Filed under: Antirassismus

Woche der internationalen Solidarität 2019


+++ In den nächsten Wochen stellen wir detailliert das Programm vor +++
29.06. | Antirassistisches Fußballtunier 2019
13.07. | Cornern & Sprayen
15.07. | Vortrag „Kulturimerialismus“
16.07. | Podiumstalks+Diskussion „Klimakämpfe und Perspektiven“
18.07. | Filmvorführung „Female Pleasures“
19.07. | Antifa-Aktionskneipe
20.07. | …Party… ;)

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drucken | 12. Juni 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Antirassistisches Fussballturnier 2019

Am 29.06.2019 ist es wieder so weit!
Unser alljährliches antirassistisches Fußballturnier findet statt! Auch dieses Jahr im Rahmen der „Woche der Internationalen Solidarität“.

Neben dem Fußballspielen gibt es ein nettes Beisammensein. Es gibt Fleisch vom Grill und für alle veganer lecker Sojassteaks und ein Salatbuffet. Für kühle Getränke ist auch gesorgt. Alles wird zu günstigen Preisen erhältlich sein.

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drucken | 12. Juni 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

22.06.2019. 19 Uhr. Gewerkschaftshaus. Oury Jalloh. Mord in Zelle Nr. 5. Vortrag von Gabriele Heinecke

22.06.2019. 19 Uhr. Gewerkschaftshaus. Oury Jalloh. Mord in Zelle Nr. 5. Vortrag von Gabriele Heinecke

Samstag, 22.06.2019, 19 Uhr im Gewerkschaftshaus, Kornmarkt 5-7, 7. Stock, Nürnberg

Der Asylbewerber Oury Jalloh verbrennt im Jahr 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Dessauer Polizeizelle. Die offizielle Version lautet: Selbstmord. Alle Gutachten ergeben eindeutig: Oury Jalloh kann sich nicht selbst angezündet haben. Polizei, Justiz und Politiker versuchen seit 14 Jahren einen Mord zu vertuschen – mutmaßlich begangen von Polizisten.

Gabriele Heinecke ist Rechtsanwältin der Familie Jalloh in Deutschland. Sie erläutert in ihrem Vortrag zunächst den Fall. Anschließend möchten wir die Vorgänge gemeinsam in einer Diskussion in die aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklung einordnen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Gemeinsam gegen die reaktionäre Offensive“ des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) statt.

 

drucken | 11. Juni 2019 | Pension Ost

Ein Nachruf auf Harold Wilson

Am 18. Mai 2019 starb unser Weggefährte Harold Wilson.

Harold Wilson war Gefangener des Bundesstaates Pennsylvania, verurteilt für einen dreifachen Mord, den er nicht begangen hatte. Über 13 Jahre verbrachte er gemeinsam mit Mumia Abu-Jamal in den Todestrakten der Gefängnisse SCI Huntington und SCI Greene.

Gemeinsam wehrten sie sich mit Rechtsrecherchen und Gerichtseingaben gegen die Haftbedingungen und gegen ihre Verurteilung. In dieser Zeit entstand Mumias bekanntes Buch „Jailhouse Lawyers * Knastanwälte. Strefgefangene im Kampf gegen die Vereinigten Staaten von Amerika“. (mehr …)

drucken | 10. Juni 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Zum 31. Mai: Zwei Jahre nach den Ereignissen am Berliner Platz

Zum 31. Mai: Zwei Jahre nach den Ereignissen am Berliner Platz

Vor zwei Jahren, am 31. Mai 2017, sollte Asif N. aus dem Klassenzimmer der Berufsschule, die er besuchte, abgeschoben werden. Seine MitschülerInnen solidarisierten sich sofort und verhinderten die Abfahrt des Polizeiwagens durch eine Sitzblockade. Über zwei Stunden konnte so die Deportation nach Afghanistan verhindert werden. Die Blockade und der Protest gegen die Abschiebung wuchs in den zwei Stunden auf etwa 300 Menschen an. Aufgrund der damaligen politischen Linie der bayerischen Regierung wurde die Abschiebung von der Polizei nicht abgebrochen. Stattdessen wurde Verstärkung geholt, um die Abschiebung mit roher Gewalt durchzusetzen. Mit dem Eintreffen der Erlanger Bereitschaftspolizeieinheit änderte sich das Vorgehen der Polizei. Die Polizei prügelte AktivistInnen mit Schlagstöcken und setzte Pfefferspray ein. Letztlich gelang der Abtransport des Berufsschülers. Bereits vor den Ereignissen am Berliner Platz war ein erneuter Anschlag in der Hauptstadt Afghanistans bekannt. Wir können wohl vermuten, dass vor diesem Hintergrund der eindrucksvolle Protest in Kombination mit der medial präsenten Polizeigewalt dazu führten, dass die für diesen Tag geplante Sammelabschiebung nach Afghanistan durch die Bundesregierung ausgesetzt wurde. Durch dieses Zusammenspiel von Ereignissen war eine Abschiebung in ein Kriegsgebiet nicht mehr zu rechtfertigen. (mehr …)

drucken | 30. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Prozess gegen M31-Aktivistinnen: Neuer Termin!

