Archive – März, 2019

Abschiebeblockade vor Berufsschule – Vom unbedingten Verfolgungswillen

Aus der aktuellen Rote Hilfe Zeitung eine Zusammenfassung über die Abschiebeblockade am 31. Mai 2017

Ortsgruppe Nürnberg/Fürth/Erlangen

Am 31. Mai 2017 sollte Asif aus dem Klassenzimmer seiner Berufsschule abgeschoben werden. 300 Mitschüler*innen und Aktivist*innen solidarisierten sich schnell, sie verhinderten so vorerst die Abfahrt des Polizeiwagens durch eine Sitzblockade. Über zwei Stunden hinweg leisteten die Mitschüler*innen und Aktivist*innen ruhigen, aber entschlossenen Widerstand. Erst durch das Eintreffen von Bereitschaftspolizisten aus Erlangen eskalierte die Situation in eine regelrechte Hetz- und Gewaltorgie. Mit dem Einsatz von einem Hund, Pfefferspray, Faust- und Schlagstöcken wurde nicht nur die Sitzblockade gewaltsam aufgelöst, sondern auch Menschen wie Vieh über den Platz gejagt, zu Boden gebracht, getreten und geschlagen. Die Abfahrt des Polizeiwagens konnte nicht weiter verhindert werden. Durch alle Medien, sei es Print, Fernsehen oder Radio riefen die Szenen aus Nürnberg vom 31. Mai Entsetzen hervor. Schnell schlug der Staat zurück. Die Repression dauert nach wie vor an. Dieser Artikel soll an den Artikel der RHZ 1/18, „Der Widerstand gegen eine Abschiebung und seine Folgen – Ein Drama in drei Akten“, anschließen. (mehr …)

drucken | 29. März 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Isa-Kneipe am 04. Mai: Bericht von der Streikkonferenz

Isa-Kneipe am 04. Mai: Bericht von der Streikkonferenz

Wir berichten von der Streikkonferenz, die vom 15.-17.2.2019 in Braunschweig stattfand. Ca. 800 aktive GewerkschafterInnen sind zusammengekommen, um sich über aktuelle Arbeitskämpfe auszutauschen und aus vergangenen zu lernen. Es ging z.B. um die Pflegestreiks, lokale Betriebskämpfe, den Frauenstreik in Spanien, Union Busting und vieles mehr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren.

Samstag 04.05.2019, 20 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1, Nürnberg
Ab 19 Uhr: Anlaufstelle gegen Arbeitsunrecht

drucken | 29. März 2019 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Isolation durchbrechen – Faschismus zerschlagen

Isolation durchbrechen – Faschismus zerschlagen

SOLIDARITÄT MIT DEM KURDISCHEN WIDERSTAND
Demo Sa., 6.4., 16:00 Weißer Turm

 

Der IS ist militärisch besiegt.
Wir sagen: Danke an die kurdische Bewegung!
Der deutsche Außenminister Heiko Maas twittert:
„Baghus ist befreit! Ein wichtiger Schritt ist getan. IS beherrscht kein Gebiet mehr. Möglich war das nur durch eine beispiellose internationale Zusammenarbeit, zu der Deutschland beigetragen hat.“ Wir sagen: Halt‘s Maul, Heiko Maas!
Der Beitrag Deutschlands war: Waffenexport für den IS-Paten Erdoğan und damit Verzögerung des Siegs über den IS. (mehr …)

drucken | 28. März 2019 | Prolos

Demobericht zum Tag der politischen Gefangenen

Am Samstag, dem 23.März folgten etwa 150 solidarische Menschen dem gemeinsamen Demoaufruf zum Tag der politischen Gefangenen.

Nach einer Auftaktkundgebung am Aufseßplatz setzte sich der Demozug Richtung SPD-Zentrale, dem Karl-Bröger-Haus, in Bewegung und wurde dort auch gebührend empfangen. Auf dem Dach selbst hatten unbekannte ein Transparent mit der Aufschrift: „Solidarität mit der Roten Hilfe“, entrollt und die Fahnen der Roten Hilfe geschwenkt.

Durch diese schöne Aktion gestärkt zog die Demo lautstark und kämpferisch in den Celtis-Tunnel und am Bahnhof vorbei, in die Innenstadt. Nach einem weiteren Stopp am Hallplatz mit strahlenden Sonnenschein zogen viele Genoss*innen mit Eiswaffeln bewaffnet zur Polizeiinspektion Mitte am Jakobsplatz und ließen die „Freunde und Helfer“ wissen, was sie von den Razzien im P31 und bei der Band Absoluth, der Abschiebung von Habibi und den sonstigen, alltäglichen Schikanen halten.

Ihren Abschluss fand die Demo am Plärrer, wo Statements der Betroffenen der jüngsten Hausdurchsuchungen verlesen wurden und zur gemeinsamen Solidarität aufgerufen wurde.

Alles in allem, ein erfolgreicher und kämpferischer Tag. Und für alle, die am Samstag nicht dabei sein konnten, markiert euch schon einmal den 21. März. 2020 – Wir kommen wieder!

drucken | 27. März 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Oberpfalz entnazifizieren – Antifaschismus in die Offensive!

