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N-Ergie und Co zur Kasse bitten! – Artikel erschienen im Autonomie Magazin

Artikel erst-veröffentlicht im Autonomie Magazin

Warum die Kampagne „N-Ergie und Co zur Kasse bitten!“

Alles wird teurer: steigende Mieten, Lebensmittelpreise, Inflation und dann auch noch die Energiepreise. Das Leben wird für die Mehrheit der Menschen immer teurer während die Einkommen stagnieren und wir somit immer weniger in der Tasche haben. Selbst kleinere Lohnerhöhungen müssen mühsam erkämpft werden und werden von der Inflation und den Preissteigerungen sofort aufgefressen. Jedoch wird das von vielen Menschen schicksalsgleich hingenommen. Es herrscht kollektive Ratlosigkeit oder die Teuerungen werden nicht thematisiert weil häufig eine Scham dahinter steht, man sei selbst Schuld, habe individuell versagt, wenn man diese Steigerungen nicht mitgehen kann. Hinzu kommt seit Kriegsausbruch, dass die Preissteigerungen als unbeeinflussbare Verkettung von Ereignissen dargestellt werden. Sich zu wehren, das Thema in eine kollektive Debatte zu bringen, die Verantwortlichen und die Profiteure zu benennen und unter Druck zu setzen: Das sind die Ziele der Kampagne, die die organisierte autonomie und der Stadtteilclub reclaim Gostenhof Anfang des Jahres ins Leben gerufen haben. (mehr …)

drucken | 26. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Als Klasse kämpfen! Heraus zum revolutionären 1. Mai 2022!

Demonstration || 1.Mai || 11:30 Uhr || Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße || Straßenfest || 14:30 Uhr || Müllnerstraße || Nürnberg

Eine Katastrophe jagt die nächste: Eine Pandemie, die nicht sinnvoll bekämpft wird; die Klimakatastrophe, welche unsere Existenz bedroht und nun Krieg in der Ukraine. Die Antwort darauf von Kapital und Politik ist ein knallhartes weiter so. Die bürgerlichen Regierungen sind nicht fähig, die Probleme der Welt zu bekämpfen. Nur eins ist klar: Die Profite der Konzerne sprudelten in den letzten Jahren immer weiter. So zeigt sich, was im allgemeinen Bewusstsein oft ins Hintertreffen gerät. Die Krise des Kapitalismus schreitet voran. Krise folgt auf Krise folgt auf Krise. Armut ist in Deutschland ein immer stärkeres Problem und der Lebensstandard sinkt immer weiter, da die Löhne im Schnitt gleich bleiben oder die Reallöhne durch die steigende Inflation faktisch sinken. Die imperialistische Konkurrenz zwischen China, USA, Russland und der EU sorgt für Krieg und Fluchtbewegungen. Irrationalismus und Faschismus gewinnen immer mehr an Einfluss und präsentieren sich als falsche Alternativen. Die von Menschen verursachte globale Klimakatastrophe ist längst im Alltag angekommen und die bereits spürbaren Auswirkungen lassen ahnen, was noch droht, sollte nicht entsprechend gehandelt werden. Die Lage verschärft sich für die Menschheit.

Ursache ist der Kapitalismus, ein Wirtschaftssystem, das die Gesellschaft teilt in die Wenigen, die Fabriken, Land und anderes Kapital besitzen und den übergroßen Teil derer, die nichts besitzen als ihre Arbeitskraft, die sie verkaufen müssen.

Und das sind wir, die Arbeiter*innenklasse, die ausgeschlossen ist vom Reichtum, den wir Tag für Tag produzieren. Wir sind ausgeschlossen von den Entscheidungen darüber, was produziert wird und was mit dem Reichtum passiert. (mehr …)

drucken | 4. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Ab Nachmittag zum Jamnitzerplatz – Donnerstag, den 24.03.2022

Donnerstag, den 24.03.2022, ab Nachmittag zum Jamnitzerplatz

Gostenhof ist ein lebendiges Viertel. Ein Großteil unseres Alltagslebens spielt sich hier immer noch draußen auf der Straße ab. Einer der größten Anlaufpunkte hierfür ist der beliebte Jamnitzerplatz. Vor den Umbau-Arbeiten kamen täglich viele verschiedene Menschen hier zusammen. Familien mit ihren Kindern, die die Spielfläche nutzen; junge Leute, die Tischtennis spielen, ein paar Körbe werfen, oder einfach in der Sonne sitzen; alte Freunde, die gemeinsam auf der Bank sitzen und ihr Feierabend-Bier genießen. Und bald ist all das auch wieder möglich, denn die Stadt hat nun endlich die Wiedereröffnung des Jamnitzerplatzes zum 24.03.2022 angekündigt.

Unser Viertel gehört bundesweit zu den am stärksten von Gentrifizierung betroffenen Stadtteilen. Kleine Läden werden zu Hipster-Cafés bis hin zu NobelRestaurants, baufällige Wohnungen verwandeln sich in Luxus-Lofts und öffentliche Plätze werden zu Naherholungsparks. Das bedeutet auch, dass immer mehr AnwohnerInnen, bspw. durch steigende Mieten, aus dem ArbeiterInnen-Viertel verdrängt werden und das bei gleichzeitigem spekulativem Leerstand. Im öffentlichen Leben fällt dies am Jamnitzerplatz besonders auf: Ständige Schikane durch tägliche Kontrollen am Platz durch das USK, Ordnungsamt und andere obskure Sicherheitsfirmen und wenn die Menschen solidarisch zu Recht dagegen vorgehen, versucht man sie durch Ordnungsgelder, Anzeigen oder sogar durch Haftstrafen abzuschrecken. Erst im vergangenen Jahr wurde unser Nachbar Jan für das angebliche Anschreien von PolizistInnen am Jamnitzer in den Knast geschickt. (mehr …)

drucken | 16. März 2022 | organisierte autonomie (OA)

Gostenhof zeigt Flagge! Schnell noch eine sichern!

