Filed under: Einkommen Rauf Mieten Runter

Preise runter – Einkommen rauf! – Infokundgebung 03.Oktober – 15:00 Uhr Jamnitzer

Preise runter – Einkommen rauf! || Infokundgebung || 03.Oktober || 15:00 Uhr || Jamnitzer

+++ steigende Energiepreise +++ Inflation +++ Hohe Miete +++ Steigende Lebensmittelpreise +++ Niedrige löhne?! +++

Lasst uns protestieren, quatschen und austauschen! 03. Oktober, 15:00 Uhr am Jamnitzerplatz!

Wer Essen hat, das nicht gebraucht wird, bringt es mit, wer Essen braucht kommt vorbei und nimmt sich was. Raus aus der Vereinzelung, schließen wir uns zusammen! … denn „alleine bin ich machtlos“ dachten sich hunderttausende!

– Fällt bei Regen aus –

drucken | 29. September 2022 | organisierte autonomie (OA)

01.Oktober Kundgebung und Demonstration für bezahlbare Lebensmittel und Heizung

An diesem Samstag, den 1. Oktober veranstaltet „nicht allein! Initiative soziale Sicherheit“ eine Demonstration unter dem Motto „Für bezahlbare Lebensmittel und Heizung“. Angesicht der immer heftiger werdenden Inflation, der Abwälzung der Krisenkosten auf die Rücken der Lohnabhängigen (wie etwa durch die sogenannte „Energie-Umlage“) und den damit verbundenen Erhöhung unserer Lebenserhaltungskosten wollen wir uns dieser notwendigen Initiative anschließen und dabei betonen, dass die Krise keine Ausnahmeerscheinung im Kapitalismus, sondern eine zwangsläufige Erscheinung der kapitalistischen Wirtschaftsweise ist. Dementsprechend werden wir dort für eine Überwindung der Verhältnisse, die schon immer Krise, Ausbeutung und soziale Ungleichheit bedeutet haben einstehen und für eine Perspektive jenseits von Privateigentum und Profit werben. Kommt am Samstag den 01.Oktober gemeinsam mit uns auf die Straße. Zeigen wir gemeinsam, dass wir nicht bereit sind die Krisenkosten der Herrschenden zu tragen und dass wir für eine Zukunft ohne Lohnarbeit, Kapital und Krisen kämpfen! Wir treffen uns am Demoauftakt um 14 Uhr auf dem Nelson-Mandela-Platz!

drucken | 26. September 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 24.09.22 ab 20 Uhr Vortrag und Diskussion zu Inflation und Preissteigerung, ab 19:00 Uhr offenes Treffen

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 24.09.22 ab 20 Uhr Vortrag und Diskussion zu Inflation und Preissteigerung, ab 19:00 Uhr offenes Treffen

Steigende Preise bei Strom, Gas und Energie, dazu teure Lebensmittel – von den horrenden Mieten ganz zu Schweigen. Das alles, damit Konzerne weiter ihre Profite sichern können. Statt steigenden Preisen und der Profitgier den Riegel vorzuschieben, verlangt die Regierung von uns auch noch per Gasumlage Geld an Unternehmen zu verschenken, während wir uns Energiespartipps von Menschen anhören müssen, die sich noch nie um ihren Wohlstand sorgen mussten. Wir sagen es reicht! Schluss mit hohen Preisen und
niedrigen Einkommen! Daher laden wir euch zu einem kurzen Vortrag und zur Diskussion in den Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr ein. Schauen wir uns an welche Proteste es bereits gab, wo Ursachen liegen und überlegen wir uns gemeinsam wie wir uns wehren können. Für Essen ist gesorgt. Wie immer ab 19:00 Uhr offenes Treffen bei dem wir Aktivitäten planen. Wir freuen uns auf euch.

drucken | 16. September 2022 | organisierte autonomie (OA)

Bericht und Bilder der Krisendemo am 10. September in Nürnberg

Bericht und Bilder der Krisendemo am 10. September in Nürnberg

In Nürnberg gab es schon zu Beginn des Jahres Kampagnen und Aktionen gegen das Abladen der Krisenkosten auf die Lohnabhängigen (z.B. „N-Ergie & Co zur Kasse bitten“ im Stadtteil Gostenhof). Am 10. September startete nun der erste Krisenprotest in diesem „heißen Herbst“ am Nürnberger Nelson-Mandela-Platz. Aufgerufen hatte eine Initiative namens „nicht allein-Initiative soziale Sicherheit“ unter dem Motto „zu hohe Preise – zu wenig Hilfe“. Auch wir als organisierte autonomie waren – auch als Teil des Bündnis „Gemeinsam kämpfen – Ihre Krise nicht auf unserem Rücken“ am Start und konnten gemeinsam mit den Falken, der SDAJ und vielen anderen dazu beitragen, dass die rund 300 Personen zählende Demo auch einen starken antikapitalistischen Ausdruck hatte. In den Reden von ver.di, des Deutschen Mieterbundes und des paritätischen Wohlfahrtverbandes wurde vor allem die dramatische Lage für viele Haushalte geschildert und eine stärkere staatliche Abfederung der Krisenlasten gefordert sowie der Zurückhaltung von Lohnforderungen eine klare Absage erteilt. Inmitten dieser Situation auch noch den Arbeitsplatz zu verlieren weil sich Konzerne auf unserem Rücken „gesund sparen“ wollen – das war das Thema des IG Metall Betriebsrat von vitesco. Hier sind immerhin über 800 ArbeiterInnen bedroht, weil weite Teile der Produktion ausgelagert werden sollen um die Profitspannen des Tech-Konzerns zu erhöhen. Neben reform-orientierten Forderungen wie einer Weiterführung des 9 € Tickets oder zumindest der Einführung des 365€ Tickets gab es auch eine Rede des sozialistischen Jugendverbandes Falken, die mit einer grundsätzlichen Gesellschaftsanalyse, treffenden Tagesforderungen und antikapitalistischer Perspektive tosenden Applaus ernteten. (mehr …)

