Angriff auf Rojava – Woche 4

Angriff auf Rojava – Woche 4

 

09.11: 17 Uhr Hallplatz. Demonstration zum Weißen Turm

Tägliche, zeitnahe Updates sind aufgrund der Lage vor Ort nicht mehr möglich. Dieser Beitrag dient daher ab sofort der Dokumentation der Ereignisse in Rojava und Nürnberg.

06.11: 18 Uhr Lorenzkirche

Die Offensive hält an – der Widerstand geht weiter!

 

18.10: 18 Uhr türkisches Konsulat.

Regensburger Straße 69.

Bus 43 Richtung Heinemannbrücke. Haltestelle Stephanstraße.

Bus 44 Richtung Zerzabelshof Ost. Haltestelle Stephanstraße

Tram 6 Richtung Dokuzentrum. Haltestelle Peterskirche.

 

17.10: 18 Uhr Lorenzkirche. Demonstration zum Plärrer. Erscheint wieder zahlreich, Zeit die Invasion zu stoppen.

 

16.10: 18 Uhr Lorenzkirche.

Demonstration zum Willy-Brandt-Platz. Kundgebung vor NN/NZ Gebäude und Übergabe einer Pressemappe.

 

15.10: 18 Uhr Lorenzkirche. Unseren Freunden den Rücken stärken!

 

14.10: Nach dem Abkommen mit dem Regime rücken Syrisch Arabische Armee und National Defense Forces in Rojava ein. Der Überfall ist nicht vorbei.

Heute 18 Uhr Lorenzkirche!

 

13.10: Kundgebung Haupteingang Hauptbahnhof Nürnberg ab 16 Uhr.

Die Kraft und Stärke von gestern, heute wieder auf die Straße tragen!

 

12.10: Großdemonstration in Nürnberg.

 

11.10: Der Angriff der Türkei auf Nordsyrien hält unvermittelt an, daher wurde gestern beschlossen sich heute wieder an der Lorenzkirche zu treffen.

Gemeinsam gegen den Krieg! Stoppt die türkische Invasion!

 

10.10: Der Angriff der Türkei auf Nordsyrien hält unvermittelt an, daher wurde gestern beschlossen sich heute wieder an der Lorenzkirche zu treffen.

Der Widerstand geht weiter!

 

09.10: Heute hat die Türkei ihre lang angekündigte Bodenoffensive gegen die Autonome Administration / Nord-Ost-Syrien AA/NES gestartet.

Seit etwa 90 Minuten beschiessen Kampfflugzeuge und Artillerie wahllos Stellungen, zivile Infrastruktur und Wohngebiete.

Auch rücken Bodentruppen an, daher ist zum Zusammenkommen um 18 Uhr an der Lorenzkirche aufgerufen.

 

Kommt vorbei, bringt Eure Freunde mit und helft mit, Widerstand zu leisten.

Bis gleich.

 

Zur Situation in Nordsyrien:

15.10:

14.10: Die AA/NES und das syrische Regime haben ein Abkommen zur Sicherung der Grenzen abgeschlossen. Syrisch Arabische Armee rückt in Manbij, Raqqa, Tabqa, Kobane, Ain Aisa. Hasakeh, Qamishly und weiteren Städten ein. In Manbij kommt es zu Gefechten zwischen SDF/SAA und SNA/TSK. Angreifer werden vertrieben

US Truppen ziehen sich vollständig zurück.

Noch keine Details, aber keine Flugverbotszone, dafür sollen Idlib, Euphrat Shield und Afrin gemeinsam befreit werden. Selbstverwaltung immernoch intakt.

Dirbesiye: Heftige Luftschläge + Gefechte. Keine Geländegewinne oder Verluste.

Sere Kanye/Ras Al Ain: Heftige Angriffe, nächtlicher Gegenangriff der SDF bringt die Stadt fast vollständig unter Kontrolle. Tel Helaf zurückerobert.

Tall Abayd: Mehrheitlich an SNK gefallen, Gegenangriffe im Umland bringen die SDF wieder in Reichweite der Stadt.

