Update !!! +++Antifaschistische Kundgebung 11:45Uhr Sterntor/Graser Gasse+++ Gegenkundgebung zu Aktivitäten der CoronaleugnerInnen +++

Achtung neue Infos!!!

Ursprünglich hatte für den 3. Januar Querdenken911 zu einer Bundesweiten Demo in Nürnberg aufgerufen. Die Stadt nürnberg hatte die ursprünglich von den Querdenkern angemeldeten Demonstrationen verboten.

Inzwischen haben die QuerdenkerInnen ihr Klage gegen das Verbot verloren und haben ihre Großdemo abgesagt. Aber aus dem Querdenken911 Spektrum wird den Tag über zu Ersatzveranstaltung um 17:00 am Hauptmarkt aufgerufen und Mittags zu Spaziergängen in der Stadt aufgerufen. Deshalb Ruft das Antifaschistische Aktionsbündnis schon um 11:45Uhr zu einer Gegenkundgebung auf um den QuerdenkerInnen zu zeigen das sie nicht unwidersprochen in dieser Stadt auftreten können.

+++ Antifaschistische Kundgebung 3. Januar 11:45Uhr Sterntor / Grasergasse +++

Doch haben die letzten Großaufmärsche aus dem Querdenkenspektrum bewiesen dass trotzdem in letzter Minute Gerichte Großkundgebungen wie in Leipzig genehmigen. Die bayerischen Gerichte haben auch in der Vergangenheit immer wieder Verbote von Naziaufmärschen gekippt. Es ist deshalb möglich dass wenn die QuerdenkerInnen Klagen sollten Ihre Aktionen noch kurz vorher genehmigt werden könnten. Deshalb ruft das Antifaschistische Aktionsbündnis alle AntifaschistInnen weiterhin auf Wachsam zu bleiben und sich bereitzuhalten am 3. Januar auf die Straße zu gehen. Das Antifaschistische Aktionsbündnis bereitet für den Fall das die QuerdenkerInnen in der Innenstadt Aufmarschieren eine Gegenkundgebung vor. Andere antifaschistische Gruppen haben ebenfalls Gegenprotest in Planung.

Haltet euch auf dem Laufenden und seid bereit das Jahr 2021 antifaschistisch zu Starten!

Ein weiteres Mal wollen die QuerdenkerInnen ihre neoliberalen und kleinbürgerlichen Lügen zu verbreiten – Das wollen wir nicht unkommentiert stehen lassen. Spätestens die Ereignisse in Berlin und Leipzig haben gezeigt, dass wir ihre Auftritte hier nicht ignorieren dürfen. Das Querdenkennetzwerk ist Teil einer reaktionären, kleinbürgerlichen Bewegung. Die Nürnberger AkteurInnen glänzen ebenfalls mit fehlender Distanzierung gegenüber FaschistInnen und antisemitischen Verschwörungstheorien oder treiben diese aktiv voran. Sie fordern keinen sozialen Ausweg aus Pandemie und Wirtschaftskrise, sondern wollen zurück zur kapitalistischen Normalität. Ihr Begriff von Freiheit ist individualistisch – die Freiheit haben zu dürfen sich und andere anzustecken. Genauso wie wir dies reaktionäre „Bewegung“ ablehnen, stellen wir uns am 03. Januar auch gegen die staatliche Krisenpolitik. Während Konzerne mit Unsummen an Steuergelder gerettet werden, müssen unzählige ArbeitnehmerInnen, (Schein-)Selbstständige und KleinunternehmerInnen, sowie Kulturschaffende um ihr finanzielles Überleben fürchten. Zu Gunsten der Profite müssen sich PendlerInnen, Lohnabhängige, SchülerInnen, Geflüchtete, Obdachlose und besonders Angestellte der Pflege und Medizin unzureichend geschützt dem Virus aussetzen – während alle ihre sozialen Kontakte brav einschränken sollen.

Angesichts Krise und Pandemie fordern wir echte Solidarität und Zusammenhalt gegen die Herrschenden und ihren Kapitalismus! Kämpfen wir gegen Reaktionäre, AntisemitInnen und FaschistInnen – und für die soziale Revolution.

drucken | 30. Dezember 2020 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Terminkalender

Mittwoch, 16.06.2021

Protest am Tag der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) - Kundgebung am 16. Juni 2021

Kundgebung am Tag der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) || Mittwoch, den 16.Juni || 18.00 Uhr || Gewerbemuseumsplatz Am 16. Juni treffen sich die Gesundheitsministerinnen des Bundes und der Länder digital. Wir tragen den Protest in die Öffentlichkeit und konfrontieren die Politikerinnen mit unseren Forderungen. Für eine bessere Gesundheitsversorgung! Gute Pflege geht uns Alle an, denn sie betrifft Mitmenschen, Patientinnen und uns Beschäftigte. Krankenhaus- und Pflegekonzerne enteignen, Vergesellschaftung des Gesundheitswesens! Gesundheit statt Profit! Gesundheit ist keine Ware! - Gesundheitsversorgung muss wieder Daseinsvorsorge unter öffentlicher Verantwortung werden. Gewinne durch den Betrieb von Krankenhäusern müssen verboten werden. - Für eine kostendeckende Finanzierung statt Fallpauschalen!- Angemessene Personalbemessung und gerechte Bezahlung für alle Bereiche! - Eingliederung der Klinikservicegesellschaft KNSG! - Komplette Übernahme der Pflegekosten statt Teilkasko und Armutsrisiko Pflege! - Verbesserung der Gesundheitsausbildung! - gesunde Lebensbedingungen statt Ausbeutung bis zum Burn-Out! - verlässliche Arbeitszeiten und verbindliches Ausfallmanagement! - Ein Betrieb eine Belegschaft: Beendigung von Outsourcing von einzelnen Betriebsteilen zum Zwecke der Kostensenkung. Wir fordern die Wiedereingliederung des outgesourcter Bereich der KNSG. Aufruf der Initiative Gesundheit statt Profit, dem wir uns an dieser Stelle anschließen wollen. Beteiligt euch an der Kundgebung und unterstützt auch weiterhin die Beschäftigten der KNSG solidarisch in ihrem Kampf.
Samstag, 19.06.2021

