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Gostenhof liest: Stadtteilclub 28.12.19

Gostenhof liest: Stadtteilclub 28.12.19

Gostenhof liest || 28.12.19 || 19:30 Uhr || Stadtteilclub Reclaim Gostenhof || Schwarze Katze || Untere Seitenstr.1 || 90429 Nürnberg

19:00 bis 20:00 Uhr offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

Gostenhof liest aus der Nürnberger Krimireihe: ”Reichsparteitag”, ”Luftlage” und ”Verhandlung” von Martin Weiß Paschke Vor spannendem Krimihintergrund beschreibt Paschke das Alltagsleben in der Stadt Nürnberg während des 3. Reichs, die Wirkung des Faschismus auf das Verhalten der Nürnberger Bevölkerung, den Reichsparteitag 1938, Luftangriffe und den nach der Zerschlagung der faschistischen Herrschaft stattfindenden Nürnberger Kriegsverbrecherprozess.

und aus dem trashigen Gostenhofer Kriminalroman: ”Tod, Steine, Scherben” von Veit Bronnenmeyer zum Thema Gentrifizierung Hier werden wir einem Mord in der Gostenhofer Autonomenszene beiwohnen und den, sicherlich unfreiwillig trashig-urkomischen, bürgerlichen Phantasien über die Welt der Stadtteil Autonomen folgen. Es verspricht lustig zu werden.

Gostenhof liest heißt eine neue Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Gostenhoferinnen und Gostenhofer in unterschiedlichen Locations Literatur über unsere Stadt und im speziellen natürlich über unseren Stadtteil Gostenhof präsentieren werden. Vorgestellt werden Krimis, Biographien, Romane, Sach- und Geschichtsbücher, Reiseführer und Artikel. Beschrieben wird der Alltag der EinwohnerInnen, in Nürnberg und Gostenhof zu verschiedenen Zeiten. Es werden Geschichten aus Kämpfen der ArbeiterInnenbewegung, dem antifaschistischen Widerstand und dem lokalen Kampf gegen die Wiederbewaffnung erzählt. Geschichten über Frauen und Männer die in diesem Stadtteil lebten, liebten und für ein besseres Leben kämpften und sicherlich kommt auch der Spaß das eine oder andere mal nicht zu kurz.

Und so geht es nach dem 28.12.2019 vorerst weiter...
gostenhof liest am: 09.01.2020 um 19:30 Uhr im: Metroproletan Archiv & Bibliothek, Eberhardshofstr.11

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drucken | 20. Dezember 2019 | organisierte autonomie (OA)

Termine

Freitag, 07.08.2020

AAB-Solitresen zu Hausdurchsuchungen und vorübergehender Inhaftierung in Baden-Württemberg am Freitag 7.8. um 19 h

Bereits am 02. Juli 2020, gab es mehrere Hausdurchsuchungen in Baden- Württemberg. Es kam zu Beschlagnahmungen und DNA-Entnahmen, in mehreren Fällen sogar unter Zwang. Der Antifaschist Jo wurde in U-Haft genommen.

Unter anderem drangen schwer bewaffnete Einsatzkräfte in das linke Hausprojekt Lu15 in Tübingen ein. Grund war der Vorwurf des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung gegen einen der Bewohner, wofür ein Angriff auf Neonazis in Stuttgart Anlass geboten hatte. Wie bei einer solchen Maßnahme üblich wurden jedoch auch die restlichen Bewohner*innen seitens der Polizei schikaniert.

 Die Durchsuchung entbehrte darüber hinaus jeglicher Grundlage. Denn der beschuldigte Aktivist kann durch Bilder belegen, dass er zum fraglichen Zeitpunkt nicht in Stuttgart zugegen war. Die Hausdurchsuchung ist somit als reine Schikane zu bezeichnen. Ein sogenannter Erkenntnisgewinn zum Tatvorwurf war von vornherein ausgeschlossen.

 Besonders pikant ist, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Tobias Pflüger (MdB DIE LINKE) handelt. Trotz der belegbaren Unschuld des Genossen beschlagnahmte die Polizei mehrere seiner für diese Tätigkeit notwendigen Arbeitsmittel. Pflüger sprach daraufhin von einem Angriff auf die freie Ausübung seines Abgeordnetenmandats. Er forderte die sofortige Rückgabe des durch die Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Materials.

 Anja Sommerfeld, Mitglied im Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V., verurteilt das Vorgehen der Polizei. „Ganz offensichtlich fand die Durchsuchung der Lu15 in Tübingen wie auch der anderen .Objekte statt, ohne die eigenen aktuellsten Ermittlungsergebnisse zu berücksichtigen, oder sie wurden schlichtweg ignoriert. Es entsteht auch hier der Eindruck, dass der eklatante Eingriff in den privaten Lebensbereich der Aktivist*innen zur Einschüchterung dienen soll. Die Rote Hilfe verurteilt diese repressive Maßnahme und fordert die sofortige Einstellung der Verfahren, die Rückgabe der beschlagnahmten Gegenstände sowie die Freilassung des inhaftierten Aktivisten.“

Ein*e Genoss*in aus Stuttgart wird über die Hintergründe, die aktuelle Situation und Soli-Arbeit berichten. Auch eine Vokü findet statt auf dem Solitresen des AAB im Stadtteilladen „Schwarze Katze“, Untere Seitenstr. 1, am Freitag 7.8. um 19 h

Solitresen im Stadtteilladen „Schwarze Katze“,

Was war los

07.08.2005
Beim bisher gr??ten Bankraub Brasiliens und einem der gr??ten in der Geschichte ?berhaupt werden aus der Zentralbankfiliale in Fortaleza ?ber 150 Mio. Real (ca. 52 Mio Euro) gestohlen.