Ain Al As: US Truppen wurden per Luft evakuiert. SAA rückt in die Stadt. IDP Lager immernoch unter SDF Kontrolle, Aufstand der verbliebenen IS Mitglieder. Einigen gelingt die Flucht. Situation unter Kontrolle. IS Zelle Richtung Dirbesiye ausgehoben.

Alle Internationalen NGOs sind nun abgezogen. Nur noch die AA/NES und KRC leisten noch medizinische Versorgung.

Großbritannien verbietet Rüstungsexporte.

Die EU versuchen sich zu gemeinsamer Position durchzuringen. Keine Einigung erzielt. Dennoch sollen Sanktionen gegen Türkei erhoben werden.

Die USA sanktionieren die türkischen Energie-, Verteidigungs- und Innenminister.

Bilanz des fünten und sechsten Tages:

Mindestens 75 Tote,  450 verletzte Zivilisten.

Über 900 IS Mitglieder geflohen.

250.000 Menschen geflohen.

Plünderungen in Suluk durch SNA/TSK.

 

13.10: Massive Bombardments auf Ras Al Ain, Tall Abayd und Ain Al As. Durch das Bombardment fliehen 859 IS Kämpfer, u.a aus Irland, UK, Russland, Indonesien, Philippinen und Bangladesh.

Erneut Angriff auf den M4. Zwei Krankenwägen des Kurdischen Roten Halbmondes werden überfallen.

Kein Abtransport in Tall Abayd und Ras Al Ain der Toten und Verletzten.

Kein Wasser in Tell Tamir, welches die meisten Vertriebenen aufnimmt. Ebenso in Hasakeh und Qamishly.

12.10: Verteidigung in Ras Al Ain und Tall Abayd halten, Teile der Städte sind durch TFSA und TSK erobert worden. Starker Widerstand.

In der Nacht schaffen es lokale FSA und YPG Truppen die komplette Stadt Tall Abayd in einem nächtlichen Angriff zurück zu erobern.

Da die einzelnen Dörfer in den Landkreisen nicht gehalten werden können, kommt es immer wieder zu Eroberungen die häufig Nachts rückgängig gemacht werden. Tagsüber ist aber die TFSA die agierende Seite. Sie schaffen es den M4 Highway zu erreichen und einen Hinterhalt zu legen. 6 Zivilisten darunter die Co-Vorsitzende der Syrian Future Party werden zusammen mit zwei gefangenen SDF-Kämpfer exekutiert.

Weitere Exekutionen in Dörfer zwischen Tall Abayd und Ras Al Ain.

Beide Städte sind von zwei Seite eingeschlossen und die Verbindung Kobane – Tall Abayd gekappt.

Ein Damm südlich Ras Al Ain wird erobert.

Luftschläge auf Dämme und Bäckereien fordern ihren Tribut. Lebensmittelknappheit, 500.000 Menschen ohne Wasser und wenig Strom.

Keine große Änderungen der Frontlinien.

Qamishly wird massiv bombadiert.

Sit-In in Tall Abayd wird beschossen. Mindestens 10 Tote.

Zwei IS-Autobomben in Hasakeh. Eine an einer Tankstelle die andere vor einem IS Gefängnis. Es entkommen 5 Gefangene.

Zwei Autobomben in Qamishly vor einem Falafelrestaurant. Drei Fahrzeuge mit Munition stehen in der Nähe und explodieren auch. Dutzende Verletzte, Anzahl an Toten unbekannt.

Angriff des IS in Baghouz, dem Ort des Sieges über den IS in Der Ez Zor.

Bilanz des vierten Tages:

Durch den gezielten Beschuss ziviler Infrastruktur und Kriegsdrohungen verlassen die ersten Menschen Kobane.

Über 200.000 Menschen sind mindestens vertrieben.

Mindestens 45 Zivilisten tot, weit über 1.000 verwundet. Dutzende vermisst.

Mindestens 46 Verluste für die SDF seit Beginn der Offensive.

Stromausfälle nahezu überall im Norden. Wasserversorgung in einigen Städten ausgefallen. Ebenso Versorgung mit Brot.

Sich entwickelnder Aufstand des IS in Nordostsyrien.

mindestens 864 IS durch die Angriffe befreit.

Frankreich, Belgien, Niederlande, Finnland, Schweden haben Waffenexporte verboten. Deutschland eingeschränkt.

