Filed under: Antirassismus

AAB Soli-Tresen am 1. Oktober 2021

Erinnerung an Esther Bejarano!

Am 10. Juli starb die Antifaschistin und Holocaustüberlebende Esther Bejarano. Sie war bis zuletzt eine große Kämpferin gegen Krieg und Faschismus!
Wir möchten im Rahmen des Soli-Tresens an ihr Leben erinnern und zeigen deshalb ausgewählte Film-Beiträge!

Für eine kämpferische, antifaschistische Erinnerungskultur!
Kneipe: ab 19:00 Uhr (Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1)
Film(e): ab 20:15 Uhr
… geöffnet bis mindestens 23:00 Uhr
Alle Getränke + 1€ Soli für Antifa-Arbeit!

drucken | 23. September 2021 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

…vor 50 Jahren: Gefangenenaufstand in Attica

Am 21. August 1971 wurde der Black Panther George Jackson unter sehr fragwürdigen Umständen im kalifornischen Knast von San Quentin erschossen. In der Folge wuchs die Wut unter schwarzen und politischen Gefangenen um ein Beträchtliches und entlud sich schließlich am 9.9.71 im Gefangenenaufstand von Attica. Das bundesweite Free-Mumia-Netzwerk hat hierzu nachstehenden Artikel verfasst, den wir hier dokumentieren.

Dass in den USA Träume wahr werden können, „belegen“ Berichte der Regenbogenpresse aus der „Traumfabrik“ (God´s own country). Weniger publik ist das Schicksal der Vielen, die nun mal so gar nicht „vom Tellerwäscher zum Millionär“ wurden. Und das sind eben die Allermeisten: ihr Schicksal ist Armut, Krankheit und, wo sie gegen die Gesetze der Reichen verstoßen haben, nur zu oft der Knast. (mehr …)

drucken | 21. August 2021 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Kundgebung am Mi. 23.6. um 14.15 Uhr: Jetzt geht es um alles: Banu muss bleiben!

Der „Fall Banu Büyükavci“ hat überregional für Aufsehen gesorgt. Die Genossin, eine engagierte Ärztin und Kommunistin aus der Türkei, soll an den Despoten Erdogan ausgeliefert werden. Sie lebt und arbeitet schon lange in Nürnberg, aber jetzt will das Ausländeramt sie abschieben. Warum? Weil sie eine Aktivistin der Partei TKP/ML ist und Erdogan diese für terroristisch hält. In Deutschland allerdings ist die Partei nicht verboten. Und Banu wird auch gar keine konkrete Straftat vorgeworfen. Es geht tatsächlich nur um Dinge wie das Organisieren von Veranstaltungen oder das Sammeln von Spenden. So unglaublich es klingt – deshalb wurde Banu verhaftet, saß jahrelang in Untersuchungshaft und wurde schließlich verurteilt. Ein klarer Fall von Gesinnungsjustiz. Doch damit noch nicht genug. Seit sie wieder in Freiheit ist, versucht die Stadt Nürnberg, ihr über den Weg des Ausländerrechts das Leben schwer zu machen. Es wurde ein Verfahren zur Ausweisung gestartet. Ein breites Bündnis protestiert seit Monaten jeden Mittwoch dagegen. Inzwischen gibt es auch Stimmen aus dem Stadtrat für Banu und eine positive Stellungnahme. Trotzdem läuft das Ausweisungsverfahren weiter. Es muss endlich gestoppt werden!

Darum rufen wir auf zur
Kundgebung mit Forderungen an Stadtrat und Ausländeramt am

Mi, 23.6.2021, um 14.15 Uhr an der Meistersingerhalle Nürnberg

drucken | 18. Juni 2021 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Krisengeschichten aus dem Stadtteil – Der Podcast des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof Teil II

Lockerungen, fallende Inzidenzen, ein Stück der alten Normalität kehrt für viele zurück. Dass die für etliche Menschen vorher auch schon beschissen war, ist die eine Sache, die andere aber, dass selbst diese Erleichterungen des Alltags nicht einmal für alle gelten. Vor allem in den Geflüchteten-Lagern ist die Pandemie-Situation bis heute katastrophal, die letzten Monate für viele eine einzige Dauerqarantäne. Wir vom Stadtteilclub haben mit einer Mitarbeiterin vom Internationalen Frauencafé – Imedana e.V. gesprochen, die hier in Gostenhof eine Anlaufstelle und Beratungsstelle für geflüchtete Frauen anbieten. Hört rein!

