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Antifa-Aktionskneipe im Mai

Antifa-Aktionskneipe im Mai

Freitag 20.5.2022 | 19 Uhr Offenes Antifatreffen | 20 Uhr interaktiver Vortrag | Stadtteilladen Schwarze Katze, untere Seitenstrasse 1 NBG

Der Krieg in der Ukraine hat das Thema Aufrüstung wieder in den politischen Diskurs gebracht. Nun möchte die deutsche Regierung die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro hochrüsten. Aber was bedeutet das jetzt genau, welche Folgen hat eine solche Entscheidung, und was hat das mit Antifaschismus zu tun? Wir, von der Antifa-Aktions-Kneipe, wollen uns die nächsten Wochen und Monate mit solchen Fragen auseinandersetzten und vor allem das Thema Militarisierung genauer in den Blick nehmen. Wir starten an der nächsten Kneipe mit einer Auftaktveranstaltung, an welcher wir uns mit euch zusammen den Begriff „Militarisierung“ genauer ansehen wollen. Dies geschieht in Form eines interaktiven Vortrages: Ihr bekommt einen kleinen Input, wir diskutieren über den Begriff „Militarsierung“ und sammeln Themen, die wir in nächtster Zeit bearbeiten können.

Also kommt vorbei! Danach besteht die Möglichkeit bei leckerem Essen gemeinsam zusammen zu sitzen, zu diskutieren und sich kennen zu lernen.

Infos über die Antifa-Aktionskneipe

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Was macht die Antifa Aktionskneipe?
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drucken | 15. Mai 2022 | organisierte autonomie (OA)

Revolutionärer 1. Mai 2022: Über 2.500 demonstrieren gegen Krieg, Aufrüstung und für die soziale Revolution!

Mehr als 2.500 Menschen beteiligten sich an der diesjährigen revolutionären 1. Mai Demonstration. Die Auftaktkundgebung startete um 11:30 in der Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße. Viele der über 30 Gruppen des 1. Mai Bündnis hielten am Auftakt reden.

Inhaltliches Hauptthema in diesem Jahr war klar der Krieg in der Ukraine. Hier wurde sich in verschiedenen Beiträgen für eine klare Absage an imperialistische Aggression seitens Russlands aber auch gegen Waffenlieferungen und eine Befeuerung des Konflikts durch NATO-Staaten stark gemacht. Diese inhaltlich klar antimilitaristische Stoßrichtung wurde auch durch verschiedene Schilder sowie das Hochtransparent im Frontblock mit dem Schriftzug „No War but Classwar“ untermalt. Auch die Sprechchöre der Demonstration grenzten sich klar ab, sowohl von Putin als auch der NATO. Parolen wie „Klasse gegen Klasse, Krieg dem Krieg – Kampf dem Kapital bis der Frieden siegt“ oder auch „Hoch die Internationale Solidarität“ machten deutlich, dass man in diesem, sowie allen anderen Kriegen, keine Konfliktpartei unterstützt, sondern solidarisch mit der internationalen Arbeiter*innenklasse ist und gemeinsam für ein Ende aller Kriege kämpft.

Abgesehen vom Frontblock zeigten außerdem ein Kinder- und Jugendblock der Falken, ein feministisch-antimilitaristischer Block, sowie ein Block linker kurdischer und türkischer Gruppen die Vielfalt der linken Bewegung in Nürnberg.

Die Bullen versuchten derweil die Demonstration zu behindern, wo sie nur konnten. Der Zug wurde wiederholt gestoppt, mit der Begründung die Seitentransparente wären zu nah zusammen. Trotz alledem ließ es sich der Frontblock nicht nehmen, die kämpferische Stimmung wiederholt durch Rauchtöpfe zu untermalen, außerdem wurde mit einem Hochtransparent auf die politischen Gefangenen unserer Bewegung (wie Jan, Lina, Jo und Dy) aufmerksam gemacht. Anders als in den Jahren zuvor, begleiteten die Cops die Demonstration auch bis ins Viertel Gostenhof.

Trotzdem erreichte man das internationalistische Straßenfest dann ohne Bullenbegleitung. Die Demonstrationsteilnehmer*innen konnten sich am Fest direkt mit allem was das Herz begehrt versorgen. Außerdem wird im Verlauf des Abends auch für politisches und kulturelles Programm gesorgt. So treten auf dem Straßenfest die lokalen Musikgruppen Endlich Schlechte Akustik, Hypaaktiv+, Bibi Blockwart und Extra Ordinär auf. Außerdem werden auf dem Fest noch bis in den Abend etliche Infostände, politische Ausstellungen und Kinderbetreuung angeboten.

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drucken | 1. Mai 2022 | organisierte autonomie (OA)

Übergabe an den Stadtrat – N-ergie und co zur Kasse bitten!

