Stress auf´m Kiez – Jugend gegen G20

+++ Erste Mobilisierungs – und Infoveranstaltungen in Zusammenhang mit dem G20 Gipfel in Hamburg +++

 -> Frauen kämpfen international // Samstag 18.02. // 19 Uhr // Stadtteilladen Schwarze Katze  (untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg) Veranstaltung zum Kampf der Frauen in Kurdistan + Ausstellung zum  8. März

 ->Flucht hat Ursachen // Samstag 08.04. // 19 Uhr // Stadtteilladen Schwarze Katze (untere  Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg) Vortrag aus der Sicht Geflüchteter zur aktuellen Situation in Äthiopien

 -> Klasse vs. Klasse – Fight G20! // Samstag 17.06. // 19 Uhr //  Stadtteilladen Schwarze Katze (untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg) Veranstaltung mit VertreterInnen des Bündnis „G20 entern!“

Flyertext:

“ Rot sehen – G20 entern! Wen juckt´s? Das ist vermutlich die erste Frage die man sich stellt wenn man das erste Mal in der Zeitung oder in sozialen Medien lesen wird, dass sich im Juli 2017 die VertreterInnen der 20 einflussreichsten Länder der Erde in Hamburg treffen. Kurz zusammengefasst, der Kapitalismus befindet sich in einer stetigen Krise und es gibt eine Minderheit die ihn am Leben halten will, die herrschende Klasse. Diese stellt Profite über Menschenleben und ist maßgeblich verantwortlich für Krieg, Armt und Flucht, predigt aber gleichzeitig ein vermeindliches Ende der Geschichte und stellt den Kapitalismus unter dem Deckmantel der bürgerlichen Demokratie als DAS anzustrebende Ziel dar. Ganz nach dem Motto, alles ist gut so wie es ist. Gar nichts ist gut! Denn der G20 Gipfel dient, weitestgehend symbolisch, genau für jene unterdrückende Klasse als Plattform zum Austausch, zur Koordination für all die Verbrechen die tagtäglich passieren. Unser Hass gilt genau jenen Erdogans und Trumps die ganze Städte zerbomben und Islamisten mit Waffen versorgen. Unsere Wut steigt kontinuierlich wenn schon wieder Menschen an heilbaren Krankheiten sterben weil die medizinische Versorgung nur einigen Wenigen vorenthalten ist. Unser Widerstand wächst von Tag zu Tag wenn die Bullen abermals linke Demos angreifen, während der Faschismus eine neue Blütezeit erlebt.

Es gilt gerade für uns, als kämpfende Jugend, zu erkennen dass die ganze Scheiße unmittelbar miteinander zusammenhängt und der Kapitalismus nicht nur eine Krise hat sondern die Krise selbst ist! Lassen wir also nicht zu, dass sich diese Verbrecherbande der herrschenden Regierungen ungestört in Hamburg treffen kann. Bilden wir uns gemeinsam und miteinander und setzen dem ganzen Mist eine solidarische Organisierung von unten entgegen. Lasst uns zusammen kämpfen, verursachen wir  Stress auf allen Kiezen der Welt, für die soziale Revolution weltweit!“

G20_FINAL

-> 01. – 09. Juli 2017 Hamburg Camps & Aktionen, achtet auf Ankündigungen und lokale Aktionen auch in Nürnberg!

checkt redside.tk, g20-entern.org und g20hamburg.org

drucken | 9. Februar 2017 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Terminkalender

Samstag, 28.01.2023

Samstag 28.01. Komm zum Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr

Du hast lust gemeinsam mit anderen zu Spielen? Dann komm vorbei zu unserem Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof um 20:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze. Ganz egal ob Karten- oder Brettspiel hier kannst du im lockeren Rahmen Mitspieler*innen finden und kennen lernen. Daneben wird für leckeres Essen gesorgt sein. Natürlich kannst du gerne auch eigene Spiele, die du schon immer mal ausprobieren wolltest mitbringen - das ist natürlich kein muss. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr findet unser offenes Treffen statt, bei dem wir wie immer Aktivitäten planen um unseren gemeinsamen Interessen als Lohnabhängige und Mieter*innen in Gostenhof Ausdruck zu verleihen und Themen diskutieren die uns im Stadtteil umtreiben.
Dienstag, 31.01.2023

Gegen die Eskalation der „Gender-Debatte“ - Eine Einladung zum Gespräch

31. Januar 2023 || 18.30 Uhr || SCHWARZE KATZE || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg || Veranstaltung von Bettina Fellmann & Jörg Finkenberger Warum wird die Debatte um Geschlechtsidentität so emotional geführt? Warum laufen Auseinandersetzungen häufig auf Beleidi-gungen und Übergriffe hinaus? Viele vermeiden, überhaupt über dieses Thema zu reden. Die einen haben Angst, sich dazu zu äu-ßern, weil sie niemanden verletzen möchten – oder nicht selbst angegriffen werden wollen. Andere machen sich über die Ableh-nung lustig, die einige Menschen ihrem körperlichen Geschlecht gegenüber empfinden. Die gesellschaftliche Debatte führt zu einer Blockbildung, bei der die einzelnen Blöcke fortwährend unversöhnlich aufeinander einhauen. Das ist bekanntermaßen nicht nur bei diesem Thema so. Dabei bildet ‚die öffentliche Meinung‘ nicht ab, was die meis-ten wirklich denken. Beides hat fatale Folgen: Die Belange von Frauen stehen genauso auf dem Spiel wie die von homo- und bi-sexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ande-ren, deren ‚Rollenverhalten‘ oder sexuelles Begehren verachtet und verfolgt wird. Die Fragen, die diskutiert werden müssen, sind weitreichend: Wie wird in der heutigen Geschlechterordnung patriarchale Herr-schaft ausgeübt? Wie ist es in unserer hochindividualisierten Massengesellschaft um das ‚mit sich identische‘ Selbst bestellt? Was bedeutet geschlechtliche Selbstbestimmung? Welchen Stel-lenwert hat körperliche Unversehrtheit in diesem Zusammen-hang? Die bestehende Gesellschaft weicht, wo es geht, einer Auseinan-dersetzung mit ihren Grundtatsachen aus. Das verhindert die Ab-schaffung menschenfeindlicher Strukturen. Inwieweit kann in die-ser Gemengelage die aktuelle Debatte um Geschlecht und Identi-tät der Befreiung aller zuträglich sein? Um das zu klären, wollen wir von Widerstand und Anpassung reden; von geschlechtsspezi-fischer Gewalt und Flucht in Fiktionen; von Konfliktvermeidung und Verblendungszusammenhängen – und nicht zuletzt von dem Gefühl, falsch beschaffen und nie genug (da) zu sein. Wir haben keine fertigen Antworten. Stattdessen wollen wir ver-suchen, den gestellten Fragen im gemeinsamen Gespräch auf den Grund zu gehen. Bettina Fellmann wird über Identität und Erfahrung reden, sowie über das Verhältnis von vorgestellter und materieller Wirklichkeit, Jörg Finkenberger über Geschlechtskonformität und Selbsthass. Danach offene Diskussion.