Filed under: Berichte

(NBG) Der Jamnitzer gehört uns! Ein Sommernachtstraum (in drei Akten)

(NBG) Der Jamnitzer gehört uns! Ein Sommernachtstraum (in drei Akten)

Im Folgenden dokumentieren wir einen Bericht von Indymedia

Es ist Freitag, der 05. Juli 2019. Fast 300 Menschen trotzen dem Belagerungszustand der letzten Tage und treffen sich spontan am Jamnitzerplatz in Gostenhof. Die Stimmung ist unbeschwert, ein großes Feuer lodert in der Mitte des Platzes. Das USK ist mit einem Großaufgebot im Viertel und muss das Treiben aus der Ferne mitansehen. Doch der Reihe nach … Weiterlesen

drucken | 6. Juli 2019 | redside

Nachbericht Day Orange II – 06.07

Nachbericht Day Orange II – 06.07

Am 06.07.2019 rief das Bündnis SEEBRÜCKE bundesweit zum Day Orange II auf. Rund 100 Städte beteiligten sich, beeindruckende 40.000 Menschen gingen auf die Straße, um den „Notstand der Menschlichkeit“ auszurufen.

In Nürnberg errichteten Aktivist*innen eine symbolische Grenze aus Bauzäunen auf der Fleischbrücke. Unter dem Motto „Grenzen töten“ wurde diese niedergerissen, um ein Zeichen für das Recht auf Flucht zu setzen. Im Zuge der Aktion kam es zu Schikanen durch die Polizei, Identitätsfeststellungen der gesamten Gruppe konnten jedoch verhindert werden. Zeitgleich wurde mit einem Transparent „against all borders“ am anderen Ende der Innenstadt ebenfalls eine Welt ohne Staatsgrenzen postuliert. Parallel war die Nürnberger Seebrücke mit einem Infopoint für Passant*innen ansprechbar.

Am Abend fanden sich etwas 250 Personen zu einer Kundgebung ein. Unterstützt wurde die Kundgebung vom Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (AAB), come – fight – stay together, der Nürnberger Soligruppe GG/BO, der Internationalen Welle, der Interventionistischen Linken Nürnberg und der Seebrücke Erlangen.

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drucken | 10. Juli 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Stop Killing Refugees! Zahlreiche Menschen auf Demonstrationen in Regensburg und Nürnberg

Stop Killing Refugees! Zahlreiche Menschen auf Demonstrationen in Regensburg und Nürnberg

In der letzten Woche haben wir uns gemeinsam mit dem offenen internationalistischen Treffen „come-fight-stay—together“ an gleich zwei Demos beteiligt: um sich nach dem letzten größeren Übergriff durch die Polizei im dortigen Lager zu solidarisieren fuhren wir am Mittwoch zu der kämpferischen Demonstration selbstorganisierter Geflüchteter in Regensburg. Am Samstag fand in Nürnberg, wie auch in zahlreichen anderen Städten in der BRD der „day orange 2“ der Seebrücke statt. Auch bei der Kundgebung und Spontandemo in Nürnberg waren wir gemeinsam mit dem come fight stay – together dabei – nicht zuletzt um unsere Solidarität mit allen FluchthelferInnen auszudrücken. 

Dass die Forderung nach Seenotrettung alleine nicht reicht, zeigt die aktuelle Debatte um den geplanten Abschiebeflughafen: OB Maly zeigt sich zwar medienwirksam aufgeschlossen, Nürnberg zum „sicheren Hafen“ zu erklären – dass dazu ein eigener Abschiebeflughafen gehören soll, steht für ihn und die Nürnberger SPD dabei offenbar in keinem Widerspruch. Auch wenn die Stadt Nürnberg 50% der Anteile der Flughafen GmbH hält. Für uns gilt deshalb weiterhin: den HeuchlerInnen zu vertrauen ist Selbstbetrug. Das einzige was hilft, ist Solidarität – und selbstorganisierter Widerstand!  Macht mit bei „come-fight-stay—together“.

Jeden ersten Sonntag im Monat – 13:00 Uhr 

gemeinsamer Brunch und offenes internationalistisches Treffen 

schwarze Katze – untere Seitenstraße 1

hier noch ein paar Bilder…

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drucken | 8. Juli 2019 | organisierte autonomie (OA)

Achtung: Erneute Inhaftierungen von drei Angeklagten im Münchner TKP/ML-Mammut-Verfahren

Am 25.6.2019 wurden Dr. Banu Büyükavci, Dr. Sinan Aydin und Sami Solmaz wieder in Untersuchungshaft genommen und direkt aus dem Münchner TKP/ML-Prozess in die Haftanstalt gebracht. Dies hatte der Generalbundesanwalt beantragt. Sie waren im Februar 2018 nach langer U-Haft unter Auflagen freigelassen worden und mussten seither immer zu den Prozessterminen nach München pendeln. Nun wurden die Haftbefehle wieder in Vollzug gesetzt. Die Verteidigung sieht darin einen Versuch, den Druck auf die Angeklagten zu erhöhen, vor allem, weil sie aufrecht blieben und nicht zu Geständnissen, Verrat oder Reuebekenntnissen zu bewegen waren. Nun kommt auch die Trennscheibe wieder zum Einsatz, die die Kommunikation zwischen den Angeklagten und ihrer Verteidigung massiv erschwert. Hintergrund ist der Vorwurf, dass die drei Betroffenen sich nicht an die Auflagen gehalten haben sollen, unter denen die Haftbefehle außer Vollzug gesetzt waren.