Gostenhof zeigt Flagge! Schnell noch eine sichern!

Die Fahnen „Das Ende der Bescheidenheit“ sind entstanden aus einer Initiative von Frauen aus Gostenhof anlässlich des internationalen Frauenkampftages und auch in diesem Jahr wurde wieder fleißig gedruckt. Ziel ist es, den Kampf gegen Patriarchat und Kapitalismus im Viertel sichtbar zu machen. In diesem Jahr wollen wir mit den Fahnen zusätzlich ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen setzen. Erhältlich sind die Flaggen bei der Fachmarie, der Metzgerei Marina, dem Mops von Gostenhof, dem Vollkern und der Schwarzen Katze jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten. Beeilt euch! Sie gehen sehr schnell weg! Wer schon eine hat, hängt sie jetzt raus denn es steht nicht nur der 8. März vor der Tür sondern auch die Tarifkämpfe sind bereits angelaufen!

drucken | 28. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen!

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen!

So viele Frauen haben es uns vorgemacht: in Aufständen und Revolutionen waren sie vorne mit dabei, nur haben die männlichen Geschichtsschreiber sie oft nicht erwähnt: die Frauen der Commune gaben den Zündfunken für die französische Revolution. Streikende Munitionsarbeiterinnen nahmen eine tragende Rolle in den Aufständen nach dem 1. Weltkrieg hier in Nürnberg ein. Die Frauen in Rojava setzen für eine freie kurdische Republik ihr Leben aufs Spiel – erst im Kampf gegen den selbsternannten IS und heute gegen das türkische Regime. Frauen in Spanien, in Chile, in Argentinien streiken millionenfach gegen ihre Ausbeutung im Kapitalismus und gegen die Gewalt, die deren Folge ist. Sie sind uns Vorbild, sie sind uns Ansporn, wir setzen ihren Weg fort. Wir wollen alles – es geht nicht nur darum, keinen Schritt zurück zu weichen, nein, wir werden Tausende nach vorne gehen! (mehr …)

drucken | 28. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Über 100 Fotos veröffentlicht – Zwischenstand der Kampagne „N-ergie & Co. zur Kasse bitten“

Seit über fünf Wochen sind AktivistInnen in verschiedenen Teilen Gostenhofs unterwegs – an Haustüren, Infotischen und auf der Straße. Immer mehr Kneipen, Parteien, Initiativen und Gruppen etc. unterstützen den Unterstützungsaufruf. Erste Aktionen auf der Straße haben stattgefunden – Zeit einen Blick zurück zu werfen und ein Zwischenstandsfazit zu ziehen.

Beginnen wir am Anfang
Mit der Kampagne „N-Ergie und Co. zur Kasse bitten“ haben wir, die organisierten autonomie und der Stadtteilclub „Reclaim Gostenhof“, uns zum Ziel gesetzt, die steigenden Energiepreise und die damit einhergehenden Belastungen für etliche Haushalte öffentlich zu thematisieren. Mit den Forderungen „Keine Nachzahlungen, keine Sperrungen! Energiepreise runter!“ wollen wir Druck auf die Verantwortlichen aufbauen. Der lokale Energieversorger N-Ergie steht dabei besonders im Fokus – auch weil hier eine Vielzahl politisch Verantwortlicher aus dem Nürnberger Stadtrat im Aufsichtsrat sitzen. Mit einem Foto-Protest sowie einer kleinen Befragung ausgehend aus dem Stadtteil Gostenhof wollen wir die Breite der Betroffenen abbilden und ein Thema, das bei vielen eher privat verhandelt wird, als gesellschaftliches Problem benennen.

Was also haben wir bisher getan?

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drucken | 27. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Lärmumzug macht mobil gegen steigende Energiepreise

Lärmumzug macht mobil gegen steigende Energiepreise

Rund 50 Menschen zogen am Dienstag, den 22. Februar trotz miesen Wetters lautstark durch die Straßen Gostenhofs. Das Anliegen des Aufzuges war, die AnwohnerInnen über die Kampagne „N-Ergie & Co zur Kasse bitten“ der organisierten autonomie und des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof zu informieren und das Thema der steigenden Energiepreise auf die politische Tagesordnung im Viertel zu setzen. Seit fast 6 Wochen sind AktivistInnen der Kampagne unterwegs, reden mit BewohnerInnen des Viertels in ihren Stammkneipen, auf öffentlichen Plätzen oder klingeln an Haustüren. Eine kleine Befragung soll die Stimmung im Viertel abbilden und ein Fotoprotest animiert direkt zum Mitmachen. Inhaltlich lag der Schwerpunkt darauf, die Selbstverständlichkeit anzugehen, mit der Energiekonzernen der Profit gesichert werden soll indem die Preise steigen. Inflation, steigende Mieten, steigende Lebensmittelpreise und nun auch noch die Energiekosten. Viele Lohnabhängige können den Gürtel kaum mehr enger schnallen, etliche schieben Rechnungen hin und her weil sie bei gleichbleibenden Einkommen an anderer Stelle einsparen müssen. Langfristig hilft natürlich nur die Vergesellschaftung von Energiekonzernen wenn man will, dass die Grundversorgung mit Energie wirklich für alle Menschen gesichert ist und nicht am Profit orientiert ist. Die Kampagne aber zeigt, dass man heute schon eine Menge Wirbel machen kann um die Bedingungen der Lohnabhängigen Klasse zumindest zu verbessern, sich zusammen zu tun, sich zu organisieren und Themen öffentlich machen, die ansonsten nur privat verhandelt werden.

