Filed under: Frauenkampf

#BoyunEğilmez – Solidarität mit den angeblichen Mitgliedern der TKP/ML

Letztes Wort des Angeklagten Müslüm Elma vom 29.6.2020(political-prisoners.net v. 1.7.2020)

Februar 2015: In Deutschland, Griechenland, der Schweiz und Frankreich werden 10 Menschen verhaftet und in deutsche Untersuchungshaft gebracht. Ihnen wir vorgeworfen, Mitglieder der türkischen kommunistischen Partei TKP/ML zu sein. Am 17. Juni 2016 begann ein zehrend langer Prozess vor dem Oberlandesgericht München, der sich bis heute hinzieht. Nach über drei Jahren U-Haft, musste zwar die Justiz damit beginnen, die Angeklagten nach und nach wieder frei zu lassen, der Hauptangeklagte Müslüm Elma ist aber immer noch hinter Gittern.

Die TKP/ML ist in der Türkei seit ihrer Gründung verboten. In Deutschland und dem Rest der Welt allerdings nicht. Trotzdem wird das Verfahren gegen die Angeklagten unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer „ausländischen terroristischen Vereinigung“ nach §129b des Strafgesetzbuches geführt. Keinem der Angeklagten wird dabei vorgeworfen, in Deutschland Straftaten begangen zu haben. Zu „Terrorist*innen“ wurden sie allein durch das Verteilen von Flugblättern, Sammeln von Spenden und dem Anmelden von Demonstrationen und Kundgebungen. (mehr …)

drucken | 26. Juni 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Solidarität mit den Angeklagten im TKP/ML-Verfahren: Kundgebung am Mo. 29. Juni vor dem OLG München

An alle demokratischen Medien, die Presse und die Öffentlichkeit,

An alle fortschrittlichen und revolutionären Organisationen sowie Personen

Am 15. April 2015 startete der deutsche Staat einen Angriff gegen zehn Revolutionär*innen und Kommunist*innen, die aus der Türkei stammen. Sie wurden verhaftet, weil man ihnen vorwarf, Mitglieder und „Rädelsführer“ der TKP/ML („Kommunistische Partei der Türkei / Marxistisch-Leninistisch) zu sein. Diese Verhaftungen geschahen vor dem Hintergrund von „Deals“ des türkischen und deutschen Staates. So stehen die zehn Kommunist*innen seit Juni 2016 in München vor Gericht, angeklagt nach §129b („Unterstützung einer ausländischen terroristischen Organisation“).

Der Prozess nähert sich nun dem Ende. Die Bundesanwaltschaft hat ihr Abschlussplädoyer verlesen und forderte darin Freiheitsstrafen von dreieinhalb Jahren bis zu sechs Jahren und neun Monaten. (mehr …)

drucken | 17. Juni 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Wirtschaftskrise? #NichtaufunseremRücken

Wir befinden uns am Anfang einer Weltwirtschaftskrise, die uns ArbeiterInnen hart treffen wird – und die schon vor Corona begonnen hat. Doch wie ist sie entstanden? Was für Folgen kommen auf uns zu und wie können wir unseren Widerstand organisieren? – Ein Positionspapier zur Wirtschaftskrise vom Bündnis #NichtaufunseremRücken (mehr …)

drucken | 7. Juni 2020 | Prolos

TKP/ML-Prozess geht im Juni 2020 zu Ende – Solidarität mit den zehn Angeklagten

Kundgebung anlässlich der Plädoyers der Verteidigung am 16.6. um 12 h, Justizgebäude Nymphenburger Str. in München – gemeinsame Zugfahrt ab Nürnberg Hbf, Mittelhalle um 08 h 45

Bereits seit Juni 2016 läuft das Mammut-Verfahren gegen zehn Linke aus der Türkei vor dem Münchener Oberlandesgericht. Auch zwei Nürnberger*innen sind angeklagt. Nun nähert es sich dem Ende, im Juni 2020 sollen die Urteile fallen.