Am Mittwoch den 27. April haben wir in unserer Abschlussaktion unsere Forderungen sowie die Ergebnisse unserer kleinen Umfrage der Stadträtin Marion Padua von der ‚Linken Liste‘, vor der Stadtratssitzung, übergeben.  Auch die N-Ergie hat unsere Forderungen an die Fassade geklebt bekommen. Bleibt auf dem laufenden: reclaim.gostenhof

Auch weiterhin gilt: Keine Nachzahlungen! Keine Sperrungen! Energiepreise runter!

drucken | 29. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

N-Ergie und Co zur Kasse bitten! – Artikel erschienen im Autonomie Magazin

Artikel erst-veröffentlicht im Autonomie Magazin

Warum die Kampagne „N-Ergie und Co zur Kasse bitten!“

Alles wird teurer: steigende Mieten, Lebensmittelpreise, Inflation und dann auch noch die Energiepreise. Das Leben wird für die Mehrheit der Menschen immer teurer während die Einkommen stagnieren und wir somit immer weniger in der Tasche haben. Selbst kleinere Lohnerhöhungen müssen mühsam erkämpft werden und werden von der Inflation und den Preissteigerungen sofort aufgefressen. Jedoch wird das von vielen Menschen schicksalsgleich hingenommen. Es herrscht kollektive Ratlosigkeit oder die Teuerungen werden nicht thematisiert weil häufig eine Scham dahinter steht, man sei selbst Schuld, habe individuell versagt, wenn man diese Steigerungen nicht mitgehen kann. Hinzu kommt seit Kriegsausbruch, dass die Preissteigerungen als unbeeinflussbare Verkettung von Ereignissen dargestellt werden. Sich zu wehren, das Thema in eine kollektive Debatte zu bringen, die Verantwortlichen und die Profiteure zu benennen und unter Druck zu setzen: Das sind die Ziele der Kampagne, die die organisierte autonomie und der Stadtteilclub reclaim Gostenhof Anfang des Jahres ins Leben gerufen haben. (mehr …)

drucken | 26. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Heraus zum Revolutionären 1. Mai! – Aufruf der Antifa-Aktionskneipe

Revolutionäre 1.Mai Demo |11:30Uhr | Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße

Internationalistisches Straßenfest | 14:30Uhr | Müllnerstraße

Sie sagen du musst Leistung bringen, um was wert zu sein, um glücklich zu sein. Aber der Leistungsdruck in den Schulen macht krank und führt zur ständigen Selbstoptimierung, was sich häufig in psychischen Erkrankungen niederschlägt.

Sie sagen du musst dich nur genug anstrengen, um Erfolg zu haben. Tatsächlich ist aber vor allem deine soziale Herkunft ausschlaggebend dafür, ob du in der Schule erfolgreich bist oder nicht. Sind deine Eltern arm und sprechen kein deutsch, kannst du deine Empfehlung für das Gymnasium meist vergessen. Chancengleichheit gibt es faktisch nicht in Deutschland!

Sie sagen, man müsse neue Waffen kaufen und die Bundeswehr stärken. Doch an ihren Kriegen verdienen nur die Rüstungsfirmen und Waffenhersteller, während die Bevölkerung leidet. Im Mittelmeer ertrinken die Menschen, die ein besseres Leben in Europa suchen, während die Festung Europa immer stärker ausgebaut wird.

Sie sagen, ihr müsst nachhaltig konsumieren, um das Klima zu retten. Doch in Wahrheit verursachen allein 100 Unternehmen 70 % aller CO2-Emissionen. Was den Planeten wirklich kaputt macht, ist ein auf Leistung getrimmtes Wirtschaftssystem, das ständig mehr braucht: mehr Wachstum – mehr Konsum – mehr Geld. Du als einzelner Konsument/einzelne Konsumentin, entscheidest hingegen gar nichts.

Lasst uns gemeinsam diesen Scheiß beenden! Ein System, das Menschen ertrinken lässt, den Planeten zerstört und durch Kriege Geld verdient, ist es nicht wert gerettet oder erneuert zu werden – es gehört abgeschafft! Die Menschen sind eingeteilt in die vielen, die nichts haben, die arbeiten gehen müssen in Betrieben oder sonstwo – und die wenigen, denen die Betriebe gehören und die den Gewinn einfahren. Während der Corona-Pandemie sind die Reichen noch reicher, und die Armen noch ärmer geworden. Darum lasst uns zusammen stehen, als all jene Menschen, die nicht von Krisen profitieren, sondern sie zuallererst abbekommen! Lasst uns zusammen die Straße nehmen am 1. Mai! Für die soziale Revolution!

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Mobivideo zum revolutionären 1. Mai 2022

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Starke Beteiligung am Antikapitalistischen Block auf dem Ostermarsch

Am Ostermontag gingen etwa 600 Menschen in Nürnberg gegen Krieg, Militarismus und Imperialismus auf die Straße. An dem Zug aus der Nürnberger Südstadt, vom Korpernikusplatz,  beteiligten sich zahlreiche Linke und revolutionäre Gruppen und Organisationen. Das Bündnis Gemeinsam Kämpfen – Ihre Krise nicht auf unserem Rücken rief zu einem Antikapitalistischen Block am Kopernikusplatz auf. Über 200 Demonstranten aus verschiedenen Organisationen schlossen sich dem Block an. Der Lautstarke Antikapitalistische Block setzte ein entschlossenes Zeichen gegen Krieg, Militarismus und Imperialismus. Die nächste Gelegenheit gegen Krieg und Imperialismus auf die Straße zu gehen ist die revolutionäre 1.Mai Demo um 11:30 Uhr Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstr. in Gostenhof. Schließt euch uns an!

Im folgenden dokumentieren wir die Rede des Krisenbündnis auf dem Ostermarsch:

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Krisenbündnis: Zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine – Heraus zum Ostermarsch!

Treffpunkte für den antikapitalistischen Block:
– Ostermontag 13:30 Uhr Stadtteilladen Schwarze Katze
– ab 14 Uhr am Transparent des Krisenbündnis am Kopernikusplatz

Der Aufruf zum antikapitalistischen Block am Ostermarsch wurde vor dem Angriff auf die Ukraine beschlossen. Um diesen neuen Entwicklungen Rechnung zu tragen ist es notwendig, eine Aktualisierung vorzunehmen.

