Diskussion: Kampf um ein solidarisches Gesundheitswesen

Diskussion: Kampf um ein solidarisches Gesundheitswesen

Veranstaltung am Mo, 29.03.2021, 19 Uhr

Man hat ihnen zu Beginn der Pandemie applaudiert, später Geschenke gemacht und sie für ihren Opferwillen über den Klee gelobt. Doch die GesundheitsarbeiterInnen wollen keinen Applaus, sondern das Ende eines profitorientierten Systems, das Gesundheit zynisch zur Ware macht.

Das war ihr Ziel in den Kämpfen und Streiks, die wir im Vorjahr erlebten und die darin gestellt Frage geht uns alle an.

Radio Z begleitete die Kämpfe im Gesundheitssystem und holt nun im Rahmen einer Veranstaltung GewerkschafterInnen und Aktivisten zur Debatte zusammen. Die Themen sind der Arbeitsalltag an deutschen Krankenhäusern, Perspektiven der Arbeitskämpfe in der Weißen Fabrik und Strategien zur Überwindung der Profitorientierung im Gesundheitssystem.

Auf dem Podium diskutieren:

Einladungsflyer: Download

Teilnahmelink:

https://verdi.webex.com/verdi/j.php?MTID=mda9daf0a9349a6fa26874a02bb9bf815

Spätestens die Covid-Krise hat die Frage auf­ge­wor­fen ob ein profitorientiertes Ge­sund­heits­sy­stem eine gute Gesundheitsversorgung ge­währ­lei­sten kann. Der neoliberale Umbau hat in den letz­ten Jahr­zehn­ten gefährliche Breschen ge­öff­net. Ohne den Wi­der­stand der Beschäftigten wä­ren die Kapazitäten, wie „Experten“ noch zu Be­ginn der Pandemie forderten, be­reits derartig he­run­tergefahren gewesen, dass spä­testens im De­zember die Versorgung zu­sam­men­gebrochen wäre.

Die Orientierung auf den Profit und vor allem das System der Fallpauschalen haben eine Situation ge­schaffen, in der die Beschäftigten am Limit ar­bei­ten und PatientInnen eine immer schlechtere Ver­sor­gung bekommen.

Die Beschäftigten im Gesundheitssektor haben seit langem davon die Schnauze voll. Sie fordern be­darfsgerechte Finanzierung der Kliniken, ver­bind­li­che Vorgaben für mehr Personal und wollen in ei­nem solidarischem Gesundheitswesen ar­bei­ten, das den Menschen dient. Trotz Pandemie lie­fer­ten sie 2020 einen starken Arbeitskampf. Or­ga­ni­sa­tio­nen entstanden und stellten klare po­li­ti­sche For­de­run­gen.

Können wir, die Erfahrungen aus der Pandemie im Rücken, einen erfolgreichen Kampf für ein so­li­dari­sches Gesundheitswesen jenseits der Markt­logik führen, der das Ende der neoliberalen Aus­richtung einleitet?

Diese Fragen diskutieren wir mit euch am 29.03.2021, 19 Uhr.

Teilnahmelink:

https://verdi.webex.com/verdi/j.php?MTID=mda9daf0a9349a6fa26874a02bb9bf815

drucken | 19. März 2021 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Terminkalender

Samstag, 01.10.2022

Auf die Straße gegen Krise und Krieg!

