Filed under: Berichte

Skandalöser Prozess gegen Mietaktivistin wird am 22. Mai um 08:30 Uhr fortgesetzt! Kundgebung und solidarische Prozessbegleitung ab 07:45 Uhr vor dem Amtsgericht Nürnberg

Skandalöser Prozess gegen Mietaktivistin wird am 22. Mai um 08:30 Uhr fortgesetzt! Kundgebung und solidarische Prozessbegleitung ab 07:45 Uhr vor dem Amtsgericht Nürnberg

Am 02. Mai wurde eine Mietaktivistin vor Gericht gezerrt. Ihr wird vorgeworfen, bei der Demonstration am 14. Juli 2018 unter dem Motto „Auf die Straße gegen Sozialabbau und Mietenwahnsinn! Mieten runter – Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!“ öffentlich zu Straftaten aufgerufen zu haben. Konkret soll sie ein solidarisches Grußwort verlesen haben, das der Demonstration von AktivistInnen zugespielt wurde, die an jenem Tag unter dem Namen „Sektionbesteztwas“ mehrere Häuser in Nürnberg symbolisch besetzt hatten. Im Anschluss an das Verlesen soll sie selbst einen Aufruf zur Besetzung von Leerstand hinzugefügt haben – so die Anklage, die sich einzig und allein auf die Zeugenaussage eines Nürnberger Staatsschutzpolizisten beruft. Pikant, dass dieser einzige Zeuge auch noch der leitende Ermittler ist. Wenn es nach ihm geht, würde er wohl auch noch gleich den Richter spielen wollen. (mehr …)

drucken | 14. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Antifa ist notwendig – nicht kriminell! Prozesstermin am 16.05.2019

Und schon wieder steht ein nürnberger Antifaschist vor Gericht. Dieses mal wird dem Genossen eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, stattfinden soll das ganze Spektakel am 16.05.2019 um 9:00 Uhr im Sitzungssaal 41 des Amtsgerichts Nürnberg. Kundgebung findet um 8:00 Uhr vor dem Gericht statt! Kommt zahlreich!

Zu Grunde liegt dem ganzen eine antifaschistische Demonstration gegen den AfD Parteitag in Nürnberg letztes Jahr.

Im Zuge dieser Demonstration fingen die Cops an die Demo zu provozieren und schließlich auf die Demoteilnehmer*innen einzuprügeln, wobei sie mehrere von ihnen verletzten. Wie es üblich ist stellten die Bullen im Nachgang Strafanzeigen gegen die Demonstrant*innen um ihr Handeln zu legitimieren.

(mehr …)

drucken | 6. Mai 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Prozess gegen Mietaktivistin wegen Zitat – Staatsschützer wird von Richterin gerügt, Prozess wird fortgeführt

Im Folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung der Initiative Mietenwahnsinn stoppen zum heutigen Prozess gegen eine Mietaktivistin.

Der Prozess, der heute gegen eine Mietaktivistin vor dem Amtsgericht stattfand, wurde vertagt nachdem der beim polizeilichen Staatsschutz beschäftigte Beamte völlig von seiner ursprünglichen Aussage abgewichen ist. Der Mietaktivistin wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, öffentlich zu Straftaten aufgerufen zu haben. Sie soll bei einer Demonstration gegen steigende Mieten im vergangenen Sommer ein Grußwort verlesen haben, in dem es um Scheinbesetzungen ging. Man warf ihr zu Prozessbeginn vor, selbst zu Besetzungen aufgerufen zu haben. Im heutigen Prozess kam der einzige Zeuge und zugleich leitende Ermittler – ein Polizeibeamter des Nürnberger Staatsschutzes – jedoch völlig von seiner ursprünglichen Aussage ab. Sie habe doch nur das Grußwort verlesen – allerdings (mehr …)

drucken | 2. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Gemeinsam in die revolutionäre Offensive – 3000 Menschen beteiligen sich am revolutionären 1. Mai in Nürnberg

Heute fand die revolutionäre 1. Mai Demonstration in Nürnberg mit über 3000 TeilnehmerInnen statt. Aufgerufen hatte das revolutionäre 1. Mai Bündnis, dass wie jedes Jahr von der organisierten autonomie (OA) initiiert wurde. Über 30 linke und linksradikale Gruppen beteiligten sich und riefen zur Demo auf.

