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1. Mai 2021, 14:30 bis 19:00 Kundgebung des AAB, NSU-Ausstellung mit Vorträgen und Infostand

1. Mai 2021, 14:30 bis 19:00 Kundgebung des AAB, NSU-Ausstellung mit Vorträgen und Infostand

Austraße/Ecke Mittlere Kanalstraße, Nürnberg-Gostenhof, vor der „Zentralhalle“.
Jeweils 15:30 und 17:30. Vortrag zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) und rechten Terrorstrukturen.

Das Antifaschistische Aktionsbündnis lädt ein: Kommt nach der revolutionären 1.Mai-Demo im Rahmen des dezentralen 1.-Mai-Festes zu unserem Infostand. Wir zeigen die NSU-Ausstellung, die Broschüre zur Ausstellung ist wieder erhältlich und es gibt weiteres antifaschistisches Infomaterial.
Außerdem gibt es einen aktualisierten Vortrag zum NSU und rechten Terrorstrukturen. Ausgebildete Killer des Bundeswehr-Kommandos Spezialkräfte (KSK) planen den Putsch, stehlen und horten Waffen und Munition und legen Todeslisten an. Der Staat reagiert umgehend: mit Amnestie…

 

drucken | 26. April 2021 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

1.Mai // Unsere Antwort auf die Krise: enteignen- vergesellschaften – demokratisieren

1.Mai // Unsere Antwort auf die Krise: enteignen- vergesellschaften – demokratisieren

Kampf der rassistisch-patriarchalen Klassengesellschaft und für den Kommunismus.


Aufruf der Prolos zum revolutionären 1. Mai. Aufruf als PDF.

Demonstration: 11:30 Uhr Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße

Danach dezentrales Fest in Gostenhof


Die Widersprüche des globalisierten Kapitalismus erzeugen immer mehr Spannungen und polarisieren zunehmend die Gesellschaft. Die Corona-Pandemie scheint diese zuweilen noch zu überdecken, aber tendenziell auch zu verstärken. Einerseits die rassistisch-patriarchale Klassengesellschaft, deren globales imperialistisches System und seine neoliberale Politik seit den 2000ern permanent in der Krise stecken. Andererseits Unterdrückte und Ausgebeutete, die Arbeiterklasse, Frauen, LGBTI, MigrantInnen, Geflüchtete und Menschen, die nicht in das Herrenmenschen-Bild der imperialistischen Gesellschaft passen. Immer öfter kommt es zur Konfrontation zwischen den Besitzlosen in den Peripherien des globalen Imperialismus, den Menschen im Zentrum, die immer weniger haben und der Minderheit von Profitierenden in diesem Weltsystem, denen alles gehört. Hier und da ploppen Aufstände auf und bringen die Herrschenden in Bedrängnis. Wie in den USA gegen den mörderischen rassistischen Polizeistaat, in Chile gegen das neoliberale Regime, das in der Tradition des Faschisten Pinochet steht, in ganz Lateinamerika gegen die patriarchale Ordnung und Femizide oder wie im Iran und im Libanon gegen korrupte klerikal-islamische Regimes. Es gibt noch so viele mehr in dieser Aufzählung. Manche Aufstände sind gar zu Revolutionen angewachsen, wie im Sudan – vollends durchsetzen konnte sich keiner von ihnen. Noch nicht, möchte man sagen. Denn wir sehen, dass die Widersprüche sich derartig verschärfen, dass wir uns am Ende fragen müssen, ob wir mit einer sozialen Revolution den entscheidenden Schritt in der gesellschaftlichen Evolution gehen wollen, weg vom internationalen System der Ausbeutung und Unterdrückung, hin zu einer freien Gesellschaft. (mehr …)

drucken | 19. April 2021 | Prolos

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2021 in Nürnberg! – Infopost

Demo || 11:30 Uhr || Bauerngasse / Ecke Gostenhofer Hauptstrasse || Danach dezentrales Fest in Gostenhof!

Die Mobilisierungen zum revolutionären 1.Mai unter dem Motto „Für eine solidarische Antwort auf Corona und Krise!  streiken – besetzen – enteignen Für die soziale Revolution!“ (Aufruf hier) laufen auf Hochtouren. Am Samstag, den 17.April, waren AktivistInnen der organisierten autonomie und weitere am Aufseßplatz im Nürnberger Süden auf der Straße und machten Werbung für den 1.Mai. Wie jedes Jahr soll auch diesen 1.Mai eine revolutionäre Demonstration aus Gostenhof starten und über die Südstadt wieder nach Gostenhof laufen. Mit Transparenten, Flugblättern, Redebeiträgen und Schildern wurden vorbeikommenden Menschen informiert und vor allem auf die sozialen Auswirkungen der Corona- und Wirtschaftskrise aufmerksam gemacht. (mehr …)

drucken | 18. April 2021 | organisierte autonomie (OA)

Personalausweis neu beantragen, jetzt!

Personalausweis neu beantragen, jetzt!