11.10: Flächendeckendes Bombardment auf Qamishly und Kobane.

Alle Angriffe bisher angewehrt, etwa 5 Dörfer stehen unter Kontrolle der TFSA und TSK.

Aufruf zur Blutspenden in allen Teilen Nordsyriens.

Truppen westlich des Euphrates beschiessen Hajin in Der Ez Zor, was erst Anfang des Jahres befreit wurde, mit Mörsern.

Weiterhin keine Erlaubnis für iranische Proxies + National Defense Forces den Euphrat zu überqueren.

QSD veröffentlichen Bilanz der ersten zwei Tage. 22 eigene Verluste, dem Feind zugefügte Verluste: 262 + 2 Panzer. Berichte sind aufgrund der Situation schwer zu bekommen und schwer zu verifizieren.

78 Ermittlungen gegen Internetnutzer in der Türkei wegen „Terrorpropaganda“.

Führende Parlamentarier im Europaparlament, wie Manfred Weber Chef der konservativen EVP fordert umfassende Sanktionen. Ebenso Grüne und Linke Abgeordnete.

In den Niederlanden werden Sanktionen geprüft.

Arabische Liga, bis auf Quatar, verurteilt die Offensive.

Weiterhin Unterstützung für die Offensive von USA und Russland.

US Truppen weiter in Nordsyrien, dürfen aber nicht helfen. Aktuell in Ain Al As, welches auch beschossen wurde.

Trump macht sich weiter zur Wurst und erklärt Hilfe für die Kurden sei nicht verpflichtend: „…sie haben uns auch nicht im zweiten Weltkrieg geholfen, sie haben uns auch am D-Day (Landung in der Normandie 1944) nicht geholfen.“

Aufstand in Al-Hol. 5 weibliche IS Mitglieder verhaftet. Situation unter Kontrolle.

10.10: Angriffe gehen unvermindert weiter. Bodentruppen werden bei Tall Abayd und Ras Al Ain eingesetzt und sollen die Städte einschließen.

Angriffe auf die Städte selbst scheitern, mehrere Fahrzeuge der Invasionstruppen werden zerstört.

Bodengewinne für die Türkei in den verlassenen Dörfer am Stadtrand.

Gefechte, die in der Nacht bei Derik, Kobane, Manbij (Nördlichen und Westlich) getobt haben stoppen, Hauptkampflinie seit 5 Uhr Tall Abayd und Ras Al Ain.

Erdogan droht bei Kritik an seiner Militäroperation, „die Tore zu öffnen und die Geflüchteten nach Europa zu schicken.“

Luftschlag auf zivilen Konvoy, 3 Menschen sterben viele weitere sind verletzt.

Krankenhäuser in Nordsyrien rufen zu Blutspenden auf, um die vielen Verwundeten zu versorgen.

2 Krankenhäuser sind nicht mehr funktional. Das Krankenhaus in Tall Abayd ist evakuiert  worden und das in Ral Al Ain von Geschossen zerstört.

Die Öl-Felder bei Al Rimelan brennen.

Wasserversorgung in Teilen unterbrochen, gezielter Beschuss von Wasserpumpen in Al-Hasekeh.

Bombardment auf Qamishly.

Demonstration in Tall Abayd wird beschossen.

Bilanz des zweiten Tages:

Angriffe westlich von Kobane wurden abgewehrt.

Immer wieder Gefechte rund um Manbij, allesamt abgewehrt.

Keine Gefechte heute rund um Derik.

Flächendeckende Bombardierung auf Qamishly tötet mindestens eine Mutter, ihren 10 Jährigen Sohn und verletzt die 4 jährige Tochter schwer. Dutzende Wohnhäuser zerstört.

Angriff der Türkische Armee auf Dirbesiye kann abgewehrt werden. Mindestens zwei Frauen im angrenzenden Til Tishrin werden getötet.

Ras Al Ain ist von drei Seiten eingeschlossen, da die Türkei 11 Dörfer erobert hat, Teile werden über Nacht zurückerobert. Ein Hinterhalt im Industriegebiet im Nordosten trifft die INvasionstruppen unvorbereitet. 9 Tote, dutzende Verletzte.

