18.03.22 – Nachbericht

18.03.22 – Nachbericht

Wieder ein 18.03 vorbei, wieder einmal zur Solidarität mit den gefangenen Genoss*innen aufgerufen. Die Transpis sind aufgeräumt, zahlreiche Postkarten und Soligrüße verschickt und damit Zeit für einen Nachbericht der gestrigen Kundgebung.

Auch in diesem Jahr gingen deutschlandweit wieder tausende Menschen für die politischen Gefangenen auf die Straße. Und auch in Nürnberg fand am 19.03 eine Kungebung am Jakobsplatz statt.

Neben regem Publikumsverkehr fanden sich auch zahlreiche Vertreter*innen linker Gruppen auf dem Platz ein. Vom Motorradclub Kuhle Wampe bis zur türkischen Linken waren viele Gruppen vertreten. Dieses Jahr waren wir leider etwas kleiner als im letzten Jahr, was u.a sicherlich der anhaltenden Coronawelle, den kriegsgebundenen Kapazitäten, wie auch der neuen Örtlichkeit geschuldet war. Dennoch war die Kundgebung ein Erfolg und wir freuen uns, auch nächstes Jahr wieder den 18.03 zu begehen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass es sich trotz all dieser Widrigkeiten für unsere Gefangenen mobilisieren lässt. In unserer Bewegung wächst die Sichtbarkeit der politischen Gefangenen, was sicherlich ein Erfolg der nun seit etlichen Jahren stattfinden Veranstaltungen ist.

 

Besonders gefreut hat uns, dass wir zahlreiche Grußworte aus ganz Deutschland erhalten haben und wir als Stimme für die Gefangenen fungieren konnten. So konnten die Anwesenden Grüße und Einschätzungen von: Ella, Lina, Jan, Dy, Findus, Mirza, Merdan, Thomas Meyer Falk und den Solidaritätsorganisationen rote Hilfe, wie auch azadi hören oder lesen.

Wie immer, haben wir ein Postkartenschreiben für die Gefangenen organisiert und freuen uns, dass deutschlandweit in den nächsten Tage zahlreiche Grüße und Wünsche aus Nürnberg ankommen werden.

Besonderer Dank gilt dem Solikreis Jamnitzer, wie auch Partizan mit denen wir die Veranstaltung organisiert haben.

 

Für uns steht fest: der 18.03 war ein Erfolg und nächstes Jahr wird er noch größer werden.

Schließen möchten wir nicht mit einer Phrase, sondern mit den Worten des inhaftierten Genossen Mirza. Wir können uns dem aus ganzem Herzen anschließen:

Nach der Dunkelheit kommt das Licht. Eines Tages, wird sich dieses Licht auf die ganze Menschheit ausbreiten. Sie mögen mir meine Zeit stehlen, aber ich werde nicht zulassen, dass sie etwas anderes von mir stehlen. Tausend Grüße an diejenigen, die für ein würdiges Leben in Freiheit kämpfen.“

 

Weitere Bilder und ein Nachbericht zur Freiheit für alle politischen Gefangenen Demo in Augsburg hier.

 

 

drucken | 20. März 2022 | Rote Hilfe - OG Nürnberg