Vorankündigung – Antifaschistische Demo am 27.7.2019 in Schwandorf 

Weitgehend unbehelligt und lange Zeit im Verborgenen etablierte sich in der Region Schwandorf eine gut vernetzte Gruppe von Nazi-AktivistInnen. Sie fahren gemeinsam zu Aufmärschen und Vernetzungstreffen der militanten Nazi-Szene, veranstalten Rechtsrock-Konzerte und terrorisieren Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. …und natürlich werden sie von Staat und Polizei geduldet.

Es ist höchste Zeit, die braunen Gürtel um die Großstädte und „nationale befreite Zonen“ auf dem Land nicht mehr hinzunehmen. Es ist an der Zeit, die AntifaschistInnen im ländlichen Raum konsequent und praktisch zu unterstützen. Nehmen wir den Nazis ihre Wohlfühlzonen! Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Der Aufruf der Sozialrevolutionären Aktion Regensburg:

Allgemein: Die Rechte und der Kapitalismus

Die braune Pest frisst sich wieder einmal durch Europa. Krisen des internationalen kapitalistischen Wirtschaftssystems und dessen Symptome werden von europäischen FaschistInnen instrumentalisiert, um die jeweiligen Bevölkerungen mit rassistischer, antisemitischer und menschenverachtender Hetze aufzuwiegeln.

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drucken | 26. März 2019 | Prolos

Zentrum für Politische Schönheit: Nürnberger fackeln nicht lange

Zentrum für Politische Schönheit: Nürnberger fackeln nicht lange

Das Zentrum für Politische Schönheit wird das diesjährige Liminale Festival im Z-Bau am 03.April 2019 um 20h Uhr eröffnen.

„Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ist eine Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit. Aufrüttelnde und radikale Aktionen im Namen der Menschenrechte sind unser Fachgebiet. Grundüberzeugung des ZPS ist, dass die Lehren des Holocaust durch die Wiederholung politischer Teilnahmslosigkeit, Flüchtlingsabwehr und Feigheit annulliert werden und dass Deutschland aus der Geschichte nicht nur lernen, sondern auch handeln muss. Wir arbeiten an der Zukunft des politischen Widerstands im 21. Jahrhundert („aggressiver Humanismus“), setzen auf Menschlichkeit als Waffe und experimentieren mit den Gesetzen der Wirklichkeit. Widerstand ist eine Kunst, die weh tun, reizen und verstören muss. (mehr …)

drucken | 26. März 2019 | Prolos

Den Jamnitzer Platz, so wie wir ihn kennen, soll es nach dem Plan der Stadt Nürnberg nicht mehr geben!

Kommt zum 2. „Beteiligungsverfahren“ am 28.03. um 19:00 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof um für unsere Interessen als PlatznutzerInnen einzustehen und unsere Vorstellungen einzufordern!

Am 21.03. hat die Stadt Nürnberg auf der Kinder und Jugendversammlung im Rahmen des „Bürgerbeteiligungsverfahrens“ vor ca. 25 Jugendlichen erstmals ihren Entwurf zur Umgestaltung des Jamnitzer Platzes vorgestellt. Die drastischsten Eingriffe in die Gestaltung und den Charakter des Platzes möchten wir im folgendendem kurz darstellen.

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drucken | 25. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

Übergabe der Erklärung zum Jamnitzer Platz an Maly & Co

– Über 300 PlatznutzerInnen fordern: nutzerfreundlich statt investorenfreundlich! Keine Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg! –
Im späten Herbst 2018 haben die Initiative Mietenwahnsinn stoppen und die organsierte autonomie zusammen mit PlatznutzerInnen eine gemeinsame Erklärung zur geplanten Umgestaltung des Jamnitzer Platzes durch die Stadt Nürnberg erstellt. Über 300 PlatznutzerInnen unterzeichneten die Erklärung. (mehr …)

drucken | 20. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

600 Menschen demonstrieren gegen Abschiebungen und martialischen Polizeieinsatz in Gostenhof Hände weg von unseren NachbarInnen – Abschiebungen stoppen hier und überall – Gostenhof ist solidarisch

600 Menschen demonstrieren gegen Abschiebungen und martialischen Polizeieinsatz in Gostenhof  Hände weg von unseren NachbarInnen – Abschiebungen stoppen hier und überall – Gostenhof ist solidarisch

Am Mittag des 19.03.2019 versuchte die Zentrale Ausländerbehörde mithilfe einer Polizeistreife in der Austraße einen Mann aus Afghanistan zur Abschiebung abzuholen. Der Afghane widersetzte sich der Verhaftung und flüchtete vor der Polizei in einen Hinterhof. Daraufhin riefen die Polizisten die Sondereinheiten USK (Unterstützungskommando) und SEK (Sondereinsatzkommando) zu Hilfe, welche den gesamten Häuserblock abriegelten. Über zwei stunden konnten sich die BewohnerInnen des Viertels sich nicht frei in ihren Straßen bewegen. Sondereinheiten des SEK standen in militärischen Uniformen und mit Sturmgewehren auf den Straßen. Doch bereits der Einsatz am Mittag wurde trotz des paramilitärischen Auftretens der Polizei von Protest begleitet. BewohnerInnen des Viertels und UnterstützerInnen des Manns solidarisierten sich lautstark und forderten die sofortige Beendigung des Einsatzes. Daraufhin wurden eine Gruppe von Demonstrantinnen vom USK gekesselt und festgehalten.