Vorgeworfen wird den Genoss*innen, Mitglieder der „Türkischen Kommunistischen Partei/Marxisten-Leninisten“ TKP/ML zu sein. Sie sollen das „Auslandskomitee“ darstellen und wurden nach §129b angeklagt („Unterstützung einer ausländischen terroristischen Organisation“). Inzwischen hat der Staatsanwalt mit seinem Plädoyer begonnen. Er behauptete, die Angeklagten hätten Propaganda betrieben. Dann sprach er darüber, wer von den Zehn welche Aufgaben gehabt habe. Es ging um legale Aktivitäten wie das Sammeln von Spenden oder die Organisation von Veranstaltungen. Genau das ist das Empörende an diesem Verfahren: Den Genoss*innen werden in Deutschland gar keine strafbaren Handlungen vorgeworfen. Es geht nur um ihre Parteimitgliedschaft. Dabei ist die Organisation in Deutschland nicht mal verboten. Dies belegt den rein politischen Charakter des Prozesses. (mehr …)

drucken | 30. Mai 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Ermittlungsausschuss für den revolutionären 1. Mai Spaziergang

            +++ Informationen und Tipps +++

Der Ermittlungsausschuss (EA) begleitet Demonstrationen als Ansprechpartner*in, wenn es zu Festnahmen, Ingewahrsamnahmen, Polizei-Kessel oder sonstigen Repressionsmaßnahmen kommt. Der EA kümmert sich darum, dass ein (linker) juristischer Beistand durch Anwält*innen gewährleistet wird.

Der EA ist kein Info-Telefon und kann über Aktionen und andere Ereignisse keine Angaben machen, siehe davon ab anzurufen um Informationen zum (allgemeinen) Demogeschehen zu erfragen.

Ihr erreicht den EA Nürnberg am 1. Mai von 11.00 – 16.00 Uhr unter:

                     01577 6161108

Sollte es zu Ingewahrsamnahmen kommen meldet euch beim EA, von Bedeutung ist es für den EA vor allem zu wissen:

  • WER festgenommen wurde: Vor- & Nachnahme, Geburtsdatum

  • WANN dies geschehen ist: liegt die Festnahme einige Zeit zurück, geschieht sie jetzt gerade?

  • WO fand die Festnahme statt: welche Straße, Kreuzung

  • WER HAT festgenommen: Zivilpolizei, Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE)

  • WIE geht es der Person gesundheitlich: benötigt die Person eine ärztliche Versorgung?

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drucken | 30. April 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Zeitplan für den ersten Mai in Nürnberg

Dieses Jahr wird der erste Mai etwas anders als in den letzten Jahren. Versammlungen mit mehr als 50 Personen sind momentan nicht möglich. Nichtsdestotrotz werden morgen alle die Möglichkeit haben sich an der einen oder anderen Sache zu beteiligen. Damit man bei den vielfältigen Aktionen nicht den Überblick verliert kommt hier ein kleiner Zeitplan (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

10:00 Uhr Aufseßplatz Kundgebung der revolutionären Front
11:00 – 12:00 Uhr Bauernplatz Kundgebung des revolutionären 1. Mai Bündnis
11:30 – 14:30 Uhr Auf der angedachten Demoroute revolutionärer 1. Mai Spaziergang
13:00 – 14:00 Uhr Auf der angedachten Demoroute feministische Lautsprecherwagenfahrt
15:00 – 16:00 Uhr Gewerbemuseumsplatz Kundgebung unter dem Motto „Grundeinkommen statt Wiederaufnahme von nicht notwendiger Arbeit!“

 

Wie ihr seht ist wirklich für jedeN was dabei. In diesem Sinne: Raus zum 1. Mai!