Ab dem 02.08.2021 werden verpflichtend beim Beantragen eines Personalausweises Abdrücke beider Zeigefinger auf dem Chip des Ausweises gespeichert.

Diese werden vorerst noch nicht zentral gespeichert. Dennoch bedeutet dies, dass ab August der Zugriff auf den Personalausweis genügt, um an unsere Fingerabdrücke zu gelangen.

Es ist nicht auszuschließen, dass bereits vorher Fingerabdruckdaten von Aktiven an Überwachungsbehörden weitergegeben werden. (mehr …)

drucken | 13. April 2021 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Öffnet die Plätze! Jetzt! Eine Aktion des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof

Öffnet die Plätze! Jetzt! Eine Aktion des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof

Veit-Stoß-Platz? Dicht! Bolzplatz? Dicht! Datev-Park? Dicht! Jamnitzer Platz und der kleine Park bei St. Anton sollen bald umgebaut werden und stehen uns dann auch nicht mehr zur Verfügung. Und das mitten in einer Pandemie, in der Draußen sein zum einen das Sicherste ist und zum anderen für viele von uns hier im Viertel gar nicht anders geht weil die Wohnungen von etlichen Familien und Haushalten viel zu klein sind! Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, malten AktivistInnen vom Stadtteilclub Reclaim Gostenhof Schilder und Transparente, die sie an den öffentlichen Plätzen anbrachten. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Bolzplatz in der Austraße, der laut Berichterstattungen der Lokalpresse vor mittlerweile zwei Jahren aufgerissen und dicht gemacht wurde bevor überhaupt eine sichere Finanzierung stand. Nun wird von Seiten der Stadt nach zwei Jahren verkündet „man stehe in den Startlöchern“ – wie lächerlich aber auch logisch (mehr …)

drucken | 12. April 2021 | organisierte autonomie (OA)

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2021 in Nürnberg!

Achtung Ortsänderung: Demo 11:30 Uhr, Rosenau Park | Danach dezentrales Fest in Gostenhof!

Dieses Jahr unter dem Motto:

„Für eine solidarische Antwort auf Corona und Krise! 

streiken – besetzen – enteignen

Für die soziale Revolution!“

Aufruf des 1.Maibündnis Nürnberg

Die Welt ist in der Krise – und das Tempo, in dem sich die Verhältnisse zuspitzen, zieht immer weiter an. Was im letzten Jahr passiert ist, hat viele verunsichert, aus der Bahn geworfen und wütend gemacht. Die Pandemie hat die Verhältnisse und die Widersprüche in dieser kapitalistischen Gesellschaft zugespitzt. Die herrschenden Parteien und Regierungen können und wollen die Probleme der Welt nicht lösen und verwalten die Krise für die Profite des Kapitals. Das Virus heißt Corona aber die Krise ist eine Krise des Kapitalismus. In der Pandemie treten die Widersprüche und die Unvernunft des Kapitalismus deutlich zu Tage:

  • Statt eine gesundheitliche Grundversorgung für alle sicherzustellen, funktionieren die Krankenhäuser weiter nach Profitinteressen.
  • Obdachlose bleiben auf der Straße, Familien in zu kleinen Wohnungen und Geflüchtete in Massenlagern während massenweise Hotels und Ferienwohnungen leerstehen.
  • Viele sind trotz eines tödlichen Virus gezwungen, in Werkshallen und Großraumbüros arbeiten zu gehen während man sein Privatleben komplett einschränken muss.
  • Westliche Staaten sichern sich millionenfach Impfstoffdosen und Patente während die Länder des globalen Südens leer ausgehen.
  • Die Widersprüche treten so deutlich zu Tage wie selten zuvor. Es zeigt sich mehr und mehr, dass der Kapitalismus keine Wirtschaftsweise ist, die ein gutes Leben für alle garantiert. Im Gegenteil, ein kapitalistisches „Weiter so“ führt zu noch mehr Ausbeutung, Krieg, Umweltzerstörung und kann auch die Probleme der Pandemie nicht lösen.

Deshalb kann es keine Option sein, zu hoffen, dass es nach Corona einfach so weiter geht wie vor der Pandemie!

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drucken | 8. April 2021 | organisierte autonomie (OA)

Am 27.03.2021: Housing Action Day in Nürnberg und überall… +++Achtung Ort verändert+++ 15 Uhr Willy-Brandt-Platz

Am 27.03.2021: Housing Action Day in Nürnberg und überall… +++Achtung Ort verändert+++ 15 Uhr Willy-Brandt-Platz