Öffnet den Bolzplatz in der Austraße jetzt sofort! Kundgebung am Samstag, den 19. Juni ab 13 Uhr

Wir brauchen unsere Plätze, Parks und Freiflächen jetzt mehr denn je! Kinder und Jugendliche aus ArbeiterInnenvierteln haben so und so schon weniger Raum zur Verfügung als die aus den Reichenvierteln. Wenn die Stadt Nürnberg uns aber auch noch während einer Pandemie diese wenigen Plätze zu sperrt und wegnimmt, zeigen die Verantwortlichen von SPD und CSU ganz offen, wie egal ihnen unsere Interessen und Bedürfnisse sind! Das lassen wir uns nicht gefallen! Wir machen Druck, schließen uns zusammen und zeigen den Verantwortlichen gemeinsam die rote Karte! An die Adresse der Stadt: Öffnet den Platz sofort – wir können auch ohne Weichboden kicken – renoviert ihn im Winter schnell (zur Erklärung, Herr Vogel: das bedeutet NICHT zwei Jahre!), schafft schattige Plätze für ZuschauerInnen und kippt endlich das unsinnige Verbot, das Leuten über 18 Jahren das Spielen auf dem Platz verbietet! Wann? Kommt am Samstag, den 19.06. ab 13 Uhr zum Bolzplatz in der Austraße! Was? Kundgebung, Wassereis, Torwandschießen und Raum für eure Forderungen! Es freuen sich auf euch der Stadtteilclub Reclaim Gostenhof und die organisierte autonomie
Mittwoch, 14.07.2021

Radio Revolution im Juni 2021

Die Juniausgabe ist online! https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/sendung-radio-revolution-juni-2021/ Im Herbst 2019 berichtete Radio Revolution bereits von einer Wanderung der Antifa-Aktionskneipe zum KZ-Außenlager in Hersbruck und den Doggerstollen. Das Wetter wird endlich besser und bietet sich daher an, einen Ausflug in die Hersbrucker Schweiz mit Geschichte über Vernichtung und brutaler Ausbeutung zu verbinden. Am 9.Juni 2005 wurde İsmail Yaşar in der Scharrerstraße vom NSU ermordet. Anlässlich dieser traurigen Jährung gibt es eine Wiederholung des Beitrags über die Kontinuität rechten Terrors in Mittelfranken. Darüber hinaus könnt ihr die Shortnews und passende Musik hören! Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 14. Juli im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.
Montag, 02.08.2021

Personalausweis neu beantragen, jetzt!

Ab dem 02.08.2021 werden verpflichtend beim Beantragen eines Personalausweises Abdrücke beider Zeigefinger auf dem Chip des Ausweises gespeichert. Diese werden vorerst noch nicht zentral gespeichert. Dennoch bedeutet dies, dass ab August der Zugriff auf den Personalausweis genügt, um an unsere Fingerabdrücke zu gelangen. Es ist nicht auszuschließen, dass bereits vorher Fingerabdruckdaten von Aktiven an Überwachungsbehörden weitergegeben werden. Wir alle hinterlassen überall und dauernd Fingerabdrücke. Man kann sich leicht vorstellen, wie der Staat dies zur Begründung für weitere Ermittlungen heranziehen wird und auch welche Überwachungsmöglichkeiten sich hieraus ergeben. In der Vergangenheit hat sich mit jedem neuen Datensammelparagraphen gezeigt, dass überall, wo der Staat Daten erhebt, diese Daten Begehrlichkeiten von Überwachungsbehörden wecken. Selbst wenn der direkte Zugriff von Polizei und Geheimdiensten vorerst ausgeschlossen ist, wird erfahrungsgemäß einige Jahre später die Gesetzeslage so verschärft, dass Behörden Zugriff auf diese Daten erhalten und sie aktiv nutzen können. Deshalb: Lasst euch schnellst möglich einen Termin beim zuständigen Amt geben! Wenn ihr vor August einen neuen Personalausweis beantragt, könnt ihr der Pflicht für einige Jahre entgehen. Bei den Einwohnermeldeämtern muss sich aktuell auf Wartezeiten für einen Termin von 2-3 Monaten eingestellt werden. Es bleibt also keine Zeit zu verlieren! Lasst uns dem Staat nicht unsere Daten schenken! Die Geschichte wiederholt sich: Biometrische Ausweisfotos, die anfangs auch nur zur Authentifikation der Ausweise dienen sollten, werden mittlerweile bei gesichtserkennenden Kameras eingesetzt! Berichtet euren Genoss*innen und Freund*innen davon! Bleibt hartnäckig, bis sie sich um eine Neubeantragung kümmern! Gebt dem Staat keine Gelegenheiten, unsere Strukturen auszuspähen und zu kriminalisieren!