drucken | 12. September 2022 | organisierte autonomie (OA)

Am Samstag den 10. September auf die Straße gegen Inflation und Krise!

Am nächsten Samstag den 10. September veranstaltet „nicht allein! Initiative soziale Sicherheit“ eine Demonstration unter dem Motto „Für bezahlbare Lebensmittel und Heizung“. Angesicht der immer heftiger werdenden Inflation, der Abwälzung der Krisenkosten auf die Rücken der Lohnabhängigen (wie etwa durch die sogenannte „Energie-Umlage“) und den damit verbundenen Erhöhung unserer Lebenserhaltungskosten wollen wir uns dieser notwendigen Initiative anschließen und dabei betonen, dass die Krise keine Ausnahmeerscheinung im Kapitalismus, sondern eine zwangsläufige Erscheinung der kapitalistischen Wirtschaftsweise ist. Dementsprechend werden wir dort für eine Überwindung der Verhältnisse, die schon immer Krise, Ausbeutung und soziale Ungleichheit bedeutet haben einstehen und für eine Perspektive jenseits von Privateigentum und Profit werben. Kommt am Samstag den 10. September gemeinsam mit uns auf die Straße. Zeigen wir gemeinsam, dass wir nicht bereit sind die Krisenkosten der Herrschenden zu tragen und dass wir für eine Zukunft ohne Lohnarbeit, Kapital und Krisen kämpfen! Wir treffen uns am Demoauftakt um 14 Uhr auf dem Nelson-Mandela-Platz!

drucken | 4. September 2022 | organisierte autonomie (OA)

Die AG Wohnen des Sozialforums Nürnberg lädt ein zum „Wohntag 2022“

Die AG Wohnen des Sozialforums Nürnberg lädt ein zum „Wohntag 2022“

Austausch bayerischer Wohnungs-Initiativen

Samstag, 24. September 2022, 13:00 Uhr bis max. 18:00 Uhr

Nürnberg-Gostenhof, Archiv Metroproletan, Eberhardshofstraße 11

 

 

Wie können Eigentumsverhältnisse so verändert werden, dass es bezahlbare Wohnungen für alle gibt?

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drucken | 30. August 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 27.08.2022 um 19:00 Uhr

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 27.08.2022 um 19:00 Uhr

Am kommenden Stadtteilclub Reclaim Gostenhof wollen wir gemeinsam mit euch grillen. Allerdings nicht wie gewohnt in der Schwarzen Katze sondern im Hof des Archiv Metroproletan (Eberhardshofstraße 11). Für ein paar Salate und Grillgut wird gesorgt, schöner wird es natürlich wenn ihr noch selbst etwas mitbringt. Wie immer beginnen wir dort mit unserem offenen Treffen um 19:00 Uhr, bei dem wir über alles was uns im Stadtteil Gostenhof bewegt, sprechen und vielleicht Ideen für Aktivitäten im Herbst austauschen können. Wir freuen uns auf euch selbst bei schlechtem Wetter.

drucken | 19. August 2022 | organisierte autonomie (OA)

Gostenhofer Stadtteil Picknick

Jamnitzerplatz || 22.07.22 || ab 16:00 Uhr || Gostenhofer Stadtteil Picknick – zusammenkommen und gemeinsam essen

Essen gibt es gratis. Es kann aber gerne Leckeres beigesteuert werden! GEschirr und Decke am besten selbst mitnehmen.

drucken | 18. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA)

Hoffest am 23.07 ab 16 Uhr in der spenglerstr 13/13a Nürnberg Gostenhof.