Auch dieses Jahr begehen wir, die AG Wohnen des Sozialforums Nürnberg, mitten in der Pandemie und Wirtschaftskrise den Housing Action Day. Gründe, an dem bundesweiten Aktionstag teilzunehmen, haben wir zuhauf. Der kapitalistische Wohnungsmarkt lässt die Mieten immer höher schnellen. In Nürnberg stiegen die Mieten im vergangenen Jahr um 2 % (von 9,90 Euro auf 10,10 Euro für den Quadratmeter)1 bei sinkenden Reallöhnen. Die soziale Frage hat sich im Bereich Wohnen massiv verschärft. Zwar boomen Immobilieninvestitionen in die Ware Wohnraum in Krisenzeiten. Investiert wird jedoch in Eigenheime und Luxuswohnungen. Viele Menschen können sich keine gute Wohnung leisten und müssen mit viel zu wenig Wohnfläche zurechtkommen. Zu diesem Ergebnis kommt auch das Amt für Stadtforschung und Statistik der Stadt Nürnberg.2 Ca. 25 Prozent der Haushalte mit Kind haben zu wenig Wohnraum; etwa 20 % der Alleinerziehenden leben in einer Wohnung ohne Balkon, Terrasse oder gemeinsam nutzbare Außenfläche.3

Menschen sind aufgerufen, zu Hause zu bleiben, um sich und andere vor dem Covid Virus zu schützen, Ausgangsperren, Homeoffice und Homeschooling stellen an den oftmals knappen Wohnraum ganz neue Anforderungen. Immer weitere Teile unseres Alltagslebens verlagern sich in die eigenen vier Wände und Wohnverhältnisse die auch unter „Normalbedingungen“ eher bescheiden waren, sind nun schlicht zu knapp. Nicht zuletzt zeugen eine höhere Zahl an Fällen häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder davon, welche Auswirkungen solche Lebensbedingungen haben können. Kurzarbeit, Entlassungen, Niedriglohn, Alg II oder niedrige Renten und die steigenden Lebenshaltungskosten sorgen bei vielen Menschen zu problematischen finanziellen Verhältnissen und damit zu Stress- wie psychischen Belastungen, so dass Zukunftsängste nicht Wenige verzweifeln lassen. (mehr …)

drucken | 23. März 2021 | organisierte autonomie (OA)

18.03.2021 – Nachbericht

18.03.2021 – Nachbericht

Wieder ein 18.03 vorbei, wieder einmal zur Solidarität mit den gefangenen Genoss*innen aufgerufen. Die Transpis sind aufgeräumt, zahlreichen Postkarten und Soliadressen verschickt und damit Zeit für einen Nachbericht der gestrigen Kundgebung. (mehr …)

drucken | 21. März 2021 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Nachbericht zur feministischen Schnitzeljagd

Nachbericht unserer feministischen Schnitzeljagd im Rahmen der Aktionswoche vom 8. März Bündnis Nürnberg und Feministischer Streik Nürnberg

(Spoiler: Es war massiv geil -> wir machen das wieder!)
Ersteinmal vielen Dank an alle ~ 70 Teilnehmenden! 💜

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drucken | 11. März 2021 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Solidarisch Weltweit

Solidarisch Weltweit

Auf Bitte unserer Freunde der Internationalen Welle Fürth e.V veröffentlichen wir ihre Einladung zum Onlineseminar und Gründung der Revolutionären Linken Syrien:

Samstag, 20.03 19 Uhr

Mit Dr. Ghayath Nu’aisah, iW Fürth und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. (mehr …)

drucken | 11. März 2021 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Plakat- und Stickerreihe vom Bündnis Gemeinsam kämpfen – ihre Krise nicht auf unserem Rücken

Vom Bündnis „Gemeinsam kämpfen – ihre Krise nicht auf unserem Rücken!“ gibt es jetzt eine mehrteilige Plakatreihe. Ziel war es, mit den 15 verschiedenen Motiven die unterschiedlichen Auswirkungen der kapitalistischen Krise auf die verschiedenen Teile der Lohnabhängigen darzustellen. So wollen wir auf die vielen Problematiken aufmerksam machen, mit denen uns dieses System Tag für Tag konfrontiert. Sei es im Betrieb, auf der Straße, in der Klinik oder im Wohnraum. Sei es lokal oder global: Der Kapitalismus gefährdet jedes Leben auf die ein oder andere Weise – es sei denn, man gehört zu den ganz wenigen sehr Reichen.

In Nürnberg und Fürth sind die Plakate und Sticker weitflächig verklebt. Für Alle, die selbst aktiv werden wollen,gibt es auf der Website https://gemeinsamgegenkrise.noblogs.org/ die 15 teilige Reihe zum self-print.

drucken | 4. März 2021 | organisierte autonomie (OA)

Mediale Hetze gegen Jamnitzer Platz-NutzerInnen gipfelt in rechten Vernichtungsphantasien

