Eröffnungsveranstaltung zur Kampagne „Fluchtursachen bekämpfen – Die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen“

Derzeit befinden sich abermillionen von Menschen weltweit auf der Flucht. Ein Beträchtlicher Flüchtlingsstrom bewegt sich seit längerem auf die europäischen Grenzen zu, um diese zu überwinden und sich dadurch vorübergehend in Sicherheit zu bringen. Viele Menschen befinden sich bereits an zahlreichen Grenzen innerhalb der Europäischen Union. Derzeit findet diesbezüglich eine humanitäre Katastrophe größten Ausmaßes statt. In nahezu allen europäischen Staaten polarisiert das Flüchtlingsthema die Gesellschaften. In Deutschland wurden Schnellabschiebelager für Flüchtlinge aus den Balkanstaaten errichtet.

Die bayerische Staatsregierung trumpft nahezu täglich mit neuen absurden und rassistischen Vorschlägen auf, mit welchen sie ihre konservative Wählerschaft befrieden und gleichzeitig der weniger etablierten Konkurrenz von rechts das Wasser abgraben wollen.

Wir sagen. ES REICHT!

Unsere Idee ist es, sich lautstark in die aktuellen Debatten einzumischen und mit einem starken linken Bündnis wesentliche Akzente zu setzen um die aktuellen gesellschaftlichen Prozesse zumindest regional beeinflussen zu können.

Dabei wäre es zunächst wichtig, uns zu treffen um über mögliche Perspektiven und Interventionsformen zu diskutieren. Wir sehen die Notwendigkeit einer langfristigen Kampagne. Wir sehen ebenfalls die Notwendigkeit über spezifische Unterschiedlichkeiten politischer Strategien und Ziele untereinander hinwegzusehen, um durch eine koordinierte Gleichzeitigkeit dem verantwortlichen Wirtschaftsprinzip und deren VertreterInnen, also den tatsächlichen Fluchtursachen, abzurechnen.

Wir wollen auf die Verantwortlichen so viel Druck ausüben, dass sie schließlich auf unsere Forderungen reagieren müssen. Demonstrationen, Veranstaltungen, Aktionen, Infostände, Konzerte, Camps, Flyer, Flugblätter und vieles mehr ist möglich.

Kommt zur Eröffnungsveranstaltung und beteiligt euch an der Kampagne.

Kein Mensch ist illegal. Hoch die internationale Solidarität.

drucken | 29. November 2015 | organisierte autonomie (OA)