Zu anderen Sprachen gehts hier


Gegen Mieterhöhungen & überteuerte Modernisierungsmaßnahmen von Vonovia, Dawonia & anderen Imobilienhaien. Mieterinnen aus gostenhof & ganz Nürnberg schließen sich zusammen und wehren sich gegen Mieterhöhungen!
Wir brauchen unser Geld zum Leben und nicht zum Wohnen!
An wen richtet sich das Hoffest: Ihr habt eine Mieterhöhung bekommen, die ihr nicht nachvollziehen oder bezahlen könnt?
Bei euch soll teuer modernisiert werden?
Energetische Sanierungen stehen an?
Ihr seid einfach nur wütend und frustriert vom Vorgehen eures Vermieters, eurer Vermieterin und
braucht ein offenes Ohr?
Es gibt Möglichkeiten gegen profitorientierte Vermieter*Innen vorzugehen!
Kommt vorbei, informiert euch und lernt euch gegenseitig in lockerer Atmosphäre kennen!

drucken | 14. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA)

Der Spenglerhof kämpft erneut gegen den Immobilienkonzern Vonovia – diesmal gegen „Modernisierungsmaßnahmen“

Der Spenglerhof kämpft erneut gegen den Immobilienkonzern Vonovia – diesmal gegen „Modernisierungsmaßnahmen“

Der Stadtteilclub Gostenhof ruft gemeinsam mit den betroffenen MieterInnen zum Hoffest am 23. Juli ab 16 Uhr in der Spenglerstraße 13/13a in Nürnberg Gostenhof auf. Hier die Pressemitteilung der Hausgemeinschaft:

Mieter*innen des Spenglerhofs in Gostenhof wehren sich erneut gegen Mieterhöhungen der Vonovia
 
Die Mieter*innen der Spenglerstraße 13 und 13a im Nürnberger Stadtteil Gostenhof wollen eine weitere Mieterhöhung des Immobilienkonzerns Vonovia nicht einfach hinnehmen. In Zeiten von Inflation und Teuerungen haben sie sich zusammengeschlossen, um die Erhöhung zu verhindern. Am Samstag, den 23. Juli lädt die Hausgemeinschaft ab 16 Uhr alle interessierten Mieter*innen zu sich ein, um bei einem gemeinsamen Fest über ihre Situation und ihre zahlreichen bereits gewonnenen Kämpfe gegen den Immobilienmogul zu informieren. Ab 17 Uhr stehen Gunther Geiler, Geschäftsführer vom DMB Nürnberg und Umgebung e.V. und einige Mieter*innen für Pressevertreter*innen zum Interview bereit. 

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drucken | 12. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA)

Nürnberg: Kampagne gegen steigende Energiepreise „N-Ergie und Co zur Kasse bitten“

Im folgenden wollen wir den Artikel der sozialistischen Wochenzeitung UZ der DKP dokumentieren:

Mieten, Lebensmittel, Strom, Gas – alles wird teurer. Gleichzeitig stagnieren die Einkommen. Wie und ob die Preissteigerungen gestemmt werden können, ist nicht Teil der öffentlichen Debatte. Der bürgerliche Staat bietet bisher lediglich kosmetische Korrekturen in Form von Einmalzahlungen.

Die „organisierte autonomie“ und der Stadtteilclub „reclaim Gostenhof“ haben daher im Nürnberger Stadtteil Gostenhof eine Kampagne gestartet. Unter dem Motto „N-Ergie und Co zur Kasse bitten“ wurde thematisiert, dass der lokale Grundversorger und andere Energiekonzerne das Risiko kapitalistischen Wirtschaftens selbst tragen sollen. Die Mehrheit der Bevölkerung kann nicht schon wieder für potentielle Verluste aufkommen, während die Gewinne privatisiert werden. (mehr …)

drucken | 6. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA)

Auswertung der Kampagne „N Ergie & Co zur Kasse bitten!“ in Gostenhof

Kurz nachdem es zur Preisexplosion bei den Energiekosten Ende letzten Jahres kam, wurde durch die organisierte autonomie und den Stadtteilclub Reclaim Gostenhof, anfang Januar diesen Jahres die Kampagne ‚N Ergie & Co zur Kasse bitten!‘ ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne war es, einen Einblick in die Stimmung im Stadtteil, bezüglich der gestiegenen Energiepreise, zu bekommen der lokale Energieversorger hatte schon im letzten Jahr zwei mal die Preise erhöht und ein erstes Zeichen des Protests dagegen sichtbar zu machen.
Bis Ende März zogen die AktivistInnen der Kampagne durch den Stadtteil Gostenhof, organisierten Infostände und führten Gespräche mit den NachbarInnen an Haustüren, in Kneipen und auf der Straße. Dabei konnten unsere AktivistInnen über 300 Protestfotos im Viertel sammeln. Auf den Fotos haben die Menschen aus Gostenhof klare Forderungen an die Nürnberger Stadtspitze und die lokalen Energiekonzerne in die Kamera gehalten: „Keine Nachzahlungen! Keine Sperrungen! Energiepreise runter!“ war auf den Schildern, die auf den Bildern gehalten wurden, zu lesen.
Zudem haben unsere AktivistInnen über 300 Menschen in Gostenhof, mittels eines kleinen Fragebogens, zu den drastisch gestiegenen Energiepreisen befragt. Die TeilnehmerInnen der Befragung waren dabei nicht deckungsgleich mit denen, die sich an der Fotoprotestaktion beteiligt haben. Über die Hälfte der Befragten waren bereits zu diesem Zeitpunkt von den Preissteigerungen betroffen, über die Hälfte beschäftigte die Sorge, sich die derzeitigen Preiserhöhungen nicht ohne Abstriche in anderen Lebensbereichen leisten zu können. (mehr …)

drucken | 3. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stadtteilclub reclaim Gostenhof am Samstag, den 25. Juni