Bereits vor dem offiziellen Auftakt um 11:30 Uhr füllte sich der Bauernplatz sichtlich, viele DemonstrantInnen brachten eigene Schilder und Fahnen mit auf die Demo. Damit die Leute auch ohne große Belästigungen der Polizei an der Demo teilnehmen konnten, waren auch dieses Jahr wieder die Doku-Teams vor Ort. So ließen es die Cops auch dieses Jahr bleiben flächendeckende Kontrollen durchzuführen. Allerdings wurden trotzdem einige GenossInnen die als spontandemonstration auf den Demoauftakt liefen kurzzeitig gekesselt und von der Polizei durchsucht. Pünktlich begann dann auch die Auftaktkundgebung, die Moderation begrüßte alle Beteiligten und es wurden Reden von verschiedensten Gruppen, Initiativen und Bündnissen gehalten. Immer wieder wurde die systematische Ausbeutung und Zerstörung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus angesprochen. Weiter wurde die um sich greifende reaktionäre Offensive mit ihren Gesetzesverschärfungen, ihrem antifeministischen Rollback und ihren rechten Akteuren thematisiert. Jedoch blieb man nicht bei der Beschreibung der Missstände, sondern forderte, dass man sich gemeinsam von unten organisiert und für ein besseres Morgen kämpft. (mehr …)

drucken | 1. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Deutsche Wohnen & co enteignen – Grüße aus Nürnberg

Im Rahmen des Antifaschistischen Stadtrundgangs durch die nürnberger Innenstadt am 27.April beteiligten sich auch die Initiative Mietenwahnsinn stoppen und organisierte zusammen mit der organisierten autonomie (OA) einen Beitrag vor dem Wohnungsamt. Dort wurde auf die sich verschärfenden Lebensbedienungen für weite Teile der Gesellschaft, den Ausverkauf der Ware Wohnraum und den nötigen Widerstand dagegen eingegangen. In diesem Zuge haben wir ein Solidaritätsfoto für die Kampagne in Berlin gemacht. Wir sind der Meinung das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und möchten den AktivistInnen viel Erfolg wünschen.
Hier noch der Redebeitrag der Initiative Mietenwahnsinn stoppen und der organisierten autonomie:

Wir stehen hier vor einem Gebäude, das wohl den größten Sprengstoff in der aktuellen sozialen Frage beheimatet: (mehr …)

drucken | 29. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Bericht vom Ostermarsch 2019: 1400 gegen Militarismus und Krieg

Am Ostermontag gingen etwa 1400 Menschen in Nürnberg gegen Krieg, Militarismus und Imperialismus auf die Straße. An dem Zug aus der Nürnberger Südstadt, vom Korpernikusplatz,  beteiligten sich zahlreiche Linke und revolutionäre Gruppen und Organisationen. Die organisierte autonomie stellte zusammen mit dem Come-Fight-Stay together Treffen einem internationalistischen Block, dem sich andere anschlossen. Krieg, Militarismus, internationale Solidarität und die vom Kapitalismus erzeugten Fluchtgründe wurden mit Parolen und transparenten thematisiert und dem Protestzug so ein nicht zu übersehender antikapitalistischer Ausdruck verliehen.

Die nächste Gelegenheit gegen Krieg und Imperialismus auf die Straße zu gehen ist die revolutionäre 1.Mai Demo um 11:30 am Bauernplatz in Gostenhof. Schließt euch uns an!

mehr Bilder hier: (mehr …)

drucken | 25. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Gemeinsam in die revolutionäre Offensive! Organisiert & solidarisch – hier und überall – Mobi im Stadtteil

Im Vorfeld zur revolutionären 1.Mai Demo  wurden im Stadtteil Gostenhof, auf Plätzen und Straßen, menschen große Pappaufsteller aufgehangen. Die Figuren riefen mit Plakaten und Schildern zur Demo auf, sagten Immobilienhaien den Kampf an und zeigten sich mit der Enteignungskampagne in Berlin solidarisch.