Informiert euch und macht mit!

https://n-ergiepreise-runter.redside.tk

oder schaut bei Instagram vorbei: reclaim.gostenhof

drucken | 22. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 26.Februar ab 19 Uhr offenes Treffen zu N-ergie & Co zur Kasse bitten!

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof || 26.Februar || ab 19:00 Uhr || Offenes Treffen zu N-ergie & Co zur Kasse bitten!

Die Kampagne „N-ergie & Co zur Kasse bitten!“ läuft nun schon eine Weile, viele Fotos sind entstanden und veröffentlich (zu den Fotos) worden aber es ist auch noch viel zu tun. Kommt am 26. Februar ab 19 Uhr zum offenen Treffen und plant mit uns gemeinsam die nächsten Schritte, die kommenden Befragungen und Aktionen.
Wie immer findet der Stadtteilclub im Stadtteilladen Schwarze Katze in der Unteren Seitenstraße 1 in Nürnberg/Gostenhof statt. Für leckeres Essen ist natürlich gesorgt!

Denn: Nicht genug, dass viele von uns durch die Pandemiepolitik Einkommensverluste hatten und gleichzeitig das Leben für uns Lohnabhängige immer teurer wird, da die Mieten wie auch Lebensmittelpreise andauernd steigen. Nun sind zudem noch die Energiepreise durch die Decke geschossen, egal ob Heizkosten, Strom oder Wasser – Abschlagserhöhungen und Nachzahlungen sind für die breite Mehrheit zu erwarten. Dass sich Energiekonzerne weiter ihre Profite mit unserer Grundversorgung sichern, wollen wir nicht weiter hinnehmen.

drucken | 21. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Lärmumzug: N-ergie & Co zur Kassen bitten!

|| 22.02.22 || 17:00 Uhr || Fürther-/Rothenburgerstr. || Lärmumzug

Seit Mitte Januar läuft die Kampagne N-ergie & Co zur Kasse bitten in Gostenhof mit der gegen die steigenden Energiepreise protestiert wird. Wir wollen nun nochmal gewaltig Lärm für unser Anliegen machen und laden euch ein, gemeinsam mit uns den Forderungen „Keine Nachzahlungen – keine Sperrungen! Energiepreise runter!“ Nachdruck zu verleihen.

Kommt vorbei und lasst uns laut sein! Bringt mit was Lärm macht z.B. Kochtöpfe und -löffel, Trillerpfeifen oder was euch sonst noch einfällt. Wir starten um 17:00 Uhr am Plärrerhochhaus in der nähe der N-ergie Büros.

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N-ergie und co zur Kasse bitten! Es geht los

schaut auch mal auf Insta vorbei: reclaim.gostenhof
oder auf der Kampagnen Seite: n-ergiepreise-runter.redside.tk.
Am 28. Januar sind wir ab 16 Uhr auch mit einem Infostand Denisstraße Ecke Nützelstraße vor Or

Die Energiepreise steigen, die bürgerlichen Parteien haben beschlossen, nicht nennenswert einzugreifen und somit die Last der Mehrheit der Gesellschaft, den Lohnabhängigen aufzubürden. Auf all die Menschen also, die sich von ihrem Einkommen eh schon immer weniger leisten können weil Mieten, Lebensmittel und andere Güter ständig teurer werden während die Einkommen zum großen Teil gleich bleiben. Real haben wir also weniger in der Tasche. Diesem Entschluss der bürgerlichen Parteien, den Energiekonzernen weiterhin zu ermöglichen, ihren Profit auf unsere Kosten zu machen, wollen wir etwas entgegensetzen! Die Kampagne „N-ergie und Co zur Kasse bitten“ hat folgende konkrete Forderungen:
Keine Nachzahlungen – keine Sperrungen!
Energiepreise runter!
(mehr …)

drucken | 24. Januar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 22. Januar ab 19 Uhr: Kampagnenvorstellung: N-Ergie & Co zur Kasse bitten!

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 22. Januar ab 19 Uhr: Kampagnenvorstellung: N-Ergie & Co zur Kasse bitten!

Nicht genug, dass viele von uns durch die Pandemiepolitik Einkommensverluste hatten und gleichzeitig das Leben für uns Lohnabhängige immer teurer wird, da die Mieten wie auch Lebensmittelpreise andauernd steigen. Nun sind zudem noch die Energiepreise durch die Decke geschossen, egal ob Heizkosten, Strom oder Wasser – Abschlagserhöhungen und Nachzahlungen sind für die breite Mehrheit zu erwarten. Dass sich Energiekonzerne weiter ihre Profite mit unserer Grundversorgung sichern, wollen wir nicht weiter hinnehmen. Daher wollen wir euch unsere Kampagne „N-Ergie & Co zur Kasse bitten“ vorstellen, mit der wir uns die nächsten Monate mit euch gemeinsam gegen diese Entwicklung wehren wollen. Kommt vorbei und lasst uns aktiv werden. Wir freuen uns auf euch!

