn und verbreitet ihn: Ob Nürnberg, bundesweit oder international – United against repression! Freiheit für Jan! Der jüngste Jamnitzer-Prozess gegen unsere beiden Genossen ist nun abgeschlossen. Während einer der Angeklagten im Berufungsprozess Anfang Februar eine Geldstrafe und 10 Monate Knaststrafe auf 3 Jahre Bewährung bekommen hat, wurde vom anderen Angeklagten in Revision gegangen. Die Revision wurde nun vom Oberlandesgericht München abgelehnt, somit wird eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten rechtskräftig. Zur Erinnerung: Der Jamnitzer Platz in Nürnberg ist ein Ort, wo sich die Widersprüche und Konflikte besonders stark zeigen, die der Gentrifizierungsprozess im Viertel mit sich bringt. Kontrollen und Schikanen durch die Polizei stehen dort auf der Tagesordnung. Zum Prozess kam es, nachdem sich nach einer weiteren Polizeimaßnahme spontan eine Menschenmenge solidarisiert hatte und sich die Cops daraufhin zurückziehen musste. Einem der Angeklagten wurde Rädelsführerschaft, dem Anderen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung vorgeworfen. Seitens Staatsanwaltschaft, Staatsschutz und Polizei wurde der Prozess höchst politisch geführt. Ein klarer Verurteilungswille wurde mitunter dadurch deutlich, dass einer der Angeklagten an besagtem Abend nicht mal vor Ort war. Dafür gab es einen glaubwürdigen Zeugen, doch dies hielt die Justiz nicht davon ab, ein hartes Urteil zu sprechen. Zwei Schuldige mussten her, an denen ein Exempel statuiert werden konnte. Dieser Fall steht exemplarisch für eine Entwicklung, die sich weltweit abzeichnet: Linke Aktivist*innen werden kriminalisiert und müssen mit Repression rechnen, allein weil sie die bestehenden Verhältnisse ankreiden und sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen. Dabei kommen teils absurde Mittel und immer repressivere Methoden zum Einsatz. Bayern erfüllt immer wieder eine Vorreiterrolle für eine bundesweite Verschärfung der Polizeiaufgabengesetze, Lina in Leipzig wird im Heli abgeholt, 1. Mai-Demos auf der ganzen Welt werden brutal aufgelöst, in Kolumbien wird auf Demonstrierende geschossen. Der Staat scheut keine Mittel, die bestehende Ordnung aufrecht- und linke und emanzipatorische Proteste kleinzuhalten. Wir sind weiterhin solidarisch mit Jan und allen anderen, die Aufgrund ihres Aktivismus, ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihrer Armut, ihres Geschlechts oder anderen Gründen zur Zielscheibe der Polizei werden. Unsere Antwort auf diese besorgniserregenden Entwicklungen war, ist und bleibt unsere uneingeschränkte Solidarität mit allen Kämpfen und Kämpfenden gegen die rassistische und sexistische Klassengesellschaft. Nur mit vereinten Kräften können wir diesen überwinden und gemeinsam werden wir unsere Wut auf die Straße tragen. Denn wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen weiterhin solidarisch füreinander ein – jetzt erst recht! Kommt mit uns zusammen auf die Straße – gegen jede Form von Herrschaft und Unterdrückung und für eine Welt, in der wir alle gewaltfrei leben können! Freiheit für Jan und alle Anderen!