Am 18.2. auf die Straße gegen Krieg und Faschismus!

Am 18.2. findet in München die Sicherheitskonferenz statt und in Würzburg marschiert der dritte Weg auf! Das darf nicht unkommentiert bleiben!

Das Antifaschistische Aktionsbündnis ruft dazu auf sich an einem der Gegenproteste zu beteiligen und an diesem Wochenende ein starkes Zeichen gegen Krieg und Faschismus zu setzen.

Fahrt mit dem Bus nach München und beteiligt euch an dem antikapitalistischen Block gegen das Kriegstreiber-Treffen. Bustickets gibt’s im Infoladen Schwarze Katze (untere Seitenstrasse1 NBG) und dem Infoladen Benario (Nürnberger Straße 82 Fürth). Abfahrt ist am 18.2. um 10.30 Uhr  an der Bushaltestelle Rothenburgerstrasse in Nürnberg.

Fahrt mit dem Zug nach Würzburg gegen den Fackelmarsch des 3.Wegs. Dieser soll anlässlich der
Bombardierung Dresdens am 13.02.1945 in Zukunft jährlich stattfinden und dient für die Nazis als Ersatz für ihre vergangenen und misslungenen „Gedenkmärsche“ in Dresden. Zugtreffpunkt um zu den Gegenprotesten zu fahren ist um 11.30 Uhr Nürnberg Hauptbahnhof, Osthalle.

 

drucken | 30. Januar 2017 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Terminkalender

Freitag, 07.08.2020

AAB-Solitresen zu Hausdurchsuchungen und vorübergehender Inhaftierung in Baden-Württemberg am Freitag 7.8. um 19 h

Bereits am 02. Juli 2020, gab es mehrere Hausdurchsuchungen in Baden- Württemberg. Es kam zu Beschlagnahmungen und DNA-Entnahmen, in mehreren Fällen sogar unter Zwang. Der Antifaschist Jo wurde in U-Haft genommen.

Unter anderem drangen schwer bewaffnete Einsatzkräfte in das linke Hausprojekt Lu15 in Tübingen ein. Grund war der Vorwurf des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung gegen einen der Bewohner, wofür ein Angriff auf Neonazis in Stuttgart Anlass geboten hatte. Wie bei einer solchen Maßnahme üblich wurden jedoch auch die restlichen Bewohner*innen seitens der Polizei schikaniert.

 Die Durchsuchung entbehrte darüber hinaus jeglicher Grundlage. Denn der beschuldigte Aktivist kann durch Bilder belegen, dass er zum fraglichen Zeitpunkt nicht in Stuttgart zugegen war. Die Hausdurchsuchung ist somit als reine Schikane zu bezeichnen. Ein sogenannter Erkenntnisgewinn zum Tatvorwurf war von vornherein ausgeschlossen.

 Besonders pikant ist, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Tobias Pflüger (MdB DIE LINKE) handelt. Trotz der belegbaren Unschuld des Genossen beschlagnahmte die Polizei mehrere seiner für diese Tätigkeit notwendigen Arbeitsmittel. Pflüger sprach daraufhin von einem Angriff auf die freie Ausübung seines Abgeordnetenmandats. Er forderte die sofortige Rückgabe des durch die Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Materials.

 Anja Sommerfeld, Mitglied im Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V., verurteilt das Vorgehen der Polizei. „Ganz offensichtlich fand die Durchsuchung der Lu15 in Tübingen wie auch der anderen .Objekte statt, ohne die eigenen aktuellsten Ermittlungsergebnisse zu berücksichtigen, oder sie wurden schlichtweg ignoriert. Es entsteht auch hier der Eindruck, dass der eklatante Eingriff in den privaten Lebensbereich der Aktivist*innen zur Einschüchterung dienen soll. Die Rote Hilfe verurteilt diese repressive Maßnahme und fordert die sofortige Einstellung der Verfahren, die Rückgabe der beschlagnahmten Gegenstände sowie die Freilassung des inhaftierten Aktivisten.“

Ein*e Genoss*in aus Stuttgart wird über die Hintergründe, die aktuelle Situation und Soli-Arbeit berichten. Auch eine Vokü findet statt auf dem Solitresen des AAB im Stadtteilladen „Schwarze Katze“, Untere Seitenstr. 1, am Freitag 7.8. um 19 h

Solitresen im Stadtteilladen „Schwarze Katze“,