 

Hier noch verschiedene Aufrufe zum 1. Mai:
OA und Revolutionäres 1. Mai Bündnis
Interventionistische Linke
Partizan
8.März Bündnis zusammen mit dem FLINT* Komitee
DKP
Revolutionäre Front

drucken | 30. April 2020 | redside

Aktionstag am Klinikum Nord – „Gesundheit statt Profit“

Aktionstag am Klinikum Nord – „Gesundheit statt Profit“

Für den morgigen Donnerstag ruft die Initiative solidarischer ArbeiterInnen (ISA) zu einer Kundgebung vor dem Nürnberger Nordklinikum (am Haupteingang) auf.

Donnerstag, 30. April 2020, Beginn: 18:00 Uhr

Die Kundgebung soll die Forderungen der Arbeiterinnen und Arbeiter im Gesundheitswesen nach mehr Personal und besseren Arbeitsbedingungen – die sie seit Jahren stellen – unterstützen. Gleichzeitig wird die Vergesellschaftung des Gesundheitssystems gefordert.

Die Veranstaltung ist unter Auflagen genehmigt:
• Mund-Nasen-Bedeckungen
• Abstand zwischen den TeilnehmerInnen
• Maximal bis 19:00 Uhr

Mehr auf der Themenseite der ISA

Besonders lesenswert als Hintergrund zur Forderung der Vergesellschaftung des Gesundheitswesens

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drucken | 29. April 2020 | organisierte autonomie (OA)

CORONA – Was da los?

Die ganze Welt hält den Atem an und hustet in die Armbeuge. Covid-19 und die damit verbundenen Maßnahmen haben das gesellschaftliche Leben fest im Griff. Die Lungenkrankheit stellt eine erhöhte Gefahr z.B. für Menschen im hohen Alter oder mit Vorerkrankungen dar. Die Beschaffenheit des Virus und wie genau die Pandemie verlaufen wird ist zum Teil noch Gegenstand von Spekulationen und Modellrechnungen. Dieses Virus stellt uns als gesamte Weltbevölkerung vor eine immense Herausforderung, zu der auch wir keinen Masterplan haben

Aber wir sehen, dass die sich schon vorher anbahnende Krise uns massiv treffen wird, wenn wir jetzt nicht endlich handeln.

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drucken | 28. April 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Aufruf des FLINT*-Komitees und des 8. März Bündnisses zum ersten Mai

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf unserer GenossInnen vom FLINT*-Komitee und vom 8. März Bündnis, die am revolutionären ersten Mai zu lila Aktionen aufrufen.

Liebe Genoss*innen und Freund*innen des 8. März Bündnisses,
gemeinsam mit dem FLINT Komitee für einen feministischen Streik Nbg rufen wir zu lila Aktionen am 1. Mai 2020 auf. Lest hier unseren gemeinsamen Aufruf und die Vorgehensweise. Wir freuen uns, auch digital von Euren eigenen lila Beiträgen und Aktionen zu erfahren. Schickt uns Fotos, Videos usw und veröffentlicht sie mit dem #1.Mai_feministisch Raus zu lila Aktionen am 1. Mai 2020

#1Mai_feministisch
Auch wenn wir in diesem Jahr zum 1. Mai nicht wie gewohnt Arm in Arm eingehakt auf die Straße gehen können, zeigt uns die gesellschaftliche Krise und ihr Umgang mit der Corona Pandemie auf, wofür es am 1. Mai nach wie vor zu kämpfen gilt. Denn gerade verschärft sich nur, was bereits vorher Normalität war. Die schlecht oder unterbezahlte Sorgearbeit wird in der Krise wie zuvor hauptsächlich von FLINT (Frauen* , Lesben, inter, nicht-binären und trans Personen) geleistet. Erst jetzt wird plötzlich begriffen, dass eine Gesellschaft ohne diese Tätigkeiten (Pflege von Kranken, Alten und Kindern, Kochen und die Arbeit in den Supermärkten) keine Gesellschaft mehr wäre. (mehr …)

drucken | 27. April 2020 | organisierte autonomie (OA)