Am 1. Oktober auf die Straße gegen Krise und Krieg. Auf zur Mahnwache des Aktionsbündnis gegen Krieg und Hochrüstung! Danach gemeinsam zur Demo von #nichtallein Samstag | 1. Oktober | 11:30-12:30 | Lorenzkirche   Hier der Aufruf: Wir verurteilen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wie wir jeden Angriffskrieg verurteilen und stehen an der Seite aller Opfer dieses Krieges. Der bisherige Kriegsverlauf zeigt, immer mehr Waffen verlängern nur das Leid und Sterben. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich durch Waffenlieferungen, Ausbildung ukrainischer Soldaten im Westen und Bereitstellen von westlichen Geheimdienst- informationen für das ukrainische Militär der Krieg immer mehr zu einem Waffengang zwischen Russland und NATO entwickelt. Sanktionen zum Wohle der Menschen beenden Auch die Sanktionen gegen Russland beenden offenkundig den Krieg nicht. Sie sind vielmehr Teil einer gefährlichen Eskalationsspirale und treiben mit den zu erwartenden Gegensanktionen die Preise, vor allem für Energie und Lebensmittel, nach oben. Der Krieg wird für die meisten Europäer*innen ökonomisch ein Desaster. Für die Menschen des sogenannten „Globalen Südens“ werden die Folgen noch brutaler sein. Steigende Preise auf Grundnahrungsmittel bedeutet dort Hunger, mit der Folge, dass noch mehr Menschen ihre Heimat verlassen müssen 100 Milliarden für unsere Zukunft statt für Waffen Kurz nach Beginn des Krieges verkündete Bundeskanzler Scholz eine „Zeitenwende“ und das bisher größte Aufrüstungsprogramm für unser Land. Kernpunkt ist das ins Grundgesetz geschriebene „Sondervermögen Bundeswehr“ in Höhe von hundert Milliarden EUR. Dabei ist die Bundesrepublik bereits jetzt weltweit an 7. Stelle bei den Rüstungsausgaben. Somit besteht die akute Gefahr, dass die BRD aktiv mithilft eine neue Rüstungsspirale in Gang zu setzen. Das ist äußerst gefährlich. Außerdem wird doch dieses Geld bei uns und weltweit dringend zur Lösung der anstehenden Zukunftsaufgaben benötigt.
Samstag, 01.10.2022

01.Oktober Kundgebung und Demonstration für bezahlbare Lebensmittel und Heizung

An diesem Samstag, den 1. Oktober veranstaltet „nicht allein! Initiative soziale Sicherheit“ eine Demonstration unter dem Motto „Für bezahlbare Lebensmittel und Heizung“. Angesicht der immer heftiger werdenden Inflation, der Abwälzung der Krisenkosten auf die Rücken der Lohnabhängigen (wie etwa durch die sogenannte „Energie-Umlage“) und den damit verbundenen Erhöhung unserer Lebenserhaltungskosten wollen wir uns dieser notwendigen Initiative anschließen und dabei betonen, dass die Krise keine Ausnahmeerscheinung im Kapitalismus, sondern eine zwangsläufige Erscheinung der kapitalistischen Wirtschaftsweise ist. Dementsprechend werden wir dort für eine Überwindung der Verhältnisse, die schon immer Krise, Ausbeutung und soziale Ungleichheit bedeutet haben einstehen und für eine Perspektive jenseits von Privateigentum und Profit werben. Kommt am Samstag den 01.Oktober gemeinsam mit uns auf die Straße. Zeigen wir gemeinsam, dass wir nicht bereit sind die Krisenkosten der Herrschenden zu tragen und dass wir für eine Zukunft ohne Lohnarbeit, Kapital und Krisen kämpfen! Wir treffen uns am Demoauftakt um 14 Uhr auf dem Nelson-Mandela-Platz!
Montag, 03.10.2022

Preise runter - Einkommen rauf! - Infokundgebung 03.Oktober - 15:00 Uhr Jamnitzer

Preise runter - Einkommen rauf! || Infokundgebung || 03.Oktober || 15:00 Uhr || Jamnitzer +++ steigende Energiepreise +++ Inflation +++ Hohe Miete +++ Steigende Lebensmittelpreise +++ Niedrige löhne?! +++ Lasst uns protestieren, quatschen und austauschen! 03. Oktober, 15:00 Uhr am Jamnitzerplatz! Wer Essen hat, das nicht gebraucht wird, bringt es mit, wer Essen braucht kommt vorbei und nimmt sich was. Raus aus der Vereinzelung, schließen wir uns zusammen! ... denn "alleine bin ich machtlos" dachten sich hunderttausende! - Fällt bei Regen aus -