Bereits im Vorfeld wurde der Stadtteil-Aufruf in Briefkästen gesteckt und Plakate beim Metzger, in Gemüseladen, Dönerbuden und diversen Kneipen aufgehangen.

Hier der Stadtteil-Aufruf und noch mehr Bilder

Gemeinsam in die revolutionäre Offensive! Organisiert & solidarisch – hier und überall (mehr …)

drucken | 23. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Für einen Jamnitzer Platz nach den Interessen der NutzerInnen! – Bericht von der 2. „Bürgerversammlung“ zur Umgestaltung des Jamnitzer Platzes

Am 28.03.2019 veranstaltete die Stadt Nürnberg im Nachbarschaftshaus Gostenhof um 19.00 Uhr die 2. Bürgerversammlung im Rahmen des sog. „Beteiligungsverfahrens“ zur Umgestaltung des Jamnitzerplatzes. Nachdem bereits im Vorfeld bekannt wurde, dass die im vorläufigen Platzentwurf der an diesem Tag vorgestellt werden sollte, mehrheitliche geforderten Veränderungen der PlatznutzerInnen nicht berücksichtigt wurden, mobilisierte die Initiative Mietenwahnsinn stoppen und die organisierte autonomie, NutzerInnen des Platzes um ihren Forderungen im Rahmen der Veranstaltung Nachdruck zu verleihen und die Verantwortlichen mit ihren undemokratischen Methoden zu konfrontieren (siehe Flyer). So wurde die im „Beteiligungsverfahren“ der Stadt meist genannteste Forderung nach einer öffentlichen Toilette schlichtweg ignoriert, so wie die Hecken entlang der mittleren Kanalstraße aus wohl rein ordnungspolitischen Gründen entfernt werden sollten, auch das entgegen der Stadt eigenen Umfrageergebnisse. Des weiteren wurde im vorläufigen Entwurf ein zentraler Platz um zusammen zu kommen wie es ihn bisher um den stillgelegten Brunnen gibt nicht weiter vorgesehen.

Vor ca. 100 Anwesenden stellte die Moderation des durch die Stadt Nürnbergs beauftragten Projektunternehmens zusammen mit der Landschaftsgartenarchitektin den Entwurf vor. (mehr …)

drucken | 18. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im April

Antifa-Aktionskneipe im April

Antifa-Aktionskneipe am 19.4.2019 – ab 19:00Uhr offenes Antifatreffen – ab 20:00 Uhr Film „Hamburger Gitter“ – Stadtteilladen Schwarze Katze – Untere Seitenstraße 1.

Wir starten wie immer von 19 Uhr bis 20 Uhr mit dem offenen Antifa-Treffen. Ihr habt Ideen für Aktionen oder wollt euch bei der Planung unseres antifaschistischen Stadtrundgang am 27.04.19 beteiligen? Dann kommt vorbei! Ab 20 Uhr zeigen wir den Film „Hamburger Gitter“. Nachdem der Film bereits in Fürth und Nürnberg die Kinos füllte und ausverkauft war, werden wir ihn im Stadtteilladen Schwarze Katze zeigen. Die Dokumentation sieht im staatlichen Umgang mit den Anti-G20-Protesten in Hamburg im Sommer 2017 ein Schaufenster moderner Polizeiarbeit. Trailer und Infos  (mehr …)

drucken | 11. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Antifaschistische Kurzfilme aus der Region!

Antifaschistische Kurzfilme aus der Region!

Freitag, 5.4.19 | Stadtteilladen Schwarze Katze (untere Seitenstrasse 1) | 19:00 Uhr Solitresen AAB | 20:00 Uhr Filmstart

Im Rahmen des Solitresens des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Nürnberg werden drei Kurzfilme gezeigt:

„Pottenstein – eine trügerische Idylle“, „Tatort Avasinis“ und „“Die Rächer“ – Jüdische Vergeltungsaktionen in Nürnberg“. Filmbeschreibungen: (mehr …)

drucken | 2. April 2019 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Abschiebeblockade vor Berufsschule – Vom unbedingten Verfolgungswillen

