Demonstration: Refugees welcome! Fluchtursachen bekämpfen – Pegida Nürnberg stoppen

Seit inzwischen fast einem Jahr marschiert die rassistische Bewegung Pegida nun schon mehr oder weniger regelmäßig auch in Nürnberg auf. Am Donnerstag den 1. Oktober kommen sie nun nach längerer Pause wieder. Wir werden das nicht ohne Protest über die Bühne gehen lassen und rufen euch dazu auf, an der Demonstration des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Nürnberg teilzunehmen und anschließend zur Gegenkundgebung des Bündnis Nazistopp zu gehen.

Demonstration des AAB: Donnerstag, 1. Oktober 18 Uhr Hallplatz

anschließend

Protest gegen Pegida Nürnberg: Donnerstag, 1. Oktober ab 19 Uhr Jakobsplatz (Weißer Turm)

Mobi-Aufruf des AAB:

Refugees welcome!

Egal ob Kriegs- oder „Wirtschaftsflüchtling“, jeder Fluchtgrund ist legitim. Gegen die Spaltung in „schlechte“ und „gute“ Flüchtlinge. Für die Öffnung der Grenzen und ein solidarisches Miteinander

Fluchtursachen benennen und bekämpfen!

Ob NATO-Einsätze wie in Kosovo, Syrien, Afghanistan oder EU Verarmungspolitik: der deutsche Staat zerstört mit seinen imperialistischen Interessen die Lebensgrundlage in anderen Ländern und ist somit für das Leid von millionen Menschen mitverantwortlich und zwingt sie zur Flucht.

Solidarität statt Abschottung!

Die gewaltsame Sicherung der Festung Europa mit Kriegsschiffen, Auffanglagern, Grenzzäunen und Kontrollen ist für den Tod von noch mehr Menschen verantwortlich.

Gemeinsam gegen Rassismus!

Lasst uns nach unserer Demonstration zeigen, was wir vom rassistischen Pack von Pegida-Nürnberg halten. Setzen wir gemeinsam ein lautes Zeichen gegen Rassismus und lassen Pegida keinen freien Raum und keine ruhige Minute.

Eine Welt des Friedens und der Freiheit heißt Kapitalismus überwinden!

Eine friedliche Welt ohne Krieg und Elend, ist nur mit dem Umsturz bisheriger kapitalistische Gesellschaftsordnung, die auf Unterdrückung, Konkurrenz und Ausbeutung setzt, möglich.

 

Hoch die internationale Solidarität!

Refugees welcome!

drucken | 22. September 2015 | Revolutionär organisierte Jugendaktion