Die befürchtete Eskalation zum offenen Krieg ist mit dem russischen Angriff eingetreten. Ein Krieg, der Tausende von Opfern auch unter der Zivilbevölkerung fordert. Keine Seite in diesem Konflikt vertritt unsere Interessen, die Interessen der Arbeiter*innenklasse. Sowohl die NATO als auch Russland haben in den vergangenen Jahren ihre Militärpräsenz in Osteuropa und im Schwarzen Meer erhöht. Vor der jetzigen Eskalation kam der seit 2014 andauernde Bürgerkrieg in der Ostukraine – und seit 2015 hat die BRD als Garantiestaat des Minsk II-Abkommens nichts zu dessen Umsetzung beigetragen. Vielleicht hätte damit der aktuelle Krieg verhindert werden können.

Wir meinen, dass das Problem jedoch ein grundsätzliches ist: Krieg ist die gewaltsame Durchsetzung der kapitalistischen und imperialistischen Interessen der Staaten. Imperialistische Staatenkonkurrenz bedeutet permanenter Kampf, um Absatzmärkte, Rohstoffe, Einflussgebiete usw. Dieser permanente Kampf läuft tendenziell immer auf einen Krieg der imperialistischen Mächte zu. Wir sind gegen den Krieg, gegen jede imperialistische Bedrohung und Aggression! (mehr …)

drucken | 12. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Als Klasse kämpfen – Raus zum revolutionären 1. Mai in Nürnberg – Stadtteilafuruf

Die Lage für uns, die Mehrheit der Menschen in der Gesellschaft, ist auch im Jahr 2022 keineswegs besser geworden. Im Gegenteil seit mehr als einem Jahrzehnt folgt Krise auf Krise und die Verhältnisse spitzen sich immer weiter zu. Wirtschaftskrise, Klimakrise, Pandemie, Inflation und Krieg, all diese Erscheinungen sind kein Zufall oder Betriebsunfall, sondern die logische Folge des Kapitalismus als weltweites Gesellschaftssystem, in dem die absolute Mehrheit der Menschen gezwungen ist, für die Profite der Unternehmen und Konzerne arbeiten zu müssen, um ihre Existenz zu sichern. Für uns als lohnabhängige Klasse ist der Kapitalismus eine einzige Krise, die im Alltag für uns immer spürbarer wird. Es ist immer wieder dasselbe Lied, das die Herrschenden spielen und in der Bundesrepublik Deutschland von der sogenannten Ampelregierung konsequent fortgesetzt wird. Die nationale Einheit wird beschworen, wir sollen den Gürtel enger schnallen während Unternehmen und Konzerne ihre Profite auf unsere Kosten weiter ausbauen und ihren gnadenlosen Klassenkampf von oben gegen uns führen. 500 Mrd. € für die Banken, 250 Mrd. € für Lufthansa und die deutsche Autoindustrie, zuletzt 100 Mrd. € für die Aufrüstung der Bundeswehr um deutsche Kapitalinteressen in aller Welt durchsetzen zu können. Das alles bezahlen wir und das nicht nur mit unseren Steuergeldern, sondern auch mit Kurzarbeit, Entlassungen, Arbeitszeitverdichtung, Einsparungen im gesamten Sozialsystem, stagnierenden Löhnen und einem maroden Gesundheitssystem. Für uns gibt es steigende Mieten, enorme Teuerungen bei Lebensmitteln, Gas und Benzin. Obwohl der größte Teil der Umweltverschmutzung von den Reichen und subventionierten Konzernen ausgeht, wird so getan als würden CO2 Steuer und Frieren im Winter die Klimakatastrophe stoppen, die sie verantworten. Es sind ihre Krisen, die wir bezahlen sollen, ihre Kriege, in denen wir uns aufeinander hetzen lassen sollen. Immer mehr Menschen entscheiden sich aber für etwas anderes: sie streiken für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, gehen gegen die Klimakatastrophe oder gegen imperialistische Kriege auf die Straße, sie wollen Immobilienkonzerne enteignen und kämpfen für die Freiheit und Gleichheit aller Menschen. All diese Kämpfe bringt der 1. Mai seit über hundert Jahren zusammen. Sei auch du dabei, wenn wir am revolutionären 1. Mai 2022 auf die Straße gehen – als eine Klasse in all unserer Unterschiedlichkeit – geeint im Interesse des Kampfes für eine Welt jenseits des Kapitalismus, seiner Krisen und Kriege. Hoch die internationale Solidarität!

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Antifa-Aktionskneipe im April

Antifa-Aktionskneipe im April

Freitag 15.4.2020 | 19 Uhr Offenes Antifatreffen | 20 Uhr Vortrag

Dieses Mal gibt es einen kurzen Überblick, was am 1.Mai in anderen Städten und Ländern passiert. Außerdem ist Premiere unseres Mobi-Videso für den revolutionären 1.Mai in Nürnberg. Wie immer beginnt die Antifakneipe mit dem offenem Antifatreffen, an dessen Anschluss der Vortrag statt findet. Wir planen am Treffen Aktionen wie unseren gemeinsamen Ausdruck auf dem anstehenden Ostermarsch, oder unsere Aktivitäten zum 1.Mai.

Danach besteht die Möglichkeit bei leckerem Essen gemeinsam zusammen zu sitzen, zu diskutieren und sich kennen zu lernen. Kommt vorbei!

