Prolos-Kneipe im Mai: Widerständiges Bayern – Update

Prolos-Kneipe im Mai: Widerständiges Bayern – Update

Freitag, 25. Mai 2018, 20.30 Uhr, Kneipe ab 19.00 Uhr

Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1 in Nürnberg

Im Rahmen unserer Prolos-Kneipe läuten wir mit euch die Kampagne „Widerständiges Bayern“ offiziell ein. Euch erwarten eine Reihe zünftiger Kurzvorträge und Informationen über bevorstehende Aktivitäten des anderen, widerständigen Bayerns in unterschiedlichen Bereichen.

Außerdem bieten wir euch – neben wie immer hervorragendem Essen – einen fröhlichen und kämpferischen Abend mit fränkischer Kultur und bayerischer Lebensart. Natürlich erfahrt ihr auch Neues zum Aktionstag „Widerständiges Bayern“ am 21. Juli und zur Demo am 6. Oktober.

Beleben wir gemeinsam den Geist des revolutionären Bayerns wieder!

Es ist noch lange nichts entschieden; die ganze Scheiße der CSU kann verhindert oder wieder zurückgenommen werden. Doch dazu müssen Menschen etwas tun, sie müssen sich für ihre Ideen einsetzen und ihre Freiheit erkämpfen. In Bayern gab es immer Menschen, die etwas anderes wollten als den erzreaktionären Scheiß der „christlich-sozialen“. Diese Leute gibt es auch heute noch. Und wenn wir uns bewegen, die Macht, die wir haben, einsetzen, sind Söder und Co chancenlos. Tun wir das nicht, machen wir es der CSU leicht. Also werden wir verdammt nochmal aktiv!

Ihr, die ihr euch um euren Freund mit unsicherem Aufenthalt sorgt
Ihr, die ihr über die immer brutaleren Abschiebungen empört seid.
Ihr, die ihr Uniformierten mit Götterkomplex gegenüber steht.
Ihr, die ihr nicht wisst, ob das Geld am Ende des Monats noch reicht.
Ihr, die ihr mehr Zeit mit euren Liebsten verbringen wollt anstatt zu arbeiten.
Ihr, die ihr euch bei jedem Streik denkt „Weiter so!“.
Ihr, die ihr die Drogenpolitik der CSU zum Kotzen findet.
Ihr, die ihr es nicht mehr ertragen könnt, was dieses Wirtschaftssystem mit Mensch und Natur anrichtet.

Ihr habt alle ein Interesse daran, dass sich hier etwas grundlegend ändert. Und das passiert nur, wenn wir alle gemeinsam, solidarisch aktiv werden und für unsere Interessen eintreten.

Seid das widerständige Bayern!

Wir freuen uns auf euch!

Der Grundsatztext „Widerständiges Bayern“

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drucken | 22. Mai 2018 | Prolos

Terminkalender

Freitag, 07.08.2020

AAB-Solitresen zu Hausdurchsuchungen und vorübergehender Inhaftierung in Baden-Württemberg am Freitag 7.8. um 19 h

Bereits am 02. Juli 2020, gab es mehrere Hausdurchsuchungen in Baden- Württemberg. Es kam zu Beschlagnahmungen und DNA-Entnahmen, in mehreren Fällen sogar unter Zwang. Der Antifaschist Jo wurde in U-Haft genommen.

Unter anderem drangen schwer bewaffnete Einsatzkräfte in das linke Hausprojekt Lu15 in Tübingen ein. Grund war der Vorwurf des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung gegen einen der Bewohner, wofür ein Angriff auf Neonazis in Stuttgart Anlass geboten hatte. Wie bei einer solchen Maßnahme üblich wurden jedoch auch die restlichen Bewohner*innen seitens der Polizei schikaniert.

 Die Durchsuchung entbehrte darüber hinaus jeglicher Grundlage. Denn der beschuldigte Aktivist kann durch Bilder belegen, dass er zum fraglichen Zeitpunkt nicht in Stuttgart zugegen war. Die Hausdurchsuchung ist somit als reine Schikane zu bezeichnen. Ein sogenannter Erkenntnisgewinn zum Tatvorwurf war von vornherein ausgeschlossen.

 Besonders pikant ist, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Tobias Pflüger (MdB DIE LINKE) handelt. Trotz der belegbaren Unschuld des Genossen beschlagnahmte die Polizei mehrere seiner für diese Tätigkeit notwendigen Arbeitsmittel. Pflüger sprach daraufhin von einem Angriff auf die freie Ausübung seines Abgeordnetenmandats. Er forderte die sofortige Rückgabe des durch die Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Materials.

 Anja Sommerfeld, Mitglied im Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V., verurteilt das Vorgehen der Polizei. „Ganz offensichtlich fand die Durchsuchung der Lu15 in Tübingen wie auch der anderen .Objekte statt, ohne die eigenen aktuellsten Ermittlungsergebnisse zu berücksichtigen, oder sie wurden schlichtweg ignoriert. Es entsteht auch hier der Eindruck, dass der eklatante Eingriff in den privaten Lebensbereich der Aktivist*innen zur Einschüchterung dienen soll. Die Rote Hilfe verurteilt diese repressive Maßnahme und fordert die sofortige Einstellung der Verfahren, die Rückgabe der beschlagnahmten Gegenstände sowie die Freilassung des inhaftierten Aktivisten.“

Ein*e Genoss*in aus Stuttgart wird über die Hintergründe, die aktuelle Situation und Soli-Arbeit berichten. Auch eine Vokü findet statt auf dem Solitresen des AAB im Stadtteilladen „Schwarze Katze“, Untere Seitenstr. 1, am Freitag 7.8. um 19 h

Solitresen im Stadtteilladen „Schwarze Katze“,