Diktator Erdogan is not welcome!

Das Medya Volkshaus ruft  auf zu einer Kundgebung gegen den Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in Nürnberg am

Mittwoch, den 26. September, 17:30 Uhr, Nürnberg Ehe-Karussell / Weißer Turm

Ein Diktator kommt nach Berlin – und wird mit allen Ehren empfangen? Die schwere Wirtschaftskrise in der Türkei hat Erdogans Thron ins Wanken gebracht. Die Bundesregierung versucht mit dem Besuch, die Diktatur wieder zu stabilisieren. Die Diktatur, die Rojava angreift. Die Diktatur, die Tausende ins Gefängnis gesperrt hat. Die Diktatur, die in Nordkurdistan eine Schreckensherrschaft errichtet hat und Nordirak bombardiert.
Das Ziel ist eine ‚Normalisierung der Beziehungen‘. 
Das sei von ‚strategischem Interesse‘, meint der deutsche Außenminister. Übersetzt heißt das: Unterstützung der Kriegspolitik des AKP/MHP-Regimes, mehr Geld für mehr Flüchtlingsabwehr, neue Kredite, mehr Waffenexporte und Kriegsprofite für Rheinmetall & Co., Stillschweigen zu den Kriegsverbrechen. Und als Gastgeschenk: Noch mehr Repression gegen die kurdische Bevölkerung in Deutschland.
Wir protestieren gegen den Staatsbesuch des Diktators Erdo?an. Wir akzeptieren nicht, dass die deutsche Bundesregierung in unserem Namen einen Diktator willkommen heißt und seine völkerrechtswidrige Politik damit legitimiert. Wir laden alle Demokratinnen und Demokraten ein, mit uns auf die Straße zu gehen. Wir rufen dazu auf, alle Kräfte zu unterstützen, die sich für Frieden und Demokratie in Kurdistan und dem Mittleren Osten einsetzen. Deshalb fordern wir auch die Wiederaufnahme von 

Verhandlungen mit dem Repräsentanten der Freiheitsbewegung Abdullah Öcalan. Der Schlüssel zum Frieden wird auf der Gefängnisinsel Imrali eingesperrt. Solange lieber mit Diktatoren als mit der Stimme der Freiheit verhandelt wird, wird es keine Lösung der ‚kurdischen Frage‘ geben. Bundesweit wird es mehrere Demonstrationen gegen den Staatsbesuch von Erdo?an geben.


Großdemonstration am Freitag, 28.9. um 16:00 Uhr, Berlin, Potsdamer Platz #ErdoganNotWelcome
Weitere Großdemonstration am Samstag, 29.09. auch in Köln
Informationen hier: https://erdogannotwelcome.wordpress.com/

drucken | 17. September 2018 | redside

Terminkalender

Samstag, 28.01.2023

Samstag 28.01. Komm zum Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr

Du hast lust gemeinsam mit anderen zu Spielen? Dann komm vorbei zu unserem Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof um 20:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze. Ganz egal ob Karten- oder Brettspiel hier kannst du im lockeren Rahmen Mitspieler*innen finden und kennen lernen. Daneben wird für leckeres Essen gesorgt sein. Natürlich kannst du gerne auch eigene Spiele, die du schon immer mal ausprobieren wolltest mitbringen - das ist natürlich kein muss. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr findet unser offenes Treffen statt, bei dem wir wie immer Aktivitäten planen um unseren gemeinsamen Interessen als Lohnabhängige und Mieter*innen in Gostenhof Ausdruck zu verleihen und Themen diskutieren die uns im Stadtteil umtreiben.
Dienstag, 31.01.2023

Gegen die Eskalation der „Gender-Debatte“ - Eine Einladung zum Gespräch

31. Januar 2023 || 18.30 Uhr || SCHWARZE KATZE || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg || Veranstaltung von Bettina Fellmann & Jörg Finkenberger Warum wird die Debatte um Geschlechtsidentität so emotional geführt? Warum laufen Auseinandersetzungen häufig auf Beleidi-gungen und Übergriffe hinaus? Viele vermeiden, überhaupt über dieses Thema zu reden. Die einen haben Angst, sich dazu zu äu-ßern, weil sie niemanden verletzen möchten – oder nicht selbst angegriffen werden wollen. Andere machen sich über die Ableh-nung lustig, die einige Menschen ihrem körperlichen Geschlecht gegenüber empfinden. Die gesellschaftliche Debatte führt zu einer Blockbildung, bei der die einzelnen Blöcke fortwährend unversöhnlich aufeinander einhauen. Das ist bekanntermaßen nicht nur bei diesem Thema so. Dabei bildet ‚die öffentliche Meinung‘ nicht ab, was die meis-ten wirklich denken. Beides hat fatale Folgen: Die Belange von Frauen stehen genauso auf dem Spiel wie die von homo- und bi-sexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ande-ren, deren ‚Rollenverhalten‘ oder sexuelles Begehren verachtet und verfolgt wird. Die Fragen, die diskutiert werden müssen, sind weitreichend: Wie wird in der heutigen Geschlechterordnung patriarchale Herr-schaft ausgeübt? Wie ist es in unserer hochindividualisierten Massengesellschaft um das ‚mit sich identische‘ Selbst bestellt? Was bedeutet geschlechtliche Selbstbestimmung? Welchen Stel-lenwert hat körperliche Unversehrtheit in diesem Zusammen-hang? Die bestehende Gesellschaft weicht, wo es geht, einer Auseinan-dersetzung mit ihren Grundtatsachen aus. Das verhindert die Ab-schaffung menschenfeindlicher Strukturen. Inwieweit kann in die-ser Gemengelage die aktuelle Debatte um Geschlecht und Identi-tät der Befreiung aller zuträglich sein? Um das zu klären, wollen wir von Widerstand und Anpassung reden; von geschlechtsspezi-fischer Gewalt und Flucht in Fiktionen; von Konfliktvermeidung und Verblendungszusammenhängen – und nicht zuletzt von dem Gefühl, falsch beschaffen und nie genug (da) zu sein. Wir haben keine fertigen Antworten. Stattdessen wollen wir ver-suchen, den gestellten Fragen im gemeinsamen Gespräch auf den Grund zu gehen. Bettina Fellmann wird über Identität und Erfahrung reden, sowie über das Verhältnis von vorgestellter und materieller Wirklichkeit, Jörg Finkenberger über Geschlechtskonformität und Selbsthass. Danach offene Diskussion.