Die Invasionstruppen kontrollieren den Westzugang und Teile der Nordstadt. Die einzige Straße die noch offen ist, steht unter Beschuss von Scharfschützen die auf alles schießen.

Schwere Angriffe auf Tell Abayd werden abgewehrt, unzählige Gebäude zerstört. Türkische Armee westlich der Stadt. Eine Demonstration wird bombadiert, Verluste bisher unklar.

Vergeltungsschläge gegen die Türkei, Afrin und Euphrat Shield Gegend. Mehrere Anschläge, eine Autobombe in Al-Bab. HRE töten mehrere Besatzer in Afrin.

Luftschlag auf zivilen Konvoy südlich von Tell Abayd tötet eine ganze Familie.

Mindestens 14 Tote Zivilisten, darunter 4 Kinder. Mindestens 33 verletzte Zivilisten. Weitere SDF Verluste sind bisher noch nicht veröffentlicht worden.

Mindestens 70.000 Menschen bisher vertrieben.

Angriffe des IS in Der Ez Zor, zwei Männer werden verschleppt, gefoltert und getötet.

Brot wird im Norden knapp. Ebenso gibt es Probleme mit der Wasserversorgung.

Internet und Strom vorhanden, wenn auch schwach.

Bestätigung, dsas die Sham Front bei Tell Abayd eingesetzt wird und bereits plündert. Unter Ihnen Rami Dahsh, ehemaliges hochrangiges Mitglied des IS.

Schweden, Norwegen und Belgien verhängen Exportverbot für Waffen und prüfen weitere Sanktionen. Schweden will 10 Millionen Dollar für die AA/NES zur Verfügung stellen.

 

 

09.10: Um 15 Uhr MEZ, verkündet Erdogan den Beginn der Operation „Peace Spring“ zur Schaffung einer 30Km tiefen Pufferzone in Nordsyrien.
Plan ist es 1-2 Millionen Geflüchtete aus allen Teilen Syriens dort zwangsweise anzusiedeln, um das Gebiet ethnisch zu säubern. Die einheimische Bevölkerung und ihre Selbstverwaltung soll vertrieben werden und stattdessen ein Türkeitreues Regime errichtet werden, bezahlt durch EU und Deutschland.

Ab 15 Uhr bombadieren bis zu 200 türkische Kampfflugzeuge und Artillerie Ziele in Nordsyrien. Von Manbij über Kobane, Ain Aissa, Suluk, Tall Abayd, Qamishly bis nach Derik werden militärische Punkte, zivile Infrastruktur und sogar ein Gefängnis für IS-Gefangene getroffen.Es entkommen mehrere ISler.

Auch ein Damm im Nordosten wird getroffen, der zu brechen droht. Er versorgt etwa 2 Millionen Menschen mit Trinkwasser. Auch brennen bereits Ölfelder bei Al Rameleih, was einer ökologische Katastrophe gleich kommt.

Der IS greift einen Vorort in Raqqah an, wird aber zurück geschlagen.

Beginn eines Aufstandes in Al-Hol dem Hauptlager für IS-Gefangene. Etwa 70.000 sind hier inhaftiert. Seit Tagen gibt es Angriffe auf Wächter und Mitinsassen, die sich nicht der weiblichen Sharia Polizei des IS beugen wollen, der Hishba. Es brennen Zelte und mehrere Menschen sterben.

Durch die beginnende Testläufe für die Bodenoffensive bei Dirbesiye werden zahlreiche Truppen aus dem Süden wie Raqqah, Deir Ez Zor abgezogen, um die Verteidigung zu unterstützen.

In der Nacht vom 08.-09.10 kam es bereits zu 3 Selbstmordanschlägen und einem koordinierten Angriff von IS-Schläferzellen auf ein Gebäude der Sicherheitskräfte. 50 IS Mitglieder sind beteiligt und versuchen die Innenstadt unter ihre Kontrolle zu bringen. Der Angriff kann abgewehrt werden.

Gleichzeitig finden Angriffe in Tabqah weiter südlich statt.

