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Stadtteilclub Reclaim Gostenhof: Der Jamnitzer Platz in Gostenhof ist in aller Munde…

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof || Sa. 27. Juli ’19 || ab19 Uhr || Stadtteil-Laden Schwarze Katze || Untere Seitenstr. 1 ||Jamnitzerplatz

19:00 – 20.00 Uhr Offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen
19:00 – 20:15 Uhr Offenes Treffen

Der Katastrophenjournalismus ergötzt sich im beginnenden Sommerloch an einer solidarischen Intervention bei einer willkürlichen Polizeikontrolle.
Eine handvoll AnwohnerInnen/EigentümerInnen fühlen sich vom bunten Leben auf dem Platz gestört und rufen nach der Staatsgewalt um uns zu verdrängen.
Die Folge: Polizeibelagerung über Tage hinweg, erneute Schikanen durch ständige Kontrollen und Bußgelder.
aber eben auch all die unterschiedlichsten Leute, die weiterhin besonnen, solidarisch und in aller Ruhe ihren Platz weiterhin nutzen und sich nicht einschüchtern lassen.

Wir wollen den Juli-Stadtteilclub als Plattform für alle PlatznutzerInnen anbieten: Wie habt ihr die letzten Wochen erlebt? Was nervt euch? Wie können wir auch weiterhin gut aufeinander aufpassen? Wie können wir mit den Bußgeldern solidarisch umgehen?

drucken | 20. Juli 2019 | organisierte autonomie (OA)

Stop Killing Refugees! Zahlreiche Menschen auf Demonstrationen in Regensburg und Nürnberg

Stop Killing Refugees! Zahlreiche Menschen auf Demonstrationen in Regensburg und Nürnberg

In der letzten Woche haben wir uns gemeinsam mit dem offenen internationalistischen Treffen „come-fight-stay—together“ an gleich zwei Demos beteiligt: um sich nach dem letzten größeren Übergriff durch die Polizei im dortigen Lager zu solidarisieren fuhren wir am Mittwoch zu der kämpferischen Demonstration selbstorganisierter Geflüchteter in Regensburg. Am Samstag fand in Nürnberg, wie auch in zahlreichen anderen Städten in der BRD der „day orange 2“ der Seebrücke statt. Auch bei der Kundgebung und Spontandemo in Nürnberg waren wir gemeinsam mit dem come fight stay – together dabei – nicht zuletzt um unsere Solidarität mit allen FluchthelferInnen auszudrücken. 

Dass die Forderung nach Seenotrettung alleine nicht reicht, zeigt die aktuelle Debatte um den geplanten Abschiebeflughafen: OB Maly zeigt sich zwar medienwirksam aufgeschlossen, Nürnberg zum „sicheren Hafen“ zu erklären – dass dazu ein eigener Abschiebeflughafen gehören soll, steht für ihn und die Nürnberger SPD dabei offenbar in keinem Widerspruch. Auch wenn die Stadt Nürnberg 50% der Anteile der Flughafen GmbH hält. Für uns gilt deshalb weiterhin: den HeuchlerInnen zu vertrauen ist Selbstbetrug. Das einzige was hilft, ist Solidarität – und selbstorganisierter Widerstand!  Macht mit bei „come-fight-stay—together“.

Jeden ersten Sonntag im Monat – 13:00 Uhr 

gemeinsamer Brunch und offenes internationalistisches Treffen 

schwarze Katze – untere Seitenstraße 1

hier noch ein paar Bilder…

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drucken | 8. Juli 2019 | organisierte autonomie (OA)