 

drucken | 11. Juni 2021 | organisierte autonomie (OA)

Repression & Krieg

Repression & Krieg

Sie können es einfach nicht lassen. Schon wieder greift die Türkei die kurdische Freiheitsbewegung mit schweren Waffen an. Und schon wieder steht Deutschland auf türkischer Seite. Als wären die Bomben, die derzeit im Irak fallen nicht genug, kam es heute morgen in Nürnberg zu zwei Hausdurchsuchungen.

 

Getroffen hat es das Medya Volkshaus (MVH) und die Privatwohnung einer Vorständin.

Wir solidarisieren uns mit der kurdischen Freiheitsbewegung und verurteilen die Razzien. Deutschland muss endlich aufhören Diktaturen Beistand zu leisten und für sie Oppositionelle zu verfolgen.

Wir sagen: Gemeinsam gegen Ihre Repression! Gemeinsam gegen den Krieg!

Daher morgen zusammen auf die Straße!

15 Uhr Aufsessplatz

drucken | 7. Mai 2021 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Bericht: Tausende auf revolutionärer 1. Mai Demonstration 2021

Heute, am 01. Mai 2021, beteiligten sich zwischen 2.500 und 3.000 Personen an der Demonstration des revolutionären 1. Mai Bündnis. Bedingt durch die Corona-Pandemie änderte sich einiges an der inzwischen schon seit 30 Jahren statt findenden Demo. Der traditionelle Auftakt am Bauernplatz konnte in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Statt dessen wich man in den Rosenau-Park aus, wo wesentlich mehr Platz zur Verfügung stand, um,  Pandemie-konform, Abstand halten zu können.
Schon am Auftakt wurde klar, dass in diesem Jahr trotz Pandemie tausende Menschen kommen würden, um ihren Unmut über die aktuell herrschenden Zustände auszudrücken. Thematisch war der revolutionäre erste Mai, wie jedes Jahr, breit aufgestellt. Einen Schwerpunkt bildete die aktuell herrschende ökonomische Krise, die Corona-Pandemie, sowie die Auswirkungen dieser, welche vor allem die lohnabhängige Klasse betreffen.

Nachdem einige Gruppen am Auftakt ihre Reden gehalten hatten, begann man sich aufzustellen. Das Hygienekonzept sah vor, dass man in gelockerter Formation sowie in mehreren Blöcken á 200 Personen laufen sollte. (mehr …)

drucken | 1. Mai 2021 | organisierte autonomie (OA)

Stadt Nürnberg versucht politischen Angriff auf die 1. Mai Demonstration!

Söder verkündet Lockerungen, in den Großraumbüros, Werks-und Logistikhallen sollen wir alle nach wie vor antanzen und die öffentlichen Verkehrsmittel sind entsprechend voll. Doch das einzige Infektionsrisiko scheint für die Stadt Nürnberg im privaten Bereich, der Kultur und bei politischen Versammlungen zu bestehen. Und auch da scheint es Unterschiede zu geben: über ein halbes Jahr hinweg bereitete die Stadt den sogenannten Querdenkern den roten Teppich, hofierte sie auf dem Hauptmarkt, ließ sie zu Hunderten durch die halbe Innenstadt laufen – massenhafter Verzicht auf Hygieneschutzmaßnahmen inklusive. Dass sie jetzt kurz vor dem 1. Mai noch mal die Zügel anziehen und die revolutionäre Demonstration, die ein gut durchdachtes Hygienekonzept vorweisen kann, so massiv einschränken wollen, kann man nur politisch lesen.