Wie immer findet der Stadtteilclub im Stadtteilladen Schwarze Katze in der Unteren Seitenstraße 1 in Nürnberg/Gostenhof statt. Für leckeres Essen ist natürlich gesorgt!

drucken | 15. Januar 2022 | organisierte autonomie (OA)

2. Runde: Prozess und Kundgebung zum Projekt 31 am 17. Dezember

2. Runde: Prozess und Kundgebung zum Projekt 31 am 17. Dezember

Folgende Nachricht leiten wir gerne an euch weiter:

Der Prozess ums Projekt 31 geht in die zweite Runde (Neues Datum: 17.12.21 / Kundgebung vor dem Landgericht um 09:00 Uhr)

Anfang September hatten wir unsere erste Gerichtsverhandlung im Streit mit der AAA+ Fertigbau GmbH aus Erfurt. Diese hat das Grundstück in der Nürnberger Südstadt gekauft, auf dem sich unser selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum, das Projekt 31, befindet. Jetzt möchte sie uns aus den Räumen klagen, obwohl wir einen gültigen Mietvertrag haben – unser alter lief zwar aus, aber wir hatten fristgerecht das Optionsrecht gezogen und das Mietverhältnis somit einseitig um 5 Jahre verlängert.
Bei Räumungsklagen wird während des ersten Termins in der Regel versucht, eine Einigung zu erzielen. In unserem Fall war das nicht möglich, denn sich mit einer rein nach Profitinteressen handelnden Investmentfirma auf einen für uns auch passenden Deal zu verständigen, stellte sich als schwierig heraus. Deswegen läuft jetzt der Prozess, mit dessen Urteil wir eigentlich am 19.11. gerechnet hätten.
Stattdessen geht es jetzt am 17.12. in die zweite Runde. Auch diesmal wird es wieder eine Kundgebung vorm Gericht geben, die den Prozess begleitet.
Kommt am 17.12. um 9 Uhr vors Landgericht – geht mit ins Gericht und zeigt euch solidarisch bei der Kundgebung vor Ort.

drucken | 12. Dezember 2021 | redside

Stadtteilclub Reclaim am 23. Oktober: Deutsche Wohnen und Co enteignen!

Stadtteilclub Reclaim am 23. Oktober: Deutsche Wohnen und Co enteignen!

Ein Gespenst geht um… Die Mehrheit der BerlinerInnen hat sich am 26. September für die Enteignung großer Immobilienkonzerne entschieden. Die Kampagne “Deutsche Wohnen und Co enteignen” hat mit dem erfolgreichen Volksbegehren einen großen Erfolg erzielt und das Thema Vergesellschaftung endlich wieder auf die Tagesordnung gesetzt.

Uns als AktivistInnen interessiert natürlich brennend, wie dieser große Schritt erreicht werden konnte und wie es nun weiter geht. Ist Berlin übertragbar? Wie wurde die Bewegung so stark? Wie geht man mit Widersprüchen in einer so breiten Bewegung um? Diese und viele andere Fragen diskutieren wir mit der Berliner Aktivistin und Journalistin Nina Scholz. Sie wird uns digital zugeschaltet sein und wir sind sehr gespannt, ihre Einschätzungen zu hören und von ihren Erfahrungen zu lernen. Auch wollen wir mit ihr und euch diskutieren, was wir von den Kämpfen aus Berlin lernen können und was sie für unsere Kämpfe vor Ort bedeuten können.

Wann? Samstag, 23. Oktober ab 20:15 Uhr
Wo? Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1/Gostenhof
Wie immer wird es leckeres Essen ab 19 Uhr geben
Offenes Treffen des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof ebenfalls ab 19 Uhr
V.i.S.d.P. C. Haller, Adam-Klein-Straße 81, NBG

drucken | 13. Oktober 2021 | organisierte autonomie (OA)

26. Linke Literaturmesse mit Verkaufsmesse und Buchvorstellungen

Freitag, den 05.11. bis Sonntag, den 07.11.21 || Kulturwerkstatt auf AEG, Fürther Str. 244d, Nürnberg || 26. Linke Literaturmesse

Buchvorstellungen – Lesungen – Verkaufsmesse

Der Eintritt ist frei.

Programm: www.linke-literaturmesse.org oder hier als PDF

www.facebook.com/linkeliteraturmesse

Öffnungszeiten:
Freitag: 19.00 – 22.00 Uhr
Samstag: 10.00 – 22.00 Uhr
Sonntag: 10.00 – 15.00 Uhr
veranstaltet von: Metroproletan, Archiv & Bibliothek und Gostenhofer Literatur- und Kulturverein

drucken | 11. Oktober 2021 | Metroproletan

Kundgebung am Jamnitzer Platz – Bilderstrecke

Der geplante Wiedereröffnungstermin rückt näher und der Jamnitzer Platz ist noch immer eine Großbaustelle. Am 17.9. demonstrierten deshalb GostenhoferInnen auf der Kundgebung des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof und der organisierten autonomie um jetzt schon mal klar zu machen: Wir haben ein Auge auf den Zeitplan und werden nicht zulassen, dass die Stadt unseren Platz schließt und dann den Öffnungstermin über Monate bis Jahre immer weiter verschiebt, wie sie es am Bolzplatz in der Austraße gemacht hat.
Mit Musik, Tischtennis, Schach und kalten Getränken kam Jamnitzer Stimmung auf, die wir alle sehr vermisst haben und die viele PassantInnen neugierig machte. Transparente, Schilder und Beiträge der Moderation machten deutlich: wir brauchen unseren Platz und wir kommen wieder! Weder Polizeikontrollen, noch die Aufwertung des Platzes halten uns davon ab! (mehr …)

drucken | 28. September 2021 | organisierte autonomie (OA)

buy buy st. pauli – über die kämpfe um die esso-häuser – Reclaim Gostenhof Stadtteilclub

25.09.2021 || 20:00 Uhr || Filmvorführung || Buy buy St. Pauli || Offener Stadtteiclub Reclaim Gostenhof || 19-20:00 Uhr Anlaufstelle und offenes Treffen

mit be- und anwohner_innen, initiative esso-häuser, bayerischer hausbau, bezirksamtsleiter, recht-auf-stadt-bewegung, mit internationalen verflechtungen, wut, aktionen und einer nicht so schlechten aussicht!
Dokumentarfilm von Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg
Deutschland, 2014, HD, 86 min.

