Demo und Kundgebung für Deniz

Am Freitag, den 27. April 2012 versammelten sich rund 150 Menschen vor der Nürnberger Staatsanwaltschaft um Solidarität mit dem kriminalisierten Antifaschisten Deniz K. zu zeigen. Zu der Veranstaltung hatte das „Solidaritätskomitee – Freiheit für Deniz!“ aufgerufen.
Das Komitee setzt sich aus einzelnen Nürnberger AktivistInnen der linken Bewegung sowie zahlreichen linken Nürnberger Organisationen zusammen.
Wie schon auf indymedia berichtet, fand am 26. April 2012 eine erste spontane Aktion vor den Mauern der JVA statt. Am Abend versammelten sich demnach einige AktivistInnen um ihrem inhaftierten Genossen mit Feuerwerk und Parolen zu grüßen.
Das Bild der heutigen Demonstration war von außen, wie so oft, durch eine massive Polizeibegleitung geprägt.

Klara Weinberg, Sprecherin des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) hierzu:
„Dieser Polizeieinsatz sollte unserer Meinung das Anliegen und die Inhalte unserer Demonstration unter Uniformen und Einsatzfahrzeugen begraben. Ein Plan der gar nicht hätte mehr scheitern können, da die Demonstration mit dem lautstarken Rufen von Parolen und einem kraftvollen Auftreten weder zu überhören noch zu übersehen war.“

Am Auftakt sowie am Ende der Demonstration, vor den Mauern der JVA, wurden einige Redebeiträge verlesen, unter anderem ein Grußwort von Deniz‘ Mutter, die sich für den Einsatz der AktivistInnen bedankte und ihrem Sohn herzliche Grüße übermittelte.
Zum Abschluss versammelten sich die Demo-TeilnehmerInnen vor einer der Mauern des Gefängnisses um sich auf einem Foto ablichten zu lassen, das Deniz zugeschickt werden soll.

Klara Weinberg bewertet die Demonstration wie folgt: „Wir haben heute einen kraftvollen Auftakt für die Solidaritätskampagne „Freiheit für Deniz“ demonstriert. Es freut uns, dass, trotz der kurzen Mobilisierungszeit so viele Menschen, aus so unterschiedlichen politischen Spektren an unserer Aktion teilgenommen haben. Dies zeigt klar und deutlich, dass die politisch motivierte Kriminalisierungsstrategie von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht aufgehen wird.“

Zum Fortgang der Kampagne meint Klara Weinberg folgendes: „Wir werden den Druck auf die Behörden, Deniz unverzüglich aus der U-Haft zu entlassen, weiter halten und erhöhen. Besonders im Hinblick auf die anstehenden Demonstrationen am 1. Mai werden wir das Thema rund um Deniz weiter in der Öffentlichkeit halten.

In diesem Sinne:
„Freiheit für Deniz – ACAB!“
„1.Mai – Deniz frei!“
„Freiheit für alle politischen Gefangenen!“
„Hoch die internationale Solidarität!“

Erstveröffentlichung: de.indymeda.org

drucken | 29. April 2012 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Terminkalender

Samstag, 01.10.2022

Auf die Straße gegen Krise und Krieg!