Werdet Aktiv – Plakate der Antifa-Aktionskneipe

Werdet Aktiv – Plakate der Antifa-Aktionskneipe

Trotz und besonders wegen Notstand und Ausnahmesituation sind wir der Meinung, dass es umso wichtiger ist politisch aktiv zu sein. Wir, die Antifa-Aktionskneipe der organisierten autonomie, haben daher beschlossen Sozialabbau, Demoverbote und einiges mehr nicht mehr länger unkommentiert zu lassen. Daher haben wir sechs verschiedene Grafiken entworfen (.pdf in DINA4/DINA3 unter der Bildergalerie), die zu mehreren Themen Stellung beziehen. Durchbrecht mit uns zusammen den Burgfrieden. Druckt euch die Poster aus und verklebt sie in Eurer Nachbarschaft, teilt die Links der Bilder in der Galerie. Wenn ihr sie irgendwo hängen seht, stellt sie mit den Hashtags #aufbruch #sozialeRevolutionmachen #corona in die sozialen Medien oder schickt sie an den Twitteraccount der Redside. Organisieren wir uns heute gegen die Angriffe von Morgen! (mehr …)

drucken | 19. April 2020 | organisierte autonomie (OA)

Gegen Staat, Kapital und Patriarchat – die Krise heißt Kapitalismus

Gegen Staat, Kapital und Patriarchat – die Krise heißt Kapitalismus

Supermärkte, Bäckereien, Pflegeheime, Krankenhäuser: es sind vor allem wir lohnabhängigen Frauen, die in der Corona-Epidemie in erster Reihe stehen. Es sind vor allem die Berufssparten, die mies bezahlt und auch im allgemeinen äußerst prekär sind. Und der Applaus von den Balkonen und Fenstern der Republik bringt keine Steigerungen auf dem Lohnzettel, bessere Personalschlüssel oder eine Abkehr der unsäglichen „Fallpauschale“ in den durchprivatisierten Krankenhäusern. Im Gegenteil:

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drucken | 14. April 2020 | organisierte autonomie (OA)

Vorladung wegen YPJ-Fahnen? Ab zur Roten Hilfe / Anlaufstelle

Mehrere Teilnehmer*innen der diesjährigen 8.März Frauenkampftagsdemo haben Schreiben des Nürnberger Staatsschutzes erhalten. Ihnen wird ein Verstoß gegen das Vereinsgesetz vorgeworfen, da diese angeblich kriminalisierte Fahnen der kurdischen Befreiungsbewegung getragen haben sollen.

Wenn auch Du oder eine Person in Deinem Umfeld ein Schreiben des Staatsschutzes erhalten hast, melde Dich zeitnah bei der Anlaufstelle der Roten Hilfe. Diese kann derzeit nicht am üblichen Ort stattfinden, Du kannst uns aber unter der *01577 6161108* telefonisch erreichen. Da am Telefon keine relevanten Infos weitergegeben werden sollen, verzichte bitte auf ausführliche Schilderungen was Du getan oder nicht getan hast. Wir benötigen nur die Infos, dass Du ein Schreiben oder Vorladung erhalten hast und wie wir Dich erreichen können. Der Rest wird wie üblich persönlich geklärt.

Hierbei gilt, wie immer: Keine Aussagen – Keine Zusammenarbeit!

Du musst das Schreiben nicht beantworten und solltest es auch nicht tun.

Also auf zur Anlaufstelle. Internationale Solidarität lässt sich nicht verbieten

 

drucken | 4. April 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Neuer Skandal im Münchener „Kommunistenprozess“

Keine Unterbrechung – Gericht will trotz Corona weiter verhandeln und gefährdet damit Leib und Leben

