Blockupy 2014 und G7/8 2015

alltag-krise-widerstandIn den letz­ten Wochen haben sich mehr­fach Akti­vis­tIn­nen aus unter­schied­li­chen Spek­tren der radi­ka­len Lin­ken getrof­fen und bera­ten, was unser Bei­trag zur Mobi­li­sie­rung auf die Blockupy-Aktionstage anläss­lich der Neu­er­öff­nung der EZB im Herbst/Winter([barricada 03/04’14] [barricada 05/06 ’14]) in Frank­furt sein wird. Bei allen wei­ter­hin beste­hen­den Unter­schie­den in unse­ren Ana­ly­sen und Stra­te­gien waren wir uns einig, dass wir dazu bei­tra­gen wol­len, dass die im Rah­men der Blockupy-Aktionstage orga­ni­sier­ten Akti­vi­tä­ten ein Erfolg werden.
Wir wer­den im Herbst/Winter nach Frank­furt fah­ren und in den Aktio­nen sowie auf der Demons­tra­tion soli­da­risch agie­ren, so wie wir auch eine etwaige Repres­sion gemein­sam zurück­wei­sen werden.
Viele von uns sehen auch im G7/G8-Gipfel im Jahr 2015 im Süden Deutsch­lands einen wei­te­ren wich­ti­gen Anknüp­fungs­punkt für soli­da­ri­schen Pro­test der ver­schie­de­nen Spek­tren der lin­ken Bewe­gung und wol­len dazu mobilisieren.

Unterzeichner dieser Erklärung: Anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Linke Mün­chen (ALM), Anti­fa­schis­ti­sche Linke Frei­burg, Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke (iL), Orga­ni­sierte Auto­no­mie (OA) Nürn­berg, Orga­ni­sierte Linke Heil­bronn, Per­spek­tive Kom­mu­nis­mus, Sozia­lis­ti­sche Deut­sche Arbei­ter­ju­gend (SDAJ), Zusam­men Kämp­fen (ZK), [3A]*-Revolutionäres Bünd­nis

drucken | 12. Juni 2014 | organisierte autonomie (OA)

Terminkalender

Samstag, 28.01.2023

Samstag 28.01. Komm zum Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr

Du hast lust gemeinsam mit anderen zu Spielen? Dann komm vorbei zu unserem Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof um 20:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze. Ganz egal ob Karten- oder Brettspiel hier kannst du im lockeren Rahmen Mitspieler*innen finden und kennen lernen. Daneben wird für leckeres Essen gesorgt sein. Natürlich kannst du gerne auch eigene Spiele, die du schon immer mal ausprobieren wolltest mitbringen - das ist natürlich kein muss. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr findet unser offenes Treffen statt, bei dem wir wie immer Aktivitäten planen um unseren gemeinsamen Interessen als Lohnabhängige und Mieter*innen in Gostenhof Ausdruck zu verleihen und Themen diskutieren die uns im Stadtteil umtreiben.
Dienstag, 31.01.2023

Gegen die Eskalation der „Gender-Debatte“ - Eine Einladung zum Gespräch

31. Januar 2023 || 18.30 Uhr || SCHWARZE KATZE || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg || Veranstaltung von Bettina Fellmann & Jörg Finkenberger Warum wird die Debatte um Geschlechtsidentität so emotional geführt? Warum laufen Auseinandersetzungen häufig auf Beleidi-gungen und Übergriffe hinaus? Viele vermeiden, überhaupt über dieses Thema zu reden. Die einen haben Angst, sich dazu zu äu-ßern, weil sie niemanden verletzen möchten – oder nicht selbst angegriffen werden wollen. Andere machen sich über die Ableh-nung lustig, die einige Menschen ihrem körperlichen Geschlecht gegenüber empfinden. Die gesellschaftliche Debatte führt zu einer Blockbildung, bei der die einzelnen Blöcke fortwährend unversöhnlich aufeinander einhauen. Das ist bekanntermaßen nicht nur bei diesem Thema so. Dabei bildet ‚die öffentliche Meinung‘ nicht ab, was die meis-ten wirklich denken. Beides hat fatale Folgen: Die Belange von Frauen stehen genauso auf dem Spiel wie die von homo- und bi-sexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ande-ren, deren ‚Rollenverhalten‘ oder sexuelles Begehren verachtet und verfolgt wird. Die Fragen, die diskutiert werden müssen, sind weitreichend: Wie wird in der heutigen Geschlechterordnung patriarchale Herr-schaft ausgeübt? Wie ist es in unserer hochindividualisierten Massengesellschaft um das ‚mit sich identische‘ Selbst bestellt? Was bedeutet geschlechtliche Selbstbestimmung? Welchen Stel-lenwert hat körperliche Unversehrtheit in diesem Zusammen-hang? Die bestehende Gesellschaft weicht, wo es geht, einer Auseinan-dersetzung mit ihren Grundtatsachen aus. Das verhindert die Ab-schaffung menschenfeindlicher Strukturen. Inwieweit kann in die-ser Gemengelage die aktuelle Debatte um Geschlecht und Identi-tät der Befreiung aller zuträglich sein? Um das zu klären, wollen wir von Widerstand und Anpassung reden; von geschlechtsspezi-fischer Gewalt und Flucht in Fiktionen; von Konfliktvermeidung und Verblendungszusammenhängen – und nicht zuletzt von dem Gefühl, falsch beschaffen und nie genug (da) zu sein. Wir haben keine fertigen Antworten. Stattdessen wollen wir ver-suchen, den gestellten Fragen im gemeinsamen Gespräch auf den Grund zu gehen. Bettina Fellmann wird über Identität und Erfahrung reden, sowie über das Verhältnis von vorgestellter und materieller Wirklichkeit, Jörg Finkenberger über Geschlechtskonformität und Selbsthass. Danach offene Diskussion.