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drucken | 11. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Endlich wieder Jamnitzer Platz – Das Viertel hat seinen Platz zurück

Endlich wieder Jamnitzer Platz – Das Viertel hat seinen Platz zurück

Nach nun fast einem Jahr Schließung des Jamnitzerplatzes wurde dieser endlich für NutzerInnen freigegeben. Bis dahin war es ein langer Weg. Ursprünglich sollte der Platz vergangenen Herbst noch im Jahr 2021 fertiggestellt werden, jedoch wurde seitens der Stadt Nürnberg gleich mehrfach die Eröffnung verschoben. Das kein Verlass auf die städtischen Zusagen ist, zeigte sich schon daran, dass es vor Beginn der Umbauarbeiten noch hieß, der Platz werde Stück für Stück teilsaniert. (mehr …)

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Als Klasse kämpfen! Heraus zum revolutionären 1. Mai 2022!

Demonstration || 1.Mai || 11:30 Uhr || Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße || Straßenfest || 14:30 Uhr || Müllnerstraße || Nürnberg

Eine Katastrophe jagt die nächste: Eine Pandemie, die nicht sinnvoll bekämpft wird; die Klimakatastrophe, welche unsere Existenz bedroht und nun Krieg in der Ukraine. Die Antwort darauf von Kapital und Politik ist ein knallhartes weiter so. Die bürgerlichen Regierungen sind nicht fähig, die Probleme der Welt zu bekämpfen. Nur eins ist klar: Die Profite der Konzerne sprudelten in den letzten Jahren immer weiter. So zeigt sich, was im allgemeinen Bewusstsein oft ins Hintertreffen gerät. Die Krise des Kapitalismus schreitet voran. Krise folgt auf Krise folgt auf Krise. Armut ist in Deutschland ein immer stärkeres Problem und der Lebensstandard sinkt immer weiter, da die Löhne im Schnitt gleich bleiben oder die Reallöhne durch die steigende Inflation faktisch sinken. Die imperialistische Konkurrenz zwischen China, USA, Russland und der EU sorgt für Krieg und Fluchtbewegungen. Irrationalismus und Faschismus gewinnen immer mehr an Einfluss und präsentieren sich als falsche Alternativen. Die von Menschen verursachte globale Klimakatastrophe ist längst im Alltag angekommen und die bereits spürbaren Auswirkungen lassen ahnen, was noch droht, sollte nicht entsprechend gehandelt werden. Die Lage verschärft sich für die Menschheit.

Ursache ist der Kapitalismus, ein Wirtschaftssystem, das die Gesellschaft teilt in die Wenigen, die Fabriken, Land und anderes Kapital besitzen und den übergroßen Teil derer, die nichts besitzen als ihre Arbeitskraft, die sie verkaufen müssen.

Und das sind wir, die Arbeiter*innenklasse, die ausgeschlossen ist vom Reichtum, den wir Tag für Tag produzieren. Wir sind ausgeschlossen von den Entscheidungen darüber, was produziert wird und was mit dem Reichtum passiert. (mehr …)

drucken | 4. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Mobilisierungsveranstaltung für den Antikapitalistischen Block auf dem Ostermarsch

1. April 2022 | 20:00Uhr | Stadtteilladen Schwarze Katze | Mobilisierungsveranstaltung

18. April 2022 | 14:00Uhr | Kopernikusplatz | Antikapitalistischer Block auf dem Ostermarsch

Das nürnberger Krisenbündnis ruft zu einem Antikapitalistischen Block auf dem diesjährigen Ostermarsch auf. Warum antimilitaristischer Widerstand angesichts des Kriegs in der Ukraine umso wichtiger wird und warum 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr keine so gute Idee sind darum soll es in einem kurzen Mobivortrag gehen. Im Anschluss wollen wir noch für den Ausdruck des Antikap-Blocks basteln.

drucken | 25. März 2022 | organisierte autonomie (OA)

Soziale Repression im Alltag – Vortrag 22.03

Vortrag: Soziale Repression im Alltag || Dienstag, 22.03.22 || ab 19 Uhr || Schwarzen Katze (Untere Seitenstraße 1)

Wir wollen in dem Vortrag vorstellen was wir unter sozialer Repression im Alltag verstehen und auf ihre verschiedenen Formen eingehen. Dazu wollen wir auch grob umreißen welche Grundlage die soziale Repression im Kapitalismus für uns hat.
Der Vortrag findet im Rahmen der der Antirepressionstage bezüglich dem 18.03. als Tag der politischen Gefangenen statt.
Kommt vorbei und diskutiert mit uns. Wir freuen uns auf euch!

drucken | 20. März 2022 | organisierte autonomie (OA)

Housing Action Day 2022 in Nürnberg 26.03.22; 14:00 Uhr – Plärrer Ecke Gostenhofener Hauptstraße

Housing Action Day 2022 in Nürnberg 26.03.22; 14:00 Uhr – Plärrer Ecke Gostenhofener Hauptstraße

Anlässlich des diesjährigen Housing Action Days veranstaltet die Ag Wohnen des Sozialforums Nürnberg einen Flyerverteilaktion mit Infostand zu den steigenden Energiepreisen so wie zu Energiearmut. Kommt gerne vorbei. Im folgenden der Flyer zum Tag:

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drucken | 19. März 2022 | organisierte autonomie (OA)

Ab Nachmittag zum Jamnitzerplatz – Donnerstag, den 24.03.2022

Donnerstag, den 24.03.2022, ab Nachmittag zum Jamnitzerplatz

Gostenhof ist ein lebendiges Viertel. Ein Großteil unseres Alltagslebens spielt sich hier immer noch draußen auf der Straße ab. Einer der größten Anlaufpunkte hierfür ist der beliebte Jamnitzerplatz. Vor den Umbau-Arbeiten kamen täglich viele verschiedene Menschen hier zusammen. Familien mit ihren Kindern, die die Spielfläche nutzen; junge Leute, die Tischtennis spielen, ein paar Körbe werfen, oder einfach in der Sonne sitzen; alte Freunde, die gemeinsam auf der Bank sitzen und ihr Feierabend-Bier genießen. Und bald ist all das auch wieder möglich, denn die Stadt hat nun endlich die Wiedereröffnung des Jamnitzerplatzes zum 24.03.2022 angekündigt.