Das umstrittene TKP/ML-Verfahren in München gefährdet nicht nur demokratische Standards, sondern inzwischen auch akut die Gesundheit. In dem Mammut-Prozess stehen seit Juni 2016 zehn angebliche Mitglieder der Kommunistischen Partei der Türkei/ML (TKP/ML), darunter ein Nürnberger Ärztepaar, wegen Bildung einer „ausländischen terroristischen Vereinigung“ vor Gericht. Die zehn Linken, die aus der Türkei und Kurdistan stammen, sind nach § 129b angeklagt. Sie haben in Deutschland keinerlei strafbare Handlungen begangen. Vorgeworfen werden ihnen nur legale Vereinstätigkeiten wie das Sammeln von Spenden oder die Organisation von Veranstaltungen. Die TKP/ML ist in Deutschland auch nicht verboten. Mit diesem Verfahren – dem größten gegen Linke in Deutschland seit Jahrzehnten – erweist die BRD also Erdogan einen Dienst, indem sie seine Gegner hier verfolgt. Dies belegen auch die vielen Akten, die die Türkei für die Anklage zur Verfügung gestellt hat. Nun will der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) München trotz der Corona-Pandemie, die das öffentliche Leben lahm legt, nicht pausieren. Nicht einmal für kurze Zeit will er das Massenverfahren mit über 50 Beteiligten, die aus ganz Deutschland anreisen, unterbrechen. (mehr …)

drucken | 17. März 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Entfällt: Antifa-Aktionskneipe im März

Entfällt: Antifa-Aktionskneipe im März

Entfällt

Antifa-Aktionskneipe am 20.3. im Stadtteilladen Schwarzen Katze (untere Seitenstrasse 1, NBG).

Offenes Antifatreffen. Beginn 19:00 Uhr:

Ihr wolltet schon immer politisch aktiv werden, gegen Rassismus und Faschismus? Dann kommt vorbei!

Vortrag „Frauen in der rechten Szene“. Beginn 20:00 Uhr:

In der Antifakneipe im März beschäftigen wir uns mit dem Thema Frauen in der rechten Szene. Spätestens seit die tragende Rolle Beate Zschäpes im NSU bekannt wurde, ist klar, dass in der rechtsradikalen Szene Frauen nicht ausschließlich traditionelle Rollenbilder verkörpern. Sie beteiligen sich aktiv an der Vernetzung und Organisation, sind wichtige Akteurinnen in rechten Organisationen.

Was macht die Antifa Aktionskneipe? (mehr …)

drucken | 13. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

abgesagt: Ratschlag mit Küfa am 28.3.: Der TKP/ML-Prozess geht bald zu Ende – Solidarität mit den zehn Angeklagten

Wegen der aktuellen Entwicklung rund um den Coronavirus erst mal verschoben. Neue Termine werden bekanntgegeben, sobald sie feststehen.

Bereits seit dem Juni 2016 läuft das Mammut-Verfahren gegen zehn Linke aus der Türkei vor dem Münchener Oberlandesgericht. Auch zwei Nürnberger*innen sind angeklagt. Nun nähert es sich dem Ende, im April sollen die Urteile fallen. Vorgeworfen wird den Genoss*innen, Mitglieder der „Türkischen Kommunistischen Partei/Marxisten-Leninisten“ (TKP/ML) zu sein. Sie sollen das „Auslandskomitee“ gebildet haben und wurden nach § 129b angeklagt („Unterstützung einer ausländischen terroristischen Organisation“). Inzwischen befinden sich in diesem politischen Schauprozess, der hierzulande das größte Verfahren gegen Linke seit Jahren ist, neun Angeklagte auf freiem Fuß. Sie pendeln jeweils zu den Terminen nach München. In Haft sitzt noch einer: Müslüm Elma, der von der Bundesanwaltschaft als „Rädelsführer“ bezeichnet wird und eine besonders hohe Haftstrafe zu erwarten hat. (mehr …)

drucken | 13. März 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

8. März 2020 – ein Kurzbericht

Was für ein super Auftakt für so einen erfolgreichen Tag! Um 12 Uhr versammelten sich am Gostenhofer Treffpunkt rund 50 Menschen um gemeinsam im Viertel noch mal richtig Lärm zu machen „Raus zum 8. März! Raus zum Streik!“ hallte es durch die Straßen. Wer vom internationalen Frauenkampftag bisher noch nichts mitbekommen hatte, hat es spätestens jetzt gemerkt. Aber auch vorher war Gostenhof schon lila: Plakate, Fahnen und Aufkleber zieren den Stadtteil und haben „Das Ende der Bescheidenheit“ angekündigt. Nachdem wir lautstark durch die Volprechtsstraße und die Austraße demonstrierten, zogen wir über die Gostenhofer Hauptstraße direkt in die Innenstadt.

