Woche der internationalen Solidarität 2015

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„WIR KOCHEN VOR WUT“
/// Volxküche
25. Mai 2015 /// 19 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze /// Untere Seitenstraße 1

„DER IMPERIALISMUS DER
EU UND DEUTSCHLANDS“
/// Vortrag
26. Mai 2015 /// 20 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze

„REVOLTEN IN EUROPA“
/// Filmvorführung
27. Mai 2015 /// 20 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze /// Untere Seitenstraße 1

„KAPITALISMUS UND
KRIEGSHETZE AUSMISTEN“
\\\ Info-Action-Protestcamp gegen den G7-Gipfel
29. Mai 2015 \\\ ab 15 Uhr
Kornmarkt, Nürnberg

„KAPITALISMUS UND
KRIEGSHETZE AUSMISTEN“
\\\ Demonstration gegen die G7
30. Mai \\\ 12 Uhr
Auftakt am Kornmarkt, Nürnberg

„BLUTGRÄTSCHE GEGEN NAZIS“ \\\
Antirassistisches Fußballturnier
04. Juli 2015 \\\ ab 12 Uhr
Aktivspielplatz
Schlossäckerstraße 25


FÜR DEN INTERNATIONALISTISCHEN KAMPF GEGEN KAPITALISMUS UND KRIEG!

Wir – die Revolutionär orga­nisierte Jugenaktion (ROJA) veranstalten jedes Jahr aufs Neue die „Woche der internationalen Solidarität“. Entstanden ist diese Aktionswoche 2012 im Zuge des erstarkenden Flüchtlingsprotestes. Wir solidarisierten uns mit der Flüchtlingbewegung und ihren mehr als legitimen Forderungen. Immer mehr Flüchtlinge schlossen sich zusammen und kämpften für ein besseres Leben für sich und die tausenden Anderen, welche jährlich nach Deutschland fliehen müssen. Wir erkannten die Notwendigkeit die Öffentlichkeit mit unseren Mitteln und Wegen zu informieren. Klar war uns aber auch, dass sich die Flüchtlings­frage nicht nur auf Deutschland bezogen beantworten lässt. Häufige Fluchtursachen wie Krieg, Hunger und politische Verfolgung haben ihren Ursprung. Nur all zu oft liegt dieser in den imperialistischen Zentren wie Deutschland. Getrieben durch die innere Logik des Kapitalismus immer neue Märkte

zu erschließen und endloses Wachstum zu generieren übersäen imperialistische Staaten ganze Länder mit Krieg und Elend. Massenweise Menschen sterben jährlich unter grausamsten Bedingungen für die Gier nach Profiten einiger weniger. Deshalb ist es notwendig die Wurzel dieser Grausamkeit zu ziehen, dort wo sie zu finden ist und sich mit jenen zu solidarisieren, die weltweit für eine besse­re Zukunft stehen. Die Woche der internationalen Solidarität ist einer unserer Ausdrücke um dies kollektiv voran zu treiben.

Wie im letzten Jahr findet die Woche der internatonalen Solidarität im Rahmen der Proteste gegen den Gipfel der G7 statt. Auf Schloss Elmau, unweit von München, treffen sich am 7. und 8. Juni die Vertreter der sieben stärksten Wirtschaftsnationen. Als selbst­ernannte Wächter der Ordnung auf der Welt, teilen sie sich diese quasi untereinander auf. Die G7 betonen immer wieder aus einer demonstrativen Geschlossenheit heraus, dass es ihnen nur um Frieden, Demokratie und Freiheit ginge und stilisieren sich so als Weltsamariter. Bei diesem Gipfel geht es allerdings um alles

andere als um humanitäre Hilfe und Friedenssicherung. Es geht darum rücksichtslos die eigene Machtsphäre zu erweitern und auszubauen. Die G7 geben vor ein Heilmittel zu verkaufen, für eine Krankheit, welche sie selbst mit aller Ge­walt am Leben erhalten wollen.

Mit unserer Aktionswoche wollen wir junge Menschen aufklären, über Aspekte eines verbrecherischen Systems, welches in jeden Winkel unseres Lebens eingreift und welt­weit für Elend und Not sorgt. Wir wollen ein Teil der weltweit ge­führten fortschrittlichen Kämpfe sein und durch unsere Organisation Jugendlichen und jungen Erwachsenen

die Möglichkeit bieten ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Deshalb kommt zu unseren Vorträgen, informiert euch, werdet aktiv und beteiligt euch bei den Aktionen und Protesten gegen den Gipfel der G7, vor Ort und in Garmisch-Partenkirchen.

Gegen Ausbeutung und Unterdrückung!
Für die soziale Revolution weltweit!

drucken | 13. Mai 2015 | Revolutionär organisierte Jugendaktion