Der DGB sagte von sich aus alle Veranstaltungen ab – der Blick auf die Inzidenz-Zahlen ließe keine andere Möglichkeit. Wir und das Bündnis für den revolutionären 1. Mai sagen: die Krise, die auf unserem Rücken ausgetragen werden soll, lässt uns keine andere Möglichkeit als auf die Straße zu gehen! Fast täglich lesen wir von Betriebsschließungen, Entlassungen und Einsparungen auf den Rücken der Lohnabhängigen. Die großen Konzerne kommen mit staatlichen Milliardensubventionen gut durch die Krise – und wenn wir Krise sagen, meinen wir nicht die Pandemie, sondern eine Wirtschaftskrise, die sich bereits vor der Pandemie anbahnte. Wir müssen uns wehren, wir müssen uns organisieren und zusammenschließen. Sonst ist klar, dass wir für diese Krise zahlen! Der 1. Mai- der Kampftag der ArbeiterInnenklasse ist der Tag dafür. Kämpfe gegen das Patriarchat, gegen Ausbeutung, gegen Faschisierung und für Klimagerechtigkeit, Kinderrechte und eine soziale Revolution werden an diesem Tag zusammengeführt, entfalten ihre Stärke in all ihrer Vielfältigkeit. (mehr …)

drucken | 28. April 2021 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im März – Vortrag zu rechten Strukturen in der Region am 19.03.

Auch in diesem weiteren Pandemie-Monat liefern wir euch eine kleine Ablenkung von der Tristesse des Lockdowns. An diesem Freitag Abend dürft ihr euch auf einen kleinen Vortrag in Form eines Videos freuen, der sich mit rechten Strukturen in der Region auseinander setzt. Ein Schwerpunkt wird dabei von uns auf die neonazistische Kleinstpartei III. Weg gelegt, bzw. auf die Geschichte und die Aktivitäten derselben in der Region. Ab 20:00 Uhr könnt ihr euch das Video auf unserem Youtube-Kanal anschauen. Viel Spaß!

Youtube | Instagram (mehr …)

drucken | 16. März 2021 | organisierte autonomie (OA)

Banu bleibt! Auch diesen Mittwoch.

Banu bleibt! Auch diesen Mittwoch.

17.3.2021 | Kornmarkt, Straße der Menschenrechte | 17Uhr

Antifaschistisches Aktionsbündnis lädt zur Soli-Kundgebung.

Der deutsche Staat und seine Handlanger geben nicht nach. Im Laufe eines der größten politisch motivierten Prozesse der Nachkiregszeit knastete er mehrere KommunistInnen in Zusammenarbeit mit der Türkei aufgrund ihrer Gesinnung jahrelang ein. Nun soll das „Ausländerrecht“ herangezogen werden, um unsere Genossin Banu nach abgesessener Haftstrafe endgültig fertig machen zu können: Die Stadt Nürnberg will sich ebenfalls zum Handlanger der AKP-Regierung und der staatlichen KommunistInnenjäger machen und die Aktivistin in Folter und Verfolgung abschieben.

Doch auch wir geben nicht nach. Im Rahmen der Solidaritätskampagne werden auch wir am Mittwoch mit euch ein weiteres Zeichen gegen KommunistInnenverfolgung und Klassenjustiz setzen, sowie Banu unsere Solidarität ausdrücken!

 

drucken | 13. März 2021 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Radio Revolution im März 2021

Die Märzsendung von Radio Revolution ist online!

Diesmal mit Bericht zur Demo und Kommentar zu den faschistischen Morden von Hanau, ein Nachbericht zum internationalen Frauenkampftag in Nürnberg und ein Beitrag zur Geschichte des 8.März, eine Ankündigung zum Tag der politischen Gefangenen am 18.März, sowie die Shortnews aus Antifa und Bewegung.

Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 14. April im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

drucken | 12. März 2021 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Bis Banu bleiben kann: an jedem Mittwoch Mahnwache beim DGB

Banu bleibt! Nürnberger Ausländerbehörde will türkische Genossin ausweisen – alles ist noch offen – Kundgebung immer am Mittwoch um 17 Uhr am DGB-Haus

Wir haben schon über das skandalöse TKP/ML-Verfahren in München berichtet. Nur, weil sie angeblich Mitglieder der Kommunistischen Partei der Türkei/Marxisten Leninisten (TKP/ML) sind, wurden zehn türkisch- und kurdischstämmige Aktivist*innen zu drakonischen Haftstrafen verurteilt. Sie erhielten zwischen zwei Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren und sechs Monaten. So endete im Juli 2020 nach über vier Jahren eines der größten Polit-Verfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Der absurde Mammut-Prozess drehte sich um die „Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation“ nach § 129b StGB. Und das, obwohl die TKP/ML in Deutschland gar nicht verboten ist und auch auf keiner internationalen Terrorliste steht. Worum es ging, waren konkret die Organisation von Veranstaltung oder die Sammlung von Spenden. Normale Vereinstätigkeiten also. Kurz. Es war einzig und allein ihre kommunistische Gesinnung, weshalb die Angeklagten verurteilt wurden. (mehr …)

drucken | 1. März 2021 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Gemeinsame Zuganreise nach Stuttgart zur „Konseqent. Antifaschistisch.“ Demonstration

Am 20. März 2021 findet in Stuttgart eine überregionale Demonstration in Solidarität mit Jo & Dy statt. Die Demo richtet sich gegen die staatlichen Angriffe auf die antifaschistische Bewegung und steht auch im Kontext des Tages der politischen Gefangenen, dem 18.3.
Wir reisen gemeinsam aus Nürnberg mit dem Zug an.
Zugtreffpunkt: 10.15 Uhr Osthalle
Kosten für Hin- & Rückfahrt: 14€ pro Person + x€ Soli
(am Geld solls nicht scheitern, wenn du gar keine Kohle hast, komm am Zugtreffpunkt auf uns zu und wir regeln das 🙂

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drucken | 1. März 2021 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

An jedem Mittwoch heißt unsere Forderung: Banu bleibt! Nürnberger Ausländerbehörde will türkische Genossin ausweisen

An jedem Mittwoch ist an der Straße der Menschenrechte Mahnwache

Wir haben schon über das skandalöse TKP/ML-Verfahren in München berichtet. Nur, weil sie angeblich Mitglieder der Kommunistischen Partei der Türkei/Marxisten Leninisten (TKP/ML) sind, wurden zehn türkisch- und kurdischstämmige Aktivist*innen zu drakonischen Haftstrafen verurteilt. Sie erhielten zwischen zwei Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren und sechs Monaten. So endete im Juli 2020 nach über vier Jahren eines der größten Polit-Verfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Der absurde Mammut-Prozess drehte sich um die „Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation“ nach § 129b StGB. Und das, obwohl die TKP/ML in Deutschland gar nicht verboten ist und auch auf keiner internationalen Terrorliste steht. Worum es ging, waren konkret die Organisation von Veranstaltung oder die Sammlung von Spenden. Normale Vereinstätigkeiten also. Kurz. Es war einzig und allein ihre kommunistische Gesinnung, weshalb die Angeklagten verurteilt wurden. (mehr …)

drucken | 26. Januar 2021 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Küchentalk #1 – Jung.Brutal.Ausgebeutet.

Scheiß Arbeitsverhältnisse? Gar kein Bock.

Im Rahmen der Kampagne „Jung, Brutal, Ausgebeutet“ haben wir mit Jungen Menschen über deren Situationen während der Corona-Krise geredet. Wir sind abhängig von unserer Arbeit und davon, dass wir Geld verdienen. Jetzt in der Coronakrise haben wir, wie viele junge Menschen, als erste unsere Jobs verloren. Wurde uns geholfen? Hat das irgendjemanden interessiert? Nein.