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drucken | 9. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

[Update] Flagge zeigen – der 8. März steht vor der Tür…

[Update] Flagge zeigen – der 8. März steht vor der Tür…

Die Fahnen sind in den teilnehmenden Läden und Kneipen fast alle ausverkauft! Wer vor dem 8. März noch eine ergattern will, muss jetzt schnell sein: knapp 20 Fahnen werden nachgedruckt und werden ab Donnerstag für kurze Zeit erhältlich sein! Also, haltet euch ran!

Das andere: hängt die Fahnen raus! Einige haben ihre Fahnen bereits raus gehängt und tragen so zur Sichtbarkeit eines anti-patriarchalem Stadtteils und zur Mobilisierung für die Aktionen rund um den 8. März bei! Also, raus ans Fenster, an den Balkon oder wo auch immer. Wir sehen uns um 12 Uhr am Treffpunkt am Gostenhof-Treffpunkt Jamnitzer Platz um noch mal Lärm zu machen um alle zur Demo zu mobilisieren.

+++ Zur Erinnerung: Die schicken Fahnen bekommt ihr in folgenden Läden und Kneipen in Gostenhof: Mops, Vollkern, Fachmarie, Metzgerei Marina, Dorfschulze, Milch und Zucker, Schanzenbräu, Große Freiheit und natürlich in der Schwarzen Katze zu den Öffnungszeiten (Spendenempfehlung 3€ – open end ;)) +++

[Update]

 

 

drucken | 3. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

Solidaritätserklärung zum feministischen Streik!

Solidaritätserklärung des solidarischen Männertreffens:
Solidarität mit dem feministischen Streik!

Auch 2020 werden am 08. März wieder unzählige Frauen* weltweit bezahlte und unbezahlte Arbeit niederlegen und für ihre Rechte auf die Straße gehen.

Wir möchten – als Gruppe von solidarischen Männern – dazu aufrufen diesen Protest solidarisch zu unterstützen. Wir sind uns darüber bewusst, dass wir aufgrund unseres sozialisierten Rollenverhaltens Teil des Problems sind gegen das sich der Protest richtet.

Unterstützung bedeutet dementsprechend vor allem, dass, in dem selben Maße in dem Frauen dafür kämpfen müssen ihre gesellschaftlichen Bürden abzulegen haben, müssen wir als Männer auch unsere Privilegien abgeben.

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drucken | 2. März 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Heraus zum Streik!

In diesem Jahr werden wir von Gostenhof aus gemeinsam zur 8. März Demonstration und den Aktionen in der Innenstadt gehen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Jamnitzer Platz. Bringt alles mit, was Lärm macht. Wir werden uns dann gemeinsam auf den Weg in die Innenstadt machen, um Kapitalismus und Patriarchat eine klare Absage zu erteilen!

Gostenhof zeigt Flagge: Um den Stadtteil rund um den 8. März sichtbar in antipatriarchalem Lila zu färben, könnt ihr zum Beispiel Fahnen aus dem Fenster hängen, die aus einer Initiative aus dem Stadtteil heraus entstanden sind. Gegen Spende könnt ihr sie u.a. in der Schwarzen Katze, im Mops, im Vollkern, im Dorfschulzen, im Schanzenbräu, in der große Freiheit, im Milch und Zucker, in der Metzgerei Marina oder im Palais Schaumburg erhalten.

Eurer Kreativität sind jedoch auch drüber hinaus keine Grenzen gesetzt.

Frauen kämpfen weltweit solidarisch!

