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Über 1800 AntifaschistInnen auf der Straße gegen AfD und Coronaleugner

[1]Am heutigen Sonntag demonstrierten bis zu 1.800 Menschen unter dem Motto „Rechter Hetze und Verschwörungsmythen entgegentreten – Für eine antikapitalistische Perspektive auf Krise und Pandemie“. Aufgerufen hatten das Antifaschistische Aktionsbündnis (AAB) und die Organisierte Autonomie (OA). Dazu waren auch aus mehreren bayrischen Städten Leute angereist.

Um 13 Uhr versammelte man sich am Nürnberger Plärrer, Ecke Gostenhofer Hauptstraße. Dort hielten mehrere Organisationen Reden. Es sprachen das AAB, die OA, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) und die Antifa-Aktionskneipe.

Nach einem kurzen Auftakt wurde sich als Demonstrationszug aufgestellt und man zog unter lauten, antifaschistischen Sprechchören los. Mit Parolen wie „Gegen das Konstrukt aus Volk, Nation und Rasse – Für uns gibt‘s nur ein – Klasse gegen Klasse“ wurde der klassenkämpferische, revolutionäre Charakter der Demo unterstrichen.

Vom Plärrer aus ging es zum Hauptbahnhof und von dort zur Kundgebung des Nürnberger Bündnis Nazistopp. Die Kundgebung von Nazistopp fand in der Marienstraße in unmittelbarer Nähe der AfD Kundgebung statt. Dort schloss sich der Demozug den bereits protestierenden AntifaschistInnen an. Im Verlauf des Nachmittags verirrten sich immer wieder rechte Grüppchen in die Nähe der antifaschistischen Kundgebung und wurden von dort verwiesen.

Außerdem zeigte die bayrische Polizei mal wieder, was sie von AntifaschistInnen hält, als sie ohne Grund eine größere Gruppe GegendemonstrantInnen vom Rest der Kundgebung abschnitt und unter Schubsern, Schlägen und Tritten abdrängte. Im Anschluss wurden die Personalien der Angegriffenen fest gestellt, als Grund hierfür wurde angegeben, dass Straftaten statt gefunden hätten.

Gegen 17 Uhr lösten sich die Kundgebungen auf, die der Rechten waren mittlerweile beendet. Wir ziehen an dieser Stelle ein positives Fazit. Es konnten sehr viele Leute insbesondere gegen die AfD und für eine solidarische, antikapitalistische Perspektive auf Krise und Pandemie mobilisiert werden. Wir bedanken uns bei allen, die heute mit uns auf der Straße waren!

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