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drucken | 15. Januar 2021 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Mahnwachen gegen die drohende Abschiebung von Banu

Der Kampf im TKP/ML-Verfahren geht weiter

Besondere Empörung ruft die drohende Abschiebung der Genossin Banu hervor: Nach über vier langen Prozessjahren wurde sie verurteilt zu 3 1⁄2 Jahren Gefängnis. Doch noch bevor die schriftliche Begründung vorliegt und bevor sie überhaupt gegen das Urteil vorgehen kann, soll sie aus dem Bundesgebiet ausgewiesen werden.

Der Widerstand dagegen organisiert sich. Es gibt Aktivitäten von Seiten des Nürnberger Solidaritätsbündnisses, das den ganzen Prozess begleitet hat, sowie von der Gewerkschaft ver.di, weil Banu auch im Landesmigrationsausschuss aktiv ist. Auf keinen Fall darf es zu Abschiebungen in die Türkei kommen. Wenn schon die BRD-Regierung Erdogan hilft und damit ihre eigene Repression gegen Linke forciert, darf die Nürnberger Ausländerbehörde dieses Unrecht nicht auch noch weitertreiben und die Situation zuspitzen.

ver.di, Linke Liste, DIDF, ein Solibündnis für Banu sowie das 8. März-Bündnis organisieren wöchentlich Mahnwachen an der Straße der Menschenrechte. Die nächsten Mahnwachen sind am 20.01. und 27.01. sowie am 03.02. jeweils um 17 h (mehr …)

drucken | 21. Dezember 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Keine Abschiebung ins Erdogan-Regime! Banu muss bleiben! Kundgebung 17.12. um 15 h

Aufruf zur Kundgebung – Do, 17.12.2020, 15 Uhr – Gewerkschaftshaus Nürnberg
(Bitte wenn möglich mit roter Jacke)
Keine Ausweisung von Kollegin Banu Büyükavci durch die Stadt Nürnberg!

Können Sie sich das vorstellen?

Ihnen wird keine konkrete Straftat vorgeworfen, trotzdem wird nachts Ihre Wohnung gestürmt, Sie werden verhaftet und fast 3 Jahre lang in Untersuchungshaft gesteckt. Der Vorwurf: Sie sind Mitglied einer Partei, die (nur) in der Türkei als terroristisch gilt – der TKP/ML.

Nach über vier langen Prozessjahren werden Sie verurteilt zu 3 1⁄2 Jahren Gefängnis. Doch noch bevor die schriftliche Begründung vorliegt und bevor Sie überhaupt gegen das Urteil vorgehen können, sollen Sie aus dem Bundesgebiet ausgewiesen werden. So geschieht das gerade einer aktiven Gewerkschafterin, mitten in unserem Land. (mehr …)

drucken | 14. Dezember 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

FIGHT G20 – Unsere Solidarität gegen eure Repression

drucken | 2. Dezember 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Solidarität mit Findus!

Solidarität mit Findus!

Am 20.10.2020 endete der Prozess gegen einen Antifaschisten aus Stuttgart mit einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Er wurde für seinen Widerstand gegen FaschistInnen und PolizistInnen verurteilt. Noch ist er auf freiem Fuß.

Die Verurteilung reiht sich ein in eine Repressionswelle gegen AntifaschistInnen aus Stuttgart und der Region (Soliblog, Junge Welt Artikel). Wir schicken Findus einen kleinen Gruß aus Nürnberg und wünschen ihm viel Kraft für das Berufungsverfahren.

Find us always together!

drucken | 26. Oktober 2020 | organisierte autonomie (OA)

trotz alledem LINKE LITERATUR WEGEN CORONA 2020 OHNE MESSE 31.10.2020 Beginn: 17 Uhr, Kulturwerkstatt auf AEG

Die Überschrift macht es ja schon deutlich, wir sind da – wie jedes Jahr – und versorgen Euch mit Inhalten, Analysen, Informationen, mit Theorie und praxisorientierten Vorstellungen, mit Philosophie und Interessantem, mit News aus dem kapitalistischen Alltag, aus gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Bewegungen, eben mit allem was linke Verlage und Redaktionen so zu bieten haben.