Dazu, davor: leckeres Essen … sowieso.

drucken | 21. September 2021 | organisierte autonomie (OA)

Aufruf der organisierten autonomie zur Kundgebung zum Haftantritt von Jan am 15.09. ab 12 Uhr an der Mannertstraße

Aufruf der organisierten autonomie zur Kundgebung zum Haftantritt von Jan am 15.09. ab 12 Uhr an der Mannertstraße

Sommer 2019: Die BewohnerInnen des Nürnberger Stadtteils Gostenhof sahen sich in diesem Sommer einer massiven Polizeipräsenz gegenüber. Vor allem die vielen verschiedenen NutzerInnen des Jamnitzer Platzes wurden immer wieder mit Vertreibung, Bußgeldern und Platzverweisen konfrontiert. Nachdem die Stadt Nürnberg einer handvoll EigentümerInnen mit einem runden Tisch umsorgte um ihnen die Profite ihres Immobilienkapitals zu garantieren, bei dem sich etliche Behörden und die Polizei den Luxusproblemen dieser Menschen annehmen, blieb für die breite Masse der NutzerInnen des öffentlichen Raumes in Gostenhof nur die harte Hand der Staatsgewalt. An diesem einen Juliabend jedoch, der vielen bis heute noch im Gedächtnis geblieben sein dürfte, wollten die anwesenden PlatznutzerInnen sich nicht erneut vertreiben lassen und forderten die Polizei auf, ihre schikanöse Kontrolle zu beenden. Durch pure personelle Überlegenheit und selbstsicherem Auftreten brachten sie die Staatsgewalt zum Rückzug. Keine Verletzten, keine Gewalt, kein irgendwie gearteter körperlicher Zusammenstoß, nichts. Wahrscheinlich hätte die örtliche Polizei den Vorfall am liebsten still und heimlich unter den Tisch fallen lassen, doch das ließen die genannten EigentümerInnen nicht zu. Die Stadt habe den Platz aufgegeben, ein rechtsfreier Raum sei der Jamnitzer und und und. Videos wurden an die Polizei geschickt, die Anwesende denunzieren sollten, die Lokalpresse sprang auf und bereitete dieser handvoll Menschen, ebenso wie die Stadt selbst, den roten Teppich. Zigtausende Lohanabhängige leiden unter dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum, an der Vertreibung und der Durchkommerzialisierung des öffentlichen Raumes aber eine handvoll ImmobilieneigentümerInnen bekommt für jedes laue Lüftchen, das sie von sich geben, eine Bühne bereitet.

Polizei rufen? Nein danke! (mehr …)

drucken | 11. September 2021 | organisierte autonomie (OA)

Jamnitzer für alle – und zwar zackig! Kundgebung am 17. September ab 16 Uhr am Jamnitzer

Jamnitzer für alle – und zwar zackig! Kundgebung am 17. September ab 16 Uhr am Jamnitzer

Der Jamnitzer Platz ist nach wie vor eine Baustelle. Die Eröffnung ist für Ende Oktober geplant aber nicht zuletzt der seit über zwei Jahren zugesperrte Bolzplatz oder andere Dauerbaustellen der Stadt Nürnberg zeigen, dass wir uns auf solche Versprechungen nicht verlassen können. Wir rufen am 17. September ab 16 Uhr zu einer Kundgebung am Jamnitzer auf um klar zu machen:
1. die unterschiedlichen NutzerInnen lassen sich nicht einfach wegsanieren! Wir alle werden den Platz bei Eröffnung gemeinsam in Empfang nehmen und weiterhin nutzen- wir lassen uns weder durch Polizei-Schikanen noch von ordnungspolitisch motivierten Umbaumaßnahmen schrecken! Der öffentliche Raum ist für alle da!
2. wir haben ein Auge auf den Zeitplan! Wir lassen auch hier nicht zu, dass der Platz über längere Zeit nicht nutzbar ist! Wir brauchen gerade in unserem dicht bebautem Viertel jede Freifläche und wir werden sie uns nehmen. Wenn nicht am Jamnitzer, dann eben überall auf den Straßen Gostenhofs!
Gegen Verdrängung und Aufwertung! Für eine Stadt von unten!

Was? Kundgebung, Tischtennis und Mukke

Wo Jamnitzer Platz/Untere Seitenstraße

Wann? 17. September ab 16 Uhr

Stress mit Mietenwahnsinn? Infos aus dem Viertel? Oder einfach nur Lust, dich auszutauschen? Dann komm vorbei im Stadtteilclub reclaim Gostenhof: jeden vierten Samstag im Monat ab 19 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1 direkt am Jamnitzer Platz.
Checkt redside.tk um das aktuelle Programm zu erfahren

drucken | 11. September 2021 | organisierte autonomie (OA)

Erfolgreicher #Freitag13 in Nürnberg

Aktionstag Freitag der 13. galt diesmal den Lieferdiensten und Fahrradkurieren speziell bei Lieferando und Gorillas. Im Vorfeld des Aktionstages konnte auf der Seite der Aktion Arbeitsunrecht abgestimmt werden, wer sich in Sachen Ausbeutung und ArbeitnehmerInnenfeindlichkeit besonders hervorhebt. Dieses Jahr gab es zum ersten mal zwei „Gewinner“, die Abstimmung endete so knapp zwischen Gorillas und Lieferando, dass sich dazu entschieden wurde diesmal beide Unternehmen zum Ziel zu erklären. Im Rahmen dieses bundesweiten Aktionstag gab es Aktionen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Paderborn, Köln, Bonn, München und auch in Nürnberg.