Mediale Hetze gegen Jamnitzer Platz-NutzerInnen gipfelt in rechten Vernichtungsphantasien
Wieder mal Ärger um den Jamnitzerplatz“, „Linksextremisten sorgen für Ärger am Jamnitzerplatz“, „Anwohner sind genervt“, „Polizeibeamte am Jamnitzerplatz bedroht“, „der Jamnitzer darf nicht zu einer No-Go Area werden“. Solche und ähnliche Sätze ließen sich in den letzten Wochen, Monaten und Jahren immer wieder auf der Website der Nürnberger Nachrichten lesen. Fast allen dieser Artikel war eines gemeinsam: es wurde ein gefährlicher Ort herbei phantasiert, ein Gefahrenszenario aufgebaut, um tägliche Bulleneinsätze und absurdeste Bußgelder oder Verurteilungen rechtfertigen zu können. Gerichtet haben sich die Artikel vor allem gegen die links-alternative Gegenkultur in Gostenhof, sowie gegen jene Leute, für die in dem Nürnberg eines Marcus König kein Platz sein soll: laute Kinder, arme Menschen, TrinkerInnen, Jugendliche und MigrantInnen. Also eigentlich alle, die den öffentlichen Raum für das nutzen wozu er da ist – Zusammenkommen und gemeinsam leben. Das nicht Wenige von ihnen selbst AnwohnerInnen des Platzes sind, wird in der politischen und medialen Hetze der rechten PropagandistInnen von CSU, SPD und Nürnberger Nachrichten geflissentlich verschwiegen. In reißerischer Springer Manier (mehr …)

drucken | 3. März 2021 | organisierte autonomie (OA)

Bis Banu bleiben kann: an jedem Mittwoch Mahnwache beim DGB

Banu bleibt! Nürnberger Ausländerbehörde will türkische Genossin ausweisen – alles ist noch offen – Kundgebung immer am Mittwoch um 17 Uhr am DGB-Haus

Wir haben schon über das skandalöse TKP/ML-Verfahren in München berichtet. Nur, weil sie angeblich Mitglieder der Kommunistischen Partei der Türkei/Marxisten Leninisten (TKP/ML) sind, wurden zehn türkisch- und kurdischstämmige Aktivist*innen zu drakonischen Haftstrafen verurteilt. Sie erhielten zwischen zwei Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren und sechs Monaten. So endete im Juli 2020 nach über vier Jahren eines der größten Polit-Verfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Der absurde Mammut-Prozess drehte sich um die „Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation“ nach § 129b StGB. Und das, obwohl die TKP/ML in Deutschland gar nicht verboten ist und auch auf keiner internationalen Terrorliste steht. Worum es ging, waren konkret die Organisation von Veranstaltung oder die Sammlung von Spenden. Normale Vereinstätigkeiten also. Kurz. Es war einzig und allein ihre kommunistische Gesinnung, weshalb die Angeklagten verurteilt wurden. (mehr …)

drucken | 1. März 2021 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Aktionswoche vom 1. bis zum 8. März – Internationaler Frauenkampftag 2021 – feministisch kämpfen

Heute startet die Aktionswoche rund um den diesjährigen 8. März. Es ist einiges geboten – von der Infoveranstaltung über Schnitzeljagd bis hin zu Demo und Sitzstreik. Das 8. März Bündnis Nürnberg, das FLINTA Komitee für einen feministischen Streik sowie solidarische Gruppen und Akteurinnen haben sich auch in diesem Jahr wieder einiges einfallen lassen. Alle Informationen, was wann wo statt findet, könnt ihr hier finden. Es stimmt nun mal: 8. März ist alles Tage! Wir sehen uns auf der Straße!

drucken | 1. März 2021 | redside

Caritas hat den Tarifvertrag Altenpflege abgelehnt – Proteskundgebung, 1. März, 17:00 Uhr

Kundgebung || Montag, 1.März || 17:00 Uhr || Pirckheimerstraße 14b (vor Caritas/Diakonie) || Caritas hat den Tarifvertrag Altenpflege abgelehnt

Die Altenpflege kämpft weiter – weil schlechte Arbeitsbedingungen nicht gottgegeben sind! Der Kampf für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Altenpflege hat durch die Blockadehaltung der kirchlichen Träger Caritas und Diakonie einen herben Rückschlag erlitten. Aufgrund des negativen Votums von 31 kirchlichen Mandatsträgern erhalten 1,2 Millionen Beschäftigte in der stationären und ambulanten Altenpflege keinen einheitlichen Tarifvertrag. Für viele beutetet das: Weiterhin Vergütung auf Mindestlohn-Niveau, kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, nur der gesetzliche Urlaubsanspruch. Das einzige Argument, dass die kirchlichen Vertreter für ihr Verhalten anführen ist, dass sie auf Perspektive ihre kirchlichen Sonderrechte in Gefahr sehen. Ins Fäustchen lachen sich dabei die privaten Pflegeanbieter, die nun weiterhin mit Niedriglöhnen Millionengewinne zu Lasten der Beschäftigten und Pflegebedürftigen einfahren können.
Um darauf aufmerksam zu machen, dass der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen in der Altenpflege weitergeht, dass aber auch klar wurde, auf wen sich die Beschäftigten, Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen verlassen können – und auf wen nicht – veranstaltet die „Initiative Gesundheit statt Profit“ am Montag, 1.März, eine Protestkundgebung vor der Geschäftsstelle der Caritas und Diakonie Bayern. Beginn: 17:00 Uhr. Ort: Pirckheimerstraße 14b

drucken | 27. Februar 2021 | organisierte autonomie (OA)

Feministische Schnitzeljagd

Feministische Schnitzeljagd am 04.03.2021
unter dem Motto „Bald klatscht es, .. aber keinen Beifall“

Haltet euch bitte an die derzeitigen Corona Maßnahmen. ( Pro Team 2 Haushalte und maximal 5 Personen)

Startpunkt + Ausgabe der Starterpacks: 16:30 – 18:30 am Fenster der Schwarzen Katze. Der Zeitraum ist so gewählt, dass nicht alle Teams auf einmal erscheinen. Eine Voranmeldung braucht ihr nicht.
Die Schnitzeljagd kann zu Fuß aber auch mit dem Fahrrad o.ä. absolviert werden. Zu Fuß wird die Schnitzeljagd ca. 1:30-2:00 Stunden dauern.