Wir protestieren aufs Schärfste und fordern ihre Freiheit! Achtet auf Ankündigungen!

Bericht in der NN am 28.6.2019

Erklärung von Sami Solmaz und seiner Verteidigung

drucken | 28. Juni 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

“Wie ein Mulltuch über meinen Augen” Mumia Abu-Jamals visuelle Einschränkung ist drastisch fortgeschritten

Was können wir angesichts von Nachrichten, dass Mumia zu erblinden droht, machen. Inzwischen sind weitere Details bekannt geworden. Es ist nicht so, dass er überhaupt keine Hilfe gegen seine Augenleiden bekäme. Selbst ein von der privaten Gefängnismedizinischen Firma Correct Care Solutions beauftragter Augenarzt empfiehlt die notwendigen und möglichen Operationen, die jedoch von Dr. Courtney P Rodgers, dem zuständigen Leiter nicht terminiert werden. Über seine Gründe liesse sich nur spekulieren, was wir an dieser Stelle unterlassen. (mehr …)

drucken | 20. Juni 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Skandalöser Prozess gegen Mietaktivistin wird am 22. Mai um 08:30 Uhr fortgesetzt! Kundgebung und solidarische Prozessbegleitung ab 07:45 Uhr vor dem Amtsgericht Nürnberg

Skandalöser Prozess gegen Mietaktivistin wird am 22. Mai um 08:30 Uhr fortgesetzt! Kundgebung und solidarische Prozessbegleitung ab 07:45 Uhr vor dem Amtsgericht Nürnberg

Am 02. Mai wurde eine Mietaktivistin vor Gericht gezerrt. Ihr wird vorgeworfen, bei der Demonstration am 14. Juli 2018 unter dem Motto „Auf die Straße gegen Sozialabbau und Mietenwahnsinn! Mieten runter – Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!“ öffentlich zu Straftaten aufgerufen zu haben. Konkret soll sie ein solidarisches Grußwort verlesen haben, das der Demonstration von AktivistInnen zugespielt wurde, die an jenem Tag unter dem Namen „Sektionbesteztwas“ mehrere Häuser in Nürnberg symbolisch besetzt hatten. Im Anschluss an das Verlesen soll sie selbst einen Aufruf zur Besetzung von Leerstand hinzugefügt haben – so die Anklage, die sich einzig und allein auf die Zeugenaussage eines Nürnberger Staatsschutzpolizisten beruft. Pikant, dass dieser einzige Zeuge auch noch der leitende Ermittler ist. Wenn es nach ihm geht, würde er wohl auch noch gleich den Richter spielen wollen. (mehr …)

drucken | 14. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Antifa ist notwendig – nicht kriminell! Prozesstermin am 16.05.2019

Und schon wieder steht ein nürnberger Antifaschist vor Gericht. Dieses mal wird dem Genossen eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, stattfinden soll das ganze Spektakel am 16.05.2019 um 9:00 Uhr im Sitzungssaal 41 des Amtsgerichts Nürnberg. Kundgebung findet um 8:00 Uhr vor dem Gericht statt! Kommt zahlreich!

Zu Grunde liegt dem ganzen eine antifaschistische Demonstration gegen den AfD Parteitag in Nürnberg letztes Jahr.

Im Zuge dieser Demonstration fingen die Cops an die Demo zu provozieren und schließlich auf die Demoteilnehmer*innen einzuprügeln, wobei sie mehrere von ihnen verletzten. Wie es üblich ist stellten die Bullen im Nachgang Strafanzeigen gegen die Demonstrant*innen um ihr Handeln zu legitimieren.

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drucken | 6. Mai 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Prozess gegen Mietaktivistin wegen Zitat – Staatsschützer wird von Richterin gerügt, Prozess wird fortgeführt

Im Folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung der Initiative Mietenwahnsinn stoppen zum heutigen Prozess gegen eine Mietaktivistin.

Der Prozess, der heute gegen eine Mietaktivistin vor dem Amtsgericht stattfand, wurde vertagt nachdem der beim polizeilichen Staatsschutz beschäftigte Beamte völlig von seiner ursprünglichen Aussage abgewichen ist. Der Mietaktivistin wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, öffentlich zu Straftaten aufgerufen zu haben. Sie soll bei einer Demonstration gegen steigende Mieten im vergangenen Sommer ein Grußwort verlesen haben, in dem es um Scheinbesetzungen ging. Man warf ihr zu Prozessbeginn vor, selbst zu Besetzungen aufgerufen zu haben. Im heutigen Prozess kam der einzige Zeuge und zugleich leitende Ermittler – ein Polizeibeamter des Nürnberger Staatsschutzes – jedoch völlig von seiner ursprünglichen Aussage ab. Sie habe doch nur das Grußwort verlesen – allerdings (mehr …)

drucken | 2. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Gemeinsam in die revolutionäre Offensive – 3000 Menschen beteiligen sich am revolutionären 1. Mai in Nürnberg

Heute fand die revolutionäre 1. Mai Demonstration in Nürnberg mit über 3000 TeilnehmerInnen statt. Aufgerufen hatte das revolutionäre 1. Mai Bündnis, dass wie jedes Jahr von der organisierten autonomie (OA) initiiert wurde. Über 30 linke und linksradikale Gruppen beteiligten sich und riefen zur Demo auf.