Unser Viertel gehört bundesweit zu den am stärksten von Gentrifizierung betroffenen Stadtteilen. Kleine Läden werden zu Hipster-Cafés bis hin zu NobelRestaurants, baufällige Wohnungen verwandeln sich in Luxus-Lofts und öffentliche Plätze werden zu Naherholungsparks. Das bedeutet auch, dass immer mehr AnwohnerInnen, bspw. durch steigende Mieten, aus dem ArbeiterInnen-Viertel verdrängt werden und das bei gleichzeitigem spekulativem Leerstand. Im öffentlichen Leben fällt dies am Jamnitzerplatz besonders auf: Ständige Schikane durch tägliche Kontrollen am Platz durch das USK, Ordnungsamt und andere obskure Sicherheitsfirmen und wenn die Menschen solidarisch zu Recht dagegen vorgehen, versucht man sie durch Ordnungsgelder, Anzeigen oder sogar durch Haftstrafen abzuschrecken. Erst im vergangenen Jahr wurde unser Nachbar Jan für das angebliche Anschreien von PolizistInnen am Jamnitzer in den Knast geschickt. (mehr …)

drucken | 16. März 2022 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im März

Antifa-Aktionskneipe im März

Clara Zetkin wusste schon, ohne Frauen keine Revolution!

Freitag 18.3.2022 | 19 Uhr Offenes Antifatreffen | 20 Uhr Vortrag

In der Antifa-Aktiosnkneipe im März widmen wir uns der Geschichte des 8.März und der Bedeutung der Revolutionärinnen von damals für die heutige Zeit.

Weltweit gehen anlässlich des 8.März Menschen kämpferisch auf die Strasse, um gegen Patriarchat und Kapitalismus zu demonstrieren. Doch wie kam der Stein dafür überhaupt ins Rollen? Auf der zweiten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz 1921 setzte sich Clara Zetkin unermüdlich dafür ein, den ersten internationalen Frauenkampftag durchzusetzen und das mit Erfolg. In unserem Vortrag möchten wir uns mit der Geschichte des 8. März beschäftigen und mit den Lebenswerken bedeutsamer Revolutionärinnen, von denen unsre Kämpfe auch heute noch geprägt sind und von denen wir immer noch lernen können.

Wie immer beginnt die Antifakneipe mit dem offenem Antifatreffen, an dessen Anschluss der Vortrag statt findet. Danach besteht die Möglichkeit bei leckerem Essen gemeinsam zusammen zu sitzen, zu diskutieren und sich kennen zu lernen.

Wir bitten euch im Vorfeld einen Schnelltest zu machen. Wenn ihr euch vor Ort testen wollt, kommt bitte rechtzeitig.

Infos über die Antifa-Aktionskneipe (mehr …)

drucken | 13. März 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stellungnahme der organisierten autonomie zum Krieg in der Ukraine

Nachdem sich die imperialistischen Widersprüche zwischen der NATO und Russland in Osteuropa in den letzten Jahren immer weiter zugespitzt haben, wurde am 24.02.2022 durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine eine qualitativ neue Stufe der Eskalation erreicht. Zunächst wollen wir festhalten, dass wir den russischen Angriff auf die Ukraine, als Akt der imperialistischen Aggression Russlands, auf das schärfste Verurteilen. Der russische Einmarsch in die Ukraine ist für uns aber mitnichten ein spontaner Anfall von Größenwahn der russischen Regierung. Auch sind wir nicht in einer „neuen Welt aufgewacht“, wie es die Bundesregierung verkündet. Der Krieg in der Ukraine ist das Ergebnis einer jahrelangen Politik der Eskalation durch NATO und Russland. Besonders die NATO hatte diese Eskalation durch ihre NATO-Osterweiterung massiv befeuert. Imperialistische Staatenkonkurrenz bedeutet permanenter Kampf, um Absatzmärkte, Rohstoffe, Einflussgebiete usw. Dieser permanenter Kampf läuft tendenziell immer auf einen Krieg der imperialistischen Mächte zu. (mehr …)

drucken | 6. März 2022 | organisierte autonomie (OA)

Gostenhof zeigt Flagge! Schnell noch eine sichern!

Gostenhof zeigt Flagge! Schnell noch eine sichern!

Die Fahnen „Das Ende der Bescheidenheit“ sind entstanden aus einer Initiative von Frauen aus Gostenhof anlässlich des internationalen Frauenkampftages und auch in diesem Jahr wurde wieder fleißig gedruckt. Ziel ist es, den Kampf gegen Patriarchat und Kapitalismus im Viertel sichtbar zu machen. In diesem Jahr wollen wir mit den Fahnen zusätzlich ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen setzen. Erhältlich sind die Flaggen bei der Fachmarie, der Metzgerei Marina, dem Mops von Gostenhof, dem Vollkern und der Schwarzen Katze jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten. Beeilt euch! Sie gehen sehr schnell weg! Wer schon eine hat, hängt sie jetzt raus denn es steht nicht nur der 8. März vor der Tür sondern auch die Tarifkämpfe sind bereits angelaufen!

drucken | 28. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen!