Rückzug! Verdränger und Gentrifizierer hoffen in Gostenhof auf die Staatsgewalt

Freitag, der 28. Juni etwa 22:30 Uhr am Jamnitzer Platz (siehe Nürnberg Nachrichten 1, 2): zahlreiche Menschen nutzen nach einem weiteren heißen Tag einen der wenigen sozialen Räume des Viertels Gostenhof. Sie unterhalten sich, lachen, es läuft Musik. Es sind junge und ältere Menschen, auch ein paar Kinder springen noch herum. Plötzlich läuft die Polizei auf – zum Teil in Zivil und fordert barsch und willkürlich die Ausweise von einigen Menschen. Begründung: Ruhestörung. Die Menschen weigern sich, sehen keinen Grund, sich der repressiven Maßnahme zu fügen. Selbst im Biergarten dürfte man jetzt noch außen sitzen – aber da konsumiert man ja auch für viel Geld, was die Menschen hier nicht wollen – oder können. Immer mehr Menschen am Platz werden aufmerksam und verhalten sich solidarisch. Viele von ihnen kennen die Situation: sobald sozialer Raum für das genutzt wird, wofür er da sein sollte, werden sie schikaniert – die Menschen, die in der benachbarten Sozialpension wohnen müssen weil der kapitalistische Wohnungsmarkt sie aus ihrem Zuhause verdrängt hat, noch einmal mehr als andere. Auch sie sind AnwohnerInnen, ob es nun einer Hand voll WutbürgerInnen passt oder nicht. Dann solidarisiert sich auch noch eine größere Gruppe von Menschen und macht den Cops klar, dass es heute nicht so laufen wird, wie an manch anderen Abenden. Diesmal werden Menschen nicht einfach schikaniert, vielleicht sogar grundlos auf die Wache mitgenommen. Die zahlenmäßige Überlegenheit und das bestimmte Auftreten aller Anwesenden bewegen die Cops letztlich zum Rückzug. Dass die Polizeieinheiten sich am Freitag, nach mehrmaliger Aufforderung, einsichtig zeigten und den Jamnitzer Platz, endgültig und ohne weitere Übergriffe, verließen, begrüßen wir. (mehr …)

drucken | 1. Juli 2019 | organisierte autonomie (OA)

Break the Borders! Break the law! Solidarität mit allen FluchthelferInnen!

Break the Borders! Break the law! Solidarität mit allen FluchthelferInnen!

03.07. – 09:15 Uhr, Osthalle HBF Nürnberg – Zugfahrt mit come fight stay – together nach Regensburg Demo Stop killing refugees!

05.07.2019 – Gericht Nürnberg – 08:45 pitstop Fürther Straße – solidarische Begleitung im M31 Prozess

06.07. 18:00 Uhr Hallplatz day orange Kundgebung der Seebrücke Nürnberg

09.07.2019 – Gericht Erding 12:30 – Autotreffpunkt 12:30 Rothenburger Straße – solidarische Begleitung bei Prozess gegen internationalistische Aktivistin

Letzte Woche wurde Carola Rackete in Italien von der Polizei verhaftet, nachdem sie bewusst und zur Rettung von 40 Menschenleben alle Drohungen der italienischen Regierung missachtete und im Hafen von Lampedusa einlief. Seit dem Wochenende laufen alle bürgerlichen Medien zur Hochform auf in der Verteidigung der Seenotrettung, PolitikerInnen von Harbeck über Maas bis Merkel fordern Freilassung, Auslieferung an Deutschland oder zumindest eine faire Prozessgestaltung – kurzum, sie übertreffen sich gegenseitig in ihrer Heuchelei. (mehr …)

drucken | 1. Juli 2019 | organisierte autonomie (OA)

Stop killling refugees! Gemeinsam gegen Lager, Isolation und Kriminalisierung!

Stop killling refugees! Gemeinsam gegen Lager, Isolation und Kriminalisierung!

Am 03.07. findet in Regensburg eine maßgeblich von Geflüchteten aus dem dortigen, „Ankerzentrum“ genannten Sammel- und Abschiebelager organisierte Demo statt. Wir fahren gemeinsam mit Geflüchteten aus anderen Lagern und dem offenen internationalistischen Treffen come-fight-stay — TOGETHER (jeden ersten Sonntag im Monat ab 13:00 Uhr in der schwarzen Katze – mach mit!) hin und zeigen unsere Solidarität.

 

 

Mittwoch – 03.07. –  Regensburg

DEMO – Together against —  Ankerzentren – Arbeitsverbote – rassistische Gesetzgebung!

Zugtreffpunkt in Nürnberg: 09:15 Uhr – Osthalle Hauptbahnhof ,

 

Zum Aufruf der Regensburger Geflüchteten geht es hier..

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drucken | 1. Juli 2019 | organisierte autonomie (OA)

22.Juni Stadtteilclub Reclaim Gostenhof auf dem P31 Straßenfest

22.Juni || 14:00 – 22:00 Uhr || Projekt 31 || An den Rampen 31 ||

Der Stadtteilclub Reclaim Gostenhof findet am 22.Juni nicht wie gewohnt statt sondern wir sind mit einem Stand und einem Vortrag auf dem „5 Jahre Selbstverwaltung – P31 Straßenfest“ vertreten. Ihr seit aller herzlich eingeladen vorbei zu schauen und mit uns einen schönen Tag zu verbringen. Das Tagesprogramm findet ihr hier.