Bereits vor dem offiziellen Auftakt um 11:30 Uhr füllte sich der Bauernplatz sichtlich, viele DemonstrantInnen brachten eigene Schilder und Fahnen mit auf die Demo. Damit die Leute auch ohne große Belästigungen der Polizei an der Demo teilnehmen konnten, waren auch dieses Jahr wieder die Doku-Teams vor Ort. So ließen es die Cops auch dieses Jahr bleiben flächendeckende Kontrollen durchzuführen. Allerdings wurden trotzdem einige GenossInnen die als spontandemonstration auf den Demoauftakt liefen kurzzeitig gekesselt und von der Polizei durchsucht. Pünktlich begann dann auch die Auftaktkundgebung, die Moderation begrüßte alle Beteiligten und es wurden Reden von verschiedensten Gruppen, Initiativen und Bündnissen gehalten. Immer wieder wurde die systematische Ausbeutung und Zerstörung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus angesprochen. Weiter wurde die um sich greifende reaktionäre Offensive mit ihren Gesetzesverschärfungen, ihrem antifeministischen Rollback und ihren rechten Akteuren thematisiert. Jedoch blieb man nicht bei der Beschreibung der Missstände, sondern forderte, dass man sich gemeinsam von unten organisiert und für ein besseres Morgen kämpft. (mehr …)

drucken | 1. Mai 2019 | organisierte autonomie (OA)

Deutsche Wohnen & co enteignen – Grüße aus Nürnberg

Im Rahmen des Antifaschistischen Stadtrundgangs durch die nürnberger Innenstadt am 27.April beteiligten sich auch die Initiative Mietenwahnsinn stoppen und organisierte zusammen mit der organisierten autonomie (OA) einen Beitrag vor dem Wohnungsamt. Dort wurde auf die sich verschärfenden Lebensbedienungen für weite Teile der Gesellschaft, den Ausverkauf der Ware Wohnraum und den nötigen Widerstand dagegen eingegangen. In diesem Zuge haben wir ein Solidaritätsfoto für die Kampagne in Berlin gemacht. Wir sind der Meinung das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und möchten den AktivistInnen viel Erfolg wünschen.
Hier noch der Redebeitrag der Initiative Mietenwahnsinn stoppen und der organisierten autonomie:

Wir stehen hier vor einem Gebäude, das wohl den größten Sprengstoff in der aktuellen sozialen Frage beheimatet: (mehr …)

drucken | 29. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Bericht vom Ostermarsch 2019: 1400 gegen Militarismus und Krieg

Am Ostermontag gingen etwa 1400 Menschen in Nürnberg gegen Krieg, Militarismus und Imperialismus auf die Straße. An dem Zug aus der Nürnberger Südstadt, vom Korpernikusplatz,  beteiligten sich zahlreiche Linke und revolutionäre Gruppen und Organisationen. Die organisierte autonomie stellte zusammen mit dem Come-Fight-Stay together Treffen einem internationalistischen Block, dem sich andere anschlossen. Krieg, Militarismus, internationale Solidarität und die vom Kapitalismus erzeugten Fluchtgründe wurden mit Parolen und transparenten thematisiert und dem Protestzug so ein nicht zu übersehender antikapitalistischer Ausdruck verliehen.

Die nächste Gelegenheit gegen Krieg und Imperialismus auf die Straße zu gehen ist die revolutionäre 1.Mai Demo um 11:30 am Bauernplatz in Gostenhof. Schließt euch uns an!

mehr Bilder hier: (mehr …)

drucken | 25. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Gemeinsam in die revolutionäre Offensive! Organisiert & solidarisch – hier und überall – Mobi im Stadtteil

Im Vorfeld zur revolutionären 1.Mai Demo  wurden im Stadtteil Gostenhof, auf Plätzen und Straßen, menschen große Pappaufsteller aufgehangen. Die Figuren riefen mit Plakaten und Schildern zur Demo auf, sagten Immobilienhaien den Kampf an und zeigten sich mit der Enteignungskampagne in Berlin solidarisch.

Bereits im Vorfeld wurde der Stadtteil-Aufruf in Briefkästen gesteckt und Plakate beim Metzger, in Gemüseladen, Dönerbuden und diversen Kneipen aufgehangen.

Hier der Stadtteil-Aufruf und noch mehr Bilder

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drucken | 23. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

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17.07.1943
Aufstand im Ghetoo Bialystok.

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Nicaragua: Der Somoza-Clan geht nach Miami. Daf?r fallen Heerscharen von Linkstouriosen in das vom Imperialismus gebeutelte Land ein.

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