Hinterhof-Flohmarkt im Zeichen der Solidarität

Am 18.Mai und am 25.Mai fand in Gostenhof der Hinterhof-Flohmarkt statt. AktivistInnen der organisierten autonomie und der Initiative Mietenwahnsinn stoppen nutzten die Gelegenheit und machten zum nun schon dritten Mal im Stadtteilladen Schwarze Katze die Pforten auf.

Im Laufe des Tages kamen so etliche Interessierte in die Räume, teils zum ersten Mal, teils bekannte Gesichter, die sich informieren, Trödel kaufen, einfach nur einen Kaffee trinken oder Kuchen essen wollten. Bei schönem Wetter wurde sich ausgetauscht und diskutiert.

Die Einnahmen kamen in diesem Jahr der Mietaktivistin zugute, die für das zitieren eines solidarischen Grußwortes einen Prozess wegen des Vorwurfes „Aufruf zu Straftaten“ hat. Wir wollen uns bei denjenigen Bedanken, die ihre Sachen zum verkauf gespendet und so die Mietaktivist unterstützt haben. Das Verfahren ist allerdings noch nicht vorbei, nach zwei Prozesstagen, ist das Verfahren jetzt ausgesetzt. Es finden 

Nachermittlungen durch die Justiz statt, bei denen sie nun doch irgendwas für ihre lächerliche Farce finden und dass bis zur Verurteilung weiter treiben wollen.

Während des Flohmarktes hingen AktivistInnen gut sichtbar Plakate im Stadtteil zu den Themen Miete, Antifaschismus und Lohnabhängigkeit auf.

Ebenso wurde auf die Veranstaltung „Stadtteilclub reclaim Gostenhof zu Thema: Enteignen – verkollektivieren – vergesellschaften!?“ im Stadtteilladen Schwarze Katze aufmerksam gemacht.

 

 

drucken | 27. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)