Linke Literatur 2020, präsentiert ohne Messe – Corona macht es möglich.

Unser diesjähriges Programm umfasst zwei große Podiumsveranstaltungen, in deren Rahmen die über unseren Köpfen schwebende Krise der kapitalistischen Wirtschaftsweise, wie die in den krisenhaften Zeiten sich ausbreitenden Kämpfe und sozialen Bewegungen aus Blickwinkeln verschiedener AutorInnen unter die Lupe genommen werden sollen.

* ACHTUNG – ACHTUNG – ACHTUNG  – Eine Voranmeldung zu den Veranstaltungen ist zwingend erforderlich!

(mehr …)

drucken | 18. Oktober 2020 | Metroproletan

Radio Revolution im Oktober 2020

Radio Revolution im Oktober 2020

Für die Oktober Sendung von Radio Revolution wurde sich mit den Themen „Kritisches Gedenken“ und antifaschistischer Geschichtsaufarbeitung auseinandergesetzt. In einem anderen Beitrag geht es um Polizeigewalt, „Straftäter in Uniform“ oder strukturelle Gewalt. Wie immer gibt es gute Musik auf die Ohren und die wichtigsten Neuigkeiten.

Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 11. November im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

drucken | 16. Oktober 2020 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Antifa-Kneipe im Oktober ’20

16.10.20 | Ab 19:00 Volxküche mit Leckerem Essen | 19:00 – 20:00Uhr Offenes Antifatreffen | 20:00 Uhr Vortrag zu Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Nürnberg | Stadtteilladen Schwarze Katze | Untere Seitenstraße 1 |

Am 25. Oktober veranstaltet die Antifa-Kneipe einen Rundgang zum Thema Zwangsarbeit und Deportation in Nürnberg. Aus diesem Anlass widmet sich die Antifa-Aktionskneipe im Oktober ebenfalls dem Gedenken an die Opfer des deutschen Faschismus. Nach dem Offenen Antifa-Treffen wird es einen kurzen Vortrag über den antifaschistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Nürnberg geben. Daneben gibt es wie immer leckeres Essen und kühle Getränke. Kommt vorbei!

Was macht die Antifa Aktionskneipe?

Beispiele:  Antifa-Stadtrundgang  /Aktion gegen AfD Landtagswahlstand / Demo „Keine rechte Hetze in unserem Viertel!“ / Gemeinsamer Treffpunkt für revolutionäre 1.Mai-Demo / Aktion zum TagX NSU-Prozess / Aktion gegen CSU Parteitag / Aktion gegen AfD-Infostand / Fahrt zur Demo: Memmingen sieht rot

Was ist die Antifa Aktionskneipe: (mehr …)

drucken | 7. Oktober 2020 | organisierte autonomie (OA)

Radio Revolution im September 2020

Radio Revolution im September 2020

In der September Sendung von Radio Revolution geht es thematisch um das Gedenken an Opfer von Faschist*innen. Zum einen gibt es einen Bericht von der Demonstration zum 20. Jahrestages des Mord an Enver Şimşek durch den NSU. Außerdem gibt es ein Interview mit einer Amberger Initiative, die ein relativ neues Gedenkprojekt an Klaus-Peter Beer gestartet haben.
Dazu gibt es natürlich wie immer Shortnews und gute Musik auf die Ohren.
Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 14. Oktober im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

drucken | 20. September 2020 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Jamnitzer für Alle – Bericht