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen!

So viele Frauen haben es uns vorgemacht: in Aufständen und Revolutionen waren sie vorne mit dabei, nur haben die männlichen Geschichtsschreiber sie oft nicht erwähnt: die Frauen der Commune gaben den Zündfunken für die französische Revolution. Streikende Munitionsarbeiterinnen nahmen eine tragende Rolle in den Aufständen nach dem 1. Weltkrieg hier in Nürnberg ein. Die Frauen in Rojava setzen für eine freie kurdische Republik ihr Leben aufs Spiel – erst im Kampf gegen den selbsternannten IS und heute gegen das türkische Regime. Frauen in Spanien, in Chile, in Argentinien streiken millionenfach gegen ihre Ausbeutung im Kapitalismus und gegen die Gewalt, die deren Folge ist. Sie sind uns Vorbild, sie sind uns Ansporn, wir setzen ihren Weg fort. Wir wollen alles – es geht nicht nur darum, keinen Schritt zurück zu weichen, nein, wir werden Tausende nach vorne gehen! (mehr …)

drucken | 28. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Über 100 Fotos veröffentlicht – Zwischenstand der Kampagne „N-ergie & Co. zur Kasse bitten“

Seit über fünf Wochen sind AktivistInnen in verschiedenen Teilen Gostenhofs unterwegs – an Haustüren, Infotischen und auf der Straße. Immer mehr Kneipen, Parteien, Initiativen und Gruppen etc. unterstützen den Unterstützungsaufruf. Erste Aktionen auf der Straße haben stattgefunden – Zeit einen Blick zurück zu werfen und ein Zwischenstandsfazit zu ziehen.

Beginnen wir am Anfang
Mit der Kampagne „N-Ergie und Co. zur Kasse bitten“ haben wir, die organisierten autonomie und der Stadtteilclub „Reclaim Gostenhof“, uns zum Ziel gesetzt, die steigenden Energiepreise und die damit einhergehenden Belastungen für etliche Haushalte öffentlich zu thematisieren. Mit den Forderungen „Keine Nachzahlungen, keine Sperrungen! Energiepreise runter!“ wollen wir Druck auf die Verantwortlichen aufbauen. Der lokale Energieversorger N-Ergie steht dabei besonders im Fokus – auch weil hier eine Vielzahl politisch Verantwortlicher aus dem Nürnberger Stadtrat im Aufsichtsrat sitzen. Mit einem Foto-Protest sowie einer kleinen Befragung ausgehend aus dem Stadtteil Gostenhof wollen wir die Breite der Betroffenen abbilden und ein Thema, das bei vielen eher privat verhandelt wird, als gesellschaftliches Problem benennen.

Was also haben wir bisher getan?

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drucken | 27. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Lärmumzug macht mobil gegen steigende Energiepreise

Lärmumzug macht mobil gegen steigende Energiepreise

Rund 50 Menschen zogen am Dienstag, den 22. Februar trotz miesen Wetters lautstark durch die Straßen Gostenhofs. Das Anliegen des Aufzuges war, die AnwohnerInnen über die Kampagne „N-Ergie & Co zur Kasse bitten“ der organisierten autonomie und des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof zu informieren und das Thema der steigenden Energiepreise auf die politische Tagesordnung im Viertel zu setzen. Seit fast 6 Wochen sind AktivistInnen der Kampagne unterwegs, reden mit BewohnerInnen des Viertels in ihren Stammkneipen, auf öffentlichen Plätzen oder klingeln an Haustüren. Eine kleine Befragung soll die Stimmung im Viertel abbilden und ein Fotoprotest animiert direkt zum Mitmachen. Inhaltlich lag der Schwerpunkt darauf, die Selbstverständlichkeit anzugehen, mit der Energiekonzernen der Profit gesichert werden soll indem die Preise steigen. Inflation, steigende Mieten, steigende Lebensmittelpreise und nun auch noch die Energiekosten. Viele Lohnabhängige können den Gürtel kaum mehr enger schnallen, etliche schieben Rechnungen hin und her weil sie bei gleichbleibenden Einkommen an anderer Stelle einsparen müssen. Langfristig hilft natürlich nur die Vergesellschaftung von Energiekonzernen wenn man will, dass die Grundversorgung mit Energie wirklich für alle Menschen gesichert ist und nicht am Profit orientiert ist. Die Kampagne aber zeigt, dass man heute schon eine Menge Wirbel machen kann um die Bedingungen der Lohnabhängigen Klasse zumindest zu verbessern, sich zusammen zu tun, sich zu organisieren und Themen öffentlich machen, die ansonsten nur privat verhandelt werden.

Informiert euch und macht mit!

https://n-ergiepreise-runter.redside.tk

oder schaut bei Instagram vorbei: reclaim.gostenhof

drucken | 22. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 26.Februar ab 19 Uhr offenes Treffen zu N-ergie & Co zur Kasse bitten!

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof || 26.Februar || ab 19:00 Uhr || Offenes Treffen zu N-ergie & Co zur Kasse bitten!

Die Kampagne „N-ergie & Co zur Kasse bitten!“ läuft nun schon eine Weile, viele Fotos sind entstanden und veröffentlich (zu den Fotos) worden aber es ist auch noch viel zu tun. Kommt am 26. Februar ab 19 Uhr zum offenen Treffen und plant mit uns gemeinsam die nächsten Schritte, die kommenden Befragungen und Aktionen.
Wie immer findet der Stadtteilclub im Stadtteilladen Schwarze Katze in der Unteren Seitenstraße 1 in Nürnberg/Gostenhof statt. Für leckeres Essen ist natürlich gesorgt!

