Solidarität mit Nico! Keine Strafe fürs Flagge zeigen.

Solidarität mit Nico! Keine Strafe fürs Flagge zeigen.

Nicht nur M31, allgegenwärtige Polizeigewalt und die 3 von der Autobahn beschäftigen die lokalen Solistrukturen.

Am Dienstag, 17.09 soll sich unser Freund Nico von den Falken vor dem Landgericht Nürnberg für das Zeigen der YPG Fahne verantworten.

In erster Instanz wurde er bereits zu 30 Tagessätzen verurteilt – jetzt legt die Staatsanwaltschaft nach und fordert eine noch höhere Strafe.

Grund genug, um uns mit Nico und allen Betroffenen der Fahnenprozesse zu solidarisieren.

Das Zeigen der YPG/YPJ Fahnen, den Befreiern vom IS-Faschismus, ist für uns kein Verbrechen.

Das Schweigen zu den Greueln der Türkei aber schon.

So danken wir allen Menschen, die sich gegen das Verbot der Fahnen einsetzen und dafür persönliche Risiken in Kauf nehmen.

Das Verbot bleibt eine Farce und ist eine Beleidigung für alle Menschen, die im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ unter genau dieser Fahne gefallen sind!

 

Daher kommt zum Prozess, unterstützen wir Nico.

 

Dienstag, 17.09

8:00 Uhr

Saal 126 1.Stock

Landgericht Nürnberg U1

http://www.falken-nuernberg.de/

 

Auch für Kerem Schamberger aus München steht bald ein Prozess an. Es ist gut möglich, dass dort ein richtungsweißendes Urteil gefällt wird, für die weitere Kriminalisierung der Fahnen.

 

Dienstag, 01.10

9:30 Uhr

Saal A221

Amtsgericht München

Nymphenburgerstraße 16

 

https://www.jungewelt.de/artikel/362180.umfangreiche-anklage.html

drucken | 6. September 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Terminkalender

Samstag, 28.01.2023

Samstag 28.01. Komm zum Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr

Du hast lust gemeinsam mit anderen zu Spielen? Dann komm vorbei zu unserem Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof um 20:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze. Ganz egal ob Karten- oder Brettspiel hier kannst du im lockeren Rahmen Mitspieler*innen finden und kennen lernen. Daneben wird für leckeres Essen gesorgt sein. Natürlich kannst du gerne auch eigene Spiele, die du schon immer mal ausprobieren wolltest mitbringen - das ist natürlich kein muss. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr findet unser offenes Treffen statt, bei dem wir wie immer Aktivitäten planen um unseren gemeinsamen Interessen als Lohnabhängige und Mieter*innen in Gostenhof Ausdruck zu verleihen und Themen diskutieren die uns im Stadtteil umtreiben.
Dienstag, 31.01.2023

Gegen die Eskalation der „Gender-Debatte“ - Eine Einladung zum Gespräch

31. Januar 2023 || 18.30 Uhr || SCHWARZE KATZE || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg || Veranstaltung von Bettina Fellmann & Jörg Finkenberger Warum wird die Debatte um Geschlechtsidentität so emotional geführt? Warum laufen Auseinandersetzungen häufig auf Beleidi-gungen und Übergriffe hinaus? Viele vermeiden, überhaupt über dieses Thema zu reden. Die einen haben Angst, sich dazu zu äu-ßern, weil sie niemanden verletzen möchten – oder nicht selbst angegriffen werden wollen. Andere machen sich über die Ableh-nung lustig, die einige Menschen ihrem körperlichen Geschlecht gegenüber empfinden. Die gesellschaftliche Debatte führt zu einer Blockbildung, bei der die einzelnen Blöcke fortwährend unversöhnlich aufeinander einhauen. Das ist bekanntermaßen nicht nur bei diesem Thema so. Dabei bildet ‚die öffentliche Meinung‘ nicht ab, was die meis-ten wirklich denken. Beides hat fatale Folgen: Die Belange von Frauen stehen genauso auf dem Spiel wie die von homo- und bi-sexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ande-ren, deren ‚Rollenverhalten‘ oder sexuelles Begehren verachtet und verfolgt wird. Die Fragen, die diskutiert werden müssen, sind weitreichend: Wie wird in der heutigen Geschlechterordnung patriarchale Herr-schaft ausgeübt? Wie ist es in unserer hochindividualisierten Massengesellschaft um das ‚mit sich identische‘ Selbst bestellt? Was bedeutet geschlechtliche Selbstbestimmung? Welchen Stel-lenwert hat körperliche Unversehrtheit in diesem Zusammen-hang? Die bestehende Gesellschaft weicht, wo es geht, einer Auseinan-dersetzung mit ihren Grundtatsachen aus. Das verhindert die Ab-schaffung menschenfeindlicher Strukturen. Inwieweit kann in die-ser Gemengelage die aktuelle Debatte um Geschlecht und Identi-tät der Befreiung aller zuträglich sein? Um das zu klären, wollen wir von Widerstand und Anpassung reden; von geschlechtsspezi-fischer Gewalt und Flucht in Fiktionen; von Konfliktvermeidung und Verblendungszusammenhängen – und nicht zuletzt von dem Gefühl, falsch beschaffen und nie genug (da) zu sein. Wir haben keine fertigen Antworten. Stattdessen wollen wir ver-suchen, den gestellten Fragen im gemeinsamen Gespräch auf den Grund zu gehen. Bettina Fellmann wird über Identität und Erfahrung reden, sowie über das Verhältnis von vorgestellter und materieller Wirklichkeit, Jörg Finkenberger über Geschlechtskonformität und Selbsthass. Danach offene Diskussion.