Circa 200 Menschen beteiligten sich über den Tag verteilt an der heutigen Kundgebung „Jamnitzer für Alle – gegen eine Stadt der Reichen“ am Jamnitzer Platz in Gostenhof. Die aufrufenden Gruppen Auf der Suche und Prolos wollten mit der Kundgebung ein Zeichen setzen gegen Gentrifizierung, Repression und Polizeigewalt. Ziel war es auch, eine Gegendarstellung zu den in der Presse abgetippten Polizeiberichten zu machen. So wurde in zahlreichen Redebeiträgen und am open mic auf die Frage eingegangen, wer den Platz mit welchem Recht wie nutzt und mit Leben füllt. Ferner ging es auch um das übergeordnete Thema Gentrifizierung und die damit einhergehende Verdrängung. Auf einer Pinnwand wurde den Anwesenden die Möglichkeit gegeben, auszudrücken, was sie sich für den Platz wünschen und was sie am Jamnitzer stört. Die Meisten wünschen sich mehr Grün, eine öffentliche Toilette und einen überdachten Raum wie etwa einen Pavillon. Was die Leute stört: die permanente Polizeipräsenz. Warum ein solcher Argwohn gegenüber der Polizei besteht, demonstrierte diese dann auch gleich nochmal und drangsalierten die Kundgebungsteilnehmer_innen mit schikanösen Taschendurchsuchungen. Auf die Provokationen seitens der Polizei wurde aber nicht eingegangen und die Kundgebung verlief friedlich.

Untermalt wurde der inhaltliche Ausdruck von Live-Musik von Endlich Schlechte Akustik und lockerem DJing. Außerdem wurden T-Shirts mit dem Aufdruck „Jamnitzer – No Cops No Stress“ verkauft. Um auch den vielen Jamnitzer-Kindern einen Raum auf der Kundgebung zu geben, organisierten die Falken ein Kinderprogramm, an dem sich viele Kinder mit Diabolo-Spiel und Ähnlichem erfreuten. (mehr …)

drucken | 12. September 2020 | Prolos

Antifa-Aktionskneipe im September: Dem 3. Weg den Weg versperren!

18.09.2020 | Ab 19:00 Volxküche mit Leckerem Essen | 19:00 – 20:00Uhr Offenes Antifatreffen | 20:00 Uhr Vortrag vom Antifa-Aufbau München über die Neonazipartei der III. Weg | Stadtteilladen Schwarze Katze | Untere Seitenstraße 1 |

Am 3. Oktober will die Neonazipartei der III. Weg in Berlin aufmarschieren. Aus Nürnberg gibt es Mobilisierung zu Gegenaktivitäten. Anlass genug sich die FaschistInnen vom III. Weg mal genauer anzuschauen. In einem Vortrag beleuchten wir die Aktivitäten, Strategie und Personal des III. Wegs. Außerdem gibt es vor dem Vortrag von 19-20Uhr das offene Antifatreffen für alle die gegen Rechts Aktiv werden Wollen. Dazu gibt es wie immer leckeres Essen und kühle Getränke. Kommt Vorbei!

Was macht die Antifa Aktionskneipe? (mehr …)

drucken | 6. September 2020 | organisierte autonomie (OA)

Utopie ohne Abschiebehaft – 30.08 Podiumsdiskussion

Utopie ohne Abschiebehaft – 30.08 Podiumsdiskussion

Online-Podiumsdiskussion | Sonntag, 30.8.2020 | 19:30 Uhr

PodiumsteilnehmerInnen:
Peter Fahlbusch | Rechtsanwalt

Stefan Keßler | Jesuiten-Flüchtlingsdienst

PD Dr. Monika Mokre | Sozialwissenschaftlerin

Prof. Dr. Johanna Schmidt-Räntsch | Richterin Bundesgerichtshof

 

Die Abschiebehaft in Deutschland hat vergangenes Jahr ein trauriges Jubiläum gefeiert, das so keines sein darf: Sie wurde 100 Jahre alt. Mit dem Hau-Ab-Gesetz hat sie in 2019 zudem einige Verschärfungen erfahren. Das Podium „Utopie ohne Abschiebehaft“ beleuchtet die aktuelle Praxis der Abschiebehaft aus verschiedenen Perspektiven und geht dabei auf die Verschärfungen von 2019 ein. Das Podium soll die Möglichkeit bieten, Perspektiven und Möglichkeiten im Sinne einer Utopie ohne Abschiebehaft zu erarbeiten. Es werden Wege vorgezeichnet und erörtert, wie eine Gesellschaft ohne Abschiebehaft aussehen kann, und wie die 100-jährige Tradition in Deutschland mit ihrer menschenunwürdigen Geschichte überwunden werden kann. (mehr …)