Stadtteilclub reclaim Gostenhof am Samstag, den 25. Juni

Wer am Samstag nicht zu den Gipfelprotesten fährt, ist herzlich zum offenen Treffen des Stadtteilclubs reclaim Gostenhof ab 19 Uhr eingeladen. Wir bereiten zusammen ein Stadtteilpicknick vor und tauschen uns darüber aus, wie wir die Kämpfe von MieterInnen unterstützen können. Ab 20 Uhr wird es dann internationaler mit einem kurzen Input zur Stadtteilorganisierung in Rojava. Für leckeres Essen ist wie immer gesorgt. Wir freuen uns auf euch

drucken | 20. Juni 2022 | organisierte autonomie (OA)

N-Ergie und Co zur Kasse bitten! – Artikel erschienen im Autonomie Magazin

Artikel erst-veröffentlicht im Autonomie Magazin

Warum die Kampagne „N-Ergie und Co zur Kasse bitten!“

Alles wird teurer: steigende Mieten, Lebensmittelpreise, Inflation und dann auch noch die Energiepreise. Das Leben wird für die Mehrheit der Menschen immer teurer während die Einkommen stagnieren und wir somit immer weniger in der Tasche haben. Selbst kleinere Lohnerhöhungen müssen mühsam erkämpft werden und werden von der Inflation und den Preissteigerungen sofort aufgefressen. Jedoch wird das von vielen Menschen schicksalsgleich hingenommen. Es herrscht kollektive Ratlosigkeit oder die Teuerungen werden nicht thematisiert weil häufig eine Scham dahinter steht, man sei selbst Schuld, habe individuell versagt, wenn man diese Steigerungen nicht mitgehen kann. Hinzu kommt seit Kriegsausbruch, dass die Preissteigerungen als unbeeinflussbare Verkettung von Ereignissen dargestellt werden. Sich zu wehren, das Thema in eine kollektive Debatte zu bringen, die Verantwortlichen und die Profiteure zu benennen und unter Druck zu setzen: Das sind die Ziele der Kampagne, die die organisierte autonomie und der Stadtteilclub reclaim Gostenhof Anfang des Jahres ins Leben gerufen haben. (mehr …)

drucken | 26. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Als Klasse kämpfen! Heraus zum revolutionären 1. Mai 2022!

Demonstration || 1.Mai || 11:30 Uhr || Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße || Straßenfest || 14:30 Uhr || Müllnerstraße || Nürnberg

Eine Katastrophe jagt die nächste: Eine Pandemie, die nicht sinnvoll bekämpft wird; die Klimakatastrophe, welche unsere Existenz bedroht und nun Krieg in der Ukraine. Die Antwort darauf von Kapital und Politik ist ein knallhartes weiter so. Die bürgerlichen Regierungen sind nicht fähig, die Probleme der Welt zu bekämpfen. Nur eins ist klar: Die Profite der Konzerne sprudelten in den letzten Jahren immer weiter. So zeigt sich, was im allgemeinen Bewusstsein oft ins Hintertreffen gerät. Die Krise des Kapitalismus schreitet voran. Krise folgt auf Krise folgt auf Krise. Armut ist in Deutschland ein immer stärkeres Problem und der Lebensstandard sinkt immer weiter, da die Löhne im Schnitt gleich bleiben oder die Reallöhne durch die steigende Inflation faktisch sinken. Die imperialistische Konkurrenz zwischen China, USA, Russland und der EU sorgt für Krieg und Fluchtbewegungen. Irrationalismus und Faschismus gewinnen immer mehr an Einfluss und präsentieren sich als falsche Alternativen. Die von Menschen verursachte globale Klimakatastrophe ist längst im Alltag angekommen und die bereits spürbaren Auswirkungen lassen ahnen, was noch droht, sollte nicht entsprechend gehandelt werden. Die Lage verschärft sich für die Menschheit.

Ursache ist der Kapitalismus, ein Wirtschaftssystem, das die Gesellschaft teilt in die Wenigen, die Fabriken, Land und anderes Kapital besitzen und den übergroßen Teil derer, die nichts besitzen als ihre Arbeitskraft, die sie verkaufen müssen.