Hier vor Ort versammelten sich, aufgerufen von der Initiative solidarischer ArbeiterInnen, ca. 25 Personen in der Hochstraße vor einem Lager von Gorillas. Leider konnten vor Ort keine Gespräche mit den Lieferfahrern aufgenommen werden, da Gorillas sich dazu entschloss an diesem Aktionstag, dass Lager und den Betrieb lieber an diesem Ort zu schließen. Informiert werden konnte allerdings die Nachbarschaft und ein paar PassatInnen.

In Redebeiträgen wurde die Erklärung der „Gorillas Worker’s Collective – Öffentliche Antwort auf die Pressemitteilung von Gorillas“ verlesen und damit die Positionen der Beschäftigten und unserer KlassengenossInnen verbreitert und in die Öffentlichkeit getragen. Es wurde auf den fehlenden Arbeitsschutz, die Forderungen der Beschäftigten und unsere Solidarität mit den „wilden“ Streiks und dem Arbeitskampf zum Ausdruck gebracht. Auch die Erfolgsmeldung, dass im Vorfeld des Aktionstages Lieferando versprach nun zukünftig fest Verträge aus zu stellen verkündet.

Weitere Infos und Berichte aus anderen Städten findet ihr bei: https://arbeitsunrecht.de/

 

drucken | 13. August 2021 | organisierte autonomie (OA)

Es geht los – Bolzplatz in der Austraße wird endlich saniert – Protest zeigt Wirkung

Es geht los – Bolzplatz in der Austraße wird endlich saniert – Protest zeigt Wirkung

 

Mehr als zwei Jahre ist es her das die Stadt Nürnberg uns den einzigen Bolzplatz in der Austraße Gostenhof genommen hat. Bis zuletzt konnte der schlecht gewartete Platz noch von FußballerInnen aus dem Viertel genutzt werden. Doch dann teerte die Stadt den Belag auf dem Spielfeld, versperrte die Tür und warf den Schlüssel weg. Daraufhin tat sich ein Jahr gar nichts, bis AnwohnerInnen und verschiedene Initiativen und Gruppen wie die organisierte autonomie und der Stadtteilclub Reclaim Gostenhof erste Proteste für eine Wiedereröffnung des Platzes organisierten.

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drucken | 9. August 2021 | organisierte autonomie (OA)

Fahrradtreffpunkt für Actionwalk in Erlenstegen am 03.07.

Am kommenden Samstag wollen wir von Gostenhof aus einen kleinen Ausflug in den Norden der Stadt wagen. In Erlenstegen findet nämlich ab 14 Uhr der Aktionstag des Bündnis „Gemeinsam kämpfen – ihre Krise nicht auf unserem Rücken“ statt. Um 13 Uhr treffen wir uns am Veit-Stoss-Park (der zuerst angegebene Treffpunkt „Schwarze Katze“ ist falsch) , um dann gemeinsam auf dem Fahrrad mal nach den Reichen zu sehen. Neben dem, dass wir uns mal anschauen wollen, wie es sich so lebt mit schickem Eigenheim und großen Garten, ist an dem Aktionstag jede Menge politisches Programm geboten. Ihr dürft gespannt sein, wir sehen uns am Samstag.

drucken | 28. Juni 2021 | organisierte autonomie (OA)

Kundgebung Bolzplatz: Bericht und Bilder

Kundgebung Bolzplatz: Bericht und Bilder

Am letzten Samstag haben die organisierte autonomie und der Stadtteilclub reclaim Gostenhof zu einer Kundgebung am seit über zwei Jahren verschlossenen Bolzplatz aufgerufen. Trotz der massiven Hitze war am Kundgebungsort ein reges Treiben: die einen versuchten ihr Glück an der Towand, andere verschafften sich Abkühlung mit Wasserbomben und Wassereis. AnwohnerInnen und PassantInnen wurden informiert und die Kundgebung stieß hierbei auf sehr positive Resonanz. Inhaltlich wurde das skandalöse Vorgehen der Stadt Nürnberg kritisiert, den viel genutzten Platz ohne sichere Finanzierung einfach den Garaus zu machen und nun seit über zwei Jahren mit leeren Versprechungen zu glänzen – selbst diese wären ohne den Druck niemals zustande gekommen. Aber der Bogen wurde weiter gespannt: Kinder und Jugendliche aus ArbeiterInnenvierteln haben generell weniger Platz, ihre Interessen sind im Kapitalismus nicht von Belang, daher müsse man sich zusammen schließen und für die eigenen Interessen kämpfen – egal ob es um Wohnraum oder öffentliche Plätze. Zudem wurden Bezüge zur EM hergestellt,

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drucken | 25. Juni 2021 | organisierte autonomie (OA)

Gesundheitsministerkonferenz nicht ohne Protest!

Am 16.06.2021 fand die Gesundheitsministerkonferenz statt, diesmal digital und unter dem Vorsitz der Bayern. Bundesweit wurden Proteste und „aktive Mittagspausen“ veranstaltet. So fanden unter anderem Proteste in München, Hannover, Dresden, Düsseldorf, Hamburg und auch in Nürnberg statt. In Franken beteiligten sich beispielsweise das Uni-Klinikum in Erlangen sowie die Einrichtungen der AWO an der “aktiven Mittagspausen”.