drucken | 24. August 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

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Termine

Samstag, 16.10.2021

United against repression: Demo am 16. Oktober um 14:30 Uhr am Veit-Stoß-Platz

Folgenden Demoaufruf geben wir gerne an euch weiter. Teilt ihn und verbreitet ihn: Ob Nürnberg, bundesweit oder international – United against repression! Freiheit für Jan! Der jüngste Jamnitzer-Prozess gegen unsere beiden Genossen ist nun abgeschlossen. Während einer der Angeklagten im Berufungsprozess Anfang Februar eine Geldstrafe und 10 Monate Knaststrafe auf 3 Jahre Bewährung bekommen hat, wurde vom anderen Angeklagten in Revision gegangen. Die Revision wurde nun vom Oberlandesgericht München abgelehnt, somit wird eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten rechtskräftig. Zur Erinnerung: Der Jamnitzer Platz in Nürnberg ist ein Ort, wo sich die Widersprüche und Konflikte besonders stark zeigen, die der Gentrifizierungsprozess im Viertel mit sich bringt. Kontrollen und Schikanen durch die Polizei stehen dort auf der Tagesordnung. Zum Prozess kam es, nachdem sich nach einer weiteren Polizeimaßnahme spontan eine Menschenmenge solidarisiert hatte und sich die Cops daraufhin zurückziehen musste. Einem der Angeklagten wurde Rädelsführerschaft, dem Anderen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung vorgeworfen. Seitens Staatsanwaltschaft, Staatsschutz und Polizei wurde der Prozess höchst politisch geführt. Ein klarer Verurteilungswille wurde mitunter dadurch deutlich, dass einer der Angeklagten an besagtem Abend nicht mal vor Ort war. Dafür gab es einen glaubwürdigen Zeugen, doch dies hielt die Justiz nicht davon ab, ein hartes Urteil zu sprechen. Zwei Schuldige mussten her, an denen ein Exempel statuiert werden konnte. Dieser Fall steht exemplarisch für eine Entwicklung, die sich weltweit abzeichnet: Linke Aktivist*innen werden kriminalisiert und müssen mit Repression rechnen, allein weil sie die bestehenden Verhältnisse ankreiden und sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen. Dabei kommen teils absurde Mittel und immer repressivere Methoden zum Einsatz. Bayern erfüllt immer wieder eine Vorreiterrolle für eine bundesweite Verschärfung der Polizeiaufgabengesetze, Lina in Leipzig wird im Heli abgeholt, 1. Mai-Demos auf der ganzen Welt werden brutal aufgelöst, in Kolumbien wird auf Demonstrierende geschossen. Der Staat scheut keine Mittel, die bestehende Ordnung aufrecht- und linke und emanzipatorische Proteste kleinzuhalten. Wir sind weiterhin solidarisch mit Jan und allen anderen, die Aufgrund ihres Aktivismus, ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihrer Armut, ihres Geschlechts oder anderen Gründen zur Zielscheibe der Polizei werden. Unsere Antwort auf diese besorgniserregenden Entwicklungen war, ist und bleibt unsere uneingeschränkte Solidarität mit allen Kämpfen und Kämpfenden gegen die rassistische und sexistische Klassengesellschaft. Nur mit vereinten Kräften können wir diesen überwinden und gemeinsam werden wir unsere Wut auf die Straße tragen. Denn wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen weiterhin solidarisch füreinander ein – jetzt erst recht! Kommt mit uns zusammen auf die Straße – gegen jede Form von Herrschaft und Unterdrückung und für eine Welt, in der wir alle gewaltfrei leben können! Freiheit für Jan und alle Anderen!

Was war los

26.09.1980
Eine von Nazis gelegte Bombe t?tet auf dem M?nchner Oktoberfest 13 Menschen. Verbindungen zur Wehrsportgruppe Hoffmann, einer paramilit?rischen faschistischen Gruppe, werden von der Polizei nicht verfolgt.