Wer die Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen besuchen will, kann dies einfach am unserem Infostand tun.

drucken | 18. Juni 2019 | organisierte autonomie (OA)

Bericht vom zweiten Prozesstag gegen eine Mietaktivistin

Am Mittwoch, den 22. Mai fand der zweite Prozesstag gegen eine Mietaktivistin statt. Zur Erinnerung: sie wurde wegen des öffentlichen Aufrufs zu Straftaten angeklagt. Am selben Tag einer Demonstration gegen Mietenwahnsinn und Sozialabbau wurden damals mehrere Häuser in Nürnberg scheinbesetzt. Die AktivistInnen hatten der Abschlusskundgebung der Demo ein solidarisches Grußwort zukommen lassen. Ursprünglich wurde der Mietaktivistin vorgeworfen, sie habe im Anschluss an das Verlesens dieses Grußwortes selbst zu Besetzungen aufgerufen.

Bereits beim ersten Prozesstag hatte der leitende Ermittler und einzige akten-bekannte Zeuge – ein Staatsschutzpolizist – schon ausgesagt, sie habe doch nur gelesen. Allerdings stand der kämpferische Ton der Rednerin dann plötzlich im Mittelpunkt des Interesses von Richterin und Staatsanwaltschaft.

Auch der zweite Prozesstag begann mit fast beispielloser Lächerlichkeit. (mehr …)

drucken | 17. Juni 2019 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im Juni – Vortrag über Nazisstrukturen in der Region

Antifa-Aktionskneipe im Juni – Vortrag über Nazisstrukturen in der Region

Antifa-Aktionskneipe 21.06.2019 – 19:00Uhr – 20:00Uhr Offenes Antifatreffen – Ab 20:00Uhr Vortrag über Nazistrukturen in der Region

In der Antifa-Kneipe im Juni beschäftigen wir uns mit den Nazi-Strukturen in der Region. Im Vortrag werden unter Anderem die Fragen geklärt welche Neonaziorganisationen gibt es hier? Was ist ihre Strategie? Wer sind die Führenden Köpfe? und Welche antifaschistischen Aktionen waren in der Vergangenheit erfolgreich gegen die FaschistInnen? Vor dem Vortrag gibt es von 19-20Uhr, für alle die Aktiv werden wollen gegen Rechts, das Offene Antifatreffen  und wie immer Leckere Volxküche und Kühle Getränke.

Was macht die Antifa Aktionskneipe? (mehr …)

drucken | 4. Juni 2019 | organisierte autonomie (OA)

Zum 31. Mai: Zwei Jahre nach den Ereignissen am Berliner Platz

Zum 31. Mai: Zwei Jahre nach den Ereignissen am Berliner Platz

Vor zwei Jahren, am 31. Mai 2017, sollte Asif N. aus dem Klassenzimmer der Berufsschule, die er besuchte, abgeschoben werden. Seine MitschülerInnen solidarisierten sich sofort und verhinderten die Abfahrt des Polizeiwagens durch eine Sitzblockade. Über zwei Stunden konnte so die Deportation nach Afghanistan verhindert werden. Die Blockade und der Protest gegen die Abschiebung wuchs in den zwei Stunden auf etwa 300 Menschen an. Aufgrund der damaligen politischen Linie der bayerischen Regierung wurde die Abschiebung von der Polizei nicht abgebrochen. Stattdessen wurde Verstärkung geholt, um die Abschiebung mit roher Gewalt durchzusetzen. Mit dem Eintreffen der Erlanger Bereitschaftspolizeieinheit änderte sich das Vorgehen der Polizei. Die Polizei prügelte AktivistInnen mit Schlagstöcken und setzte Pfefferspray ein. Letztlich gelang der Abtransport des Berufsschülers. Bereits vor den Ereignissen am Berliner Platz war ein erneuter Anschlag in der Hauptstadt Afghanistans bekannt. Wir können wohl vermuten, dass vor diesem Hintergrund der eindrucksvolle Protest in Kombination mit der medial präsenten Polizeigewalt dazu führten, dass die für diesen Tag geplante Sammelabschiebung nach Afghanistan durch die Bundesregierung ausgesetzt wurde. Durch dieses Zusammenspiel von Ereignissen war eine Abschiebung in ein Kriegsgebiet nicht mehr zu rechtfertigen. (mehr …)

drucken | 30. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Hinterhof-Flohmarkt im Zeichen der Solidarität

Am 18.Mai und am 25.Mai fand in Gostenhof der Hinterhof-Flohmarkt statt. AktivistInnen der organisierten autonomie und der Initiative Mietenwahnsinn stoppen nutzten die Gelegenheit und machten zum nun schon dritten Mal im Stadtteilladen Schwarze Katze die Pforten auf.