Am 1. Oktober auf die Straße gegen Krise und Krieg. Auf zur Mahnwache des Aktionsbündnis gegen Krieg und Hochrüstung! Danach gemeinsam zur Demo von #nichtallein Samstag | 1. Oktober | 11:30-12:30 | Lorenzkirche   Hier der Aufruf: Wir verurteilen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wie wir jeden Angriffskrieg verurteilen und stehen an der Seite aller Opfer dieses Krieges. Der bisherige Kriegsverlauf zeigt, immer mehr Waffen verlängern nur das Leid und Sterben. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich durch Waffenlieferungen, Ausbildung ukrainischer Soldaten im Westen und Bereitstellen von westlichen Geheimdienst- informationen für das ukrainische Militär der Krieg immer mehr zu einem Waffengang zwischen Russland und NATO entwickelt. Sanktionen zum Wohle der Menschen beenden Auch die Sanktionen gegen Russland beenden offenkundig den Krieg nicht. Sie sind vielmehr Teil einer gefährlichen Eskalationsspirale und treiben mit den zu erwartenden Gegensanktionen die Preise, vor allem für Energie und Lebensmittel, nach oben. Der Krieg wird für die meisten Europäer*innen ökonomisch ein Desaster. Für die Menschen des sogenannten „Globalen Südens“ werden die Folgen noch brutaler sein. Steigende Preise auf Grundnahrungsmittel bedeutet dort Hunger, mit der Folge, dass noch mehr Menschen ihre Heimat verlassen müssen 100 Milliarden für unsere Zukunft statt für Waffen Kurz nach Beginn des Krieges verkündete Bundeskanzler Scholz eine „Zeitenwende“ und das bisher größte Aufrüstungsprogramm für unser Land. Kernpunkt ist das ins Grundgesetz geschriebene „Sondervermögen Bundeswehr“ in Höhe von hundert Milliarden EUR. Dabei ist die Bundesrepublik bereits jetzt weltweit an 7. Stelle bei den Rüstungsausgaben. Somit besteht die akute Gefahr, dass die BRD aktiv mithilft eine neue Rüstungsspirale in Gang zu setzen. Das ist äußerst gefährlich. Außerdem wird doch dieses Geld bei uns und weltweit dringend zur Lösung der anstehenden Zukunftsaufgaben benötigt.
Samstag, 01.10.2022

01.Oktober Kundgebung und Demonstration für bezahlbare Lebensmittel und Heizung

An diesem Samstag, den 1. Oktober veranstaltet „nicht allein! Initiative soziale Sicherheit“ eine Demonstration unter dem Motto „Für bezahlbare Lebensmittel und Heizung“. Angesicht der immer heftiger werdenden Inflation, der Abwälzung der Krisenkosten auf die Rücken der Lohnabhängigen (wie etwa durch die sogenannte „Energie-Umlage“) und den damit verbundenen Erhöhung unserer Lebenserhaltungskosten wollen wir uns dieser notwendigen Initiative anschließen und dabei betonen, dass die Krise keine Ausnahmeerscheinung im Kapitalismus, sondern eine zwangsläufige Erscheinung der kapitalistischen Wirtschaftsweise ist. Dementsprechend werden wir dort für eine Überwindung der Verhältnisse, die schon immer Krise, Ausbeutung und soziale Ungleichheit bedeutet haben einstehen und für eine Perspektive jenseits von Privateigentum und Profit werben. Kommt am Samstag den 01.Oktober gemeinsam mit uns auf die Straße. Zeigen wir gemeinsam, dass wir nicht bereit sind die Krisenkosten der Herrschenden zu tragen und dass wir für eine Zukunft ohne Lohnarbeit, Kapital und Krisen kämpfen! Wir treffen uns am Demoauftakt um 14 Uhr auf dem Nelson-Mandela-Platz!
Montag, 03.10.2022

Preise runter - Einkommen rauf! - Infokundgebung 03.Oktober - 15:00 Uhr Jamnitzer

Preise runter - Einkommen rauf! || Infokundgebung || 03.Oktober || 15:00 Uhr || Jamnitzer +++ steigende Energiepreise +++ Inflation +++ Hohe Miete +++ Steigende Lebensmittelpreise +++ Niedrige löhne?! +++ Lasst uns protestieren, quatschen und austauschen! 03. Oktober, 15:00 Uhr am Jamnitzerplatz! Wer Essen hat, das nicht gebraucht wird, bringt es mit, wer Essen braucht kommt vorbei und nimmt sich was. Raus aus der Vereinzelung, schließen wir uns zusammen! ... denn "alleine bin ich machtlos" dachten sich hunderttausende! - Fällt bei Regen aus -