So viele Frauen machen es uns vor: sie stehen auf und kämpfen für ihre Rechte. Letztes Jahr beteiligten sich Millionen weltweit am Frauenstreik – und dieser Kampf geht im Alltag weiter. Frauen in der Schweiz, in Spanien, in Chile, in Argentinien streiken millionenfach gegen ihre Ausbeutung im Kapitalismus und gegen die Gewalt, die deren Folge ist. Im Iran und in Syrien sind es Frauen, die Kämpfe gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung mit anführen. So wie schon immer in der Geschichte: bei nahezu allen fortschrittlichen gesellschaftlichen Veränderungen, in Aufständen und Revolutionen waren Frauen vorne mit dabei. Sie alle sind uns Vorbild und Motivation, wir setzen ihren Weg fort.

Wir wollen alles – es geht nicht nur darum, keinen Schritt zurück zu weichen – nein, wir werden nach vorne gehen und für unsere Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen!

Wir Frauen haben uns das Recht auf Lohnarbeit erkämpft – auch ohne die Zustimmung des Mannes. Wir können arbeiten, wir können alleine leben, wir können eine Familie gründen. Wir können Kinder bekommen, uns scheiden lassen, alleinerziehend sein – wir haben die Wahl. Aber diese erkämpfte Wahl bedeutet für uns Frauen (mehr …)

drucken | 25. Februar 2020 | organisierte autonomie (OA)

„Klassen­be­wuss­te Frauenspersonen“ – Die proletarische Frauen- und Streikbewegung in Nürnberg

„Klassen­be­wuss­te Frauenspersonen“ – Die proletarische Frauen- und Streikbewegung in Nürnberg

Vortrag von Nadja Bennewitz, Sa, 07. März 2020, 20 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze, Nbg. Gostenhof, Untere Seitenstr. 1

Die Streiklust hat die internationale Frauen­be­we­gung gepackt. Mil­li­o­nen Frauen folgten Aufrufen in Spanien, der Schweiz und an­ders­wo, unterstützt von Männern, die pa­tri­ar­chale Ver­hält­nis­se und Un­gleich­heit ebenso satt ha­ben. Auch in Deutsch­land ist das Wort Frau­en­streik in vieler Munde. Doch plagt so man­che(n) die Sorge, das Strei­ken für die po­li­ti­schen For­de­run­gen der Frauen könne am Ende verboten sein.

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drucken | 11. Februar 2020 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Das Ende der Bescheidenheit – Der Frauenkampftag in Nürnberg 2020! – Reclaim Gostenhof Stadtteilclub am Samstag, den 22.02

22.02.2020 || Stadtteilladen Schwarze Katze || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg Gostenhof

19:00 – 20.00 Uhr Offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

Der kommende Stadtteilclub am 22.02. steht ganz im Zeichen des 8. März, dem Internationalen Frauenkampftag. Weltweit werden an diesem Tag auch erneut 2020 Frauen für ein Ende von Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße gehen und den patriarchalen Verhältnissen und dem Kapitalismus den Kampf an sagen. Wir stellen Ideen vor wie wir uns von unserem Stadtteil aus an den Protesten beteiligen können, welche Vorstellungen es bisher dazu gibt und wie wir unseren Protest im Viertel sichtbar machen können. Neben Austausch und Planung werden wir gemeinsam erste Vorbereitungen treffen. Denn Gründe für unseren Widerstand und Protest gibt es genug. Es wird Zeit für ein „Ende der Bescheidenheit“. Kommt vorbei und beteiligt euch, gerne auch mit euren Ideen.

drucken | 10. Februar 2020 | organisierte autonomie (OA)

La Noche ROJA 08.02

ab 19 Uhr | Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1

Unsere La Noche Roja im Februar findet im Zeichen des internationalen Frauen*kampftags am 8.3. statt.
Denn noch immer ist Patriarchat alltäglich für uns. Noch immer sind wir der Gewalt, Herrschaft und der Unterdrückung von Männern ausgesetzt.
Aber noch immer kämpfen wir solidarisch Seite an Seite dagegen an! Auf der Staße, im Privaten, in der Arbeit/Schule und bei unseren Öffnungen. Denn der 8. März ist alle Tage!