Und das sind wir, die Arbeiter*innenklasse, die ausgeschlossen ist vom Reichtum, den wir Tag für Tag produzieren. Wir sind ausgeschlossen von den Entscheidungen darüber, was produziert wird und was mit dem Reichtum passiert. (mehr …)

drucken | 4. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Ab Nachmittag zum Jamnitzerplatz – Donnerstag, den 24.03.2022

Donnerstag, den 24.03.2022, ab Nachmittag zum Jamnitzerplatz

Gostenhof ist ein lebendiges Viertel. Ein Großteil unseres Alltagslebens spielt sich hier immer noch draußen auf der Straße ab. Einer der größten Anlaufpunkte hierfür ist der beliebte Jamnitzerplatz. Vor den Umbau-Arbeiten kamen täglich viele verschiedene Menschen hier zusammen. Familien mit ihren Kindern, die die Spielfläche nutzen; junge Leute, die Tischtennis spielen, ein paar Körbe werfen, oder einfach in der Sonne sitzen; alte Freunde, die gemeinsam auf der Bank sitzen und ihr Feierabend-Bier genießen. Und bald ist all das auch wieder möglich, denn die Stadt hat nun endlich die Wiedereröffnung des Jamnitzerplatzes zum 24.03.2022 angekündigt.

Unser Viertel gehört bundesweit zu den am stärksten von Gentrifizierung betroffenen Stadtteilen. Kleine Läden werden zu Hipster-Cafés bis hin zu NobelRestaurants, baufällige Wohnungen verwandeln sich in Luxus-Lofts und öffentliche Plätze werden zu Naherholungsparks. Das bedeutet auch, dass immer mehr AnwohnerInnen, bspw. durch steigende Mieten, aus dem ArbeiterInnen-Viertel verdrängt werden und das bei gleichzeitigem spekulativem Leerstand. Im öffentlichen Leben fällt dies am Jamnitzerplatz besonders auf: Ständige Schikane durch tägliche Kontrollen am Platz durch das USK, Ordnungsamt und andere obskure Sicherheitsfirmen und wenn die Menschen solidarisch zu Recht dagegen vorgehen, versucht man sie durch Ordnungsgelder, Anzeigen oder sogar durch Haftstrafen abzuschrecken. Erst im vergangenen Jahr wurde unser Nachbar Jan für das angebliche Anschreien von PolizistInnen am Jamnitzer in den Knast geschickt. (mehr …)

drucken | 16. März 2022 | organisierte autonomie (OA)

Gostenhof zeigt Flagge! Schnell noch eine sichern!

Gostenhof zeigt Flagge! Schnell noch eine sichern!

Die Fahnen „Das Ende der Bescheidenheit“ sind entstanden aus einer Initiative von Frauen aus Gostenhof anlässlich des internationalen Frauenkampftages und auch in diesem Jahr wurde wieder fleißig gedruckt. Ziel ist es, den Kampf gegen Patriarchat und Kapitalismus im Viertel sichtbar zu machen. In diesem Jahr wollen wir mit den Fahnen zusätzlich ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen setzen. Erhältlich sind die Flaggen bei der Fachmarie, der Metzgerei Marina, dem Mops von Gostenhof, dem Vollkern und der Schwarzen Katze jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten. Beeilt euch! Sie gehen sehr schnell weg! Wer schon eine hat, hängt sie jetzt raus denn es steht nicht nur der 8. März vor der Tür sondern auch die Tarifkämpfe sind bereits angelaufen!

drucken | 28. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen!

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Solidarität mit den Lohnkämpfen im Erziehungs-und Sozialwesen!

So viele Frauen haben es uns vorgemacht: in Aufständen und Revolutionen waren sie vorne mit dabei, nur haben die männlichen Geschichtsschreiber sie oft nicht erwähnt: die Frauen der Commune gaben den Zündfunken für die französische Revolution. Streikende Munitionsarbeiterinnen nahmen eine tragende Rolle in den Aufständen nach dem 1. Weltkrieg hier in Nürnberg ein. Die Frauen in Rojava setzen für eine freie kurdische Republik ihr Leben aufs Spiel – erst im Kampf gegen den selbsternannten IS und heute gegen das türkische Regime. Frauen in Spanien, in Chile, in Argentinien streiken millionenfach gegen ihre Ausbeutung im Kapitalismus und gegen die Gewalt, die deren Folge ist. Sie sind uns Vorbild, sie sind uns Ansporn, wir setzen ihren Weg fort. Wir wollen alles – es geht nicht nur darum, keinen Schritt zurück zu weichen, nein, wir werden Tausende nach vorne gehen! (mehr …)

drucken | 28. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Über 100 Fotos veröffentlicht – Zwischenstand der Kampagne „N-ergie & Co. zur Kasse bitten“

Seit über fünf Wochen sind AktivistInnen in verschiedenen Teilen Gostenhofs unterwegs – an Haustüren, Infotischen und auf der Straße. Immer mehr Kneipen, Parteien, Initiativen und Gruppen etc. unterstützen den Unterstützungsaufruf. Erste Aktionen auf der Straße haben stattgefunden – Zeit einen Blick zurück zu werfen und ein Zwischenstandsfazit zu ziehen.