Bilanz des ersten Tages:

14 Tote (9 Zivilisten / 5 Soldaten, davon 2 YPG, 1 Stammesmiliz, 2 SDF)

Dutzende Häuser unbewohnbar, ein Krankenhaus in Tall Abayd zerstört.

Fast flächendeckend Stromausfall und Ausfall der Telekommunikation.

Tell Abayd und Ras Al Ayn nahezu Menschenleer, entlang der Grenze werden die Dörfer verlassen.

Mehrere 100.000 auf der Flucht, die Straßen sind verstopft.

Proteste in Qamishly und Kobane gehen weiter.

Russland verstärkt Truppen in Tall Rifat (Shebha bei Afrin) und Manbij,

Amerikanische Truppen kriegen Order nicht zu helfen.

England und Frankreich haben weiterhin Truppen am Boden, rufen für 10.10 UN-Sicherheitsrat ein.

Finnland verbietet Waffenexporte an die Türkei.

Führende Republikaner und Demokraten vereinbaren umfassende Sanktionen gegen die Türkei, müssen aber noch verabschiedet werden.

Griechenland, Ägypten, Zypern, verurteilen gemeinsam die Offensive. Der Golfrat schließt sich an. Die Arabische Liga hat es bereits in Teilen.

Vergeltungsschläge überall in der Türkei im Grenzgebiet.

Der Aufstand in Afrin und den Euphrat Shield Gebieten geht weiter. 11 Autobomben in den letzten drei Tagen.

Cyperangriffe legen ANF und ANHA, Hawarnews lahm.

Gegen die Vorsitzenden der HDP wird wegen Terrorpropaganda ermittelt, ebenso gegen mindestens 21 Kurden, die an Friedenskundgebungen in der Türkei teilnehmen.

Weitere Menschen werden aufgrund von Social Media Posts oder Protest wegen Terrorpropaganda verhaftet u.a die 21 Kurden in Mardin.

 

 

Aktionen in Deutschland:

08.10: In Bielefeld, Lüchow und Nürnberg versammeln sich spontan Menschen und protestieren gegen den Angriffskrieg.

09.10: In Nürnberg kommen über den ganzen Abend insgesamt etwa 150-180 Leute zusammen.

Beginn der spontanen Versammlung ist 18 Uhr. Ab 20 Uhr führt eine Spontane Demonstration mit 60-70 Teilnehmer*innen zum Weißen Turm.

Es wird verabredet sich am Internationalen Tag X+1 also 10.10 zu beteiligen und sich wieder an der LoKi zu treffen.

10.10: Dritter Tag in Folge:  Kraftvolle Demonstration mit 400 Teilnehmer*innen zieht durch Nürnbergs Innenstadt.

Deutschlandweit Proteste gegen die Invasion.

In Fürth wird ab 16 Uhr in der Fußgängerzone Dreiherren Brunnen demonstriert.

11.10: In Nürnberg wird sich den vierten Tag in Folge um 18 Uhr an der LoKi getroffen.

12.10: Großdemonstration durch Nürnberg

13.10: Kundgebung vor dem Haupteingang Bahnhof in Nürnberg ab 16 Uhr. Etwa 250 Menschen sind bis Abends vor dem Bahnhof. Immer wieder Provokation von türkischen Nationalisten.

Polizei schickaniert im Anschluss Teilnehmer*innen.

https://anfdeutsch.com/aktuelles/ypg-fahnen-nach-protest-in-nuernberg-beschlagnahmt-14587

 

Linksammlungen:

https://anfdeutsch.com/aktuelles/demonstrationen-in-nuernberg-und-magdeburg-14559

https://anfdeutsch.com/aktuelles/berlin-tausende-fuer-rojava-auf-der-strasse-14566

https://anfdeutsch.com/aktuelles/zehntausende-in-deutschland-fuer-rojava-auf-der-strasse-14537

https://www.nordbayern.de/politik/kurdenvertreter-im-interview-wir-sind-hochgradig-emotionalisiert-1.9422904

https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/demo-gegen-rechten-terror-zog-durch-nurnberg-1.9420612

https://www.infranken.de/regional/nuernberg/demo-in-nuernberg-tuerkische-flagge-brennt-bei-protesten-immer-wieder-auseinandersetzungen;art88523,4487662

https://www.infranken.de/regional/nuernberg/nuernberg-demo-gegen-rechts-demonstranten-werfen-mit-steinen-nach-polizisten-ueberfallen-laden-und-schlagen-auf-kunden-ein;art88523,4490206

drucken | 9. Oktober 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Terminkalender