In Nürnberg wurde vor dem Gesundheitsministerium eine Protestkundgebung, durch Verdi und die Initiative Gesundheit statt Profit, organisiert. Es beteiligten sich etwa 60-70 Menschen darunter viele Pflege- und Servicekräfte, Betriebsgruppen aus Kliniken, Betriebsräte und mehr. Aber auch die Initiative solidarische ArbeiterInnen und die organisierte autonomie nahmen teil sowie weitere Linke Gruppierungen und Organisationen. (mehr …)

drucken | 18. Juni 2021 | organisierte autonomie (OA)

Öffnet den Bolzplatz in der Austraße jetzt sofort! Kundgebung am Samstag, den 19. Juni ab 13 Uhr

Öffnet den Bolzplatz in der Austraße jetzt sofort! Kundgebung am Samstag, den 19. Juni ab 13 Uhr

Wir brauchen unsere Plätze, Parks und Freiflächen jetzt mehr denn je! Kinder und Jugendliche aus ArbeiterInnenvierteln haben so und so schon weniger Raum zur Verfügung als die aus den Reichenvierteln. Wenn die Stadt Nürnberg uns aber auch noch während einer Pandemie diese wenigen Plätze zu sperrt und wegnimmt, zeigen die Verantwortlichen von SPD und CSU ganz offen, wie egal ihnen unsere Interessen und Bedürfnisse sind! Das lassen wir uns nicht gefallen! Wir machen Druck, schließen uns zusammen und zeigen den Verantwortlichen gemeinsam die rote Karte! An die Adresse der Stadt: Öffnet den Platz sofort – wir können auch ohne Weichboden kicken – renoviert ihn im Winter schnell (zur Erklärung, Herr Vogel: das bedeutet NICHT zwei Jahre!), schafft schattige Plätze für ZuschauerInnen und kippt endlich das unsinnige Verbot, das Leuten über 18 Jahren das Spielen auf dem Platz verbietet!

Wann? Kommt am Samstag, den 19.06. ab 13 Uhr zum Bolzplatz in der Austraße!
Was? Kundgebung, Wassereis, Torwandschießen und Raum für eure Forderungen!

Es freuen sich auf euch der Stadtteilclub Reclaim Gostenhof und die organisierte autonomie

drucken | 11. Juni 2021 | organisierte autonomie (OA)

Krisengeschichten aus dem Stadtteil – Der Podcast des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof Teil II

Lockerungen, fallende Inzidenzen, ein Stück der alten Normalität kehrt für viele zurück. Dass die für etliche Menschen vorher auch schon beschissen war, ist die eine Sache, die andere aber, dass selbst diese Erleichterungen des Alltags nicht einmal für alle gelten. Vor allem in den Geflüchteten-Lagern ist die Pandemie-Situation bis heute katastrophal, die letzten Monate für viele eine einzige Dauerqarantäne. Wir vom Stadtteilclub haben mit einer Mitarbeiterin vom Internationalen Frauencafé – Imedana e.V. gesprochen, die hier in Gostenhof eine Anlaufstelle und Beratungsstelle für geflüchtete Frauen anbieten. Hört rein!

 

drucken | 11. Juni 2021 | organisierte autonomie (OA)

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Termine

Freitag, 20.05.2022

Safe The Date: RASH Bogotá zu Gast

Gleich mal im Kalender notieren: Am 20.5. bekommen wir Besuch aus Kolumbien!! Die Red Anarchists Skinheads (RASH) aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá kommen nach Nürnberg – und zwar in die Desi. Sie werden über die aktuelle politische Situation in Kolumbien berichten
Freitag, 20.05.2022