Beginnen wir am Anfang
Mit der Kampagne „N-Ergie und Co. zur Kasse bitten“ haben wir, die organisierten autonomie und der Stadtteilclub „Reclaim Gostenhof“, uns zum Ziel gesetzt, die steigenden Energiepreise und die damit einhergehenden Belastungen für etliche Haushalte öffentlich zu thematisieren. Mit den Forderungen „Keine Nachzahlungen, keine Sperrungen! Energiepreise runter!“ wollen wir Druck auf die Verantwortlichen aufbauen. Der lokale Energieversorger N-Ergie steht dabei besonders im Fokus – auch weil hier eine Vielzahl politisch Verantwortlicher aus dem Nürnberger Stadtrat im Aufsichtsrat sitzen. Mit einem Foto-Protest sowie einer kleinen Befragung ausgehend aus dem Stadtteil Gostenhof wollen wir die Breite der Betroffenen abbilden und ein Thema, das bei vielen eher privat verhandelt wird, als gesellschaftliches Problem benennen.

Was also haben wir bisher getan?

(mehr …)

drucken | 27. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Lärmumzug macht mobil gegen steigende Energiepreise

Lärmumzug macht mobil gegen steigende Energiepreise

Rund 50 Menschen zogen am Dienstag, den 22. Februar trotz miesen Wetters lautstark durch die Straßen Gostenhofs. Das Anliegen des Aufzuges war, die AnwohnerInnen über die Kampagne „N-Ergie & Co zur Kasse bitten“ der organisierten autonomie und des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof zu informieren und das Thema der steigenden Energiepreise auf die politische Tagesordnung im Viertel zu setzen. Seit fast 6 Wochen sind AktivistInnen der Kampagne unterwegs, reden mit BewohnerInnen des Viertels in ihren Stammkneipen, auf öffentlichen Plätzen oder klingeln an Haustüren. Eine kleine Befragung soll die Stimmung im Viertel abbilden und ein Fotoprotest animiert direkt zum Mitmachen. Inhaltlich lag der Schwerpunkt darauf, die Selbstverständlichkeit anzugehen, mit der Energiekonzernen der Profit gesichert werden soll indem die Preise steigen. Inflation, steigende Mieten, steigende Lebensmittelpreise und nun auch noch die Energiekosten. Viele Lohnabhängige können den Gürtel kaum mehr enger schnallen, etliche schieben Rechnungen hin und her weil sie bei gleichbleibenden Einkommen an anderer Stelle einsparen müssen. Langfristig hilft natürlich nur die Vergesellschaftung von Energiekonzernen wenn man will, dass die Grundversorgung mit Energie wirklich für alle Menschen gesichert ist und nicht am Profit orientiert ist. Die Kampagne aber zeigt, dass man heute schon eine Menge Wirbel machen kann um die Bedingungen der Lohnabhängigen Klasse zumindest zu verbessern, sich zusammen zu tun, sich zu organisieren und Themen öffentlich machen, die ansonsten nur privat verhandelt werden.

Informiert euch und macht mit!

https://n-ergiepreise-runter.redside.tk

oder schaut bei Instagram vorbei: reclaim.gostenhof

drucken | 22. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 26.Februar ab 19 Uhr offenes Treffen zu N-ergie & Co zur Kasse bitten!

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof || 26.Februar || ab 19:00 Uhr || Offenes Treffen zu N-ergie & Co zur Kasse bitten!

Die Kampagne „N-ergie & Co zur Kasse bitten!“ läuft nun schon eine Weile, viele Fotos sind entstanden und veröffentlich (zu den Fotos) worden aber es ist auch noch viel zu tun. Kommt am 26. Februar ab 19 Uhr zum offenen Treffen und plant mit uns gemeinsam die nächsten Schritte, die kommenden Befragungen und Aktionen.
Wie immer findet der Stadtteilclub im Stadtteilladen Schwarze Katze in der Unteren Seitenstraße 1 in Nürnberg/Gostenhof statt. Für leckeres Essen ist natürlich gesorgt!

Denn: Nicht genug, dass viele von uns durch die Pandemiepolitik Einkommensverluste hatten und gleichzeitig das Leben für uns Lohnabhängige immer teurer wird, da die Mieten wie auch Lebensmittelpreise andauernd steigen. Nun sind zudem noch die Energiepreise durch die Decke geschossen, egal ob Heizkosten, Strom oder Wasser – Abschlagserhöhungen und Nachzahlungen sind für die breite Mehrheit zu erwarten. Dass sich Energiekonzerne weiter ihre Profite mit unserer Grundversorgung sichern, wollen wir nicht weiter hinnehmen.

drucken | 21. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Lärmumzug: N-ergie & Co zur Kassen bitten!

|| 22.02.22 || 17:00 Uhr || Fürther-/Rothenburgerstr. || Lärmumzug

Seit Mitte Januar läuft die Kampagne N-ergie & Co zur Kasse bitten in Gostenhof mit der gegen die steigenden Energiepreise protestiert wird. Wir wollen nun nochmal gewaltig Lärm für unser Anliegen machen und laden euch ein, gemeinsam mit uns den Forderungen „Keine Nachzahlungen – keine Sperrungen! Energiepreise runter!“ Nachdruck zu verleihen.