Denn: Nicht genug, dass viele von uns durch die Pandemiepolitik Einkommensverluste hatten und gleichzeitig das Leben für uns Lohnabhängige immer teurer wird, da die Mieten wie auch Lebensmittelpreise andauernd steigen. Nun sind zudem noch die Energiepreise durch die Decke geschossen, egal ob Heizkosten, Strom oder Wasser – Abschlagserhöhungen und Nachzahlungen sind für die breite Mehrheit zu erwarten. Dass sich Energiekonzerne weiter ihre Profite mit unserer Grundversorgung sichern, wollen wir nicht weiter hinnehmen.

drucken | 21. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Lärmumzug: N-ergie & Co zur Kassen bitten!

|| 22.02.22 || 17:00 Uhr || Fürther-/Rothenburgerstr. || Lärmumzug

Seit Mitte Januar läuft die Kampagne N-ergie & Co zur Kasse bitten in Gostenhof mit der gegen die steigenden Energiepreise protestiert wird. Wir wollen nun nochmal gewaltig Lärm für unser Anliegen machen und laden euch ein, gemeinsam mit uns den Forderungen „Keine Nachzahlungen – keine Sperrungen! Energiepreise runter!“ Nachdruck zu verleihen.

Kommt vorbei und lasst uns laut sein! Bringt mit was Lärm macht z.B. Kochtöpfe und -löffel, Trillerpfeifen oder was euch sonst noch einfällt. Wir starten um 17:00 Uhr am Plärrerhochhaus in der nähe der N-ergie Büros.

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Antifa-Aktionskneipe im Februar

2 Jahre Anschläge von Hanau

14.2. Infostand | 18.2. Vortrag | 19.2. Demo

Am 19.2. 2020 ermordete ein Rechter in Hanau neun Menschen. Kommenden Samstag jährt sich der Anschlag ein zweites Mal, und aus diesem Anlass veranstaltet das Jugendbündnis eine Demonstration, der wir uns gemeinsam anschließen wollen. Haltet Ausschau nach dem Hochtranspi der Antifa-Aktionskneipe und lauft mit uns. (Wer an diesem Tag nach München gegen die SIKO fährt, kann danach sich vor Ort noch Protesten bzgl. Hanau anschließen) | 19.2.2022 | 15 Uhr Aufseßplatz |
In der Kneipe halten wir einen Vortrag über die Parallelen zu anderen faschistischen Terroranschlägen und dem staatlichen „Versagen“, rechte Gewalt zu bekämpfen. | 18.2.2022 | 20 Uhr Schwarze Katze (untere Seitenstr. 1, NBG) |
Um auf die Demo zu mobilisieren veranstalten wir diesen Montag einen Infostand. Kommt vorbei und mit uns ins Gespräch! | 14.2. 17:30 Uhr Strassenbahnhaltestelle Aufseßplatz |

Vor der Antifa-Aktionskneipe am 18.2. findet wie immer das offenen Antifatreffen um 19 Uhr statt. Kommt vorbei!

Wir bitten euch im Vorfeld einen Schnelltest zu machen. Wenn ihr euch vor Ort testen wollt, kommt bitte rechtzeitig.

Infos über die Antifa-Aktionskneipe (mehr …)

drucken | 13. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

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Termine

Freitag, 20.05.2022

Safe The Date: RASH Bogotá zu Gast

Gleich mal im Kalender notieren: Am 20.5. bekommen wir Besuch aus Kolumbien!! Die Red Anarchists Skinheads (RASH) aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá kommen nach Nürnberg – und zwar in die Desi. Sie werden über die aktuelle politische Situation in Kolumbien berichten
Freitag, 20.05.2022

Besuch aus Kolumbien

Vortrag und Diskussion mit Red and Anarchist Skinheads (RASH) Bogotá Die politische Situation in Kolumbien verschlechterte sich in den vergangenen Jahren weiter. Knapp sechs Jahre, nachdem die linke Guerilla FARC-EP einen Friedensvertrag mit der kolumbianischen Regierung unterzeichnet und ihre Waffen abgegeben hat, wird der Friedensprozess weiter blockiert. Der ultrarechte kolumbianische Präsident Iván Duque hebelte in den vergangenen Jahren schrittweise viele Vereinbarungen der Friedensverträge von Havanna aus. Morde an Aktivist:innen, demobilisierten Ex-Guerillerxs und progressiven Politiker:innen sind nach wie vor an der Tagesordnung. Ein Teil der demobilisierten Guerillerxs nahm den bewaffneten Kampf wieder auf. Andere versuchen über Partei- oder Bewegungspolitik die Friedensverträge von Havanna zu retten. Die Corona-Pandemie seit 2020 stieß die arbeitende Klasse hinab in existentielle Not und Hunger. Dennoch konnte Sie mit massiven Mobilisierungen in den vergangenen zwei Jahren mehrere neoliberale Gesetzesvorhaben der Regierung kippen. Im Jahr 2022 steht Kolumbien vor Präsidentschaftswahlen am 29. Mai. Mit dem Pacto Histórico verbinden weite Teile der kolumbianischen Linken die Hoffnung auf eine Rettung der Friedensverträge und ein Ende der neoliberalen Aggression gegen die werktätige Klasse. Wie stellen sich diese Entwicklungen aus der Perspektive von linken Basisaktivist:innen vor Ort dar? RASH Bogotá entspringt ursprünglich der linken und antifaschistischen Skinheadkultur der 90er Jahre in der Hauptstadt. Heute umfasst die politische Arbeit der Aktivist:innen aber nicht nur sämtliche widerständige Subkulturen der Hauptstadt von Punk bis HipHop oder Ultra-Szene, sondern auch politische Arbeit an der Basis. So sind die Aktivist:innen in der Friedensbewegung, in sozialen Zentren, in linken Medienkollektiven, in der feministischen Bewegung und auch im Präsidentschaftswahlkampf für den Pacto Histórico aktiv. Wie steht es aus Ihrer Sicht um den Friedensprozess und welche Rolle können die sozialen Bewegungen spielen? Vor welchen sozialen und ökologischen Problemen steht Kolumbien? Wie können international solidarische Netzwerke aufgebaut werden, um Solidarität zu üben? Was heißt kontrakulturelle Kulturpolitik? Was sind die Potentiale und Grenzen des Pacto Histórico? Die Genoss:innen wollen mit ihrer Vortragsreise nicht nur einen Einblick ins politische Geschehen Kolumbiens geben. Sie sind auch daran interessiert, sich mit deutschen Genoss:innen, die für eine sozialistische und gegenkulturelle Politik stehen, in den politischen Austausch zu kommen. Über die politischen Hintergründe ihrer Arbeit informieren euch die Genoss:innen hier: https://www.facebook.com/KolumbienSoliTour/videos/1057813848165997/ Außerdem werden die Genoss:innen einen Merch-Stand dabei haben, wo sie ordentlich T-Shirts und Anderes anbieten – kommt also mit gefüllten Taschen 🙂 Freitag | 20.05. | 18 Uhr | Desi | Brückenstraße 23
Freitag, 20.05.2022