+++ Am 5. Juli 2019 sollen im Zusammenhang mit dem 31. Mai 2017 wieder zwei Menschen vor Gericht stehen +++ Treffpunkt für solidarische Unterstützung ist 8:45 Uhr vor dem Amtsgericht

Der Prozess wurde bereits zwei mal verschoben. Die ersten beiden Male, weil der Verteidigung nicht das gesamte Videomaterial zur Verfügung gestellt wurde. Nun ist eine Anwältin leider erkrankt. Für den Ersatztermin (der noch nicht feststeht) rufen euch weiter zur solidarischen Prozessbegleitung auf!

We will never Stop! Gegen Kriminalisierung und Repression! Abschiebungen blockieren!

Am 31. Mai 2017 blockierten über 300 Schüler*innen und andere Aktivist*innen in Nürnberg die Abschiebung des Berufsschülers Asif N. nach Afghanistan. Am Tag, an dem Asif abgeschoben werden sollte, tötete eine Bombe in der Hauptstadt Kabul hunderte Menschen. Die Aktivist*innen versuchten in Nürnberg das Leben des Berufsschülers zu schützen und mussten sich von Polizist*innen brutal verprügeln lassen. Die Bilder der Polizeigewalt gingen um die Welt. Das Entsetzen und die Empörung über das gewalttätige Vorgehen der Polizei bestimmten die öffentliche Reaktion in den ersten Tagen nach den Vorfällen. (mehr …)

drucken | 29. Mai 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Mord in Zelle fünf – Vortrag und Diskussion am 22.06.2019

Oury Jalloh. Mord in Zelle Nr. 5“. Vortrag von Gabriele Heinecke.

22.06.2019 in Nürnberg, 19 Uhr Gewerkschaftshaus, Kornmarkt 5-7, 7. Stock

Der Asylbewerber Oury Jalloh verbrennt im Jahr 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Dessauer Polizeizelle. Die offizielle Version lautet: Selbstmord. Alle Gutachten ergeben eindeutig: Oury Jalloh kann sich nicht selbst angezündet haben. Polizei, Justiz und Politiker versuchen seit 14 Jahren einen Mord zu vertuschen – mutmaßlich begangen von Polizisten.

Gabriele Heinecke ist Rechtsanwältin der Familie Jalloh in Deutschland. Sie erläutert in ihrem Vortrag zunächst den Fall. Anschließend möchten wir die Vorgänge gemeinsam in einer Diskussion in die aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklung einordnen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Gemeinsam gegen die reaktionäre Offensive“ des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) statt.

 

drucken | 27. Mai 2019 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Solitresen des AAB für die angeklagten türkischen Genoss*innen und gegen die §§en 129

Solitresen am Fr., 7.6.2019 ab 19 Uhr In der Schwarzen Katze, Untere Seitenstr. 1, Gostenhof

Schluss mit der Kriminalisierung des revolutionären Widerstands! Solidarität mit den zehn angeklagten GenossInnen aus der Türkei!

Seit Juni 2016 stehen in München zehn türkische KommunistInnen vor Gericht. Den Angeklagten wird vorgeworfen, das Auslandskomitee der TKP/ML (Türkisch Kommunistische Partei/Marxistisch-Leninistisch) gebildet zu haben. Angeklagt sind sie nach dem deutschen Paragraphen 129b („Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung“). Zwei der Angeklagten stammen aus Nürnberg: Banu, Ärztin und Therapeutin und Sinan, ebenfalls ein Arzt. Die TKP/ML ist nur in der Türkei verboten, in Deutschland und der EU nicht. (mehr …)

drucken | 24. Mai 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Nazipropaganda? Muss man nicht Aushalten! AntifaschistInnen demonstrieren gegen Stadtreklame und SPD.

Gestern am 22. Mai 2019 Demonstrierten über 30 Personen gegen die Unterstützung von Nazipropaganda durch die Nürnberger Stadtreklame und die nürnberger SPD. Das Unternehmen hatte über 300 Plakate der Neonazipartei NPD auf ihren kommerziellen Werbeflächen plakatiert. Die Stadtreklame macht mit den Neonaziplakaten Gewinn und hing die Plakate der NPD in der Nähe des NSU-Tatorts Scharrerstraße und am Platz der Opfer des Faschismus auf.