Besuch aus Kolumbien

Vortrag und Diskussion mit Red and Anarchist Skinheads (RASH) Bogotá Die politische Situation in Kolumbien verschlechterte sich in den vergangenen Jahren weiter. Knapp sechs Jahre, nachdem die linke Guerilla FARC-EP einen Friedensvertrag mit der kolumbianischen Regierung unterzeichnet und ihre Waffen abgegeben hat, wird der Friedensprozess weiter blockiert. Der ultrarechte kolumbianische Präsident Iván Duque hebelte in den vergangenen Jahren schrittweise viele Vereinbarungen der Friedensverträge von Havanna aus. Morde an Aktivist:innen, demobilisierten Ex-Guerillerxs und progressiven Politiker:innen sind nach wie vor an der Tagesordnung. Ein Teil der demobilisierten Guerillerxs nahm den bewaffneten Kampf wieder auf. Andere versuchen über Partei- oder Bewegungspolitik die Friedensverträge von Havanna zu retten. Die Corona-Pandemie seit 2020 stieß die arbeitende Klasse hinab in existentielle Not und Hunger. Dennoch konnte Sie mit massiven Mobilisierungen in den vergangenen zwei Jahren mehrere neoliberale Gesetzesvorhaben der Regierung kippen. Im Jahr 2022 steht Kolumbien vor Präsidentschaftswahlen am 29. Mai. Mit dem Pacto Histórico verbinden weite Teile der kolumbianischen Linken die Hoffnung auf eine Rettung der Friedensverträge und ein Ende der neoliberalen Aggression gegen die werktätige Klasse. Wie stellen sich diese Entwicklungen aus der Perspektive von linken Basisaktivist:innen vor Ort dar? RASH Bogotá entspringt ursprünglich der linken und antifaschistischen Skinheadkultur der 90er Jahre in der Hauptstadt. Heute umfasst die politische Arbeit der Aktivist:innen aber nicht nur sämtliche widerständige Subkulturen der Hauptstadt von Punk bis HipHop oder Ultra-Szene, sondern auch politische Arbeit an der Basis. So sind die Aktivist:innen in der Friedensbewegung, in sozialen Zentren, in linken Medienkollektiven, in der feministischen Bewegung und auch im Präsidentschaftswahlkampf für den Pacto Histórico aktiv. Wie steht es aus Ihrer Sicht um den Friedensprozess und welche Rolle können die sozialen Bewegungen spielen? Vor welchen sozialen und ökologischen Problemen steht Kolumbien? Wie können international solidarische Netzwerke aufgebaut werden, um Solidarität zu üben? Was heißt kontrakulturelle Kulturpolitik? Was sind die Potentiale und Grenzen des Pacto Histórico? Die Genoss:innen wollen mit ihrer Vortragsreise nicht nur einen Einblick ins politische Geschehen Kolumbiens geben. Sie sind auch daran interessiert, sich mit deutschen Genoss:innen, die für eine sozialistische und gegenkulturelle Politik stehen, in den politischen Austausch zu kommen. Über die politischen Hintergründe ihrer Arbeit informieren euch die Genoss:innen hier: https://www.facebook.com/KolumbienSoliTour/videos/1057813848165997/ Außerdem werden die Genoss:innen einen Merch-Stand dabei haben, wo sie ordentlich T-Shirts und Anderes anbieten – kommt also mit gefüllten Taschen 🙂 Freitag | 20.05. | 18 Uhr | Desi | Brückenstraße 23
Freitag, 20.05.2022

Antifa-Aktionskneipe im Mai

Freitag 20.5.2022 | 19 Uhr Offenes Antifatreffen | 20 Uhr interaktiver Vortrag | Stadtteilladen Schwarze Katze, untere Seitenstrasse 1 NBG Der Krieg in der Ukraine hat das Thema Aufrüstung wieder in den politischen Diskurs gebracht. Nun möchte die deutsche Regierung die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro hochrüsten. Aber was bedeutet das jetzt genau, welche Folgen hat eine solche Entscheidung, und was hat das mit Antifaschismus zu tun? Wir, von der Antifa-Aktions-Kneipe, wollen uns die nächsten Wochen und Monate mit solchen Fragen auseinandersetzten und vor allem das Thema Militarisierung genauer in den Blick nehmen. Wir starten an der nächsten Kneipe mit einer Auftaktveranstaltung, an welcher wir uns mit euch zusammen den Begriff "Militarisierung" genauer ansehen wollen. Dies geschieht in Form eines interaktiven Vortrages: Ihr bekommt einen kleinen Input, wir diskutieren über den Begriff "Militarsierung" und sammeln Themen, die wir in nächtster Zeit bearbeiten können. Also kommt vorbei! Danach besteht die Möglichkeit bei leckerem Essen gemeinsam zusammen zu sitzen, zu diskutieren und sich kennen zu lernen.

Infos über die Antifa-Aktionskneipe

Youtube | Instagram | antifaak161 (äääät) riseup.net
Was macht die Antifa Aktionskneipe?
Beispiele: Jahresrückblick 2021 / Satire zur Bundestagswahl / Podcast zum Tag gegen Gewalt an Frauen / Antifa-Stadtrundgang / Aktion gegen AfD Landtagswahlstand / Demo „Keine rechte Hetze in unserem Viertel!“ / Gemeinsamer Treffpunkt für revolutionäre 1.Mai-Demo / Aktion zum TagX NSU-Prozess / Aktion gegen CSU Parteitag / Aktion gegen AfD-Infostand / Fahrt zur Demo: Memmingen sieht rot / Alle Aktionen chronologisch auf der Redside Was ist die Antifa Aktionskneipe: Der rechte Vormarsch in der BRD geht weiter voran. Am offensten zeigt sich diese Entwicklung an den Wahlerfolgen der AfD und Gesetzesverschärfungen, wie die neuen Polizeiaufgabengesetze. Die Bundesregierung schaffte das Asylrecht quasi ab, sperrt Geflüchtete in Lager und schiebt in Kriegsgebiete ab. Parallel dazu werden täglich Menschen von Nazis und RassistInnen angegriffen. Überall formieren sich rechte Bürgerwehren und rechter Terror wird zu einer immer größeren Bedrohung. Deswegen gewinnt antifaschistischer Widerstand gegen diese Zustände an enormer Bedeutung. Wir wollen deutlich zeigen und klar machen, dass wir diese reaktionäre Offensive nicht unbeantwortet lassen. Wir lassen uns nicht durch Rassismus und Sexismus spalten, sondern müssen gemeinsam als unterdrückte Klasse für eine befreite Welt kämpfen. Wir müssen uns entscheiden, ob wir in einer Welt des Faschismus und Unterdrückung leben wollen oder in einer Welt der Solidarität und Gerechtigkeit. Wenn auch du die Schnauze voll hast und aktiv gegen Nazis und FaschistInnen werden willst, dann komm zur Antifa-Aktionskneipe! Jeden dritten Freitag im Monat ab 19:00 Uhr veranstalten wir ein offenes Treffen, mit dem Ziel, uns gemeinsam zu informieren, auszutauschen und aktiv zu werden. Lernen wir uns kennen, schließen wir uns zusammen und machen wir uns gemeinsam stark gegen Rassismus, Faschismus, Patriarchat und Kapitalismus!

Was war los