Kommt hungrig, es gibt passend dazu Schnitzelbrötchen!

Es wird theoretisch, praktisch, gut! :-)

 

drucken | 25. Februar 2021 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Gostenhof zeigt Flagge! Heraus zum internationalen Frauenkampftag!

Gostenhof zeigt Flagge! Heraus zum internationalen Frauenkampftag!

Es ist wieder so weit! Ausgehend von einer Initiative der organisierten autonomie, wurden gemeinsam mit Frauen aus dem Stadtteil auch in diesem Jahr Fahnen hergestellt um Gostenhof rund um den 8. März in anti-patriarchalem lila zu färben! Wer schon eine Fahne vom letzten Jahr hat, hängt sie bis spätestens 1. März aus dem Fenster, alle anderen haben in den kommenden zwei Wochen noch Zeit, eine gegen Spende zu erhalten.

Möglich ist das im Bio-Laden Vollkern, der Metzgerei Marina oder der Fachmarie. Zudem gibt es eine Fensterausgabe  im Stadtteilladen Schwarze Katze am 27. Februar zwischen 15 und 18 Uhr und im Mops von Gostenhof am 01. März ebenfalls zwischen 15 und 18 Uhr. Die Stückzahl ist natürlich begrenzt – also wartet nicht zu lange.

Die oa ruft wie im letzten Jahr zu einem Stadtteiltreffpunkt am 07. März um 12:30 Uhr am Jamnitzer Platz auf um im Viertel noch mal Stimmung zu machen und dann gemeinsam zum Sitzstreik (FLINTA-Komitee) und zur Demo (8. März Bündnis) zu gehen. Am internationalen Frauenkampftag selbst gibt es um 17 Uhr einen Action walk organisiert vom 8. März Bündnis Nürnberg. Start hierfür ist der Archivpark am Friedrich-Ebert-Platz. Alle weiteren Infos rund um die Aktionswoche vom 1. bis zum 8. März findet ihr hier oder bei facebook/8.März Bündnis Nürnberg.

Hier der Stadtteilaufruf der organisierten autonomie zum diesjährigen 8. März: (mehr …)

drucken | 20. Februar 2021 | organisierte autonomie (OA)

Radio Revolution im Februar 2021

Radio Revolution im Februar 2021

Die Februarsendung von Radio Revolution ist online!

Ganz im Zeichen des 8.März u.a. ein Beitrag zu der akut von Abschiebung bedrohten Ärztin Banu aus Nürnberg und ein Interview mit einer Aktivistin des 8. März-Bündnisses. Abgesehen davon gibt es natürlich die wichtigsten News aus Antifa und Bewegung sowie gute Musik auf die Ohren.

Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 10.März im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

drucken | 17. Februar 2021 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Antifa-Aktionskneipe Workshopspecial zum 8.März

Antifa-Aktionskneipe Workshopspecial zum 8.März

19.2.2021 | Kundgebung „Ein Jahr nach Hanau“ | Kornmarkt | 18:00 Uhr

Die Antifa-Aktionskeipe findet diesen Monat nicht wie geplant am 19.Februar statt… also nicht ganz. Am 19.2. rufen wir statt dessen dazu auf, euch mit uns an der Kundgebung zum Gedenken an die Opfer des faschistischen Terrors in Hanau zu beteiligen. Wenn ihr Interesse an der Antifakneipe habt, Kontakt zu uns sucht oder mitmachen wollt, kommt zum Transpi der Antifa-Aktionskneipe der OA und sprecht uns an (oder kontaktiert uns auf Instagram)!

2.3.2021 | Online-Workshop 8.März | 18:00 Uhr | Anmeldung erforderlich!

Am 2.03.21 veranstalten wir im Rahmen der Antifakneipe zusammen mit einer Referentin einen öffentlichen und interaktiven EinsteigerInnen-Workshop zum Thema Feminismus, um ein wenig dem Coronatrott zu entfliehen und uns gleichzeitig weiterzubilden. Ab 18 Uhr wird eine Referentin ihren Schwerpunkt vor allem auf die Geschichte des 8.März legen und allgemeines zum Thema Patriarchat und Kapitalismus erzählen. Es wird immer wieder interaktive Kleingruppenphasen geben. Zum Ablauf hier ein paar Informationen:

(mehr …)

drucken | 13. Februar 2021 | organisierte autonomie (OA)

An jedem Mittwoch heißt unsere Forderung: Banu bleibt! Nürnberger Ausländerbehörde will türkische Genossin ausweisen