Kommt am Samstag vorbei:
Es wird ab 19 Uhr vegane und vegetarische Pizza zu essen geben.
Den ganzen Abend habt ihr die Möglichkeit, Taschen und Tücher oder auch euer eigenes Zeug mit feministischen Stencils zu bedrucken.
Ab 20 Uhr gibt es eine szenische Lesung mit einem ausgewählten Comic aus dem Buch „Der Ursprung der Welt“.
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drucken | 3. Februar 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Veranstaltung zum Frauenstreik in der Schweiz am 1. Februar ab 20:00 Uhr in der Schwarzen Katze

Veranstaltung zum Frauenstreik in der Schweiz am 1. Februar ab 20:00 Uhr in der Schwarzen Katze

Am 14. Juni 2019 fand in der Schweiz ein landesweiter Frauenstreik statt, an dem sich bis zu einer halben Million Menschen beteiligten.

Wie konnten so viele Menschen mobilisiert werden? Wie wurde es geschafft, die Notwendigkeit eines politischen Streiks in das öffentliche Bewusstsein zu bringen? Wie haben sich die Strukturen gebildet, die einen Streik in dieser Größenordnung organisieren konnten? Wer waren die AkteurInnen und vor allem, was ist geblieben?

Angesichts des bundesweiten Frauenstreiks am 8. März 2020 in Deutschland wichtige Fragen. Antworten, Anregungen und Motivation werden wir vom revolutionären Frauenstreikkollektiv aus Zürich erhalten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kneipe der „Initiative solidarische ArbeiterInnen“ statt und beginnt um 20:00 Uhr. Wie gewohnt könnt ihr ab 19 Uhr die Anlaufstelle gegen Arbeitsunrecht besuchen.

drucken | 16. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

„We need to take guns“ am 31. Januar in der Schwarzen Katze

„We need to take guns“ am 31. Januar in der Schwarzen Katze

Umgeben von Wüsten ruckelt die Kamera in einem Pick-Up durch die Landschaft, während im Hintergrund Popsongs aus dem Radio plärren. In der Weite taucht das Lager des Internationalen Freiheitsbataillons (IFB) auf. Es ist ein authentischer und parteiischer Blick auf die Realität in Rojava, bei dem man von Beginn an mitten drin ist und mit den Mitgliedern des IFB, ihren Geschichten und Motivationen, konfrontiert wird.

Während des Kampfes um Raqqa entstand der Dokumentarfilm «We need to take guns». Darin kommen KämpferInnen verschiedener Organisationen und Strukturen zu Wort, die im Internationalen Freiheitsbataillon (IFB) in Rojava vertreten sind.

Am 31.01.20 wird der Film ab 20:00 Uhr in der Schwarzen Katze, Untere Seitenstraße 1, gezeigt. Nach dem Film wird es die Möglichkeit zur Diskussion mit einer der MacherInnen des Filmes geben. Offen ist ab 19:00 Uhr

drucken | 16. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Gemeinsame Zugfahrt zur Anti Siko Demonstration

ZugtreffpunktBild könnte enthalten: Text
15.02.20
10:35 Uhr
Osthalle

Die Welt 2020:
Der Angriffskrieg Erdogans gegen die KurdInnen in Nordsyrien bedroht die Existenzgrundlage Hundearttausender.
Alle 3 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger, während 2/3 aller produzierten Lebensmittel in die Mülltonne wandern.
Über die Kontinente verteilt wüten derzeit 30 Kriege.
Und der menschengemachte Klimawandel sorgt dafür, dass immer öfter Naturkatastrophen wie Zyklone und Waldbrände Menschen zur Flucht zwingen oder ihnen das Leben nehmen. (mehr …)

drucken | 15. Januar 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

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06.07.1999
Repression gegen AtomkraftgegnerInnen. Auf der Suche nach der "Goldenen Hakenkralle" werden nach ?129a 30 Wohnungen durchsucht.