mov(i)e against präsentiert … „Revolution mit bloßen Händen – Le trajectoire d’un peuple. Le Burkina Faso“

csm_Zeinabou_megaphone_web_01_06463f92edDo 22.10.2015 | 20:00 Uhr! | Revolution mit bloßen Händen – über die Situation in Burkina Faso |Desi | Brückenstr. 23 Nürnberg
Film und aktuelle Informationen | Mov(i)e against Spezial
Veranstaltung mit den Regisseuren und einem exil-Aktivisten

Vor fast genau einem Jahr wurde Blaise Compaoré – langjähriger Diktator Burkina Fasos – durch einen Volksaufstand gestürzt. Die meisten Aufständischen bezogen sich positiv auf Thomas Sankara, der von 1983 bis zu seiner Ermordung 1987 Präsident von Burkina Faso war. Sankara verstand sich als Revolutionär und setzte sich u.A. für eine echte Unabhängigkeit Burkina Fasos, Korruptionsbekämpfung, Gesundheits-versorgung, Ernährungssicherung und die Emanzipation der Frau ein. Seit dem Sturz Compaore? im November 2014 gibt es in Burkina Faso eine Übergangsregierung. Für Oktober 2015 war eigentlich die Wahl einer neuen Regierung angesetzt. Kurz vor dem Wahltermin gab es nun im September 2015 den Versuch eines Militärputsches durch die Präsidial-Garde, die dem gestürzten Diktator Compaoré nahe stehen. Der Putsch wurde nieder gerungen, die Wahlen wurden verschoben.

Wir zeigen eine Vorabfassung des Films „Revolution mit bloßen Händen – Le trajectoire d’un peuple. Le Burkina Faso“ – OmU – ca. 40 min. Der Film dokumentiert den Aufstand am 30. und 31 Oktober 2014.
Wir sprechen mit den Regisseuren Moussa Ouedraogo und Hans-Georg Eberl sowie die Exil-Aktivisten Hamado Dipama über den Film und die aktuellen Ereignisse.

Veranstalter: Interventionistische Linke Nürnberg, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in Kooperation mit dem Kurt Eisner Verein – Rosa Luxemburgstiftung Bayern, dem Rosa Luxemburg Club Nbg/Fü und der Wolfgang Abendroth Stiftungsgesellschaft

drucken | 13. Oktober 2015 | radikale Linke

Terminkalender

Samstag, 28.01.2023

Samstag 28.01. Komm zum Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr

Du hast lust gemeinsam mit anderen zu Spielen? Dann komm vorbei zu unserem Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof um 20:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze. Ganz egal ob Karten- oder Brettspiel hier kannst du im lockeren Rahmen Mitspieler*innen finden und kennen lernen. Daneben wird für leckeres Essen gesorgt sein. Natürlich kannst du gerne auch eigene Spiele, die du schon immer mal ausprobieren wolltest mitbringen - das ist natürlich kein muss. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr findet unser offenes Treffen statt, bei dem wir wie immer Aktivitäten planen um unseren gemeinsamen Interessen als Lohnabhängige und Mieter*innen in Gostenhof Ausdruck zu verleihen und Themen diskutieren die uns im Stadtteil umtreiben.
Dienstag, 31.01.2023

Gegen die Eskalation der „Gender-Debatte“ - Eine Einladung zum Gespräch

31. Januar 2023 || 18.30 Uhr || SCHWARZE KATZE || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg || Veranstaltung von Bettina Fellmann & Jörg Finkenberger Warum wird die Debatte um Geschlechtsidentität so emotional geführt? Warum laufen Auseinandersetzungen häufig auf Beleidi-gungen und Übergriffe hinaus? Viele vermeiden, überhaupt über dieses Thema zu reden. Die einen haben Angst, sich dazu zu äu-ßern, weil sie niemanden verletzen möchten – oder nicht selbst angegriffen werden wollen. Andere machen sich über die Ableh-nung lustig, die einige Menschen ihrem körperlichen Geschlecht gegenüber empfinden. Die gesellschaftliche Debatte führt zu einer Blockbildung, bei der die einzelnen Blöcke fortwährend unversöhnlich aufeinander einhauen. Das ist bekanntermaßen nicht nur bei diesem Thema so. Dabei bildet ‚die öffentliche Meinung‘ nicht ab, was die meis-ten wirklich denken. Beides hat fatale Folgen: Die Belange von Frauen stehen genauso auf dem Spiel wie die von homo- und bi-sexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ande-ren, deren ‚Rollenverhalten‘ oder sexuelles Begehren verachtet und verfolgt wird. Die Fragen, die diskutiert werden müssen, sind weitreichend: Wie wird in der heutigen Geschlechterordnung patriarchale Herr-schaft ausgeübt? Wie ist es in unserer hochindividualisierten Massengesellschaft um das ‚mit sich identische‘ Selbst bestellt? Was bedeutet geschlechtliche Selbstbestimmung? Welchen Stel-lenwert hat körperliche Unversehrtheit in diesem Zusammen-hang? Die bestehende Gesellschaft weicht, wo es geht, einer Auseinan-dersetzung mit ihren Grundtatsachen aus. Das verhindert die Ab-schaffung menschenfeindlicher Strukturen. Inwieweit kann in die-ser Gemengelage die aktuelle Debatte um Geschlecht und Identi-tät der Befreiung aller zuträglich sein? Um das zu klären, wollen wir von Widerstand und Anpassung reden; von geschlechtsspezi-fischer Gewalt und Flucht in Fiktionen; von Konfliktvermeidung und Verblendungszusammenhängen – und nicht zuletzt von dem Gefühl, falsch beschaffen und nie genug (da) zu sein. Wir haben keine fertigen Antworten. Stattdessen wollen wir ver-suchen, den gestellten Fragen im gemeinsamen Gespräch auf den Grund zu gehen. Bettina Fellmann wird über Identität und Erfahrung reden, sowie über das Verhältnis von vorgestellter und materieller Wirklichkeit, Jörg Finkenberger über Geschlechtskonformität und Selbsthass. Danach offene Diskussion.