Aus der aktuellen Rote Hilfe Zeitung eine Zusammenfassung über die Abschiebeblockade am 31. Mai 2017

Ortsgruppe Nürnberg/Fürth/Erlangen

Am 31. Mai 2017 sollte Asif aus dem Klassenzimmer seiner Berufsschule abgeschoben werden. 300 Mitschüler*innen und Aktivist*innen solidarisierten sich schnell, sie verhinderten so vorerst die Abfahrt des Polizeiwagens durch eine Sitzblockade. Über zwei Stunden hinweg leisteten die Mitschüler*innen und Aktivist*innen ruhigen, aber entschlossenen Widerstand. Erst durch das Eintreffen von Bereitschaftspolizisten aus Erlangen eskalierte die Situation in eine regelrechte Hetz- und Gewaltorgie. Mit dem Einsatz von einem Hund, Pfefferspray, Faust- und Schlagstöcken wurde nicht nur die Sitzblockade gewaltsam aufgelöst, sondern auch Menschen wie Vieh über den Platz gejagt, zu Boden gebracht, getreten und geschlagen. Die Abfahrt des Polizeiwagens konnte nicht weiter verhindert werden. Durch alle Medien, sei es Print, Fernsehen oder Radio riefen die Szenen aus Nürnberg vom 31. Mai Entsetzen hervor. Schnell schlug der Staat zurück. Die Repression dauert nach wie vor an. Dieser Artikel soll an den Artikel der RHZ 1/18, „Der Widerstand gegen eine Abschiebung und seine Folgen – Ein Drama in drei Akten“, anschließen. (mehr …)

drucken | 29. März 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Demobericht zum Tag der politischen Gefangenen

Am Samstag, dem 23.März folgten etwa 150 solidarische Menschen dem gemeinsamen Demoaufruf zum Tag der politischen Gefangenen.

Nach einer Auftaktkundgebung am Aufseßplatz setzte sich der Demozug Richtung SPD-Zentrale, dem Karl-Bröger-Haus, in Bewegung und wurde dort auch gebührend empfangen. Auf dem Dach selbst hatten unbekannte ein Transparent mit der Aufschrift: „Solidarität mit der Roten Hilfe“, entrollt und die Fahnen der Roten Hilfe geschwenkt.

Durch diese schöne Aktion gestärkt zog die Demo lautstark und kämpferisch in den Celtis-Tunnel und am Bahnhof vorbei, in die Innenstadt. Nach einem weiteren Stopp am Hallplatz mit strahlenden Sonnenschein zogen viele Genoss*innen mit Eiswaffeln bewaffnet zur Polizeiinspektion Mitte am Jakobsplatz und ließen die „Freunde und Helfer“ wissen, was sie von den Razzien im P31 und bei der Band Absoluth, der Abschiebung von Habibi und den sonstigen, alltäglichen Schikanen halten.

Ihren Abschluss fand die Demo am Plärrer, wo Statements der Betroffenen der jüngsten Hausdurchsuchungen verlesen wurden und zur gemeinsamen Solidarität aufgerufen wurde.

Alles in allem, ein erfolgreicher und kämpferischer Tag. Und für alle, die am Samstag nicht dabei sein konnten, markiert euch schon einmal den 21. März. 2020 – Wir kommen wieder!

drucken | 27. März 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Vorherige Seite

Was war los

18.06.1975
Andreas Baader verliest vor Gericht eine Erkl?rung der Stammheimer Gefangenen betreffend Isolationshaft und Folter. Anlass ist der Antrag der Verteidiger auf Anh?rung medizinischer Sachverst?ndiger und - damit zusammenh?ngend - Einstellung des Verfahrens wegen Verhandlungsunf?higkeit der Angeklagten infolge der Isolationshaft. Inhalt der Erkl?rung, deren Verlesung durch das Gericht 17-mal unterbrochen wird: Folter - kein revolution?rer Kampfbegriff; Aufkl?rung ?ber Folter ist letztlich gegen die Gefangenen gerichtet, wenn sie nicht mit der Propaganda des bewaffneten Kampfes verbunden wird.

Terminkalender

Juni 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930