Samstag, 10.12.2022

Soliparty für Krisenproteste im Dezember

 Die Linke Party, Musikverein, Genug!Für Alle und das Krisenbündnis präsentieren gemeinsam:  
krisenFEST für Alle!
Die Soli-Party für die Plattform Genug! Für Alle und für die "Nicht auf unserem Rücken" - Demo des Krisenbündnis Nürnberg.
Samstag, 10.12.2022 | Kantine, beim Künstlerhaus, Königstraße 93, Nürnberg | Beginn 22 Uhr | Eintritt 4 - 8 € (Die Einnahmen gehen je zur Hälfte an Genug!Für Alle und das Krisenbündnis zur Deckung der Kosten für Demo und Aktionen)
Es wird ein wilder Ritt mit über 10 DJs, die sich in kurzen Sets die unterschiedlichsten Styles um die Ohren hauen werden. Mit dabei u.a. Comandante Manolo, Eve Massacre, Pallas Athene II, Deniz, X_Tar, Pindi, Pac Frizzante, Bananasplit. 
Winter 2022: Die Klimakatastrophe, Aufrüstung und Krieg, die fossile Energiekrise, die Preissteigerungen, die es immer schwerer machen, auch nur unsere Grundbedürfnisse zu erfüllen - kurzum : Dieser Kapitalismus ist die Krise, frisst uns auf,  zerstört den Planeten und verunmöglicht uns das gute Leben ür Alle. Doch das nehmen wir als radikale Linke nicht hin. Ob in antifaschistischen, antirassistischen, feministischen, antimilitaristischen oder Klimagerechtigkeits-Kämpfen gehen wir auf die Straße, in Widerstand und zivilen Ungehorsam. All das kostet Kraft und leider auch Geld.
Am Samstag, 10.12., laden alle Gruppen der Plattform Genug!Für Alle und des Krisenbündnisses in Nürnberg gemeinsam mit der Linken Party des Musikvereins zur großen Glitzer-Sause: Dem krisenFEST für Alle!
Die Deko des Abends wird glitzern! Zeig auch Du Dich von Deiner glitzernsten Seite: Hast Du ein wenig Glitzer zuviel, bring es mit und teil es mit Anderen.
Wir servieren Soli-Pfeffi am Schnapsstand für Alle! und dann mal LOS!
Für eine richtig GUTE PARTY FÜR ALLE, denn jede Revolution braucht auch gute Feste.
Macker, Sexist*innen, Stressmacher*innen & Rassist*innen bleiben draußen!
Davor: 3.12., 13h Genug! Für Alle, Aufsessplatz, Nürnberg.
Danach: Krieg und Krise, Nicht auf unserem Rücken, DEMO, 17.12., 14 Uhr, Plärrer, Nürnberg.
Freitag, 16.12.2022