Im Laufe des Tages kamen so etliche Interessierte in die Räume, teils zum ersten Mal, teils bekannte Gesichter, die sich informieren, Trödel kaufen, einfach nur einen Kaffee trinken oder Kuchen essen wollten. Bei schönem Wetter wurde sich ausgetauscht und diskutiert.

Die Einnahmen kamen in diesem Jahr der Mietaktivistin zugute, die für das zitieren eines solidarischen Grußwortes einen Prozess wegen des Vorwurfes „Aufruf zu Straftaten“ hat. Wir wollen uns bei denjenigen Bedanken, die ihre Sachen zum verkauf gespendet und so die Mietaktivist unterstützt haben. Das Verfahren ist allerdings noch nicht vorbei, nach zwei Prozesstagen, ist das Verfahren jetzt ausgesetzt. Es finden 

Nachermittlungen durch die Justiz statt, bei denen sie nun doch irgendwas für ihre lächerliche Farce finden und dass bis zur Verurteilung weiter treiben wollen.

Während des Flohmarktes hingen AktivistInnen gut sichtbar Plakate im Stadtteil zu den Themen Miete, Antifaschismus und Lohnabhängigkeit auf.

Ebenso wurde auf die Veranstaltung „Stadtteilclub reclaim Gostenhof zu Thema: Enteignen – verkollektivieren – vergesellschaften!?“ im Stadtteilladen Schwarze Katze aufmerksam gemacht.

 

 

drucken | 27. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Nazipropaganda? Muss man nicht Aushalten! AntifaschistInnen demonstrieren gegen Stadtreklame und SPD.

Gestern am 22. Mai 2019 Demonstrierten über 30 Personen gegen die Unterstützung von Nazipropaganda durch die Nürnberger Stadtreklame und die nürnberger SPD. Das Unternehmen hatte über 300 Plakate der Neonazipartei NPD auf ihren kommerziellen Werbeflächen plakatiert. Die Stadtreklame macht mit den Neonaziplakaten Gewinn und hing die Plakate der NPD in der Nähe des NSU-Tatorts Scharrerstraße und am Platz der Opfer des Faschismus auf.

Auf der Kundgebung vor dem Nürnberger Rathaus wurde mit Transparenten und Flugblättern auf diesen Skandal Hingewiesen und Gefordert, dass die Stadtreklame sofort die Plakate überkleben soll und keine Aufträge von Faschisten mehr annehmen soll. In einem Redebeitrag der Organisierten Autonomie wurde außerdem darauf Hingewiesen das die SPD einen Großen personellen wie institutionellen Einfluss auf die Stadtreklame hat, den die Sozialdemokraten aber nicht nutzen um etwas gegen die Wahlplakate der Faschisten zu unternehmen. (mehr …)

drucken | 23. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Kundgebung gegen Unterstützung der NPD durch SPD und Stadtreklame – „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda! Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!“

Kundgebung gegen Unterstützung der NPD durch SPD und Stadtreklame – „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda! Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!“

+++ Kundgebung Nürnberger Rathaus +++ Mittwoch, 22.5. +++ 17:30 Uhr +++ Paralell läuft die Sitzung des Stadtrats +++ Auf die Straße gegen Nazipropaganda! +++

SPD und Stadtreklame unterstützen NPD!

Hunderte Plakate der Neonazipartei NPD kleben im Nürnberger Stadtgebiet. Es sind nicht die üblichen Wahlplakate an Laternen und Bäumen sondern auf kommerziellen Werbeflächen der Stadtreklame Nürnberg GmbH. Die zutiefst rassis­tischen Plakate der NPD hängen extra hoch an Litfaßsäulen und Plakatwänden, wohl um es Menschen zu erschweren die Neonazi-Hetze zu entfernen. Zusätzlich ist es ein Skandal, dass NPD Werbung auch am Platz der Opfer des Faschis­mus und in der Scharrerstraße plakatiert sind. Hier wurde Ismail Yaşar von den Rechtsterroristen des NSU ermordet. In der Stadt der Reichsparteitage und NSU Morde darf eine Partei, die in der direkten Nachfolge der NSDAP steht, nun ungestört Propaganda machen für ihr menschenverachtendes Weltbild.

Wie kann das sein? (mehr …)

drucken | 21. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

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23.07.1974
Die griechische Milit?rjunta ist am Ende.

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