Auf der Kundgebung vor dem Nürnberger Rathaus wurde mit Transparenten und Flugblättern auf diesen Skandal Hingewiesen und Gefordert, dass die Stadtreklame sofort die Plakate überkleben soll und keine Aufträge von Faschisten mehr annehmen soll. In einem Redebeitrag der Organisierten Autonomie wurde außerdem darauf Hingewiesen das die SPD einen Großen personellen wie institutionellen Einfluss auf die Stadtreklame hat, den die Sozialdemokraten aber nicht nutzen um etwas gegen die Wahlplakate der Faschisten zu unternehmen. (mehr …)

drucken | 23. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

La Noche Roja im Mai

LA NOCHE ROJA
31.05.2019 // Ab 19:00 Uhr
Schwarze Katze – Untere Seitenstraße 1

Die Reaktionäre Offensive: Was es für den Klimaschutz bedeutet, wenn rechte Parteien und ihr Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft ankommen.
Fridays for future: Die Jugend der Welt ist auf den Straßen. Entstehung und Perspektive einer Bewegung.
 
Kommt vorbei und diskutiert mit uns! Außerdem gibt es wie immer leckeres Essen.

drucken | 22. Mai 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Kundgebung gegen Unterstützung der NPD durch SPD und Stadtreklame – „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda! Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!“

Kundgebung gegen Unterstützung der NPD durch SPD und Stadtreklame – „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda! Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!“

+++ Kundgebung Nürnberger Rathaus +++ Mittwoch, 22.5. +++ 17:30 Uhr +++ Paralell läuft die Sitzung des Stadtrats +++ Auf die Straße gegen Nazipropaganda! +++

SPD und Stadtreklame unterstützen NPD!

Hunderte Plakate der Neonazipartei NPD kleben im Nürnberger Stadtgebiet. Es sind nicht die üblichen Wahlplakate an Laternen und Bäumen sondern auf kommerziellen Werbeflächen der Stadtreklame Nürnberg GmbH. Die zutiefst rassis­tischen Plakate der NPD hängen extra hoch an Litfaßsäulen und Plakatwänden, wohl um es Menschen zu erschweren die Neonazi-Hetze zu entfernen. Zusätzlich ist es ein Skandal, dass NPD Werbung auch am Platz der Opfer des Faschis­mus und in der Scharrerstraße plakatiert sind. Hier wurde Ismail Yaşar von den Rechtsterroristen des NSU ermordet. In der Stadt der Reichsparteitage und NSU Morde darf eine Partei, die in der direkten Nachfolge der NSDAP steht, nun ungestört Propaganda machen für ihr menschenverachtendes Weltbild.

Wie kann das sein? (mehr …)

drucken | 21. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Proloskneipe im Mai: Concerning Violence

Proloskneipe im Mai: Concerning Violence

Proloskneipe 24. Mai 19 Uhr – Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1 in Nürnberg

Ab 20.30 zeigen wir den Film „Concerning Violence – Neun Szenen der anti-imperialistischen Selbstverteidigung“, 87 min. (2014) von: Göran Hugo Olsson. Natürlich gibt es wie immer exzellentes Essen. Schaut vorbei!

„Concerning Violence“ handelt von den Aufständen, die zur Entkolonialisierung Afrikas führen sollten und ist damit ein Rückblick auf afrikanische Befreiungsbewegungen. Dabei konzentriert sich der Filmemacher auf Archivmaterial, das schwedische Dokumentarfilmer und Fernsehjournalisten zwischen 1966 und 1984 in Afrika aufgenommen haben. Aufnahmen von der Befreiungsbewegung in Angola, der Frelimo in Mozambique und dem Unabhängigkeitskampf in Guinea-Bissau werden dokumentarische Bilder von schwedischen Missionaren in Tansania und einem Streik in einer schwedischen Mine in Liberia gegenübergestellt. Diese Bilder korrespondieren eng mit Texten vom Dekolonialismus-Vordenker Frantz Fanon aus dessen Buch „Die Verdammten dieser Erde“ das die Grundlage für den Dokumentarfilm darstellt. Gesprochen werden die Texte von der Musikerin Lauryn Hill. Im Prolog zum Film stellt die renommierte Wissenschaftlerin Gayatri Chakravorty Spivak Fanons Werk vor und erweitert es um eine Genderperspektive.

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drucken | 19. Mai 2019 | Prolos

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Was war los

18.06.1975
Andreas Baader verliest vor Gericht eine Erkl?rung der Stammheimer Gefangenen betreffend Isolationshaft und Folter. Anlass ist der Antrag der Verteidiger auf Anh?rung medizinischer Sachverst?ndiger und - damit zusammenh?ngend - Einstellung des Verfahrens wegen Verhandlungsunf?higkeit der Angeklagten infolge der Isolationshaft. Inhalt der Erkl?rung, deren Verlesung durch das Gericht 17-mal unterbrochen wird: Folter - kein revolution?rer Kampfbegriff; Aufkl?rung ?ber Folter ist letztlich gegen die Gefangenen gerichtet, wenn sie nicht mit der Propaganda des bewaffneten Kampfes verbunden wird.

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