Antifa-Aktionskneipe im Mai

Freitag 20.5.2022 | 19 Uhr Offenes Antifatreffen | 20 Uhr interaktiver Vortrag | Stadtteilladen Schwarze Katze, untere Seitenstrasse 1 NBG Der Krieg in der Ukraine hat das Thema Aufrüstung wieder in den politischen Diskurs gebracht. Nun möchte die deutsche Regierung die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro hochrüsten. Aber was bedeutet das jetzt genau, welche Folgen hat eine solche Entscheidung, und was hat das mit Antifaschismus zu tun? Wir, von der Antifa-Aktions-Kneipe, wollen uns die nächsten Wochen und Monate mit solchen Fragen auseinandersetzten und vor allem das Thema Militarisierung genauer in den Blick nehmen. Wir starten an der nächsten Kneipe mit einer Auftaktveranstaltung, an welcher wir uns mit euch zusammen den Begriff "Militarisierung" genauer ansehen wollen. Dies geschieht in Form eines interaktiven Vortrages: Ihr bekommt einen kleinen Input, wir diskutieren über den Begriff "Militarsierung" und sammeln Themen, die wir in nächtster Zeit bearbeiten können. Also kommt vorbei! Danach besteht die Möglichkeit bei leckerem Essen gemeinsam zusammen zu sitzen, zu diskutieren und sich kennen zu lernen.

Infos über die Antifa-Aktionskneipe

Youtube | Instagram | antifaak161 (äääät) riseup.net
Was macht die Antifa Aktionskneipe?
Beispiele: Jahresrückblick 2021 / Satire zur Bundestagswahl / Podcast zum Tag gegen Gewalt an Frauen / Antifa-Stadtrundgang / Aktion gegen AfD Landtagswahlstand / Demo „Keine rechte Hetze in unserem Viertel!“ / Gemeinsamer Treffpunkt für revolutionäre 1.Mai-Demo / Aktion zum TagX NSU-Prozess / Aktion gegen CSU Parteitag / Aktion gegen AfD-Infostand / Fahrt zur Demo: Memmingen sieht rot / Alle Aktionen chronologisch auf der Redside Was ist die Antifa Aktionskneipe: Der rechte Vormarsch in der BRD geht weiter voran. Am offensten zeigt sich diese Entwicklung an den Wahlerfolgen der AfD und Gesetzesverschärfungen, wie die neuen Polizeiaufgabengesetze. Die Bundesregierung schaffte das Asylrecht quasi ab, sperrt Geflüchtete in Lager und schiebt in Kriegsgebiete ab. Parallel dazu werden täglich Menschen von Nazis und RassistInnen angegriffen. Überall formieren sich rechte Bürgerwehren und rechter Terror wird zu einer immer größeren Bedrohung. Deswegen gewinnt antifaschistischer Widerstand gegen diese Zustände an enormer Bedeutung. Wir wollen deutlich zeigen und klar machen, dass wir diese reaktionäre Offensive nicht unbeantwortet lassen. Wir lassen uns nicht durch Rassismus und Sexismus spalten, sondern müssen gemeinsam als unterdrückte Klasse für eine befreite Welt kämpfen. Wir müssen uns entscheiden, ob wir in einer Welt des Faschismus und Unterdrückung leben wollen oder in einer Welt der Solidarität und Gerechtigkeit. Wenn auch du die Schnauze voll hast und aktiv gegen Nazis und FaschistInnen werden willst, dann komm zur Antifa-Aktionskneipe! Jeden dritten Freitag im Monat ab 19:00 Uhr veranstalten wir ein offenes Treffen, mit dem Ziel, uns gemeinsam zu informieren, auszutauschen und aktiv zu werden. Lernen wir uns kennen, schließen wir uns zusammen und machen wir uns gemeinsam stark gegen Rassismus, Faschismus, Patriarchat und Kapitalismus!

Was war los