Kommt vorbei und lasst uns laut sein! Bringt mit was Lärm macht z.B. Kochtöpfe und -löffel, Trillerpfeifen oder was euch sonst noch einfällt. Wir starten um 17:00 Uhr am Plärrerhochhaus in der nähe der N-ergie Büros.

drucken | 16. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA)

N-ergie und co zur Kasse bitten! Es geht los

schaut auch mal auf Insta vorbei: reclaim.gostenhof
oder auf der Kampagnen Seite: n-ergiepreise-runter.redside.tk.
Am 28. Januar sind wir ab 16 Uhr auch mit einem Infostand Denisstraße Ecke Nützelstraße vor Or

Die Energiepreise steigen, die bürgerlichen Parteien haben beschlossen, nicht nennenswert einzugreifen und somit die Last der Mehrheit der Gesellschaft, den Lohnabhängigen aufzubürden. Auf all die Menschen also, die sich von ihrem Einkommen eh schon immer weniger leisten können weil Mieten, Lebensmittel und andere Güter ständig teurer werden während die Einkommen zum großen Teil gleich bleiben. Real haben wir also weniger in der Tasche. Diesem Entschluss der bürgerlichen Parteien, den Energiekonzernen weiterhin zu ermöglichen, ihren Profit auf unsere Kosten zu machen, wollen wir etwas entgegensetzen! Die Kampagne „N-ergie und Co zur Kasse bitten“ hat folgende konkrete Forderungen:
Keine Nachzahlungen – keine Sperrungen!
Energiepreise runter!
(mehr …)

drucken | 24. Januar 2022 | organisierte autonomie (OA)

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 22. Januar ab 19 Uhr: Kampagnenvorstellung: N-Ergie & Co zur Kasse bitten!

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof am 22. Januar ab 19 Uhr: Kampagnenvorstellung: N-Ergie & Co zur Kasse bitten!

Nicht genug, dass viele von uns durch die Pandemiepolitik Einkommensverluste hatten und gleichzeitig das Leben für uns Lohnabhängige immer teurer wird, da die Mieten wie auch Lebensmittelpreise andauernd steigen. Nun sind zudem noch die Energiepreise durch die Decke geschossen, egal ob Heizkosten, Strom oder Wasser – Abschlagserhöhungen und Nachzahlungen sind für die breite Mehrheit zu erwarten. Dass sich Energiekonzerne weiter ihre Profite mit unserer Grundversorgung sichern, wollen wir nicht weiter hinnehmen. Daher wollen wir euch unsere Kampagne „N-Ergie & Co zur Kasse bitten“ vorstellen, mit der wir uns die nächsten Monate mit euch gemeinsam gegen diese Entwicklung wehren wollen. Kommt vorbei und lasst uns aktiv werden. Wir freuen uns auf euch!

Wie immer findet der Stadtteilclub im Stadtteilladen Schwarze Katze in der Unteren Seitenstraße 1 in Nürnberg/Gostenhof statt. Für leckeres Essen ist natürlich gesorgt!

drucken | 15. Januar 2022 | organisierte autonomie (OA)

2. Runde: Prozess und Kundgebung zum Projekt 31 am 17. Dezember

2. Runde: Prozess und Kundgebung zum Projekt 31 am 17. Dezember

Folgende Nachricht leiten wir gerne an euch weiter:

Der Prozess ums Projekt 31 geht in die zweite Runde (Neues Datum: 17.12.21 / Kundgebung vor dem Landgericht um 09:00 Uhr)

Anfang September hatten wir unsere erste Gerichtsverhandlung im Streit mit der AAA+ Fertigbau GmbH aus Erfurt. Diese hat das Grundstück in der Nürnberger Südstadt gekauft, auf dem sich unser selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum, das Projekt 31, befindet. Jetzt möchte sie uns aus den Räumen klagen, obwohl wir einen gültigen Mietvertrag haben – unser alter lief zwar aus, aber wir hatten fristgerecht das Optionsrecht gezogen und das Mietverhältnis somit einseitig um 5 Jahre verlängert.
Bei Räumungsklagen wird während des ersten Termins in der Regel versucht, eine Einigung zu erzielen. In unserem Fall war das nicht möglich, denn sich mit einer rein nach Profitinteressen handelnden Investmentfirma auf einen für uns auch passenden Deal zu verständigen, stellte sich als schwierig heraus. Deswegen läuft jetzt der Prozess, mit dessen Urteil wir eigentlich am 19.11. gerechnet hätten.
Stattdessen geht es jetzt am 17.12. in die zweite Runde. Auch diesmal wird es wieder eine Kundgebung vorm Gericht geben, die den Prozess begleitet.
Kommt am 17.12. um 9 Uhr vors Landgericht – geht mit ins Gericht und zeigt euch solidarisch bei der Kundgebung vor Ort.

drucken | 12. Dezember 2021 | redside

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Termine

Samstag, 01.10.2022

Auf die Straße gegen Krise und Krieg!