Jahresendzeitgala der Antifa-Aktionskneipe

Die Jahresendzeitgala wird am Freitag, den 16.12. ab 19:00 Uhr stattfinden. Tickets könnt ihr euch auch im Stadtteilladen Schwarze Katze kaufen. 10 Euro Spendenempfehlung. Es ist wieder soweit... Die jährliche AAK Jahresendzeitgala steht wieder vor der Tür! Es wird neben einem veganen 3-Gänge-Menü und dem Jahresrückblick auch ein kulturelles Programm geben. Unter anderem eine Versteigerung, um etwas Geld für unsere politische Arbeit zu sammeln. Wenn ihr uns also unterstützen wollt, bringt viel viel viel Kleingeld (Euromünzen!) mit. Außerdem wären wir über Sachspenden sehr dankbar - kramt all eure "alten" Dinge mit Polit- bzw. Antifa-Bezug heraus. Das können bspw. Bücher, Poster, Shirts, Sticker, Tassen, Schlauchis, oder was auch immer Euch in die Hände fällt, sein! Dazu wird im Stadtteilladen "schwarze Katze" ein Karton stehen, in den Ihr die Spenden an den Öffnungen, z.B. montags bei der Vokü, reinlegen könnt.   Das offene Antifatreffen wird im Dezember daher ausfallen. Trotzdem einer der besten Abende uns kennen zu lernen! Wir bitten Euch zuvor auf Covid19 zu testen. Infos über die AAK:                         Infos über die Antifa-Aktionskneipe
Youtube | Instagram | antifaak161 (äääät) riseup.net
Was macht die Antifa Aktionskneipe?
Beispiele: Jahresrückblick 2021 / Satire zur Bundestagswahl / Podcast zum Tag gegen Gewalt an Frauen / Antifa-Stadtrundgang / Aktion gegen AfD Landtagswahlstand / Demo „Keine rechte Hetze in unserem Viertel!“ / Gemeinsamer Treffpunkt für revolutionäre 1.Mai-Demo / Aktion zum TagX NSU-Prozess / Aktion gegen CSU Parteitag / Aktion gegen AfD-Infostand / Fahrt zur Demo: Memmingen sieht rot / Alle Aktionen chronologisch auf der Redside Was ist die Antifa Aktionskneipe: Der rechte Vormarsch in der BRD geht weiter voran. Am offensten zeigt sich diese Entwicklung an den Wahlerfolgen der AfD und Gesetzesverschärfungen, wie die neuen Polizeiaufgabengesetze. Die Bundesregierung schaffte das Asylrecht quasi ab, sperrt Geflüchtete in Lager und schiebt in Kriegsgebiete ab. Parallel dazu werden täglich Menschen von Nazis und RassistInnen angegriffen. Überall formieren sich rechte Bürgerwehren und rechter Terror wird zu einer immer größeren Bedrohung. Deswegen gewinnt antifaschistischer Widerstand gegen diese Zustände an enormer Bedeutung. Wir wollen deutlich zeigen und klar machen, dass wir diese reaktionäre Offensive nicht unbeantwortet lassen. Wir lassen uns nicht durch Rassismus und Sexismus spalten, sondern müssen gemeinsam als unterdrückte Klasse für eine befreite Welt kämpfen. Wir müssen uns entscheiden, ob wir in einer Welt des Faschismus und Unterdrückung leben wollen oder in einer Welt der Solidarität und Gerechtigkeit. Wenn auch du die Schnauze voll hast und aktiv gegen Nazis und FaschistInnen werden willst, dann komm zur Antifa-Aktionskneipe! Jeden dritten Freitag im Monat ab 19:00 Uhr veranstalten wir ein offenes Treffen, mit dem Ziel, uns gemeinsam zu informieren, auszutauschen und aktiv zu werden. Lernen wir uns kennen, schließen wir uns zusammen und machen wir uns gemeinsam stark gegen Rassismus, Faschismus, Patriarchat und Kapitalismus!
 
Samstag, 17.12.2022

+++ SAVE THE DATE! +++

Folgende Terminankündigung hat uns erreicht und wir geben sie gerne an euch weiter:
Gegen Krieg und Krise:
Raus auf die Straße am 17.12.2022!
Haltet euch den Termin frei, damit wir im Dezember einen starken, widerständigen Auftritt mit allen linken und fortschrittlichen Kräften auf die Straße bringen!
Aber auch davor werden wir natürlich nicht ruhig sein, sondern die Zeit zum Mobilisieren nutzen. Achtet auf Aktionsankündigungen auf www.redside.tk, macht eigene Aktionen gegen Krise, Massenverarmung und Aufrüstung und bringt euch im Krisenbündnis ein! Krisenbündnis Nürnberg -gemeinsam kämpfen! Ihre Krise nicht auf unserem Rücken!
Samstag, 17.12.2022

Krieg und Krise: Nicht auf unserem Rücken gegen die Preissteigerungen gemeinsam auf die Straße!