An jedem Mittwoch ist an der Straße der Menschenrechte Mahnwache

Wir haben schon über das skandalöse TKP/ML-Verfahren in München berichtet. Nur, weil sie angeblich Mitglieder der Kommunistischen Partei der Türkei/Marxisten Leninisten (TKP/ML) sind, wurden zehn türkisch- und kurdischstämmige Aktivist*innen zu drakonischen Haftstrafen verurteilt. Sie erhielten zwischen zwei Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren und sechs Monaten. So endete im Juli 2020 nach über vier Jahren eines der größten Polit-Verfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Der absurde Mammut-Prozess drehte sich um die „Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation“ nach § 129b StGB. Und das, obwohl die TKP/ML in Deutschland gar nicht verboten ist und auch auf keiner internationalen Terrorliste steht. Worum es ging, waren konkret die Organisation von Veranstaltung oder die Sammlung von Spenden. Normale Vereinstätigkeiten also. Kurz. Es war einzig und allein ihre kommunistische Gesinnung, weshalb die Angeklagten verurteilt wurden. (mehr …)

drucken | 26. Januar 2021 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Radio Revolution im Januar 2021

Radio Revolution im Januar 2021

Die Januarsendung von Radio Revolution ist online!

Diesmal hört Ihr eine Rezension über das Buch „Ihr Kampf“ von Robert Claus. Der Autor hat zusammen mit Anderen einen aufschlussreichen Band über Nazis und Kampfsport erstellt. Desweiteren gibt einen Bericht über den Mord an Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle und die vergangenen Proteste diesen Jahres. Außerdem wird ein Bericht über die diesjährige Luxemburg – Liebknecht Proteste, sowie ein spannender Beitrag über Rosa Luxemburgs wirken, gesendet!

Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 10.Februar im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

drucken | 19. Januar 2021 | organisierte autonomie (OA)

Küchentalk #1 – Jung.Brutal.Ausgebeutet.

Scheiß Arbeitsverhältnisse? Gar kein Bock.

Im Rahmen der Kampagne „Jung, Brutal, Ausgebeutet“ haben wir mit Jungen Menschen über deren Situationen während der Corona-Krise geredet. Wir sind abhängig von unserer Arbeit und davon, dass wir Geld verdienen. Jetzt in der Coronakrise haben wir, wie viele junge Menschen, als erste unsere Jobs verloren. Wurde uns geholfen? Hat das irgendjemanden interessiert? Nein.

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drucken | 15. Januar 2021 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Corona heißt das Virus – Kapitalismus ist das Problem!

Corona heißt das Virus - Kapitalismus ist das ProblemCorona heißt das Virus. Sars-CoV 2-Erreger haben seit Anfang 2020 über 30.000 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Durch einen Lockdown wird versucht die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen betreffen vor allem das Privatleben der Menschen. Bei den Hotspots Tönnies und Butterbeck wird weitergearbeitet. Mit 9 Milliarden wird die Lufthansa von der Bundesregierung unterstützt. Selbstständige und GastronomInnen kämpfen um ihre wirtschaftliche Existenz. Das Gesundheitssystem funktioniert gewinnorientiert. Das sozialistische Cuba schickt ÄrztInnen als Hilfe nach Italien, die kapitalistische Europäische Union kann das nicht leisten. Pflegekräfte arbeiten weiterhin am Limit, körperlich und finanziell. Wie relevant ist das System? Kapitalismus heißt das Problem.

Wer ein Plakat (oder mehrere) haben möchte, kurze Mail ans AAB: aabnbg@web.de

drucken | 7. Januar 2021 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Die Schwarze Katze brauchte eure Unterstützung!

Die Schwarze Katze brauchte eure Unterstützung!

Folgende Nachricht hat uns als redside erreicht, die wir gerne an euch weiter geben:

Liebe GenossInnen, LeserInnen und FreundInnen,
wie so viele andere auch, trifft den Stadtteil-Laden Schwarze Katze die Schließung seiner Räume sehr hart. Nicht nur, dass zahlreiche Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Öffnungen abgesagt werden mussten, auch die finanzielle Situation ist mittlerweile schwierig und es musste nach dem ersten Lockdown bereits ein Kredit aufgenommen werden. Es fehlt das Geld, das normalerweise durch Veranstaltungen und Öffnungen eingenommen wird, außerdem steht eine große Reparatur an, da nach einem Kurzschluss die Leitungen in der Küche komplett neu verlegt werden müssen. Die Schwarze Katze ist ein selbstverwalteter Raum, der seit 1990 im Stadtteil Gostenhof und seit über 10 Jahren in der Unteren Seitenstraße besteht. Um diesen Raum zu erhalten, die Kredite zurückzahlen zu können und die laufenden Kosten zu decken, braucht die Schwarze Katze euer aller Hilfe! Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir mit dem Rechtsruck zu kämpfen haben und die Wirtschaftskrise schon einige von uns getroffen hat und noch viele treffen wird, ist es umso wichtiger, dass wir Orte wie die Schwarze Katze haben, in denen wir uns treffen, vernetzen und gemeinsam organisieren können. Lasst uns diese Kosten auf möglichst viele Schulten aufteilen!
Also spendet oder werdet Fördermitglied im Komm e.V.! Wir freuen uns, euch alle bald wieder in der Schwarzen Katze zu sehen und auf all die Veranstaltungen und Aktionen, die ihr bei uns plant!
Spendenkonto:
KOMM e.V.
IBAN DE70 7605 0101 0011 9521 81
Vielen Dank für eure Unterstützung! Solidarische Grüße aus der Schwarzen Katze