Am 1. Oktober auf die Straße gegen Krise und Krieg. Auf zur Mahnwache des Aktionsbündnis gegen Krieg und Hochrüstung! Danach gemeinsam zur Demo von #nichtallein Samstag | 1. Oktober | 11:30-12:30 | Lorenzkirche   Hier der Aufruf: Wir verurteilen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wie wir jeden Angriffskrieg verurteilen und stehen an der Seite aller Opfer dieses Krieges. Der bisherige Kriegsverlauf zeigt, immer mehr Waffen verlängern nur das Leid und Sterben. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich durch Waffenlieferungen, Ausbildung ukrainischer Soldaten im Westen und Bereitstellen von westlichen Geheimdienst- informationen für das ukrainische Militär der Krieg immer mehr zu einem Waffengang zwischen Russland und NATO entwickelt. Sanktionen zum Wohle der Menschen beenden Auch die Sanktionen gegen Russland beenden offenkundig den Krieg nicht. Sie sind vielmehr Teil einer gefährlichen Eskalationsspirale und treiben mit den zu erwartenden Gegensanktionen die Preise, vor allem für Energie und Lebensmittel, nach oben. Der Krieg wird für die meisten Europäer*innen ökonomisch ein Desaster. Für die Menschen des sogenannten „Globalen Südens“ werden die Folgen noch brutaler sein. Steigende Preise auf Grundnahrungsmittel bedeutet dort Hunger, mit der Folge, dass noch mehr Menschen ihre Heimat verlassen müssen 100 Milliarden für unsere Zukunft statt für Waffen Kurz nach Beginn des Krieges verkündete Bundeskanzler Scholz eine „Zeitenwende“ und das bisher größte Aufrüstungsprogramm für unser Land. Kernpunkt ist das ins Grundgesetz geschriebene „Sondervermögen Bundeswehr“ in Höhe von hundert Milliarden EUR. Dabei ist die Bundesrepublik bereits jetzt weltweit an 7. Stelle bei den Rüstungsausgaben. Somit besteht die akute Gefahr, dass die BRD aktiv mithilft eine neue Rüstungsspirale in Gang zu setzen. Das ist äußerst gefährlich. Außerdem wird doch dieses Geld bei uns und weltweit dringend zur Lösung der anstehenden Zukunftsaufgaben benötigt.
Samstag, 01.10.2022

01.Oktober Kundgebung und Demonstration für bezahlbare Lebensmittel und Heizung

An diesem Samstag, den 1. Oktober veranstaltet „nicht allein! Initiative soziale Sicherheit“ eine Demonstration unter dem Motto „Für bezahlbare Lebensmittel und Heizung“. Angesicht der immer heftiger werdenden Inflation, der Abwälzung der Krisenkosten auf die Rücken der Lohnabhängigen (wie etwa durch die sogenannte „Energie-Umlage“) und den damit verbundenen Erhöhung unserer Lebenserhaltungskosten wollen wir uns dieser notwendigen Initiative anschließen und dabei betonen, dass die Krise keine Ausnahmeerscheinung im Kapitalismus, sondern eine zwangsläufige Erscheinung der kapitalistischen Wirtschaftsweise ist. Dementsprechend werden wir dort für eine Überwindung der Verhältnisse, die schon immer Krise, Ausbeutung und soziale Ungleichheit bedeutet haben einstehen und für eine Perspektive jenseits von Privateigentum und Profit werben. Kommt am Samstag den 01.Oktober gemeinsam mit uns auf die Straße. Zeigen wir gemeinsam, dass wir nicht bereit sind die Krisenkosten der Herrschenden zu tragen und dass wir für eine Zukunft ohne Lohnarbeit, Kapital und Krisen kämpfen! Wir treffen uns am Demoauftakt um 14 Uhr auf dem Nelson-Mandela-Platz!
Montag, 03.10.2022

Preise runter - Einkommen rauf! - Infokundgebung 03.Oktober - 15:00 Uhr Jamnitzer

Preise runter - Einkommen rauf! || Infokundgebung || 03.Oktober || 15:00 Uhr || Jamnitzer +++ steigende Energiepreise +++ Inflation +++ Hohe Miete +++ Steigende Lebensmittelpreise +++ Niedrige löhne?! +++ Lasst uns protestieren, quatschen und austauschen! 03. Oktober, 15:00 Uhr am Jamnitzerplatz! Wer Essen hat, das nicht gebraucht wird, bringt es mit, wer Essen braucht kommt vorbei und nimmt sich was. Raus aus der Vereinzelung, schließen wir uns zusammen! ... denn "alleine bin ich machtlos" dachten sich hunderttausende! - Fällt bei Regen aus -

Was war los

01.10.1982
Sprengstoffanschl?ge der RZ auf Interatom in Bensberg, die Gesellschaft f?r Reaktorsicherheit in K?ln und einen Strommast in Kalkar

01.10.1983
Militanter Angriff auf den NPD-Parteitag in Fallingbostel. "Geburtsstunde" des autonomen Antifaschismus.