Fahrradtour und Demo gegen Pegida

Antifaschistische Aktion

Fahrradtour entlang der Pegidaroute als Mobilisierung für die Gegenproteste und eine Kurzdemo am 25.6. geplant.

Montag 22.6. ab 19.00 Uhr Basteltreffen für die Fahrradtour im Staddteilladen Schwarze Katze in der Untere Seitenstrasse 1.

Dienstag 23.6. um 18.00 Uhr Rathenauplatz Fahrradtour

Mittwoch 24.6. um 14.45 Uhr Mannertstrasse. Gegenveranstaltung zur Kundgebung der Partei „Die Rechte“ vor dem Amtsgericht

Donnerstag 25.6. um 18.30 Uhr Prinzregentenufer (U-Bahn-Station Whörder Wiese) Kurzdemo zum Rathenauplatz

Donnerstag 25.6. ab 19.00 Uhr Rathenauplatz Proteste gegen Pegida

Der Pegida Haufen will am Donnerstag den 25.6. um 19.30 Uhr vom Rathenauplatz durch die Nordstadt zum Kaulbachplatz marschieren. Bisher ist ab 19.00 Uhr eine Gegenkundgebung am Rathenauplatz (DIDF) und ab 19.30 Uhr am Kaulbachplatz (Bündnis Nazistopp) angemeldet.

Die TeilnehmerInnen der Antifa-Aktionskneipe im Juni kamen zu dem Entschluss, dass der Protest gegen Pegida wieder mehr an Dynamik gewinnen muss, besonders jetzt wo sie es wieder wagen mehr als hundert Meter laufen zu wollen.

Bereits um 18.30 Uhr wollen wir uns am Prinzregentenufer (U-Bahn-Station Whörder Wiese) treffen und mit einer Kurz-Demo gemeinsam zum Rathenauplatz ziehen. Sinn ist es, Stimmung für die Gegenproteste zu schaffen und eigene Inhalte nach Außen zu tragen. Dort wollen wir uns mit den anderen Protesten vereinen, um ein entschlossenes und lautstarkes Zeichen gegen Pegida zu setzen.

Doch damit nicht genug. Schon für den Dienstag den 23.6. laden wir alle AntifaschistInnen zu einer gemeinsamen Fahrradtour durch die Nordstadt ein. Wir treffen uns um 18.00 Uhr am Rathenauplatz um auf der Naziroute für die Gegenproteste zu mobilisieren und die Anwohner zu Gegenprotesten aufzurufen. Bringt Fahrräder und gute Laune mit!

Zusätzlich gibt es am Montag im Rahmen der Volksküche im Stadtteilladen Schwarze Katze ein Basteltreffen für die Fahrradtour ab 19.00 Uhr.

Beteiligt euch an den Gegenaktivitäten! Hoch die inter
nationale Solidarität!

 

drucken | 20. Juni 2015 | organisierte autonomie (OA)

Terminkalender

Samstag, 28.01.2023

Samstag 28.01. Komm zum Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr

Du hast lust gemeinsam mit anderen zu Spielen? Dann komm vorbei zu unserem Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof um 20:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze. Ganz egal ob Karten- oder Brettspiel hier kannst du im lockeren Rahmen Mitspieler*innen finden und kennen lernen. Daneben wird für leckeres Essen gesorgt sein. Natürlich kannst du gerne auch eigene Spiele, die du schon immer mal ausprobieren wolltest mitbringen - das ist natürlich kein muss. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr findet unser offenes Treffen statt, bei dem wir wie immer Aktivitäten planen um unseren gemeinsamen Interessen als Lohnabhängige und Mieter*innen in Gostenhof Ausdruck zu verleihen und Themen diskutieren die uns im Stadtteil umtreiben.
Dienstag, 31.01.2023

Gegen die Eskalation der „Gender-Debatte“ - Eine Einladung zum Gespräch

31. Januar 2023 || 18.30 Uhr || SCHWARZE KATZE || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg || Veranstaltung von Bettina Fellmann & Jörg Finkenberger Warum wird die Debatte um Geschlechtsidentität so emotional geführt? Warum laufen Auseinandersetzungen häufig auf Beleidi-gungen und Übergriffe hinaus? Viele vermeiden, überhaupt über dieses Thema zu reden. Die einen haben Angst, sich dazu zu äu-ßern, weil sie niemanden verletzen möchten – oder nicht selbst angegriffen werden wollen. Andere machen sich über die Ableh-nung lustig, die einige Menschen ihrem körperlichen Geschlecht gegenüber empfinden. Die gesellschaftliche Debatte führt zu einer Blockbildung, bei der die einzelnen Blöcke fortwährend unversöhnlich aufeinander einhauen. Das ist bekanntermaßen nicht nur bei diesem Thema so. Dabei bildet ‚die öffentliche Meinung‘ nicht ab, was die meis-ten wirklich denken. Beides hat fatale Folgen: Die Belange von Frauen stehen genauso auf dem Spiel wie die von homo- und bi-sexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ande-ren, deren ‚Rollenverhalten‘ oder sexuelles Begehren verachtet und verfolgt wird. Die Fragen, die diskutiert werden müssen, sind weitreichend: Wie wird in der heutigen Geschlechterordnung patriarchale Herr-schaft ausgeübt? Wie ist es in unserer hochindividualisierten Massengesellschaft um das ‚mit sich identische‘ Selbst bestellt? Was bedeutet geschlechtliche Selbstbestimmung? Welchen Stel-lenwert hat körperliche Unversehrtheit in diesem Zusammen-hang? Die bestehende Gesellschaft weicht, wo es geht, einer Auseinan-dersetzung mit ihren Grundtatsachen aus. Das verhindert die Ab-schaffung menschenfeindlicher Strukturen. Inwieweit kann in die-ser Gemengelage die aktuelle Debatte um Geschlecht und Identi-tät der Befreiung aller zuträglich sein? Um das zu klären, wollen wir von Widerstand und Anpassung reden; von geschlechtsspezi-fischer Gewalt und Flucht in Fiktionen; von Konfliktvermeidung und Verblendungszusammenhängen – und nicht zuletzt von dem Gefühl, falsch beschaffen und nie genug (da) zu sein. Wir haben keine fertigen Antworten. Stattdessen wollen wir ver-suchen, den gestellten Fragen im gemeinsamen Gespräch auf den Grund zu gehen. Bettina Fellmann wird über Identität und Erfahrung reden, sowie über das Verhältnis von vorgestellter und materieller Wirklichkeit, Jörg Finkenberger über Geschlechtskonformität und Selbsthass. Danach offene Diskussion.