Kurz darauf nahmen Spezialkräfte des SEK den Mann fest, wobei sie mindestens zwei Blendschockgranaten einsetzten. Er wurde mitgenommen und nach Leipzig gefahren, wo am Abend ein Sammelabschiebeflug nach Afghanistan startete. In der Folge machten solidarische UnterstützerInnen mobil um am Abend gegen die Abschiebepraxis und den Polizeieinsatz im Viertel zu demonstrieren und den martialischen Einsatz mit entschlossener Solidarität und Wut über die herrschenden Verhältnisse zu beantworten. Innerhalb von kürzester Zeit wurden Flugblätter gedruckt und in Gostenhof verteilt. Am Abend fanden sich um 19 Uhr über 600 Menschen am Jamnitzerplatz ein, um unter dem Motto „Hände weg von unseren NachbarInnen – Abschiebungen stoppen hier und überall – Gostenhof ist solidarisch“ zu demonstrieren. Zahlreiche Nachbarinnen und Nachbarn schlossen sich im Verlauf der Demonstration an und solidarisierten sich so. (mehr …)

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VAPCA heute später und ohne Vortrag

Hallo Ihr Menschen da draußen,

heute morgen wurde in Gostenhof ein Mensch durch USK und SEK aus seiner Wohnung abgeschoben. Um diese menschenverachtenden Praxis nicht unkommentiert zu lassen, findet heute um 19 Uhr eine spontane Demonstration am Jamnitzer Platz statt!

Die heutige Vapca, findet statt, der Vortrag fällt aus. Für Leute ohne Zeit gibt es ab 18:30 Uhr Essen und Foodsharing. Die reguläre Vapca findet erst ab 20 Uhr statt.

Wir sehen uns also zuerst auf der Demo und danach im Projekt31 zum essen!

Kein Mensch ist illegal!

gegen Abschiebungen egal von wem, egal wohin!

eure GG/BO Soligruppe Nürnberg

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++++ EILMELDUNG ++++ HEUTE DEMO ++++ Hände weg von unseren NachbarInnen – Abschiebungen stoppen hier und überall – Gostenhof ist solidarisch

++++++++ EILMELDUNG ++++++ Abschiebung in Nürnberg Gostenhof ++++++
Heute den 19.03 || 19:00 Uhr || Demonstration am Jamnitzerplatz 
Gemeinsam auf die Straße!

Heute am 19.03.2019 wurde gegen Mittag in der Austraße in Nürnberg unter einem gewaltigen Polizeiaufgebot ein Mann aus seiner Wohnung geholt, um ihn nach Afghanistan abzuschieben. Der gesamte Block wurde durch PolizistInnen abgeriegelt und Sondereinsatzkräfte mit Sturmgewehren standen auf den Straßen. Der Einsatz wurde von BewohnerInnen des Stadtteils und anderen solidarischen UnterstützerInnen mit lautem Protest begleitet. Letzten Endes konnte der Abschiebeeinsatz jedoch nicht verhindert werden.

Lassen wir nicht zu, dass unsere NachbarInnen von der Polizei abgeholt werden um sie in Krieg und Elend abzuschieben! Lassen wir nicht zu, dass unser Viertel von Schwerbewaffneten belagert wird! Kommt mit uns auf die Straße, um zu zeigen, dass wir in Gostenhof aufeinander achtgeben und solidarisch sind! Egal gegen wen sie hier vorgehen – ob Verdrängung oder Abschiebung. Wir halten zusammen!

 

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„Diese verdammte Küche…“ – und nicht nur das!

„Diese verdammte Küche…“ – und nicht nur das!

Arbeiten und Wirken der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky – eine Antwort auf die Doppelbelastung von Frauen in Lohnarbeit und Haushalt?

Vortrag am Freitag, 29.03.2019 // ab 19.00 Uhr // Vortragsbeginn 20.00 Uhr // Stadtteilladen Schwarze Katze // Untere Seitenstraße 1 // Nürnberg

Margarete Schütte-Lihotzy (1897-2000) war Architektin, Widerstandskämpferin und Kommunistin. Ihr gesamtes Berufsleben widmete Schütte-Lihotzy der Frage nach dem sozialen Bauen. Schon früh nahm sie das Elend der vom Wohlstand Ausgegrenzten wahr und entwickelte in der Folge gerade in Auseinandersetzung mit dieser Frage ihr gesamtes Lebenswerk. Besonders die Doppelbelastung von Frauen in Lohnarbeit und Haushalt beeinflusste immer wieder ihre Entwürfe. (mehr …)

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Was war los

27.05.1979
Die FSLN in Nicaragua ruft zu einem Generalstreik auf, der total befolgt wird.

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