drucken | 4. Januar 2021 | redside

Nazis in Bathikhemdchen – oder die Geschichte der Zusammenhänge zwischen Esoterik und faschistischer Ideologien – Der Stadtteilclub Dezember 2020 als Podcast

Nazis in Bathikhemdchen – oder die Geschichte der Zusammenhänge zwischen Esoterik und faschistischer Ideologien – Der Stadtteilclub Dezember 2020 als Podcast

Für den 03. Januar mobilisieren die sogenannten QuerdenkerInnen nach Nürnberg; jeden Dienstag findet sich ein Grüppchen der selben in Gostenhof ein um esoterisch anmutende Trommelkreise abzuhalten und ihre kruden, neoliberalen „Thesen“ in die Welt hinaus zu posaunen. Ein Anlass für uns im Stadtteilclub „reclaim Gostenhof“, sich genauer mit den Hintergründen auseinanderzusetzen. Immer wieder liest und hört man die Verwunderung über die Melange, die da zusammenkommt: FaschistInnen und EsoterikerInnen. Wie passt das zusammen? Und wie passen Teile des Kleinbürgertums in dieses skurrile Mischung? Dieser Podcast soll ein Versuch der Einordnung sein und aufzeigen, warum dieses Bündnis – alleine schon aus seinen historischen Wurzeln heraus – alles andere als abwegig ist. Hört`s euch an und kommt natürlich alle am 03. Januar zu den Gegenveranstaltungen und achtet auf Ankündigungen!

drucken | 30. Dezember 2020 | organisierte autonomie (OA)

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Termine

Donnerstag, 29.07.2021

Haftantritt - Verschoben!

Kundgebung zum Haftantritt am Donnerstag wird verschoben Der Haftantritt wurde aufgeschoben. Jan muss an Donnerstag noch nicht in den Knast. Die Kundgebung findet am Donnerstag nicht statt. Gebt in Eurem Umfeld Bescheid! Wann genau Haftantritt ist ist noch unklar, also bleibt und checkt weiterhin redside.tk!       Wir weisen aus aktuellem Anlass auf den Aufruf zur Kundgebung des Solikreises Jamnitzer Platz hin: Kundgebung | Donnerstag, 29. Juli 13:30 Uhr | Mannertstraße 6 Wahrscheinlich habt ihr seit letztem Herbst die Entwicklungen rund um den Jamnitzer Prozess mitbekommen. Dort wurde unser Gefährte und Freund Jan zu einer Knaststrafe von einem Jahr und 2 Monaten verurteilt, obwohl er an besagtem Abend nicht mal vor Ort war. Ob es zu einem Revisionsprozess kommt oder Jan die Haftstrafe bald antreten muss, ist noch unklar. Dieses Urteil ist die neuste, aber nicht einzige Repression, die er erfahren muss. Schon in den Prozessen rund um den 31. Mai 2017, an dem die Abschiebung eines Berufsschülers verhindert wurde, hat sich der unbedingte Verfolgungswille der staatlichen Behörden gezeigt, auch damals schon stand eine Knaststrafe für ihn im Raum. Seitdem haben es Staatsanwaltschaft und Polizei besonders auf Jan abgesehen. Immer wieder wurde er Opfer verschiedenster polizeilicher Maßnahmen. So z.B. auch an seinem Geburtstag 2019. Auf dem Nachhauseweg wurde er damals mal wieder von Zivis belästigt, im Nachgang wurden ihm Widerstand, Beleidigung und tätlicher Angriff vorgeworfen. Es kam zu einem weiteren Verfahren gegen ihn. In diesem Verfahren wurde die Revision abgelehnt und somit eine 3-monatige Haftstrafe rechtskräftig. Haftantritt ist nun am 29. Juli. Somit zeigt sich mal wieder: Alleine links zu sein, auf dem Nachhauseweg zu sein, auf öffentlichen Plätzen abzuhängen oder am Whörder See baden zu gehen, reicht schon aus, um permanent von Bullen belästigt und kontrolliert zu werden, um im Fokus von Justiz und Polizei zu stehen und absurd hohe Strafen für Lappalien zu bekommen. Auch in diesem Verfahren stehen wir an Jans Seite und auch dieses Urteil ist ein Angriff auf uns alle. Kommt also zur Kundgebung vor dem Knast am 29.07. um 13:30 Uhr, um gemeinsam unsere Wut auf die Straße zu bringen und an Jans Seite zu sein, auch besonders durch diese beschissenen Zeiten der Repression hindurch. Aktuell wird versucht, den Haftantritt nach hinten zu verschieben. Sollte dies der Fall sein, findet die Kundgebung am 29.07. nicht statt. Checkt vor Donnerstag also am besten nochmal auf allen Kanälen die aktuellen Infos! Lasst uns außerdem aufmerksam bleiben, was im Jamnitzer Prozess entschieden wird, um handlungsfähig zu sein! Wir werden diese Repressionen nicht hinnehmen! Der Kampf gegen Herrschaft ist das Echo unserer Freiheit. Lasst Jan endlich in Ruhe! Freiheit für alle!
Donnerstag, 29.07.2021

Warum hält sich die Geschlechterungleichheit?

Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Kris Adlitz || Donnerstag, 29.07.2021 || 20.00 Uhr || Metroproletan Archiv & Bibliothek || Eberhardshofstr. 11 Wie lassen sich die aktuellen Geschlechterverhältnisse in Deutschland erklären? Dieses Buch versucht eine umfassende und grundsätzliche Kritik der Zusammenhänge – von der Geschlechtszuweisung über die Lohn- bis zu den Rentendifferenzen, vom Versprechen des Glücks in der Liebe über Bettgespräche bis zum sexuellen Missbrauch, von der Vereinbarkeitsproblematik über sexistische Witze bis zur LGBTI*-Bewegung. Dazu werden die üblichen Denkweisen problematisiert: Weder Rollenzuschreibungen noch die Biologie biparentaler Fortpflanzung, die kulturelle Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit oder das Patriarchat können die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse sinnvoll bestimmen. Erst eine Kritik der bürgerlichen Herrschaftsformen erklärt, warum sich die Geschlechterkultur gewandelt hat und die Geschlechterungleichheit in Deutschland bestehen bleibt. Mehr zum Buch: www.geschlechterungleichheit.de Das Metroproletan bittet euch die geltenden Hygieneregeln einzuhalten.  
Montag, 02.08.2021

Personalausweis neu beantragen, jetzt!

Ab dem 02.08.2021 werden verpflichtend beim Beantragen eines Personalausweises Abdrücke beider Zeigefinger auf dem Chip des Ausweises gespeichert. Diese werden vorerst noch nicht zentral gespeichert. Dennoch bedeutet dies, dass ab August der Zugriff auf den Personalausweis genügt, um an unsere Fingerabdrücke zu gelangen. Es ist nicht auszuschließen, dass bereits vorher Fingerabdruckdaten von Aktiven an Überwachungsbehörden weitergegeben werden. Wir alle hinterlassen überall und dauernd Fingerabdrücke. Man kann sich leicht vorstellen, wie der Staat dies zur Begründung für weitere Ermittlungen heranziehen wird und auch welche Überwachungsmöglichkeiten sich hieraus ergeben. In der Vergangenheit hat sich mit jedem neuen Datensammelparagraphen gezeigt, dass überall, wo der Staat Daten erhebt, diese Daten Begehrlichkeiten von Überwachungsbehörden wecken. Selbst wenn der direkte Zugriff von Polizei und Geheimdiensten vorerst ausgeschlossen ist, wird erfahrungsgemäß einige Jahre später die Gesetzeslage so verschärft, dass Behörden Zugriff auf diese Daten erhalten und sie aktiv nutzen können. Deshalb: Lasst euch schnellst möglich einen Termin beim zuständigen Amt geben! Wenn ihr vor August einen neuen Personalausweis beantragt, könnt ihr der Pflicht für einige Jahre entgehen. Bei den Einwohnermeldeämtern muss sich aktuell auf Wartezeiten für einen Termin von 2-3 Monaten eingestellt werden. Es bleibt also keine Zeit zu verlieren! Lasst uns dem Staat nicht unsere Daten schenken! Die Geschichte wiederholt sich: Biometrische Ausweisfotos, die anfangs auch nur zur Authentifikation der Ausweise dienen sollten, werden mittlerweile bei gesichtserkennenden Kameras eingesetzt! Berichtet euren Genoss*innen und Freund*innen davon! Bleibt hartnäckig, bis sie sich um eine Neubeantragung kümmern! Gebt dem Staat keine Gelegenheiten, unsere Strukturen auszuspähen und zu kriminalisieren!    
Mittwoch, 11.08.2021

Radio Revolution im Juli 2021

In der Juliausgaube von Radio Revolution wird über faschistische und rassistische Umtriebe in Freiburg, mit dem Höhepunkt eines Messerangriffs durch einen AfDler berichtet. Es geht um die Sitaution verschiedenster linker Orte des Zusammenkommens in Nürnberg und neben den Shortnews öffnet die Sendung mit ein Paar Worten zu der erst kürzlich verstorbenen Antifaschistin und KZ-Überlebenden Esther Bejerano. Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 11. August im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

Was war los

29.07.1900
Wlad?mir Ilj?tsch Ulj?now (sp?ter Lenin genannt) verl?sst Russland und geht ?ber Genf nach M?nchen in ein f?nfj?hriges Exil.