Demonstration || Samstag, den 17.12.2022 || 14:00 Uhr || Plärrer || Nürnberg || gemeinsamgegenkrise.noblogs.org || Krieg und Krise: Nicht auf unserem Rücken gegen die Preissteigerungen gemeinsam auf die Straße! Wer in diesen Tagen im Supermarkt einkaufen geht, fragt sich, wie die lebensfremde Inflationsberechnung von 10% zu Stande kommt. Die Packung Nudeln, die stets für 0,39€ erhältlich war, kostet auf einmal 0,89€ (Stand September 22) - mehr als das Doppelte also. Und die Nudeln sind nur ein Beispiel: etliche Grundnahrungsmittel, Energiekosten, Mieten, die Preise kennen nur eine Richtung: steil nach oben. Unsere Löhne und andere Einkommen, wie Rente oder Grundsicherung steigen dagegen kaum bis gar nicht. Wer nicht reich ist, muss an irgendeiner Stelle Abstriche vornehmen oder das Ersparte antasten. Viele überlegen sich gut, ob sie heizen, duschen kürzer, achten beim Einkaufen noch mehr als sonst auf Sonderangebote oder es bedeutet sogar, dass der Kühlschrank am Monatsende leer bleibt. „Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an, und der Arme sagte bleich: ‚Wär ich nicht arm wärst du nicht reich.’“ B. Brecht Das alles ist kein Naturgesetz. Die Preissteigerungen sind nicht einfach eine zwingende Folge des Krieges in der Ukraine, wie es uns bürgerliche Politik und Medien einstimmig verkaufen. Es sind die Auswirkungen einer kapitalistischen Krise, die sich schon vor dem Krieg, ja vor der CoronaPandemie abgezeichnet hat. Und es sind Auswirkungen einer imperialistischen Politik, in der sich die Machtblöcke gegeneinander verschärft in Stellung bringen. In Zuge dessen schreitet auch die Monopolisierung voran, das heißt, große Konzerne schlucken oder verdrängen die Kleinen. Etliche Konzerne haben bereits während der Pandemie Rekordgewinne eingefahren und tun es auch aktuell. Lebensmittel-, Energie-, Öl- und natürlich Rüstungskonzerne verdienen fleißig an der Krise - und somit an uns. Wir zahlen und arbeiten für deren Profite - wir sterben in ihren Kriegen. An keiner Stelle wurde die Frage gestellt, ob nicht die Konzerne auf ihre Profite verzichten sollen. Nein, aber dass wir verzichten sollen, den Gürtel enger schnallen, das tönt uns von hochbezahlten Politiker*innen und Arbeitgeberverbänden entgegen, das wird uns als Normalität verkauft. Und im Kapitalismus, in dem es immer darum geht, dass Gewinne in private Hände einiger Weniger wandern während Risiken und Verluste von uns allen brav geschultert werden sollen, ist das auch so. Und dann wird uns auch noch erzählt, wir sollen keine zu hohen Lohnforderungen stellen um die Inflation nicht weiter anzuheizen! Was für eine Frechheit! Ein etwas anderer Wunschzettel... Alles für alle! Den Gefallen werden wir ihnen jedoch nicht tun! Ob wir auch diese Krise zahlen oder wie viel wir davon zahlen, ist genauso wenig ausgemacht wie die Frage ob wir uns als Lohnabhängige in ihren Kriegen aufeinanderhetzen lassen. Wir wissen: unter Kriegen und Sanktionen leiden nicht die Herrschenden, sondern die breite Mehrheit - sowohl in der Ukraine als auch in Russland. Ein Gaspreisdeckel im März nützt uns hier nichts! Der muss jetzt her! Wir brauchen eine automatische Anpassung aller Einkommen an die reale (!) Inflationsrate, Energiesperren wie auch Zwangsräumungen müssen sofort beendet werden. Statt weiter Spar-Druck auf Privathaushalte auszuüben, RWE, Vonovia und Co vergesellschaften und demokratisieren. Aber geschenkt bekommen wir hier nichts, sondern müssen uns alles erkämpfen. Und das heißt: streiken für höhere Löhne, protestieren auf der Straße aber auch solidarisch sein im Alltag, sich mit Nachbar*innen vernetzen, sich organisieren. Packen wir es an als ersten Schritt in eine Welt jenseits von Krieg, Kapitalismus und Profitstreben. Das Krisenbündnis Nürnberg ruft euch alle dazu auf, mit uns auf die Straße zu gehen!
Samstag, 17.12.22 14 Uhr, Plärrer